Gestern war ich….

…wieder in Holzdorf (bei Weimar) um dort zusammen mit den Mädels vom Erfurter Stricktreff bei Inclusio wieder Wolle zu färben. Das haben wir ja im September letzten Jahres schon mal gemacht und schon da war klar – das wird wiederholt. 🙂

Gestern habe ich mich dafür entschieden, ein ganz dünnes Lacegarn (800 m / 100g) zu färben, da ich noch litauisches Leinengarn im Stash habe, was dann damit zusammen zu einem Sommer-Twinset werden soll. Und da das farblich halbwegs zusammen passen sollte 😉 war die Farbvorgabe für  mich lila.

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Wie beim letzten Mal schon hatten wir nach dem Färben wieder Zeit zum Stricken und Reden, außerdem durften wir in den Wollvorräten stöbern. Ich war mir beim Anblick der Kisten eigentlich noch ganz sicher, dass ich dieses Mal keine Wolle kaufe… Und dann habe ich die Stränge auf dem Foto rechts unten entdeckt… 😉 Die Färbung ist für mich eher außergewöhnlich, aber da sie viel lila-grau-braun enthält auf jeden Fall tragbar.

Nach fast acht Wochen…

….habe ich es heute endlich hinbekommen, mein Geburtstagsgeschenk einzuweihen. Die Overlock-Maschine steht schon seit dem Geburtstag still und vorwurfswoll auf meinem Nähtisch, aber um mich das erste Mal damit zu befassen fehlte mir die Muse. Und auch so ein bisschen die Zeit, um was „Richtiges“ zu nähen. Aber das Einfädeln klappte recht gut, die Maschine kam von W6 mit „Restfäden“ an die ich die neuen Fäden einfach anknoten und durchziehen konnte.

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Nachdem wir uns aber gestern Bowlingschuhe* gekauft haben mussten dringend zwei Schuhbeutel her, damit wir die Schuhe ordentlich aufbewahren können. 😉 Also habe ich das heute mal eben genäht, ganz einfach ohne irgendwelchen Schnickschnack. Ich finde, man kann die trotz gleichen Aussehens gut auseinanderhalten. 😀

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*Wir gehen doch relativ häufig zum Bowling und ich finde diese Leihschuhe immer ziemlich eklig, Desinfektion hin oder her. Und die Bekannten, mit denen wir gehen haben uns verraten, dass es einfache Bowlingschuhe schon für weniger als 50.- Euro gibt. Das ist mir mein Wohlfühlen definitiv wert…

Hinter mir liegt….

….ein entspannendes Wellness-Wochenende mit meiner Mama im „Hotel am Vitalpark“ im Heilbad Heiligenstadt. Wir haben das vor einigen vielen Jahren schon mehrfach gemacht und letztes Jahr beschlossen, dass wir das wieder aufleben lassen. 🙂

Los ging es bereits am Donnerstagabend mit einem leckeren Abendessen beim Chinesen hier bei uns in Leipzig – das „all you can eat“-Buffet lohnt sich. 😉 Am Freitagmorgen gab es dann zu Hause bei uns ein leckeres Frühstück, danach sind wir gemütlich in Richtung Wellness-Wochenende gestartet. Unterwegs haben wir in Nordhausen eine Kaffeepause eingelegt und das Städtchen besichtigt, bevor wir die letzten Kilomter Richtung Hotel gefahren sind.

Den Rest des Tages haben wir in der Eichsfeld-Therme verbracht, leider mussten wir zum Abendessen nochmal das Hotel verlassen da wir im hoteleigenen Restaurant keinen Platz mehr bekommen haben. In diversen anderen Restaurants im Ort dann auch nicht, wie kann man auch am Valentinstag auf die Idee kommen, abends einfach essen zu gehen weil man Hunger hat. 😉 Aber wir wurden fündig und haben lecker gespeist.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Entspannung – erst haben wir sehr ausgiebig das Frühstücksbüffet geplündert, danach sind wir in den Saunabereich der Therme entschwunden und haben diesen erst am späten Nachmittag wieder verlassen.Saunagänge, Massage, Entspannung und zum Abschluß eine Rasulbehandlung – ich war sehr froh, dass wir an dem Abend im Hotel essen konnten und ich nicht mehr aus dem Haus musste… Zum Abschluß des Tages haben wir uns noch Cocktails auf dem Zimmer gegönnt, das war ruhiger als an der Bar.

