Eigentlich sollte…

…mein Januarprojekt ja dieser Pulli werden. Allerdings wurde bei Ravelry wie jedes Jahr zu Weihnachten wieder gewichtelt und in meinem Wichtelpaket war unter anderem das Buch „Mix an Match! Mützen stricken“ drin. Und hier in meinem Wollregal liegen schon ganz lange die Wollreste meines Starting Point-Tuches herum, so dass ich sehr schnell beschlossen habe, mir daraus eine Mütze zu stricken – angefangen hatte diese schon im Silvesterurlaub. Und weil dann immer noch so viel Wolle übrig war, habe ich direkt daran anschließend noch Armstulpen angefangen. Mittlerweile habe ich beides fertig, jetzt muss es nur noch kalt genug werden um die Sachen anziehen zu können:

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Zwischendrin habe ich dann dieses Wochenende noch ganz spontan ebenfalls aus Resten kleine Armstulpen für eine Kollegin gestrickt, die immer über kalte Hände klagt:

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Alle drei Projekte zusammen sind dann immerhin auch 537 m verstrickte Wolle. Und weil ich gerade so am Reste verstricken bin, habe ich beschlossen dass der Januar einfach mein Restemonat wird, als Nächstes schlage ich aus den vorhandenen Resten dieses Pullis noch Socken an….

Januar-Projekt

Ja, der Titel stimmt – mein Ziel ist es, den angefangenen Pulli im Januar dann fertig zu stellen. 🙂 Mein Dezember-Projekt ist fertig, ich kann es aber noch nicht bloggen weil es beim Wichteln verschenkt wird.

Ende September war ich zum Wolle färben in Weimar und habe mir dort passend zu einem Wollmeise-Strang, den ich schon lange habe ein unifarbenes Garn gefärbt. Aus der Kombination soll ein Pullover werden. Angeschlagen habe ich ihn schon eine Weile, dann kam das Wichtelgeschenk dazwischen. Aber mittlerweile ist der Pulli soweit, das er auch fotografierbar ist:

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Ich stricke nach der Anleitung „Flax Light“ von Tin Can Knits, da diese kostenfreie Anleitung genau das ist, was ich brauche – ein gutes Grundgerüst, das mir aber genügend Spielraum für eigene Ideen lässt.

Und außerdem habe…

….ich mir gestern einen „Nähkurs“ gegönnt. Also eigentlich eher ein Nähcoaching, denn jede Teilnehmerin hat an ihrem eigenen Projekt gearbeitet und wurde dabei von der Kursleiterin perfekt unterstützt.

Wenn ich Kleidung für mich nähen möchte fühle ich mich noch nicht besonders sicher. Bei einem T-Shirt ist mir das (fast) völlig egal, elastischer Jersey verzeiht ein bisschen was. Anders sieht es aus wenn ich mir z.B. einen Rock nähen möchte – da ist schlechte Paßform einfach nicht tragbar. Ich habe hier den ein oder anderen tollen Stoff liegen aus dem ein Rock genäht werden soll und genau das habe ich gestern gemacht.

Eigentlich hatte ich mir einen Burda-Schnitt in den Kurs mitgenommen, als Stefanie aber vorschlug einen Maßschnitt selbst zu erstellen fand ich das sehr toll – ein einfacher, gerade geschnittener Rock ohne Schlitz und Taschen ist auch „schnell“ umsetzbar. Schon bei der Schnitterstellung habe ich viel gelernt, ebenso beim anschließenden Nähen. Ich hatte meine eigene Nähmaschine mit dabei (damit kenne ich mich wenigstens aus) und habe dann im Kurs zusätzlich noch die vorhandene Overlock genutzt. Seither frage ich mich, warum ich das noch keine habe…

Die sechs Stunden verflogen wie nix und am Kursende war mein Rock dann tatsächlich fast fertig – lediglich für das Nähen der beiden unteren Säume hat es nicht mehr gereicht, das habe ich heute Morgen zu Hause gemacht. Und ich finde, er ist total schick geworden:

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Sehr interessant war für mich auch, dass der Rock in einer komplett anderen Reihenfolge genäht wurde als ich das gemacht hätte.

hier geht’s weiter….

