Und die Wolle…

….für das nächste Projekt ist auch hier gelandet:

Ein herrlicher Strang Merino Lace von der Zauberwiese mit dem tollen Namen „sonnige Strandtage“ – Färbung und Name des Strangs haben mich sofort an unsere herrlichen Tage auf Rügen erinnert.

Aus diesem Strang will ich endlich den Pullover „Hexagon“ von Nicolor stricken – eine sehr interessante Konstruktion, die schon lange auf meiner Liste steht. Allerdings bin ich bisher am etwas  kniffligen Anfang der Anleitung gescheitert. Ich werde es jetzt nochmal selbst probieren und wenn ich wieder nicht zurecht komme habe ich das Angebot einer lieben Ravelry-Bekannten, dass sie mir den kniffligen Anfang strickt und ich dann weitermachen kann. 🙂

Mein Mai-Projekt…

…wird wohl erst im Juni fertig. Aktuell sieht es so aus:

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Es fehlen noch zwei Farbstreifen à 30 Reihen und das Bündchen sowie die Jackenärmel. Bei denen muss ich noch überlegen, wie ich sie mache, da sollen natürlich die Farben und Muster nochmal auftauchen.

Die Jacke ist ja ein Folgeprojekt aus dem April, da hatte ich ein Tuch gestrickt, bei dem ich die Muster so toll fand. Ich habe für die Jacke die Anleitung „Pale Dogwood Cardigan“ von Strickauszeit mit den Mustern aus dem Tuch „Knitzone“ von Rubator kombiniert. Das klappte erstaunlich gut. 🙂

Auch im Garten hat sich…

….dieses Wochenende einiges getan – der Mann hat fleißig gearbeitet und an der Laube die neue Tür und das neue Fenster eingebaut. Auf dem obersten Bild sieht man die Laube, wie wir sie 2018 übernommen haben. Das mittlere Bild ist ziemlich genau ein Jahr alt, mit neuem Dach und renoviertem Anbau. Und das untere Bild zeigt den aktuellen Baustand:

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Ich konnte nur begrenzt helfen, ich habe in der Zeit zwei Schmuddelecken im Garten beseitigt und aus alten Paletten eine Aufbewahrung für das Feuerholz gebaut. Mittlerweile besitze ich nämlich eine Retro-DDR-Feuertonne aus einer alten Waschmaschinentrommel, da brauche ich Holz zum verheizen…

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Als ich die Tage mit…

…der besten Freundin telefoniert und von dem erzählt habe, was ich so mit meiner Zeit anfange wurde ich sofort gerügt, dass ich darüber nicht gebloggt habe. 😉
Von der Rüge bis zum Bloggen hat es jetzt auch nochmal ein bisschen gedauert, ich hab einfach zu wenig Zeit für meinen Schreibtisch…

Also dann – hier sind die selbstgenähten Türen 😉 für den Kleiderschrank:

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Unser Schrank im Ankleidezimmer war bisher offen, so wie auf dem linken Foto zu sehen. Eigentlich sollten direkt nach dem Umzug da Schiebetüren dran montiert werden, das gewünschte Modell war damals aber von Ikea wochenlang nicht lieferbar. Und als es dann lieferbar war, hatten wir uns an den offenen Schrank gewöhnt und fanden ihn klasse.
Mittlerweile war ich zunehmend genervter davon, das warme und trockene Wetter auch nicht unschuldig daran – dadurch, dass es zu wenig regnet ist es draußen trocken und staubiger. Und damit dann auch drinnen, der feine Blütenstaub etc. findet seinen Weg. Klassische Schranktüren können wir uns aber nicht vorstellen, abgesehen davon gibt es das, was wir ursprünglich wollten nicht mehr. Also kam ich auf die Idee, einfach lange Vorhänge davor zu hängen.

Bastelstunde im Hause Sonnenschein…

…eigentlich wollten wir nur „schnell“ die günstig über eine Kleinanzeige gekauften Nachtkästchen im Schlafzimmer unterbringen. Uneigentlich wurde dann eine etwas größere Aktion daraus.

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Aber der Reihe nach. Bisher hatten wir neben dem Bett als Ablage jeweils ein schmales Brett an die Wand montiert, da untendrunter die Hundekörbchen stehen / standen. Hier sieht man es ein bisschen besser. Da es mittlerweile ja nur noch ein Hundekörbchen im Schlafzimmer (auf meiner Bettseite am Fenster) gibt, äußerte der Mann den Wunsch wieder ein richtiges Nachtkästchen zu bekommen, damit die Ecke nicht so leer sei. hier geht’s weiter….

