Als ich heute…

…die Betten mit der gestern erworbenen Schnäppchen-Bettwäsche* bezogen habe, habe ich mich (mal wieder) über das Provisorium an unseren Vorhängen geärgert – auf dem linken oberen Bild sieht man es. Da wir sehr oft die Fenster ganz offen haben und es in der Wohnung ziemlich zieht, war der Vorhang mit einem Klett-Kabelbinder zusammengefasst. Der war halt gerade greifbar, als wir kurz nach dem Einzug festgestellt haben, dass der Durchzug den Vorhang zum Fenster raus weht…. Hübsch ist anders, aber es erfüllte seinen Zweck. 😀

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Heute hatte ich dann genug vom Provisorium und habe mich mal schnell an die Nähmaschine gesetzt und zwei hübsche Vorhanghalter genäht.

*Ich war gestern nur schnell bei Real und bin da an reduzierter (1B-Qualität mit kleinen Fehlern) Markenbettwäsche der Firma Bierbaum vorbei gekommen. Und dann lagen da zwei Garnituren in violett für je 10.- Euro… Die habe ich natürlich nicht liegen lassen, ich suche schon eine kleine Ewigkeit nach, weil das natürlich toll zu der Fototapete mit Lavendel hinter dem Bett passt. 🙂 Fehler habe ich übrigens nach dem Auspacken keine nennenswerten gefunden, an zwei nicht sichtbaren Stellen ist der Stoff nicht komplett gefärbt…
Und ich bin mal gespannt, wie ich mit der Qualität zurecht komme – es ist eine Baumwoll-Seersucker-Garnitur.

Und weil ich wissen wollte…

…ob mein Plan funktioniert, habe ich gleich Komebukuro-Tasche Nr. 2 genäht. Ganz viele Baumwollstoffe bügeln macht bei > 30 Grad Außentemperatur ja auch mehr Spaß als Stricken… 😀 😉

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Dieses Mal nur aus Baumwollstoffen, allerdings abweichend zur Anleitung Innen- und Aussentasche mit Vlieseline verstärkt, damit die 25 x 25 cm große Tasche auch wirklich gut steht.

Die Tasche beherbergt bereits mein aktuelles Projekt, einen Sommerpullover inklusive dem kompletten Garnvorrat für den Pulli. Und sie passt exakt auf den Strickwagen und in den Unterwegs-Korb. 🙂

Japanese Rice Bag…

…oder Komebukuro-Bag – der allerneuste heiße Näh-Schxxx auf Instagram. 😉
Die Taschen sind optisch den in Japan üblichen Reissäcken nachempfunden und sehr einfach größenvariabel zu nähen. Außerdem sind sie ziemlich gut gemacht – durch den Kordelzug oben kann man sie schließen und transportieren, wenn man sie irgendwo hinstellt und öffnet hat man eine Art Körbchen – also eigentlich ideal für Strickprojekte.

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Meine erste Komebukuro-Tasche ist 18 x 18 cm groß und ich habe beim Nähen der Außentasche ziemlich geflucht. 😀 Für die Außentasche habe ich nämlich einen ungenutzten Projektbeutel aus blauem Samt mit einer tollen Eulenapplikation und einen Eulenstoff mit Stretchanteil verwendet – das hat sich sehr bescheiden verarbeiten lassen. Die Innentasche ist normaler Baumwollstoff, das war einfach.

Da die Anleitung als solches wirklich simpel ist, will ich mir noch weitere Taschen danach nähen – die allerdings dann etwas größer und aus Baumwollstoff. Von der Idee her sollen zukünftig meine Projekte zu Hause in einer solchen Tasche in meinem Projektwagen aufbewahrt werden und wenn ich zum Stricktreff gehe, will ich den entsprechenden Beutel einfach nehmen und in meinen Strickkorb stellen können. Bis jetzt packe ich immer alles, was ich brauche aus dem Wagen in einen Projektbeutel um. Meistens zu wenig und mir fehlt unterwegs dann irgendwas…

Mein Juni-Projekt…

…ist auch fertig. War diesen Monat (aus Gründen, ich sag nur schönes Wetter und Garten…) auch nur ein kleiner Cowl – der nächste Winter kommt bestimmt. 😉

Gestrickt aus 100 g Lang Yarns Super Soxx Cashmere in einem Regenbogen-Farbverlauf nach der Anleitung „Wolkig“ von Martina Behm.

