Lebenszeichen ;-)

Ich habe keine Ahnung, wo die letzten zweieinhalb Wochen hin sind – WMDEDGT war doch erst gestern. 😉 Zumindest fühlt es sich ein bisschen so an. Mir fehlt aktuell (mal wieder) Zeit und Muße, mich an den Laptop zu setzen und zu bloggen. Entweder sind wir im Garten oder ich gehe meiner neuen (alten) Lieblingsbeschäftigung Lesen nach. Mittlerweile allerdings ganz modern mit einem E-Book-Reader. Stricken geht aktuell nämlich nicht so wirklich, da ich eine Sehnenscheidenentzündung in der rechten Hand hatte…

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Im Garten geht es auf das Saisonende zu, was dazu führte dass der Mann und ich am vergangenen Wochenende mal spontan rund 120 Wasseruhren in ebenso vielen Gärten abgelesen haben. Ja, dazu muss man über die Tore klettern, die wenigsten Gärten sind unverschlossen. Und Anfang dieser Woche hat Fred zusammen mit ein paar anderen die Uhren dann ausgebaut. Derjenige der das in der Gartenanlage sonst macht liegt nämlich im Krankenhaus. 🙁

Und unsere Gartenlaube wurde vom Maurer auch schon fast fertig gestellt, es fehlt nur noch der Farbanstrich.

Kurz, unsortiert, aber immerhin ein Update. 😀

Eigentlich wollten wir…

…auch das vergangene Wochenende im Garten übernachten, so wie die Woche davor auch. Uneigentlich ist der Mann seit letzter Woche Mittwoch krank und wir haben das mal besser gelassen. Mir hat die Hitze der vergangenen Woche auch ein bisschen zugesetzt und deswegen gab es ein faules, unverplantes Wochenende zu Hause.

Produktiv war es dann trotzdem irgendwie – am Samstag habe ich eine Bluse fertig genäht und ein bisschen an meinem neuen Pulli gestrickt, am Sonntag bin ich dann sehr früh und sehr spontan losgezogen um Brombeeren zu pflücken. Aus unserer letzten Pflückaktion von vor zwei Jahren ist nämlich nur noch ein Glas Gelee übrig, es wurde Zeit für Nachschub. 😉

Gepflückt habe ich 3 kg Brombeeren, nach dem Entsaften hatte ich knapp 2 Liter Brombeersaft, die ich dann zu 9 Gläsern Brombeergelee und fünf Gläsern Brombeer-Apfel-Gelee verarbeitet habe. Ich mag diese spontanen Mischungen, die entstehen weil der Saft nicht mehr für ein Päckchen Gelierzucker reicht und ich einfach mit dem auffülle, was so in der Küche steht.

Und danach habe ich mich nochmal an die Nähmaschine gesetzt und eine weitere Bluse genäht. Reichte dann aber auch für den Tag… 😉

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Und auch in der Gartenlaube…

…hat sich was getan – der Mann hat angefangen das WC umzubauen:

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Und nein, das WC steht nicht verkehrt herum, das ist richtig. Bisher ist die Türe zum WC in der Gartenlaube – das ist zwar eigentlich praktisch, uneigentlich nimmt uns das wertvolle Fläche weg und ich fände es auch nicht so toll, die Klotür direkt neben dem Bett zu haben. Das mag ich z.B. in engen Hotelzimmern überhaupt nicht.
Deswegen verlegen wir den Zugang zum Klo an die Außenwand der Laube und mauern innen zu. Denn genau genommen ist es sogar besser, wenn man von außen aufs WC kann – den großen Teil des Tages verbringe ich außerhalb der Laube.

Unser improvisiertes, sonniges Gästeklo wird auch wieder abgebaut – auch wenn es nett aussieht. 😀

Am Wochenende….

