Irgendwie…

… ist mir gerade alles zu viel. Am liebsten würde ich mich unter meiner Bettdecke verkriechen und nur noch schlafen – vielleicht könnte ich es ja. Die letzten Nächte habe ich im Stundentakt auf die Uhr gesehen. Selbst meine sonstige Einschlafhilfe Sudoku hat nichts geholfen. Im Büro ruhig und ausgeglichen zu sein fällt unendlich schwer, zu Hause bleibt alles liegen. Ich habe das Gefühl, Blei in den Gliedern und eine Glasglocke über dem Kopf zu haben – ich mag diesen Zustand nicht…
Das Herbstwetter da draußen macht die Sache auch nicht besser – noch nicht mal mit dem Rad auf Arbeit fahren kann ich, weil es immer wieder schüttet wie aus Eimern. Außerdem ist es kalt und ungemütlich. Sommer fühlt sich definitiv anders an!

Ich finde es…

… immer noch bzw. nach wie vor faszinierend, dass ich mir sämtliche Kleidungsstücke jetzt eine Konfektionsgröße kleiner als bisher kaufen kann.
Der Tag am Donnerstag in Nürnberg mit meiner Mama hat richtig Laune gemacht – was zum einen daran lag, dass es mal wieder so ein richtig ausgedehnter Shoppingbummel mit Mama war, zum anderen daran, dass es ein richtig tolles Gefühl ist, wenn man Kleidungsstücke anprobieren kann, an denen man bisher vorbei gelaufen wäre. Nach dem Motto „gibt’s in meiner Größe sowieso nicht“… Und wenn man dann die neuen Klamotten ins Büro anzieht und von den Kollegen und Kolleginnen nur
Komplimente einfängt – das tut dem Ego gut…

Wieso…

… habe ich schon wieder so einen Nachmittag, an dem mir alles zu viel wird? Dabei sind es lauter banale Sachen:

– die Wäsche müsste aus der Waschmaschine geholt werden, aber die steht im Keller
– ich habe noch zwei Maschinen Wäsche zu waschen
– der Müll müsste runter, auf dem Rückweg könnte ich ja an die Waschmaschine
– der Obstsalat für morgen müsste vorbereitet werden
– abspülen muss ich auch noch

Wie heißt es so schön: Ich bin gerade zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen…

Tanzen heute Abend…

… fällt für mich aus – meine Wohnung ist noch nicht geputzt und an einer meiner Jacken muss ich auch noch zwölf Knöpfe annähen. (Es fehlen nur zwei – aber es gibt keine passenden Ersatzknöpfe…)
Mal sehen, ob es eine gute Idee ist, meine Dachfenster im Licht der tiefstehenden Abendsonne zu putzen. Streifenfrei schaffe ich sowieso nie – ist mir aber auch egal, wichtig ist, dass ich mal wieder durchschauen kann…

In meiner Küche….

… sieht es aus wie beim Gemüsehändler meines Vertrauens:

Und den hier hab‘ ich mit den Worten „Ihre gute Laune ist so ansteckend, da muss ich doch was dafür tun, dass die noch eine Weile so bleibt.“ einfach so auf dem Markt geschenkt bekommen:

Die letzte Nacht…

… war definitiv zu kurz!
Aber es war herrlich, mal wieder einen ganzen Abend und die halbe Nacht lang zu tanzen! Aber es hilft alles nichts, ich hatte mir für heute fest vorgenommen, mal wieder auf den Wochenmarkt in Stuttgart zu gehen, das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht – also muss ich raus aus den Federn…
Dann in Stuttgart noch verschiedenes erledigen, heute Nachmittag steht Wohnung putzen auf dem Programm, am späten Nachmittag bin ich mit einer Freundin in der Eisdiele verabredet und heute Abend möchte ich nochmal Tanzen gehen, in meiner „alten“ Tanzschule ist Tanzparty.
Klingt nach Freizeitstreß…
… aber ich freu mich darauf!

Das sieht doch….

…prima aus:

So lasse ich mir die Vorhersage für ein freies Wochenende gefallen…
Heute schönes Wetter, so dass ich mit dem Rad ins Büro fahren kann, morgen schönes Wetter, so dass ich endlich Fenster putzen und außerdem die Wäsche im Garten auf die Leine hängen kann.
Und am Sonntag – das sieht von den Temperaturen her nach Freibad-Wetter aus. Zu viel mehr werde ich nach dem Brunch am
Sonntag Vormittag auch nicht mehr fähig sein…