Und außerdem habe…

….ich mir gestern einen „Nähkurs“ gegönnt. Also eigentlich eher ein Nähcoaching, denn jede Teilnehmerin hat an ihrem eigenen Projekt gearbeitet und wurde dabei von der Kursleiterin perfekt unterstützt.

Wenn ich Kleidung für mich nähen möchte fühle ich mich noch nicht besonders sicher. Bei einem T-Shirt ist mir das (fast) völlig egal, elastischer Jersey verzeiht ein bisschen was. Anders sieht es aus wenn ich mir z.B. einen Rock nähen möchte – da ist schlechte Paßform einfach nicht tragbar. Ich habe hier den ein oder anderen tollen Stoff liegen aus dem ein Rock genäht werden soll und genau das habe ich gestern gemacht.

Eigentlich hatte ich mir einen Burda-Schnitt in den Kurs mitgenommen, als Stefanie aber vorschlug einen Maßschnitt selbst zu erstellen fand ich das sehr toll – ein einfacher, gerade geschnittener Rock ohne Schlitz und Taschen ist auch „schnell“ umsetzbar. Schon bei der Schnitterstellung habe ich viel gelernt, ebenso beim anschließenden Nähen. Ich hatte meine eigene Nähmaschine mit dabei (damit kenne ich mich wenigstens aus) und habe dann im Kurs zusätzlich noch die vorhandene Overlock genutzt. Seither frage ich mich, warum ich das noch keine habe…

Die sechs Stunden verflogen wie nix und am Kursende war mein Rock dann tatsächlich fast fertig – lediglich für das Nähen der beiden unteren Säume hat es nicht mehr gereicht, das habe ich heute Morgen zu Hause gemacht. Und ich finde, er ist total schick geworden:

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Sehr interessant war für mich auch, dass der Rock in einer komplett anderen Reihenfolge genäht wurde als ich das gemacht hätte.

hier geht’s weiter….

Und weil ich danach gefragt wurde…

… hier mal ein Einblick in meine Plätzchenplanung. Die mache ich nämlich in einer Excel-Pivottabelle. 😀 Das erleichtert mir die Planung und den Einkauf der Zutaten dann sehr.
Ich habe dafür als Grundlage der Tabelle irgendwann mal meine ganzen Plätzchenzutaten aus den Rezepten in Excel abgetippt – und zwar nur das Grundrezept, also die einfache Menge. Da ich manche Plätzchen aber nicht mehr backe oder bei anderen mehr als das Grundrezept benötige, gibt es die Spalte „Anzahl“ – hier kann ich eintragen, wie oft ich die Menge des Grundrezeptes benötige. Also „0“ für nicht mehr backen oder „1,5“ oder „2“ für die anderthalbfache oder doppelte Menge. In der letzten Spalte „Gesamt“ wird dann die tatsächlich benötigte Menge angezeigt:

Ich habe euch mal die kompletten Zutaten für Rumherzen (einfache Menge) und Walnussherzen (doppelte Menge) ausgeklappt und umrandet:

Wenn man aus dieser einfachen Auflistung eine Pivottabelle macht sieht das im nächsten Tabellenblatt dann so aus – ich habe eine Seite, auf der mir die Gesamtmengen (unterste Zeile) aller Plätzchenzutaten angezeigt werden:

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Allerdings ist das zum Einkaufen eine eher unpraktische Form, weswegen ich mir ein drittes Tabellenblatt gönne, welches ich dann einfach ausdrucke und mit in den Laden nehme. Da steht dann übersichtlich alles drauf, was ich einkaufen muss:

Das System hat sich bei mir bewährt, ich kann meinen Einkaufszettel mit wenigen Klicks erstellen. Dieses Jahr habe ich zwar vergessen, zwei Sorten auf „0“ zu setzen, aber das ist nicht weiter schlimm. Die eine Sorte fiel nicht so sehr ins Gewicht (i, wahrsten Sinn des Wortes…) und die zweite Sorte (die Orangenkekse) habe ich dann halt einfach doch gebacken. Dafür habe ich nämlich extra Orangenmarmelade gekauft, die musste ja verbraucht werden. 😉