Der Tag gestern…

…verlief irgendwann völlig anders als gedacht. 😀
Eigentlich hatten wir am Samstag mit Freunden aus der Gartenanlage ausgemacht, dass wir mal wieder gemeinsam cachen gehen könnten. Genaue Abstimmung dazu am Sonntagmorgen wegen Wetter und überhaupt. Das passte dann auch, wir haben uns kurz vor 11 Uhr getroffen und sind gemeinsam zu einer Cacherunde nordöstlich von Leipzig aufgebrochen. Das war herrlich – rund drei Stunden bei herrlichem Sonnenschein in toller Natur und nebenher vierzehn Dosen gefunden:

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Auf dem Rückweg überlegte E., wo wir denn jetzt Kuchen für den Nachmittagskaffee herbekommen könnten worauf ich spontan meinte „Was haltet ihr von ofenwarmen Zwetschgenkuchen – in unserem Gefrierschrank liegt noch das ein oder andere Blech, welches schnell im Ofen aufgetaut ist?“
Die Idee fanden alle gut und wir verabredeten uns für kurz nach 15 Uhr bei E. und O. im Garten zum Kaffee trinken. Bis dahin lief noch alles nach Plan. 😉 Dass wir nach dem Kaffeetrinken noch spontan zum Grillen eingeladen werden und erst gegen 21 Uhr wieder zu Hause sind konnten wir dann aber nicht ahnen… 😀
Es war ein herrlicher Tag und beim Abendessen haben wir dann sogar noch eine tolle neue Idee für den Umbau / Ausbau unserer Laube entwickelt, die ich nachher gleich mal zu Papier bringen werde.

Und außerdem haben wir…

….gestern Giersch weggezaubert, zumindest optisch:

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Der Garten neben uns ist ja total verwildert naturbelassen und direkt hinter dem Zaun wächst quadratmeterweise Giersch. Also genaugenommen würde der Giersch auch auf unserer Seite vom Zaun wachsen, aber da bin ich radikal hinterher und reiße den aus… Mühsamer als das Ausreißen des Gierschs auf unserer Seite ist allerdings das regelmäßige Abschneiden der durch den Zaun wuchernden Triebe – dafür muss ich jedes Mal ins Beet und mit der kleinen Heckenschere am Zaun entlang.
Durch Zufall habe ich vorgestern bei Ebay Kleinanzeigen eine Anzeige gefunden, in der jemand 6 Meter granitgraue Balkonbespannung für wenig Geld verkauft hat. 🙂 Diese Balkonbespannung haben wir jetzt auf unserer Zaunseite straff befestigt und ich bin gespannt, ob der Plan, den Giersch damit im Zaum zu halten, funktioniert.
Und auf dem Bild rechts unten sehr ihr, wie es neben dem Giersch aussieht. Auch nicht wirklich hübsch… Da sind wir gerade dabei, noch zwei weitere Rankgitter zu bauen – eines kommt mit Clematis dorthin, wo auf dem Foto die Katze sitzt und ein weiteres links daneben, die Kletterrose dort wartet sehnsüchtig darauf. Und dann habe ich den Anblick auch ein bisschen verdeckt…

Unsere zukünftige Ruhe-Ecke…

…ist fertig – hier auf dem Bild unten rechts zu sehen:

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Aber der Reihe nach. 🙂 In unserem Garten ist vieles ja vorgegeben, einfach weil die Beete etc. durch den Vorbesitzer angelegt wurden und wir das nicht großartig verändern wollen, die Aufteilung ist gut.
Links von der Gartenlaube ist eine kleine Rasenfläche, die der Vorbesitzer schon mit einem Sichtschutz etwas abgeteilt hatte (Bild links oben). Diese Rasenfläche haben wir von Anfang an als Sitzfläche genutzt, aber wir möchten irgendwann für den Gartentisch / die Stühle eine richtige Stein-Terrasse direkt vor der Laube haben. Das ist einfach besser als auf unebenen Rasen zu sitzen. Diese Ecke soll dann die „Ruhe-Ecke“ werden, in der man auf der Sonnenliege einfach mal ungestört entspannen kann.
Wir hatten letztes Jahr irgendwann den morschen Sichtschutz des Vorbesitzers entfernt, das hat den Nachteil dass wir jetzt so ein bisschen auf dem Präsentierteller sitzen. Und dank der aktuellen Situation sind an manchen Tagen jede Menge Spaziergänger draußen im Getreidefeld unterwegs…
Also hat Fred relativ schnell nach Öffnung der Baumärkte einen Ausflug dorthin unternommen und Rankgitter und Pfosten gekauft. Für „hübsch“ wurden sie von ihm mit dunkelbraunem Holzschutz lasiert und dann ein neuer Sichtschutz gebaut. Ich hatte dann die Idee, auf der Innenseite noch ein kleines Beet mit alten Ziegelsteinen als Begrenzung zu bauen und habe dorthin gestern zwei Kletterrosen und zwei Clematis gepflanzt. Aktuell hängen wir, wenn wir im Garten sind, außen an die Rankgitter noch das Seitenteil eines Gartenpavillons und haben damit einen uneinsehbaren Sitzplatz. 🙂

Wenn ich solange…

….nichts schreibe, bin ich einfach nur zu faul müde, mich abends noch an den Laptop zu setzen. 😉

