Mein April-Projekt…

…wird wieder ein Pullover für mich, dieses Mal aber ein leichter Sommerpullover aus einem der Garne, die ich in Bad Iburg gekauft habe:

Das Garn heißt Summer Shine von Schachenmayr, ein Baumwoll-Viscose-Garn mit einem dezent glitzernden Lurexfaden. Ich stricke die Anleitung „Tidal Fall“ von Anke Telschow und muss ein kleines bisschen zaubern, weil mein Garn nicht zur Maschenprobe passt.
Aber ich wollte schon immer Mal einen Pullover in Gr. S stricken, der mir hinterher dann auch passt. 😉

Und natürlich…

…ist das nächste Projekt schon geplant. 😉 Ich hatte letztes Jahr im August dieses Tuch hier begonnen:

Und irgendwann während des Strickens habe ich begonnen zu überlegen, ob das Sinn macht, was ich da produziere. Ich habe ein ganzes Regal voll selbstgestrickter Tücher von klein bis sehr groß – und trage die Tücher doch recht selten. Weil immer irgendwo ein Tuchzipfel herunterhängt oder anders im Weg ist. Was ich aber immer brauchen kann, sind Strickjacken und deswegen werde ich nachher das Tuch aufribbeln und aus dem Garn den Rainbow Party Cardi anschlagen. Das Jacke und Ärmel werden aus der bunten Wolle gestrickt, die Blende aus den unifarbigen Knäulen. Wenn ich richtig gerechnet habe, wird es ein perfekter Stashabbau ohne dass ich Wolle dazu kaufen muss. 🙂

Mein Februarprojekt….

….wurde pünktlich am 28.02. knapp vor Mitternacht abgekettet (dem Wiener Opernball sei Dank… 😉 ), ist mittlerweile gewaschen und trocknet gerade auf der Püppi:

(anklicken zum vergrößern)

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr sich das Gestrick beim Waschen verändert – links ist der Pulli vor der Wäsche, rechts danach. Nach dem Waschen hat er exakt die perfekte Länge, sowohl an Body als auch an den Ärmeln. Sobald er trocken ist, gibt es auch ordentliche Tragefotos bei Tageslicht. 🙂

Selbstgebackenes Brot…

….schmeckt toll. 😉 Vermutlich erzähle ich den meisten von euch damit nichts Neues. Ich habe schon seit langem in meinem Umfeld die Bilder und Berichte über Brot selbst backen neugierig und neidisch verfolgt. Also richtig selbst backen, im Backofen – nicht nur mit dem Brotbackautomaten. Nachdem ich in den letzten zwei Wochen wegen krank zu Hause viel Zeit hatte und außerdem von einer Ravelry-Bekannten ein Glas Sauerteig per Post bekommen habe, habe ich mich also auch daran getraut, ein Brot selbst zu backen. Es hat gut funktioniert und war sehr lecker – und lange nicht so kompliziert wie ich immer dachte. Man muss es nur gut planen, immerhin braucht das Brot vom ersten Teigansatz bis zum Backen rund 24 Stunden Zeit.

Hefezopf – einfach so

Krank zu Hause führt bei mir irgendwann dazu, dass mir „langweilig“ wird – viel Schlafen und Ruhe halten macht auf Dauer auch keinen Spaß. Also suche ich mir Beschäftigungen, die ich problemlos einfach liegen lassen könnte, denn ich bin nicht ohne Grund krank zu Hause, dieser blöde Virusinfekt / die Bronchitis setzt mir ganz schön zu.

Und deswegen habe ich mir heute einen Hefezopf gebacken – so richtig mit frischer Hefe und langen Gehzeiten für den Teig (aka Ruhepausen für mich). Jetzt steht er fertig gebacken in der Küche und ich würde ihn am liebsten sofort anschneiden:

Mein Februarprojekt…

…hat ungefähr wieder den gleichen Zustand wie hier – noch fehlen dafür etwa 6-7 Zentimeter. Kurz nachdem ich den Blogbeitrag letzten Freitag geschrieben hatte, habe ich den kompletten unteren Teil des Pullovers wieder aufgetrennt. Beim Lesen der Anleitung war mir nämlich bewusst geworden, dass ich einen Fehler gemacht habe. Zuerst dachte ich, ich lasse es einfach so. Sieht ja keiner…

Doch – ich sehe es. Und noch schlimmer – ich weiß es. 😉 Also habe ich nach reiflicher Überlegung beschlossen, das nochmal neu und richtig zu machen, damit ich mich nicht bei jedem Tragen des Pullovers ärgern muss.

Eine neue Handtasche…

…benötigt auch ein neues Innenleben. 😉

Aber der Reihe nach – am Wochenende habe ich festgestellt, dass an meiner Lieblingshandtasche die Trageriemen kaputt gehen. Da die Tasche ein Geschenk des Mannes war, möchte ich sie nicht komplett „ruinieren“ und dachte, greif ich halt zu einer Ersatztasche.  Tja, auch an der gehen die Schulterriemen kaputt… 😀 Ich sollte meine Handtaschen wohl nicht so schwer beladen…

Also im Internet nach Ersatz gesucht und auch fündig geworden, heute kam die bestellte Tasche an und gefiel auch in Natura.

Und damit zu Teil 2 – bisher hatte ich in meiner Tasche immer einen gekauften Taschenorganizer von Tchibo, der war aber a) zu groß und b) ziemlich häßlich. Deswegen habe ich ein bißchen im Internet nach einer Nähanleitung für einen Taschenorganizer gesucht und bin hier fündig geworden. Stoff habe ich ja zum Glück im Schrank liegen und so habe ich mich heute nach Feierabend an die Nähmaschine gesetzt, die am Samstag dann endlich funktionsfähig wieder bei mir eingetroffen ist.

Herausgekommen ist das hier – genäht aus einem Cordstoff für außen und einem Baumwollstoff innen:

(klick aufs Bild vergrößert)