…waren der Mann und ich das erste Mal seit Anfang März wieder unterwegs – unterwegs im Sinn von „verreist“. Aber wenn die allerbeste Freundin tolle Ideen hat, wie man sich trotz der ganzen Situation treffen könnte, dann werden die auch umgesetzt. 🙂

Die allerbeste Freundin macht nämlich gerade Urlaub in der fränkischen Schweiz und stellte bei ihrer Urlaubsplanung fest, dass etwa mittig zwischen unserem Wohn- und ihrem Urlaubsort die ein oder andere große Cacherunde liegt, die man ja gemeinsam erwandern könnte. Die Idee fand ich toll und mein nächster Gedanke war – wenn wir schon bis an die thüringisch-bayerische Grenze fahren, dann könnten wir an dem Wochenende auch gleich noch meine Eltern besuchen. Ist von dort aus nämlich auch nicht mehr weit.
In der finalen Planung sah das ganze dann so aus, dass wir am späten Freitag Nachmittag schon zu meinen Eltern gefahren sind (die ich immerhin auch das letzte Mal im Januar / Februar gesehen hatte…), von dort aus am Samstagmorgen Richtung Hof aufgebrochen sind, den Tag dann cachenderweise (24 Dosen…) mit der allerbesten Freundin und deren Mann verbracht haben und am Abend wieder zurück zu meinen Eltern gefahren sind, so dass wir dort auch den Sonntag noch verbringen konnten.

Der Samstag war toll, wir hatten traumhaftes Wanderwetter – sonnig, aber nicht zu warm und immer ein bisschen Wind zur Abkühlung. Die Cacherunde war klasse, bis auf eine Dose haben wir alle gefunden.

Das einzige, worauf ich liebend gerne verzichtet hätte war die Erkenntnis, dass wir bei der Abfahrt am Samstagmorgen zwar den kleinen Hund in den Kofferraum gepackt haben, Leine und Halsband aber noch bei meinen Eltern an der Garderobe hingen… Ja. Kann man machen. Ist aber nicht sinnvoll. 😀
Zum Glück hatte die allerbeste Freundin ein Stück Schnur im Auto aus dem der Mann eine provisorische Moxonleine basteln konnte…

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Lebenszeichen…

Keine Zeit zum bloggen – das normale Leben rundherum ist gut ausgefüllt mit neuem Job, Garten und dem ganz normalen Alltagswahnsinn. 🙂 Aber alles gut, ich bin nur mehr draußen unterwegs als am Laptop. Ich glaube, man könnte es auch einfach Sommerloch nennen. 😉

Und die Wolle…

….für das nächste Projekt ist auch hier gelandet:

Ein herrlicher Strang Merino Lace von der Zauberwiese mit dem tollen Namen „sonnige Strandtage“ – Färbung und Name des Strangs haben mich sofort an unsere herrlichen Tage auf Rügen erinnert.

Aus diesem Strang will ich endlich den Pullover „Hexagon“ von Nicolor stricken – eine sehr interessante Konstruktion, die schon lange auf meiner Liste steht. Allerdings bin ich bisher am etwas  kniffligen Anfang der Anleitung gescheitert. Ich werde es jetzt nochmal selbst probieren und wenn ich wieder nicht zurecht komme habe ich das Angebot einer lieben Ravelry-Bekannten, dass sie mir den kniffligen Anfang strickt und ich dann weitermachen kann. 🙂

Der Tag gestern…

…verlief irgendwann völlig anders als gedacht. 😀
Eigentlich hatten wir am Samstag mit Freunden aus der Gartenanlage ausgemacht, dass wir mal wieder gemeinsam cachen gehen könnten. Genaue Abstimmung dazu am Sonntagmorgen wegen Wetter und überhaupt. Das passte dann auch, wir haben uns kurz vor 11 Uhr getroffen und sind gemeinsam zu einer Cacherunde nordöstlich von Leipzig aufgebrochen. Das war herrlich – rund drei Stunden bei herrlichem Sonnenschein in toller Natur und nebenher vierzehn Dosen gefunden:

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Auf dem Rückweg überlegte E., wo wir denn jetzt Kuchen für den Nachmittagskaffee herbekommen könnten worauf ich spontan meinte „Was haltet ihr von ofenwarmen Zwetschgenkuchen – in unserem Gefrierschrank liegt noch das ein oder andere Blech, welches schnell im Ofen aufgetaut ist?“
Die Idee fanden alle gut und wir verabredeten uns für kurz nach 15 Uhr bei E. und O. im Garten zum Kaffee trinken. Bis dahin lief noch alles nach Plan. 😉 Dass wir nach dem Kaffeetrinken noch spontan zum Grillen eingeladen werden und erst gegen 21 Uhr wieder zu Hause sind konnten wir dann aber nicht ahnen… 😀
Es war ein herrlicher Tag und beim Abendessen haben wir dann sogar noch eine tolle neue Idee für den Umbau / Ausbau unserer Laube entwickelt, die ich nachher gleich mal zu Papier bringen werde.