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WMDEDGT 05.02.2020

Das Leben geht einfach weiter, auch wenn ich das irgendwie unfair finde. Heute ist der 05.02. und deswegen wieder „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ – Tag bei Frau Brüllen. Dann mal los:

Auch wenn ich dank immer-noch-krankgeschrieben ausschlafen könnte, mach ich es nicht – ich stehe ganz normal gegen 6 Uhr auf. Der einzige Unterschied zu sonst ist, dass ich mich in meinen Sessel im Wohnzimmer setze und erstmal in Ruhe wach werde anstatt gleich hektisch durch die Gegend zu rennen. 😉 Gegen 7 Uhr trinken der Mann und ich noch gemeinsam Kaffee, er geht dann noch die morgendliche Hunderunde und ich mache mich mal tageslichttauglich.
Nachdem er gegen 7:30 Uhr in Richtung Büro verschwunden ist widme ich mich dem Berg Bügelwäsche, der da seit knapp 14 Tagen im Ankleidezimmer auf mich wartet. Kurz nach 8 Uhr bin ich fertig und gönne mir eine kurze Pause, in der mir bei der Blogrunde auffällt, dass heute ja WMDEDGT-Tag ist.
Um kurz nach halb neun muss ich los, ich hab um 9 Uhr einen Physiotherapie-Termin und möchte vorher beim Bäcker vorbei, damit ich nach der Physio dann frische Brötchen frühstücken kann. Der Physio-Termin ist heute mal ein angenehmer Termin – ich bekomme das „Verwöhnprogramm“ aus Ultraschall-Behandlung und Massage. Nach etwas mehr als einer Stunde bin ich wieder zu Hause, der kleine Hund freut sich sehr, mich wieder zu sehen. So ganz alleine ist noch ungewohnt für sie. 🙁

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02.02.2020

Ein Datum, das man von vorne und hinten lesen kann, Murmeltiertag und der Tag, an dem wir den großen Hund zu seinem letzten Ruheplatz begleitet haben. 🙁 Auch der kleine Hund war dabei und konnte seine große Freundin noch mal beschnüffeln.
Wir haben uns für ein anonymes Wiesengrab auf einem Tierfriedhof hier in der Nähe entschieden, dort hat sie einen schönen Platz gefunden. Wenn wir wollen, können wir sie besuchen. Und ich kann vom Arbeitsplatz aus dort hinsehen.

Das Foto verstecke ich bewusst hinter dem „weiterlesen“-Button so das jeder selbst entscheiden kann, ob er es sehen möchte oder nicht.

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Neues vom großen Hund….

….auch wenn es keine besonders tollen Nachrichten sind. Wir bemerken bei Kelly seit einiger Zeit wieder ein stark verändertes Trinkverhalten – für uns immer ein Indiz, dass bei ihr etwas nicht stimmt. Aus diesem Grund waren wir vergangene Woche bei unserer Tierärztin, um eine erneuten Ultraschall-Kontrolluntersuchung zu machen. Dabei war deutlich eine sehr große, mit Flüssigkeit gefüllte Blase zu sehen, die da nicht hingehört. Und die so prall ist, dass sie jederzeit rupturieren kann.

Unsere Tierärztin hat uns daraufhin an die Tierklinik in Panitzsch verwiesen, denn wenn diese Blase platzt kann das für Kelly lebensbedrohlich sein. Heute war der Termin in der Tierklinik, am Freitag um 11 Uhr müssen wir erneut dort sein, dann bekommt der große Hund eine Untersuchung im CT mit Kontrastmittel. Je nachdem was die CT-Bilder zeigen, wird entschieden ob eine OP sinnvoll ist oder nicht. Oder ob wir sie im allerschlimmsten Fall aus der Narkose, die sie für das CT bekommt gar nicht mehr aufwachen lassen. Was mich sehr beruhigt – wir dürfen am Freitag außer für das CT komplett bei ihr sein, d.h. wenn sie aus der Narkose wieder aufwachen darf, dann darf sie das nicht in einer Box irgendwo in der Klinik sondern wir bekommen ein kleines Zimmer und ich / wir können bei ihr bleiben.