Und so beim Anschauen der Screenshots fällt mir auf, dass ich das Rezept für die Schoko-Mandel-Makronen noch eintragen muss… 😉

 

 

Rechtzeitig vor dem 1. Advent…

….sind meine Weihnachtsplätzchen fertig gebacken und die Weihnachtsbackstube ist wieder geschlossen:

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im Uhrzeigersinn von oben Mitte weg:

  • Spritzgebäck
  • gefüllte Sterne
  • Spitzbuben
  • Minztaler
  • Ausstecherle
  • Vanillkipferl
  • Rumherzen
  • Schoko-Mandel-Makronen
  • Orangenstäbchen
  • Orangenkekse

und in der Mitte liegen Spekulatius und Walnussherzen. Aus den eigentlich angedachten zehn Sorten wurden spontan 12… Die Orangenkekse waren ein Planungsfehler (ja, sowas passiert auch mir…) und die Schoko-Mandel-Makronen eine spontane Lösung zur Eiweiß-Verwertung.

Genäht habe ich die Tasche…

….schon vor einer Weile – aber weil die allerbeste Freundin hier mit liest kann ich sie jetzt erst zeigen. 😉 Aktuell sitze ich nämlich in Stuttgart bei A. am Frühstückstisch und sie hat ihr Geburtstagspäckchen hoffentlich schon ausgepackt. Und wenn nicht hat sie keine Zeit, hier zu lesen… 😉

Entstanden ist eine faltbare Einkaufstasche nach dieser Anleitung – das kann man immer brauchen. Genäht natürlich aus Stoff mit dem Lieblingsmotiv. 😀

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Der Oktober…..

…war bei mir auch Socktober 😉 Allerdings ganz uneigennützig für meine eigene Sockenschublade:

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Das regenbogenbunte Paar ist aus 65 g Esslinger Sockenwolle von Schoeller + Stahl, die Jeansringel sind ebenfalls 65 g schwer und aus einer Handfärbung auf Lanartus Sockenwolle.

Endlich wieder Zeitumstellung..

…und damit „richtige“ Uhrzeit, meine innere Uhr freut sich sehr. Das Ganze kombiniert mit nass-kaltem Herbstwetter was dann dafür sorgte, dass ich im Lauf des Tages meine komplette ToDo-Liste erledigt habe, die ich seit Wochen vor mir her schiebe. Manches stand schon länger drauf, manches muss einfach an dem Wochenende erledigt werden – wie z.B. Schuhschrank umräumen. Die Sommerschuhe brauche ich jetzt garantiert nicht mehr. 😉 Auch zwei Winterjacken, die mir nicht mehr passen, haben es vor die Kamera geschafft damit ich sie bei Ebay Kleinanzeigen, Kleiderkreisel etc zum Verkauf anbieten kann. Vielleicht findet sich ja eine Käuferin dafür.

Einer der Punkte, der schon länger darauf stand war, nochmal eine Komebukuro-Tasche zu nähen:

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Die Tasche ist nicht für mich sondern bereitet einer lieben Ravelry-Bekannten hoffentlich eine schöne Überraschung und viel Freude. Zugeschnitten war die Tasche schon zwei oder drei Wochen, dann hatte das Leben andere Pläne und ich keine Zeit. Und als ich dann Zeit hatte, keine Lust.

Nebenher habe ich die Wäsche gewaschen, getrocknet und gebügelt – auch hier bin ich auf dem Laufenden. Das sieht ganz danach aus, als ob ich heute Abend ganz ohne schlechtes Gewissen Strickzeit habe. 🙂

Auch gestern waren wir fleißig, im Garten ist nochmal „ordentlich“ aufgeräumt und zurück geschnitten worden, unser kleiner Auto-Anhänger ist mal wieder voll. Trotzdem ist noch vieles zu machen, aber alles was jetzt noch an Baum- oder Strauchschnitt anfällt soll in die (noch zu bauenden) Hochbeete unten rein.

Gestern Abend war ich…

…sehr spontan bei Ikea, weil ich Vormittags bei Ravelry auf Ideen gestoßen war, wie ich den Wagen, in dem ich meine Strickprojekte aufbewahre noch optimieren kann.