Wenn ich solange…

….nichts schreibe, bin ich einfach nur zu faul müde, mich abends noch an den Laptop zu setzen. 😉

Sobald es das Wetter halbwegs zulässt, bin ich im Garten, Zeit dafür habe ich dank Kurzarbeit ja genug. Noch, ab Juni ändert sich das aufgrund eines Jobwechsels auch wieder. 🙂

Und die viele Zeit im Garten macht sich bemerkbar, da geht es in Riesenschritten vorwärts. Auch Fred hat gerade mehr Gartenzeit als sonst, obwohl er genauso viel (bzw. teilweise mehr) als sonst arbeitet. Aber er ist halt im Homeoffice, d.h. er fängt morgens schon relativ früh an und kann dafür am späten Nachmittag schon Feierabend machen und in den Garten gehen. Sein Firmenhandy funktioniert auch dort, falls er doch nochmal angerufen wird. 😉

Und bevor das hier jetzt ein ewig langer Eintrag wird, mache ich für die Umbauten im Garten einen neuen Eintrag und lasse hier nur einen kleinen Eindruck, wie toll im Garten gerade alles blüht:

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Unser Flieder ist ordentlich gewachsen und verströmt einen tollen Duft. Dafür habe ich beim Unkraut jäten festgestellt, dass der dazwischen gepflanzte Phlox stinkt. 😀
Mein Gemüse in den Hochbeeten wächst und gedeiht, dem Salat kann man beim wachsen zuschauen. Und auch die ausgesäten Möhren und Radieschen sind bereits zu sehen. Unsere Pfingstrosen (auf dem Bild neben dem Hochbeet) explodieren dieses Jahr regelrecht, die sind groß und haben Unmengen an Knospen. Ich freue mich schon, wenn die alle aufblühen.
Unten links ist eine der neu gepflanzten Clematis zu sehen, allerdings stimmt die Farbe nicht auf dem Foto. Die ist eigentlich eher beerefarben. Und ganz unten rechts ist das kleine Hochbeet zu sehen, das ich sehr spontan gebraucht über Ebay Kleinanzeigen gekauft habe und mit verschiedenen Steingarten-Pflanzen bepflanzt habe. Mal sehen, ob der Plan aufgeht daraus ein üppig wucherndes Beet zu machen. 😉

Unser Urlaub ist seit…

…gestern vorbei und wir haben eigentlich alle die Dinge erledigt bekommen, die auf der ToDo-Liste standen. Die Hochbeete sind gebaut und mit diversen Dingen angesät bzw. angepflanzt worden, im Gewächshaus sind Tomaten und Gurken gepflanzt worden, Kartoffeln sind gesteckt. Und unsere Himbeeren sind auch wieder als solche erkennbar.

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Und auch sonst grünt und blüht es im Garten – wenn ich richtig gesehen habe, sind mir nur drei Pflanzen über den Winter kaputt gegangen. Und nachdem gestern die Gartencenter wieder geöffnet hatten, habe ich es mir nicht nehmen lassen gleich für Nachschub zu sorgen. Ging erstaunlich gut, es war nicht zu voll und es wurde tatsächlich im Großen und Ganzen auf Abstand geachtet.

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Ich habe ab dieser Woche dann auch mehr als genug Zeit, mich um den Garten zu kümmern – seit gestern mache ich 50% Kurzarbeit, d.h. statt 30 Std./Woche nur noch 15. Diese verteilen sich mit je 5 Std. auf Di./Mi./Do. so dass ich grundsätzlich langes Wochenende habe. Und da ich aktuell gerne sehr früh im Büro bin, kann ich auch gegen Mittag schon wieder Feierabend machen. 🙂