Gestern habe ich mir….

…sozusagen einen halben Tag Urlaub gegönnt 😉 und habe mir Erfurt angesehen. Wenigstens so ein bisschen, denn eigentlich bin ich zum Stricktreff gefahren. Aber da ich Erfurt noch nicht kannte, musste wenigstens etwas Zeit für die Besichtigung der Innenstadt eingeplant werden.

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Ich mag so alte Innenstädte ja sehr und Erfurt hat unheimlich viel Charme – kleine, alte Häuser neben modernen Neubauten, den Dom und die direkt daneben gelegene Severikirche, die Krämerbrücke. An einem normalen Wochentag finde ich es auch immer toll, eine Stadt zu erleben – es ist belebt, aber nicht voll. Schön war’s. 🙂

War ja irgendwie klar…

…. dass ich mich nicht mit der Standardausstattung des Filofax zufrieden gebe. Wobei – stimmt so nicht ganz. 🙂 Ich hatte beim Kauf schon gesehen, dass ich die beigelegten Kalendereinlagen nur so „na ja“ finde. Die sind international, da standen die Wochentage halt in fünf oder sechs Sprachen, es waren ein Haufen Feiertage aus aller Herren Länder dabei – alles Zeug, was ich nicht brauche. Aber ich dachte, das passt schon so für dieses Jahr und für das nächste Jahr lege ich mir andere Kalendereinlagen zu, die meine Ansprüche besser erfüllen.

Und dann habe ich letzte Woche irgendwann den „Fehler“ 😉 begangen, mal danach zu googlen, ob man so Planereinlagen nicht auch selber am PC erstellen kann. Dabei bin ich über den Begriff „Filofaxing“ gestolpert und habe dann stundenlang Bilder bestaunt und Blogeinträge dazu gelesen. Von wegen schnöder Terminkalender, da gibt es richtige kleine Kunstwerke. Sieht toll aus, ist aber in der Form definitiv nichts für mich – zum einen bin ich nicht kreativ, zum anderen fehlt mir die Zeit, den Kalender so aufwendig zu gestalten. hier geht’s weiter….

Zurück zu Altbewährtem…

…..hieß es für mich heute beim Thema Papier-Kalender. Ich führe nämlich tatsächlich noch einen ganz altmodischen Papier-Kalender zusätzlich zum Kalender im Handy. 🙂
In den letzten zwei Jahren war das der Strickplaner von Martina Behm, ein eigentlich toller Kalender mit vielen Zusatzlisten für mein Hobby. Der Kalender basiert auf dem Zeitplan-System von Weekview und enthält u.a. auch Quartalsübersichten, Zielpläne, Tracking-Listen – kurz gesagt jede Menge Möglichkeiten, seine Projekte zu planen und nachzuverfolgen.

Und genau das war der Punkt, der mich in den letzten Monaten zunehmend gestresst hat – das war mir zu kompliziert und aufwendig, ich habe diese ganzen Planungstools nie genutzt. Damit blieben im Kalender haufenweise Seiten leer, was irgendwie den Druck erzeugt hat, den Kalender nicht richtig zu nutzen. Schlußendlich blieb der Kalender dann irgendwann tatsächlich ungenutzt auf meinem Schreibtisch liegen. War jetzt aber auch nicht so das Wahre, denn die im Kalender geführten Listen hätte ich manches Mal gerne zur Hand gehabt um noch was darauf zu notieren. Dafür benötige ich meinen Kalender nämlich zu 90 % – um irgendwelche Ideen, Adressen, Internetseiten zu notieren. Termine sind da eher Nebensache, so viele habe ich zum Glück nicht. 😉

Je länger ich über das Thema nachgedacht habe, desto klarer wurde irgendwann die Lösung – es musste wieder ein ganz klassischer Filofax mit Ringheftung her. So eine „Loseblatt“-Sammlung kann ich mir nach meinem Bedarf organisieren und einrichten und z.B. alles was ich nicht benötige aussortieren. Also noch ein bisschen im Netz recherchiert und dann am Mittwochnachmittag hier in der Stadt ins gut sortierte Schreibwarengeschäft gefahren und „meinen“ Filofax gekauft:

Ich habe mich für das Modell „Domino„in der Größe „Personal“ entschieden, natürlich in meiner Lieblingsfarbe, einem ganz zarten Lila. 😉 Der Filofax wird mit einem Gummiband geschlossen, was ich sehr praktisch finde, da es nicht ganz so unflexibel wie ein Druckknopf ist.

Dass ich den Mittwochabend dann dazu verwendet habe, den Kalender zu füllen und alle meine Listen zu übertragen muss ich nicht extra erwähnen, oder? 😉 Und schon beim sortieren der Einlagen war klar, dass sich der Kalender wieder richtig anfühlt. 🙂

Das Wochenende in Bildern…

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Meine Hortensie* im Garten blüht wie verrückt, es gab den ersten leckeren Salatteller mit Gurken aus eigenem Anbau, am Samstagabend fand das alljährliche Grillfest** statt, welches eine Nachbarin immer organisiert. Am Sonntagmorgen bin ich mit den Hunden sehr früh in den Garten spaziert, da ich noch gießen musste. Im Garten hat uns dann der zahme / zutrauliche Rabe*** aus einer benachbarten Parzelle Gesellschaft geleistet. Der war leicht angesäuert 😉 als ich meine Johannisbeeren geerntet habe, das war wohl bisher sein Mittagessen.
Außerdem gab es vom Gartennachbarn rund 4 kg Süßkirschen, von denen ich 2 kg dann sehr spontan zu 12 Gläsern Marmelade verarbeitet habe. Zuerst dachte ich, das mache ich erst morgen da ich keinen Gelierzucker mehr im Vorrat hatte. Dan fiel mir ein, dass in den Promenaden am Hauptbahnhof ein Aldi ist, der auch Sonntags geöffnet hat. Also kurz ins Auto (das war die angenehmste Stunde tagsüber… 😉 ), den Vorrat an Gelierzucker aufgefüllt und dann doch gleich noch Marmelade gekocht.

