Hefezopf – einfach so

Krank zu Hause führt bei mir irgendwann dazu, dass mir „langweilig“ wird – viel Schlafen und Ruhe halten macht auf Dauer auch keinen Spaß. Also suche ich mir Beschäftigungen, die ich problemlos einfach liegen lassen könnte, denn ich bin nicht ohne Grund krank zu Hause, dieser blöde Virusinfekt / die Bronchitis setzt mir ganz schön zu.

Und deswegen habe ich mir heute einen Hefezopf gebacken – so richtig mit frischer Hefe und langen Gehzeiten für den Teig (aka Ruhepausen für mich). Jetzt steht er fertig gebacken in der Küche und ich würde ihn am liebsten sofort anschneiden:

Mein Februarprojekt…

…hat ungefähr wieder den gleichen Zustand wie hier – noch fehlen dafür etwa 6-7 Zentimeter. Kurz nachdem ich den Blogbeitrag letzten Freitag geschrieben hatte, habe ich den kompletten unteren Teil des Pullovers wieder aufgetrennt. Beim Lesen der Anleitung war mir nämlich bewusst geworden, dass ich einen Fehler gemacht habe. Zuerst dachte ich, ich lasse es einfach so. Sieht ja keiner…

Doch – ich sehe es. Und noch schlimmer – ich weiß es. 😉 Also habe ich nach reiflicher Überlegung beschlossen, das nochmal neu und richtig zu machen, damit ich mich nicht bei jedem Tragen des Pullovers ärgern muss.

Eine neue Handtasche…

…benötigt auch ein neues Innenleben. 😉

Aber der Reihe nach – am Wochenende habe ich festgestellt, dass an meiner Lieblingshandtasche die Trageriemen kaputt gehen. Da die Tasche ein Geschenk des Mannes war, möchte ich sie nicht komplett „ruinieren“ und dachte, greif ich halt zu einer Ersatztasche.  Tja, auch an der gehen die Schulterriemen kaputt… 😀 Ich sollte meine Handtaschen wohl nicht so schwer beladen…

Also im Internet nach Ersatz gesucht und auch fündig geworden, heute kam die bestellte Tasche an und gefiel auch in Natura.

Und damit zu Teil 2 – bisher hatte ich in meiner Tasche immer einen gekauften Taschenorganizer von Tchibo, der war aber a) zu groß und b) ziemlich häßlich. Deswegen habe ich ein bißchen im Internet nach einer Nähanleitung für einen Taschenorganizer gesucht und bin hier fündig geworden. Stoff habe ich ja zum Glück im Schrank liegen und so habe ich mich heute nach Feierabend an die Nähmaschine gesetzt, die am Samstag dann endlich funktionsfähig wieder bei mir eingetroffen ist.

Herausgekommen ist das hier – genäht aus einem Cordstoff für außen und einem Baumwollstoff innen:

(klick aufs Bild vergrößert)

Das Strickprojekt…

…für den Februar steht schon in den Startlöchern. 😉
Ich werde aus meinem Weihnachtsgeschenk, der Wollmeisen-Winterfärbung „Zuckerguss“ den „Girlfriends Pullover“ anschlagen. Ein einfacher Pullover ohne Schnickschnack, der die Färbung hoffentlich gut zur Geltung bringt.

Ich habe letztes Jahr den Girlfriends Cardigan gestrickt, den ich sehr gerne trage, ich hoffe der Pullover wird ein ähnliches Lieblingsstück. Ich bin dann mal Wolle wickeln. 😀

Strickprojekt Januar 2019

Ich habe auch für dieses Jahr den Vorsatz gefasst, jeden Monat ein Strickstück fertig zu stellen. Für den Januar war das meine im September 2017 begonnene Still Light Tunic aus Katia Silky Lace:

(zum vergrößern anklicken)

Eine tolle Anleitung und eigentlich ab einem bestimmten Punkt zum nur noch rechts im Kreis stricken. Wenn dabei aber alle naselang das Garn reißt, weil es irgendwie komisch verzwirnt ist, macht es keinen Spaß. Also lag das Projekt eine ganze Weile achtlos in der Ecke. Jetzt ist sie fertig und ich freue mich darauf, sie das erste Mal anziehen zu können.

Material / Verbrauch:

1560 Meter Katia Silky Lace Fb. 169 (jeans)
260 Meter Katia Silky Lace Fb. 161 (weißgrün)

 

Genähtes und Gestricktes im Dezember

Dieser Monat war handarbeitstechnisch bis jetzt erstaunlich produktiv – ich habe zwei große Tücher neu angeschlagen und schon fertig gestellt, ein Paar Stulpen gestrickt und aus alter Biber-Bettwäsche eine warme Schlafanzughose genäht:

(klick aufs Bild macht groß)

Links oben das Merrily-Tuch, welches ich am 2. Adventswochenende begonnen hatte, unten links ein paar Stulpen, die aus den Resten des unten rechts zu sehenden Taurus-Tuches entstanden sind. Das Taurus-Tuch war ein Teststrick für Lanaphilia, die Anleitung wird demnächst veröffentlicht.
Und oben rechts meine warme Schlafanzughose – genäht aus alter Biber-Bettwäsche. Genau das Richtige für ungeheizte Betten, wenn ich aushäusig übernachte. 😉

Adventszeit ist Plätzchenzeit…

…dieses Jahr habe ich zusätzlich zum Stollen elf Sorten Plätzchen gebacken:

(Klick aufs Bild macht groß)

Im Uhrzeigersinn von oben Mitte:

  • Rumherzen
  • Walnussherzen (sehr, sehr lecker – da muss ich nächstes Jahr mehr davon backen)
  • Spekulatius
  • Spitzbuben
  • Vanillkipferl
  • Karamellkugeln
  • Orangenstäbchen
  • Ausstecherle
  • Spritzgebäck
  • Minztaler
  • gefüllte Sterne

Und in der Mitte des Tellers die selbstgebackene Stolle – der Mann sagt, sie würde schmecken. Ich mag nämlich keine Stolle…
Wer sich jetzt über „die Stolle“ wundert – ich hab mir nur den in Leipzig gebräuchlichen Namen angeeignet. 😉

Nächstes Jahr werde ich meine Rezeptauswahl für die Weihnachtsplätzchen nochmal überdenken, die ein oder andere Sorte hat mich beim Backen etwas geärgert…