Und weil ich danach gefragt wurde…

… hier mal ein Einblick in meine Plätzchenplanung. Die mache ich nämlich in einer Excel-Pivottabelle. 😀 Das erleichtert mir die Planung und den Einkauf der Zutaten dann sehr.
Ich habe dafür als Grundlage der Tabelle irgendwann mal meine ganzen Plätzchenzutaten aus den Rezepten in Excel abgetippt – und zwar nur das Grundrezept, also die einfache Menge. Da ich manche Plätzchen aber nicht mehr backe oder bei anderen mehr als das Grundrezept benötige, gibt es die Spalte „Anzahl“ – hier kann ich eintragen, wie oft ich die Menge des Grundrezeptes benötige. Also „0“ für nicht mehr backen oder „1,5“ oder „2“ für die anderthalbfache oder doppelte Menge. In der letzten Spalte „Gesamt“ wird dann die tatsächlich benötigte Menge angezeigt:

Ich habe euch mal die kompletten Zutaten für Rumherzen (einfache Menge) und Walnussherzen (doppelte Menge) ausgeklappt und umrandet:

Wenn man aus dieser einfachen Auflistung eine Pivottabelle macht sieht das im nächsten Tabellenblatt dann so aus – ich habe eine Seite, auf der mir die Gesamtmengen (unterste Zeile) aller Plätzchenzutaten angezeigt werden:

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Allerdings ist das zum Einkaufen eine eher unpraktische Form, weswegen ich mir ein drittes Tabellenblatt gönne, welches ich dann einfach ausdrucke und mit in den Laden nehme. Da steht dann übersichtlich alles drauf, was ich einkaufen muss:

Das System hat sich bei mir bewährt, ich kann meinen Einkaufszettel mit wenigen Klicks erstellen. Dieses Jahr habe ich zwar vergessen, zwei Sorten auf „0“ zu setzen, aber das ist nicht weiter schlimm. Die eine Sorte fiel nicht so sehr ins Gewicht (i, wahrsten Sinn des Wortes…) und die zweite Sorte (die Orangenkekse) habe ich dann halt einfach doch gebacken. Dafür habe ich nämlich extra Orangenmarmelade gekauft, die musste ja verbraucht werden. 😉

Und so beim Anschauen der Screenshots fällt mir auf, dass ich das Rezept für die Schoko-Mandel-Makronen noch eintragen muss… 😉

 

 

Rechtzeitig vor dem 1. Advent…

….sind meine Weihnachtsplätzchen fertig gebacken und die Weihnachtsbackstube ist wieder geschlossen:

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im Uhrzeigersinn von oben Mitte weg:

  • Spritzgebäck
  • gefüllte Sterne
  • Spitzbuben
  • Minztaler
  • Ausstecherle
  • Vanillkipferl
  • Rumherzen
  • Schoko-Mandel-Makronen
  • Orangenstäbchen
  • Orangenkekse

und in der Mitte liegen Spekulatius und Walnussherzen. Aus den eigentlich angedachten zehn Sorten wurden spontan 12… Die Orangenkekse waren ein Planungsfehler (ja, sowas passiert auch mir…) und die Schoko-Mandel-Makronen eine spontane Lösung zur Eiweiß-Verwertung.

Genäht habe ich die Tasche…

….schon vor einer Weile – aber weil die allerbeste Freundin hier mit liest kann ich sie jetzt erst zeigen. 😉 Aktuell sitze ich nämlich in Stuttgart bei A. am Frühstückstisch und sie hat ihr Geburtstagspäckchen hoffentlich schon ausgepackt. Und wenn nicht hat sie keine Zeit, hier zu lesen… 😉

Entstanden ist eine faltbare Einkaufstasche nach dieser Anleitung – das kann man immer brauchen. Genäht natürlich aus Stoff mit dem Lieblingsmotiv. 😀

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