Ja, mich gibt es….

…auch noch. 😀 Aber Leben 1.0 war in den letzten drei Wochen etwas turbulent und ich hatte keine Zeit zum Bloggen.

Zuerst war ich das Wochenende vom 11.-13.11. mit den Mädels unterwegs – die allerbeste Freundin hatte einen runden Geburtstag zu feiern und wünschte sich dazu, dass die Mädels-Frühstücksrunde Zeit mit ihr verbringt. Diese Idee fanden wir alle klasse und deswegen waren wir ein Wochenende im Hotel Rebgut in Lauda-Königshofen. Schön wars – wir hatten viel Spaß, haben lecker gegessen, viel geredet und ein richtig tolles Wochenende miteinander verbracht.

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Sonntags ging es dann zurück nach Leipzig – und zwar zusammen mit der allerbesten Freundin. Die hospitierte nämlich im Rahmen einer Fachweiterbildung für eine Woche hier in einem Leipziger Klinikum. 🙂

Und am letzten Wochenende wurde die allerbeste Freundin dann am Samstagmorgen zum Bahnhof gebracht, damit sie die Heimreise antreten konnte und der Mann und ich haben uns direkt anschließend auf den Weg zu meinen Eltern gemacht – auch da gab es einen halbrunden Geburtstag zu feiern. Und weil der Mann dann Anfang dieser Woche vor Ort bei seinem Arbeitgeber sein musste bin ich für diese Tage bei meinen Eltern geblieben und habe mit Mama zusammen die Weihnachtsbäckerei begonnen. Und war für einen kleinen Spaziergang mit dem Hund im Wald. Und weil ich Zeit hatte, auch noch beim Lieblingsoptiker, da ja BlackWeek ist…

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Seit gestern sind wir wieder zu Hause und ich muss mich jetzt irgendwie erstmal wieder in meinen normalen Alltag einfinden. 😀

Wenn der Postmann…

…klingelt bringt er im Zweifelsfall Wolle. 😀

Dieses Mal Wolle von Holst aus Dänemark in zwei edlen Qualitäten für ein großes Schultertuch. Ich bin während der zwei Tage im Kloster Hedersleben nämlich dann doch auch dem in der Strickwelt grassierenden Kolding-Fieber erlegen. 😀

Da der Kolding ein großes Schaltuch zum einkuscheln ist, wollte ich auch ein besonderes Garn dafür und „nicht nur“ Wolle. Meine ersten Überlegungen gingen in Richtung Merino in Kombination mit Seide-Mohair, allerdings habe das dann wieder verworfen weil ich mir nicht sicher war, ob mich der Mohairflausch dann nicht doch stört. Durch Zufall habe ich dann auf der Seite von Holst entdeckt, dass es von der Qualität „Noble“ (Wolle mit Kaschmir) noch zwei Farben gibt – die wird nämlich nicht mehr hergestellt. Dazu habe ich dann als Kombination die „Tides“ (Wolle mit Seide) gewählt. Die beiden Garne verstricke ich doppelfädig, das wird schön flauschig.

Twist and Turns…

…so lautet die offizielle Bezeichnung des diesjährigen MKAL-Tuchs von Stephen West. Die Form des Tuchs polarisiert – ich mag sie sehr. Das bleibt wenigstens auf den Schultern liegen und rutscht nicht weg. Seit heute ist das Tuch fertig und kann ausgeführt werden:

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Und ich schmiede schon wieder neue Pläne – im Dezember wird eine neue Tuch-Anleitung von Stephen West veröffentlicht. Die ersten Bilder davon auf Instagram haben bei mir bereits für Schnappatmung gesorgt… Erste Recherchen in meinen Wollkisten haben auch schon drei Stränge Wolle hervorgebracht, die ich dafür hervorragend nutzen könnte so dass ich nur noch zwei Stränge dazu kaufen müsste…

Soweit so nett – eigentlich trage ich gar keine Tücher, weil ich nie daran denke, dass ich da ein ganzes Regal von davon habe. 😀 😀 😀 Mal sehen, ob sich das irgendwie ändert.

12 für 2022 – Rückblick Oktober

offene WIPs:

  • die Adventsstola von 2020 (unverändert zu März)
  • ein Pullover (im Urlaub ein bisschen daran gearbeitet)
  • einen weiteren Sommerpullover aus dem Restgarn hiervon
  • das Sagittarius-Tuch
  • den MKAL von Stephen West
  • ein Paar Socken

beendete Projekte 2022:

Bei „1 Woche – 1 Patch“ sieht es wie folgt aus:

  • Januar: Woche 1 – 4
  • Februar: Woche 5 + 6
  • März: Rückstand Woche 7 + 8 aufgeholt, im Krankenhaus die Wochen 9 – 16 gestrickt
  • April: Woche 17 – 24 gestrickt, damit eigentlich Vorlauf bis Mitte Juni – ich stricke trotzdem immer wieder mal einen Patch
  • Mai: gleich wie April
  • Juni: wochenaktuell, alle Patches bis einschließlich KW 26 sind gestrickt (aber noch nicht fotografiert)
  • Juli: wochenaktuell
  • August: drei Wochen im Rückstand, es sind nur die Patches bis KW 32 fertig
  • September: Wochen 33 – 38, dazu zwei Patches im Urlaub
  • Oktober: immerhin zwei Patches habe ich gestrickt, also vier Wochen Rückstand

Die Zeit rast…

…schneller an mir vorbei als ich bloggen kann. 😀 Oder vielleicht passiert auch nichts bloggenswertes, ich weiß es nicht genau.