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Links der Wagen, wie er bisher war. Rechts dann in verbesserter Form – ich habe links an den Wagen einen Beutel gehängt, in dem ich jetzt meine Stricknadeltaschen aufbewahre. Bisher lagen die im oberen und mittleren Korb links am Rand. Außerdem wurden zwei Ablagen an den Rand gehängt, auf der untersten ist Platz für die Box, in der ich Schere, Maßband, Markierer usw. aufbewahre. Auf der Ablage darüber kann ich entweder meine Anleitung abstellen oder aber meine Wollabwickler, je nachdem was nötig ist. Und rechts am Rand sind drei magnetische Klammern platziert, aktuell verwende ich sie als Haken für einen Projektbeutel. Ebenso könnte ich damit aber Notizzettel oder ähnliches festhalten. Das Ergänzen des Projektwagens mit den Teilen hat mir eine deutlich bessere Ordnung verschafft.

Auch wenn mich gerade…

…viele Sorgen um den großen Hund plagen, habe ich zwischendrin durchaus auch Momente, in denen ich mich freuen kann. So wie gestern Morgen z.B. als mir Fred ein Päckchen in die Hand drückte, auf das ich gewartet habe. 🙂

Dadurch, dass ich aktuell viel Zeit bei Ravelry verbringe (was soll ich mit der blöden Erkältung auch sonst tun?) habe ich mitbekommen, dass eine liebe Mit-Ravelerin mit dem begonnenen MKAL „Starflake“ von Stephen West nicht glücklich ist. Sie wollte mal andere Farben als sonst immer wählen, hat das aber auch gemacht, wusste aber recht schnell, dass sie das Tuch so nie tragen würde. Als ich die Farben gesehen habe, war klar – das fällt absolut in mein Farbschema. Wir wurden uns recht schnell einig, dass das begonnene Tuch übernehme und das war gestern in dem Päckchen drin. Jetzt muss ich nur noch Zeit und Nerven finden, weiter zu stricken – es geht gleich mit etwas weiter, dass ich noch nie gemacht habe, nämlich Brioche, also zweifarbiges Patent. Sieht nicht schwer aus, aber ich habe zur Sicherheit mal eine „Rettungslinie“ in das Tuch eingefädelt, falls es schief gehen sollte kann ich so besser aufribbeln…

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Wolle (färben) und Weimar…

….waren heute die beiden Themen des Tages bei mir. 🙂
Ich habe über Ravelry ein paar sehr nette Strickerinnen aus Erfurt und Umgebung kennen gelernt, mit denen ich mich gelegentlich treffe. Ein großes Thema bei den Mädels ist Inclusio-Wolle aus Weimar, denn dort kann man nicht nur tolle Wolle kaufen sondern auch selbst Wolle färben. Klar, dass ich da auch mal mitmachen wollte. 😉
Zuerst hatte ich überlegt, mir „einfach so“ Wolle zu färben, aber dann fiel mir bei der Vorbereitung meiner Strickprojekte für den Urlaub ein angefangenes Tuch aus einem Strang Wollmeise Pure wieder in die Hände, das schon sehr lange liegt. Die Farbe finde ich immer noch sehr klasse, aber irgendwie war das Tuch nicht so das Richtige. Also habe ich beschlossen, mir passend dazu unifarbene Wolle zu färben, so dass ich dann aus einer Kombination daraus einen Pullover stricken kann. Gesagt, getan – das Ergebnis könnt ihr unten links bewundern. Das Garn oben rechts habe ich fertig gefärbt gekauft, das war Liebe auf den ersten Blick. Auch daraus soll ein Pullover werden:

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Das Färben der Wolle hat unheimlich viel Spaß gemacht und ich hätte noch viel mehr machen können. 😉 Allerdings wurde der Raum, in dem wir waren ab 14 Uhr benötigt, so dass unsere Zeit begrenzt war. Damit sich für mich der Weg nach Weimar auch lohnt, habe ich mir nach dem Wolle färben die Stadt noch zusammen mit einer lieben Freundin angeschaut. Ich war zwar vor Jahren mal dort, aber so wirklich kann ich mich daran nicht mehr erinnern.

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