Sobald es das Wetter halbwegs zulässt, bin ich im Garten, Zeit dafür habe ich dank Kurzarbeit ja genug. Noch, ab Juni ändert sich das aufgrund eines Jobwechsels auch wieder. 🙂

Und die viele Zeit im Garten macht sich bemerkbar, da geht es in Riesenschritten vorwärts. Auch Fred hat gerade mehr Gartenzeit als sonst, obwohl er genauso viel (bzw. teilweise mehr) als sonst arbeitet. Aber er ist halt im Homeoffice, d.h. er fängt morgens schon relativ früh an und kann dafür am späten Nachmittag schon Feierabend machen und in den Garten gehen. Sein Firmenhandy funktioniert auch dort, falls er doch nochmal angerufen wird. 😉

Und bevor das hier jetzt ein ewig langer Eintrag wird, mache ich für die Umbauten im Garten einen neuen Eintrag und lasse hier nur einen kleinen Eindruck, wie toll im Garten gerade alles blüht:

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Unser Flieder ist ordentlich gewachsen und verströmt einen tollen Duft. Dafür habe ich beim Unkraut jäten festgestellt, dass der dazwischen gepflanzte Phlox stinkt. 😀
Mein Gemüse in den Hochbeeten wächst und gedeiht, dem Salat kann man beim wachsen zuschauen. Und auch die ausgesäten Möhren und Radieschen sind bereits zu sehen. Unsere Pfingstrosen (auf dem Bild neben dem Hochbeet) explodieren dieses Jahr regelrecht, die sind groß und haben Unmengen an Knospen. Ich freue mich schon, wenn die alle aufblühen.
Unten links ist eine der neu gepflanzten Clematis zu sehen, allerdings stimmt die Farbe nicht auf dem Foto. Die ist eigentlich eher beerefarben. Und ganz unten rechts ist das kleine Hochbeet zu sehen, das ich sehr spontan gebraucht über Ebay Kleinanzeigen gekauft habe und mit verschiedenen Steingarten-Pflanzen bepflanzt habe. Mal sehen, ob der Plan aufgeht daraus ein üppig wucherndes Beet zu machen. 😉

WMDEDGT 05.05.2020

Heute ist wieder Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen und ich denke sogar rechtzeitig ans mitmachen. 😉

Auch wenn es nicht viel zu berichten gibt, denn aktuell gehört der Dienstag zu den Tagen, an denen ich aufgrund Kurzarbeit nicht ins Büro muss, ebenso wie Montag und Freitag.
Trotzdem stehe ich wie immer um kurz vor  6 Uhr auf und gehe ins Bad. Nach Duschen und Zähneputzen ziehe ich mich an und fange praktisch umgehend an, Hausarbeit zu erledigen – Wäsche sortieren, Waschmaschine befüllen, Bad putzen. Kurz vor 9 Uhr fällt mir auf, dass ich ja heute noch nicht mal Kaffee hatte, das sollte ich dann auch mal nachholen. Der Mann unterbricht seine Arbeit im Homeoffice und wir frühstücken in aller Ruhe.

Ich hänge eine Ladung Wäsche auf, dann setze ich mich gemütlich in meinen Sessel und greife nach meinem Strickzeug, irgendwann zwischendurch mache ich mir einen zweiten Kaffee. So vergeht der Rest des Vormittags, zur Mittagszeit taucht auch der Mann aus dem Homeoffice wieder auf – Zeit für (s)eine Mittagspause. Erneutes Wäsche aufhängen, danach verschwinde ich wieder in meinem Sessel und stricke an meiner Jacke weiter. Zwischendurch muss ich die letzte Ladung Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner werfen und noch ein bisschen Wäsche aufhängen.

Gegen 16 Uhr macht der Mann Feierabend, wir trinken gemeinsam Kaffee. Danach verschwindet er zusammen mit dem kleinen Hund in den Garten, ich bleibe zu Hause. Der Trockner ist fertig, ich kann die Wäsche zusammenlegen und bei der Gelegenheit gleich den Kleiderschrank noch etwas umsortieren.
Zwischendurch finde ich über Ebay-Kleinanzeigen ein kleines Hochbeet für den Garten und nach dem Schreiben einiger Nachrichten und kurzer Rücksprache mit dem Mann steht fest, dass wir das noch am gleichen Abend abholen können.

Der Mann kommt um kurz vor 19 Uhr aus dem Garten zurück und macht sich auf den Weg, um das Hochbeet zu holen, ich bereite in der Zeit das Abendessen vor. Es gibt Resteessen, geröstete Knödel mit Speckwürfelchen und dazu einen kleinen Rumfort-Salat. 😉 Kurz nach 19:30 Uhr sitzen wir beim Abendessen, das Aufräumen der Küche überlasse ich dem Mann – ich muss im Büro alles für den virtuellen Stricktreff vorbereiten, der um 20 Uhr beginnt.

Kurz vor 22 Uhr klinke ich mich beim Stricktreff aus und weil ich eh gerade am Laptop bin blogge ich noch schnell diesen Eintrag. Jetzt geht es gleich nur noch ins Bett. 🙂