Genau genommen ist es eher „hier passiert nichts“ – ich verbringe meine Tage meistens strickend, versuche meinen Haushalt zu erledigen, nehme Arzttermine war. Das ist in Summe nichts weltbewegendes worüber ich zwingend bloggen müsste.

Am vergangenen Wochenende war ich unterwegs zu einem Strickwochenende im Kloster Hedersleben, das letzte Mal war ich 2019 dort. Eigentlich wollte ich von Freitag bis einschließlich heute dort bleiben. Allerdings habe ich am Samstag dann festgestellt, dass mich das ganz schön anstrengt so dass ich am Sonntagmorgen sehr spontan beschlossen habe, abzubrechen und nach Hause zu fahren. Die anderthalb Tage mit anderen strickbegeisterten Frauen haben trotzdem unheimlich viel Spaß gemacht und ich bin natürlich mit neuen Ideen und neuer Wolle nach Hause gekommen. 😀

Den hellvioletten Strang habe ich gesehen und hatte sofort drei Stränge aus meinem Vorrat und eine passende Anleitung dafür vor Augen – der musste mit. 😀

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Und außerdem so in dieser Woche…

…viel Strickzeit am  MKAL von Stephen West, neue Sockenwolle, ein Wolladventskalender und die Erkenntnis, dass mein Handarbeitswagen zu klein ist. Oder ich zu viele Dinge gleichzeitig auf den Nadeln habe. 😀 Da es einfacher war, den Handarbeitswagen aufzustocken habe ich diese Lösung bevorzugt. 😉

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Nicht so angenehm war diese Woche die Erkenntnis, dass es für mich ziemlich kräftezehrend ist, wenn der Mann ein paar Tage beruflich abwesend ist. Da haben wir Optimierungsbedarf, vier Tage alleine mit Hund sind für mich fast nicht machbar. Und dabei gehe ich mit Banu nur auf die Hundewiese zwischen den Häusern, das ist eigentlich keine große Strecke. Ich muss es halt drei- oder viermal am Tag machen, dazu kamen diese Woche noch Arzttermine. Ich bin froh, wenn der Mann heute wieder nach Hause kommt…

Arbeitserleichterung…

…ist in ganz vielen Bereichen für mich gerade ein wichtiges Thema. Selbst ganz alltägliche Dinge wie z.B. Wäsche sortieren fallen mir teilweise schwer so dass ich dann völlig aus der Puste bin. Passenderweise bin ich dann beim Stöbern auf Instagram über eine praktikable Lösung gefallen, die wir auch zeitnah umgesetzt haben:

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Links die bisherige Lösung – ein großer Korb für die Schmutzwäsche, ich habe mich zum Sortieren immer auf den Stuhl gesetzt. Schwer gefallen ist es mir trotzdem, die einzelnen Haufen mit der Wäsche lagen auch immer so auf dem Boden und damit im Weg. Und im ungünstigsten Fall lagen diese Wäschehaufen ein paar Tage länger, weil ich einfach nicht wie früher alles nacheinander erledigen kann.

Rechts die neue Lösung – die Trofast-Regale von Ikea. Eigentlich für Kinderzimmer gedacht, deswegen hatte ich die nicht wirklich auf dem Schirm. Aber auch ideal zur Wäschesortierung geeignet, da wird der Wäschekorb quasi mitgeliefert. 😀 Und auf den beiden niedrigen Elementen habe ich immer noch die Möglichkeit, mich hinzusetzen wenn das notwendig sein sollte. Jetzt muss ich mich nur noch um die passende Beschriftung der einzelnen Behälter kümmern…
Die drei Behälter in der untersten Reihe sind für unsere „Hauptsortierung“ gedacht – so sehe ich jetzt auch auf einen Blick, ob es sich lohnt eine Maschine Wäsche zu waschen. In die kleineren Behälter kommen die Sachen, die z.B. in ein Wäschenetz gepackt werden müssen, bevor sie mit in die Waschmaschine dürfen. Oder Wollsocken bzw. Feinstrumpfhosen – die habe ich bisher immer wieder mühsam aus dem großen Korb heraus sortiert. Jetzt wird das extra gesammelt, das macht die Sache deutlich einfacher.

Auf manchen Wollsträngen…

…steht quasi mein Name drauf. 😉
Eigentlich hatte ich mir den Online-Shop der Skudderia aus anderen Gründen angeschaut und bin dabei über Wolle in „meinen“ Farben gestolpert, die ich mir dann kurzerhand gegönnt habe:

Noch überlege ich, welcher Pullover / welche Jacke daraus werden könnte – aber ich bin mir sicher, dass ich in meiner langen Queue bei Ravelry fündig werde. 😀

Nachdem ich im Urlaub…

…beim Bloggen festgestellt habe, dass sich auf der SD-Karte meines Handys rund 7500 Bilder befinden wurde es dann mal Zeit, die Bilder anderweitig zu sichern…
Jetzt habe ich zumindest alle Bilder in OneDrive liegen, die SD-Karte ist (abgesehen von Bildern aus dem aktuellen Jahr) leer und ich muss „nur noch“ eine Struktur in meine diversen Bilder-Ordner bringen, die hier so digital existieren. Die bisherige Struktur ist überaltert, die passt nicht mehr. Aber ich bin mir sicher, dass mir da was einfällt…