 

* Auf diesem Foto unten links das schmale Gestrüpp am Bildrand…

** Joa, da war ich vermutlich das letzte Mal mit dabei. Es sind überwiegend Freunde und Bekannte der Nachbarsfamilie, wir Nachbarn kommen halt auch dazu. Ich sag es mal so – meine Toleranzschwelle gegenüber rücksichtslosen Menschen ist ziemlich niedrig und die wurde am Samstagabend ausgereizt. Ich hab mich dann einfach irgendwann in die Wohnung verzogen und gestrickt. War nervenschonender…

*** Der hat wirklich kaum Scheu vor Menschen. Wenn die Hunde zu nahe kommen flattert er immer wieder weg, aber von mir ist er höchstens eine Armlänge weg. Noch flößt mir der Vogel unheimlich viel Respekt ein, Krallen und Schnabel sind nicht von schlechten Eltern. Außerdem taucht er fast lautlos auf, man hört erst im letzten Moment ein Flügelrauschen – dann sitzt er aber schon irgendwo sehr nahe. Ich bin gespannt, ich habe vor mich mit ihm „anzufreunden“ und ihn im Garten zu dulden.

Und dann habe ich…

…heute noch so ganz spontan altes Geschirr „adoptiert“:

Ich habe ja vor kurzem schon ein Kaffeeservice mit dem Dekor „Indisch Blau“ über eine Kleinanzeige gefunden. Heute fiel mir beim Durchstöbern der Kleinanzeigen eine Anzeige auf, in der Gewürzdosen mit diesem Dekor verschenkt (!) wurden. Manchmal klappt sowas auch schnell und unkompliziert und zwei Stunden nach dem ich die Anbieterin angeschrieben hatte, standen das Geschirr bereits in meiner Vitrine. 🙂

Und ich freue mich sehr, es ist Kahla Porzellan mit dem Stempel „Made in GDR“ und perfekt erhalten. Allerdings brauche ich demnächst neue Vitrinen. Oder ich muss aufhören, altes Geschirr zu adoptieren. 😀

Letztes Wochenende….

…habe ich ein absolut geniales Wochenende in Stuttgart verbracht. Ich hatte hier ja schon ein bisschen was erzählt – in der Realität war es noch viel besser als gedacht. Hier ein paar Impressionen:

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Mit Julia, die ich in Erfurt eingesammelt habe, habe ich mich von der ersten Minute an sehr gut verstanden, in Stuttgart habe ich dann noch Angi vom Bahnhof abgeholt, sie kannte ich bereits von einem Stricktreff in Bretten. Da beide Stuttgart noch nicht kannten, haben wir erstmal etwas Sightseeing gemacht – zuerst an zum Fernsehturm, damit wir von dort oben die Aussicht über Stuttgart genießen können. Danach habe ich versucht, einen legalen 😉 Parkplatz im Heusteigviertel zu bekommen, was mir tatsächlich auch gelungen ist. Von dort aus ging es dann zu Fuß in Stuttgarts beste Eisdiele, von dort aus an der Staatsgalerie vorbei runter in die Innenstadt, ein bisschen durch die Innenstadt in die Markthalle, auf den Flohmarkt am Karlsplatz, zum Abschluß gab es einen Kaffee im Grand Café Planie. Dann war es Zeit, dass wir uns auf den Weg zu Bärbel machen, das Abendessen wartete. hier geht’s weiter….

Frohe Ostern!

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Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest!

Uns hat der Osterhase auch dieses Jahr mit Hilfe eines Paketdienstleisters ein Päckchen gebracht – der Osterhase kennt sogar meine Büroadresse… 😉 Heute Morgen wurde das Päckchen dann ausgepackt und jetzt ist unser „Ostertisch“ vollständig. 🙂
Und wenn ich mir das Foto so anschaue, bin ich ein kleines bisschen stolz auf mich – die Menge an Ostersüßkram für zwei Personen ist herrlich überschaubar, weit weg von den Massen die ich früher selbst noch eingekauft habe. Hier hat der Osterhase für jeden einen Schokohasen gebracht, den Hasen in lila der sich da noch auf dem Bild versteckt gab es im Büro. Und bei den Kalorien, die ich gerade jeden Tag im Garten verarbeite ist auch Schokolade in Maßen erlaubt. 😉

Manchmal…

…läuft man beim Einkaufen an Dingen vorbei, die man eigentlich weder benötigt noch gesucht hat. Und kauft sie dann trotzdem, weil sie wie die Faust aufs Auge zu etwas passen:

In meinem Fall waren das diese Woche Sneakers, die absolut perfekt zu meinem Februar-Projekt passen. Die mussten einfach mit. 😀
Und weil ich gerade festgestellt habe, dass ich euch dazu noch ordentliche Tragefotos versprochen habe, hole ich das auch gleich nach: