WMDEDGT 05.07.2020

Da ich am Sonntagabend zu müde war und heute Morgen keine Zeit hatte kommt der Eintrag für den Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen erst jetzt. Ich wurde am Samstag mehrfach dezent daran erinnert, dass ich am Sonntag bloggen muss… Also dann – hier ist der Sonntagsbericht:

Die Wanderung am Samstag hat müde gemacht, so dass ich am Sonntagmorgen tatsächlich sowas wie ausschlafe – bis kurz vor 7 Uhr. 😉 Ich schleiche mich leise aus dem Schlafzimmer und die Treppe nach unten (nicht ganz einfach auf der knarrenden Holztreppe bei meinen Eltern) und verziehe mich ins Wohnzimmer. Dort nutze ich die Zeit um das Internet leer zu lesen. Um kurz nach halb acht taucht meine Mutter auf, gemeinsam bereiten wir das Frühstück vor. Gegen 8 Uhr wird gemütlich gefrühstückt, danach ziehe ich wieder aufs Sofa um, das Strickzeug ruft. Der Mann beschließt dass er in den Wald möchte und Pilze suchen.
Gegen halb zwölf Uhr ist er wieder zurück, Pilze hat er nicht viele gefunden. Dafür hat er mir einen großen Korb voll Tannenzapfen mitgebracht, die ich trocknen und dann in der Feuerschale im Garten verheizen kann. 😀
Wir ziehen uns um, zum Mittagessen geht es in den Biergarten der Lieblingswirtschaft. Ganz schön frisch, ich stelle leider erst im Biergarten fest, dass ich das große Tuch welches ich als Jackenersatz nutzen wollte, bei meinen Eltern vergessen habe. Immerhin haben wir die Hundeleine dabei… 😉 Das Mittagessen ist wie immer lecker und reichhaltig, nach einer guten Stunde machen wir uns pappsatt auf den Heimweg.

Der Mann legt sich zu einem Mittagsschlaf hin, damit er für die später anstehende Heimfahrt ausgeruht ist während ich die Zeit mit meinen Eltern und dem Strickzeug im Wohnzimmer verbringe. Irgendwann taucht der Mann wieder auf, meine Mutter bereitet den Nachmittagskaffee vor und ich packe in der Zwischenzeit unseren Krempel zusammen. Nach dem Kaffee wird das Auto eingeladen und wir treten die Heimreise an.

Die Heimfahrt verläuft so weit ruhig, gegen 19 Uhr sind wir zu Hause. Auto ausladen, Taschen ausräumen, eine Maschine Wäsche ansetzen, zwischendurch gibt es Abendessen. Und um halb zehn falle ich todmüde ins Bett….

Am Wochenende….

…waren der Mann und ich das erste Mal seit Anfang März wieder unterwegs – unterwegs im Sinn von „verreist“. Aber wenn die allerbeste Freundin tolle Ideen hat, wie man sich trotz der ganzen Situation treffen könnte, dann werden die auch umgesetzt. 🙂

Die allerbeste Freundin macht nämlich gerade Urlaub in der fränkischen Schweiz und stellte bei ihrer Urlaubsplanung fest, dass etwa mittig zwischen unserem Wohn- und ihrem Urlaubsort die ein oder andere große Cacherunde liegt, die man ja gemeinsam erwandern könnte. Die Idee fand ich toll und mein nächster Gedanke war – wenn wir schon bis an die thüringisch-bayerische Grenze fahren, dann könnten wir an dem Wochenende auch gleich noch meine Eltern besuchen. Ist von dort aus nämlich auch nicht mehr weit.
In der finalen Planung sah das ganze dann so aus, dass wir am späten Freitag Nachmittag schon zu meinen Eltern gefahren sind (die ich immerhin auch das letzte Mal im Januar / Februar gesehen hatte…), von dort aus am Samstagmorgen Richtung Hof aufgebrochen sind, den Tag dann cachenderweise (24 Dosen…) mit der allerbesten Freundin und deren Mann verbracht haben und am Abend wieder zurück zu meinen Eltern gefahren sind, so dass wir dort auch den Sonntag noch verbringen konnten.

Der Samstag war toll, wir hatten traumhaftes Wanderwetter – sonnig, aber nicht zu warm und immer ein bisschen Wind zur Abkühlung. Die Cacherunde war klasse, bis auf eine Dose haben wir alle gefunden.

Das einzige, worauf ich liebend gerne verzichtet hätte war die Erkenntnis, dass wir bei der Abfahrt am Samstagmorgen zwar den kleinen Hund in den Kofferraum gepackt haben, Leine und Halsband aber noch bei meinen Eltern an der Garderobe hingen… Ja. Kann man machen. Ist aber nicht sinnvoll. 😀
Zum Glück hatte die allerbeste Freundin ein Stück Schnur im Auto aus dem der Mann eine provisorische Moxonleine basteln konnte…

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Lebenszeichen…

Keine Zeit zum bloggen – das normale Leben rundherum ist gut ausgefüllt mit neuem Job, Garten und dem ganz normalen Alltagswahnsinn. 🙂 Aber alles gut, ich bin nur mehr draußen unterwegs als am Laptop. Ich glaube, man könnte es auch einfach Sommerloch nennen. 😉

Genähtes und Gestricktes

Letztes Wochenende saß ich an der Nähmaschine, dabei sind drei Blusenshirts nach diesem Schnitt entstanden:

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Das froschgrüne Shirt war der erste Versuch, das sitzt noch nicht so optimal. Shirt Nr. 2 und 3 habe ich etwas angepasst, diese sitzen deutlich besser. Mir gefällt der Schnitt sehr gut, ich habe mir nochmal leichte Viskose-Stoffe bei Buttinette bestellt um noch mehr Blusenshirts zu nähen. Irgendwie fühle ich mich damit aktuell angezogener als nur mit T-Shirt.
Außerdem habe ich zum olivfarbenen Shirt noch einen Schnutenpulli genäht, damit das Outfit stimmig wird. 😉

Und gestrickt habe ich zwischendurch auch noch, auch wenn mir das aktuell ziemlich schwer fällt da mir permanent die Hände einschlafen. Immerhin fehlen an meinem Mai-Projekt jetzt nur noch die Ärmel:

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WMDEDGT 05.06.2020

Heute ist wieder Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen und da ich von der allerbesten Freundin heute Nachmittag per SMS daran erinnert wurde, denke ich auch ans mitmachen. 😉

Der Wecker klingelt wie immer um 5:30 Uhr, ich stehe dann um ca. 5:45 Uhr auf und verschwinde im Bad, danach werfe ich mich in bürotaugliche Kleidung. Um kurz vor 6:30 Uhr trinken der Mann und ich gemeinsam Kaffee, um kurz nach 7 Uhr verlasse ich das Haus – ich möchte auf dem Weg ins Büro noch schnell zum Bäcker und muss pünktlich um 8 Uhr am Schreibtisch sitzen. Die beiden einzigen „Nachteile“ an meinem neuen Job – ich habe keine Gleitzeit mehr und einen etwas längeren Arbeitsweg. Dafür habe ich endlich wieder einen Job der mir Spaß macht und in dem ich wirklich sinnvoll arbeiten kann.

Ich bin pünktlich im Büro, mein Chef taucht kurz nach mir, aber da bin ich schon fleißig am arbeiten – eine Excel-Tabelle, die zukünftig mir und den Monteuren draußen das Arbeiten erleichtern soll benötigt noch etwas Feintuning. Nebenher normals Tagesgeschäft, der Vormittag ist im Nu verflogen. Zur Mittagszeit kommt einer der Monteure ins Büro, er ist der Testkandidat für den Einsatz der Excel-Tabelle und wir gehen das Dokument gemeinsam am Rechner durch – so gut das eben geht, wenn man nebenher darauf bedacht ist den Sicherheitsabstand einzuhalten. Er hat gleich noch Verbesserungsvorschläge, die ich mir für Montag notiere, denn am neuen Arbeitsplatz gilt „Freitag ab eins macht jeder seins…“ und es ist schon deutlich später. 😉 hier geht’s weiter….

Auch das Pfingstwochenende…

….haben wir für Bauarbeiten im Garten genutzt. Ursprünglich sind wir davon ausgegangen, dass wir die Innendämmung der Laubendecke zu zweit an diesem langen Wochenende gut schaffen sollten. Was wir nicht ahnen konnten – liebe Gartenfreunde standen am Freitag Nachmittag sofort vor unserem Garten, nachdem sie gesehen hatten, dass wir mit dem Transporter aus dem Baumarkt durch die Anlage gefahren waren. Die haben nicht nur beim Abladen des Transporters fleißig mit angepackt, sondern danach gleich losgelegt. Bis ich den Transporter zurück in den Baumarkt gefahren hatte und wieder im Garten war, waren die ersten Reihen Mineralwolle bereits zwischen die Dachsparren geklemmt…
Auch am Samstag wurden wir tatkräftig unterstützt, so dass tatsächlich am späten Samstag Nachmittag bereits die letzte OSB-Platte an die Dachsparren geschraubt wurde und die Dämmung unserer Laubendecke fertig ist:

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