Für den Juli habe ich mir ein Sommer-Top vorgenommen, aus dem zweiten Garn (das rosé-farbene) welches ich mir im Wolloutlet gekauft habe. Ich bin gespannt, angeschlagen habe ich es schon, allerdings strickt sich das Garn ziemlich schwer, es ist die Lang Yarns Seta Tweed, aus 75% Seide und 25% Baumwolle. Das rutscht nicht so richtig über die Nadeln und macht damit die Strickerei mühsam.

Und so ganz…

…“nebenher“ habe ich im Mai auch noch ein großes Tuch gestrickt, den Sea Swell Shawl von Westknits. Hier ein erstes Foto, nachdem ich ihn gestern Nachmittag im Garten fertig abgekettet hatte:

Verarbeitet habe ich fast 500 g / 1740 m gut abgelagerte Wolle aus meinem Stash, ungewaschen ist das Tuch bereits 220 x 60 cm groß. Ich bin auf die Maße nach dem Waschen gespannt. 🙂

Lacher am Rande:
Ich hatte Ende April / Anfang Mai überlegt, dass ich mal besser nichts Neues anschlage, da ich mir nicht sicher war ob ich tatsächlich ein Monatsprojekt fertig bekomme – zu wenig Strickzeit, zu viel Garten. Tja, hätte wohl doch gereicht… 😉

Mein April-Projekt…

…wird wieder ein Pullover für mich, dieses Mal aber ein leichter Sommerpullover aus einem der Garne, die ich in Bad Iburg gekauft habe:

Das Garn heißt Summer Shine von Schachenmayr, ein Baumwoll-Viscose-Garn mit einem dezent glitzernden Lurexfaden. Ich stricke die Anleitung „Tidal Fall“ von Anke Telschow und muss ein kleines bisschen zaubern, weil mein Garn nicht zur Maschenprobe passt.
Aber ich wollte schon immer Mal einen Pullover in Gr. S stricken, der mir hinterher dann auch passt. 😉

Und natürlich…

…ist das nächste Projekt schon geplant. 😉 Ich hatte letztes Jahr im August dieses Tuch hier begonnen:

Und irgendwann während des Strickens habe ich begonnen zu überlegen, ob das Sinn macht, was ich da produziere. Ich habe ein ganzes Regal voll selbstgestrickter Tücher von klein bis sehr groß – und trage die Tücher doch recht selten. Weil immer irgendwo ein Tuchzipfel herunterhängt oder anders im Weg ist. Was ich aber immer brauchen kann, sind Strickjacken und deswegen werde ich nachher das Tuch aufribbeln und aus dem Garn den Rainbow Party Cardi anschlagen. Das Jacke und Ärmel werden aus der bunten Wolle gestrickt, die Blende aus den unifarbigen Knäulen. Wenn ich richtig gerechnet habe, wird es ein perfekter Stashabbau ohne dass ich Wolle dazu kaufen muss. 🙂

Mein Februarprojekt….

….wurde pünktlich am 28.02. knapp vor Mitternacht abgekettet (dem Wiener Opernball sei Dank… 😉 ), ist mittlerweile gewaschen und trocknet gerade auf der Püppi:

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Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr sich das Gestrick beim Waschen verändert – links ist der Pulli vor der Wäsche, rechts danach. Nach dem Waschen hat er exakt die perfekte Länge, sowohl an Body als auch an den Ärmeln. Sobald er trocken ist, gibt es auch ordentliche Tragefotos bei Tageslicht. 🙂