Nach den erneuten Ultraschallbildern heute und dem (sehr einfühlsamen) Verhalten des Tierarztes gehe ich im Moment jedoch vom schlimmsten aus. Ich lasse mich am Freitag gerne von positiven Ergebnissen überraschen. Aber eines ist sicher – ich habe mir geschworen, dass sie nicht leiden muss.

Weil stricken…

….so ziemlich das Einzige ist, was nahezu beschwerdefrei möglich ist wachsen meine angefangenen Projekte ganz ordentlich:

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An meinem ursprünglich für Januar geplanten Pullover ist gestern und heute sehr spontan einer der Ärmel fertig geworden. Lag aber nur daran, dass ich an der mittlerweile neu angefangenen Strickjacke eigentlich die Ärmel still legen könnte. Uneigentlich fehlten mir dafür sowohl Nadelseile als auch Endkappen – die steckten noch im Pullover. 😉

Das Problem habe ich selbst „verschuldet“ – zum einen habe ich Ende letzten Jahres meine kompletten KnitPro-Nadelspitzen / Seile und sonstiges Zubehör verkauft und bin auf Nadeln buzw. das Seilsystem von HiyaHiya umgestiegen. Und da bin ich halt noch lange nicht so gut ausgerüstet, wie sich das im Lauf der Jahre bei KnitPro angesammelt hat. Und zum anderen – was muss ich auch zwei Projekte gleichzeitig stricken… 😉

Lebenszeichen…

….oder so ähnlich. 😉

Hier passiert aktuell wenig bis gar nichts, wie auch – ich bin / war mit höllischen Rückenschmerzen weitgehend lahmgelegt. Damit plage ich mich ja schon seit Anfang des Jahres herum, ich dachte mir aber „was alleine kommt, geht auch alleine“. Mein Rücken ist da offensichtlich anderer Meinung und nach dem ich die letzten Tage weder senkrecht stehen noch vernünftig laufen konnte, bin ich Anfang der Woche dann eingeknickt und habe mich auf die Suche nach einem Orthopäden gemacht, bei dem ich dieses Jahr noch einen Termin bekomme.
Erstaunlicherweise ging das dann sehr schnell – gestern hatte ich dann bereits einen Arzttermin. Wer mich kennt, weiß dass ich 2012 schon mal mit einem Bandscheibenvorfall gekämpft habe, die MRT-Aufnahmen von damals habe ich gestern mit in die Praxis genommen, so dass der behandelnde Arzt sich ein Anfangsbild machen konnte. Das in Kombination mit seinen Untersuchungen ergab dann ein Rundum-Paket – ich bin drei Wochen krank geschrieben, habe eine Spritze bekommen sowie Verordnungen für 3×6 Termine Krankengymnastik & Wärmebehandlung und darf nochmal ins MRT, damit es aktuelle Bilder gibt.
Und erstaunlicherweise habe ich bereits am Dienstag den ersten Termin zur Krankengynastik, der Mann hatte gestern Abend noch den Geistesblitz, dass ja hier bei uns in der Wohnanlage eine Physiotherapie-Praxis ist* – da durfte ich heute Morgen schon mal zum Anlegen der Patientenakte und Terminbesprechung vorbei kommen. Letztere sind aktuell ja kein Problem für mich, durch die Krankschreibung bin ich zeitlich ja sehr flexibel. Nur der MRT-Termin ist erst Mitte Februar. Aber das lässt sich hoffentlich bis dahin aushalten.

Das eröffnet mir Unmengen an Strickzeit – das geht auch halb liegend / schräg sitzend, was der Rücken halt zulässt. Und bis ich wieder richtig fit bin schaue ich meine neue Overlock nur traurig an, die habe ich immer noch nicht getestet…

 

* Ich weiß das eigentlich auch, die Werbetafel für die Praxis steht gegenüber vom Bäcker, bei dem wir regelmäßig Brot und Brötchen holen. Nur daran gedacht habe ich da überhaupt nicht, betriebsblind sozusagen…