Meeresbrise

Auch im Oktober habe ich ein Strickprojekt beendet – wie jeden Monat dieses Jahr. Insgesamt habe ich Stand 31.10. exakt 12.000 Meter Wolle verarbeitet. 🙂

Fertig gestellt habe ich das Tuch „Meeresbrise“, welches ich auf meinem Wollerey-Wochenende im Juli begonnen hatte. Danach war eine Weile Pause, im September-Urlaub auf RĂŒgen ist es dann wieder ein ganzes StĂŒck gewachsen. Und im Oktober hatte ich den Ehrgeiz, es zu beenden.

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Das Tuch ist gestrickt aus 100 g Sedaca, gefĂ€rbt von der Wollerey und 100 g Merino-Seide von der Zauberwiese – ein luftig-leichtes Tuch mit einem tollen Muster.

Und weiter geht…

….das Einmachen. 🙂 Meine Chefin hat mir gestern einen großen Korb mit 6,5 kg leckeren Winterbirnen ins BĂŒro mitgebracht – sie hat zu viele davon.
Also habe ich mich heute Nachmittag nochmal hingestellt und die Birnen verarbeitet:

Aus rund 3,5 kg geschĂ€lten und entkernten Birnen wurden 10 GlĂ€ser stĂŒckiges Birnenmus und 5 GlĂ€ser Birnenkompott. Aus den restlichen Birnen habe ich nur das KerngehĂ€use entfernt und die StĂŒcke mit etwas Wasser aufgekocht und grob pĂŒriert, das wandert dann ebenfalls mit in die Hundefutterzubereitung.
Mal sehen, was es als nĂ€chstes zu verarbeiten gibt… 😉

Pflaumenschwemme

Der Pflaumenbaum* bei meinen Eltern ist war mehr als voll mit reifen FrĂŒchten – meine Mutter hatte schon einige Kilo verarbeitet und es war dem Baum praktisch nicht anzusehen.
Deswegen haben wir uns am Freitagabend auf den Weg zu meinen Eltern gemacht, um ein bißchen beim Abernten des Baums zu helfen. Mittlerweile sieht man dem Baum auch an, dass geerntet wurde – auch wenn geschĂ€tzt immer noch mehr als 50 kg FrĂŒchte dran hĂ€ngen.

Wir haben am Wochenende „mal eben“ 45 Kilo geerntet. Gestern haben wir 26 kg verarbeitet – aus

8 kg wurden 42 GlÀser Marmelade
7 kg wurden 7 GlĂ€ser Pflaumenmus – die dabei entstandenen 2 Liter Saft wurden mit Rum zusammen zu 10 GlĂ€sern Gelee verkocht
10 kg wurden entsteint und pĂŒriert, danach in 2 kg-Portionen eingefroren, die werden mit ins HundegemĂŒse verarbeitet.

Heute haben wir dann „mal eben“ noch 19 kg geerntet, davon bleiben 3 kg bei mir zum Kuchen backen und so essen, die restlichen 16 kg gehen an Nachbarn und Kollegen.

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Den Marmeladenvorrat meiner Mutter kann ich trotzdem nicht toppen:

Wer nachzĂ€hlen will – es stehen immer drei GlĂ€ser hintereinander. 😉

 

*Ja, ich weiß dass auf dem Baum eigentlich Zwetschgen wachsen. 🙂
Und ja, ich kenne den Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen, habe mich aber sprachlich an meinen Wohnort angepasst, hier spricht man von Pflaumen.

Entsaften mit dem Schnellkochtopf

Heute mal ein Beitrag aus der Rubrik „KĂŒchentipps von Frl. Sonnenschein“ 😉
Gestern freute sich auf Facebook eine Bekannte ĂŒber eine SchĂŒssel „Graichala“ 😉 (Mirabellen) – gleichzeitig ĂŒberlegte sie aber, wie sie diese verarbeiten solle. Denn egal ob Marmelade oder Gelee – Mirabellen sind SteinfrĂŒchte, mĂŒssen also vor dem Verarbeiten von selbigem befreit werden.
Ich hab dann irgendwann geschrieben, dass ich im Schnellkochtopf entsafte und mein Obst immer komplett rein gebe, ohne vorher zu entsteinen. Und weil mich dann mehrere Leute fragten, wie ich das mache hier also die Anleitung. 🙂

Damit der Beitrag nicht zu lang wird, geht es hier weiter. hier geht’s weiter….

Lecker war’s ;-)

Gestern Morgen war ich sehr gespannt – ich hatte ja am Vorabend meinen ersten Joghurt selbst angesetzt. Aber es hat prima geklappt – der Joghurt im Glas war fest*, trotzdem schön cremig und hat sehr lecker geschmeckt:

* ja, ich hab das GlĂ€schen beim ersten Kippen trotzdem vorsichtshalber ĂŒber die SpĂŒle gehalten 😀

Hier wird trotz Hitze….

…noch ganz viel gestrickt – mit dem richtigen Garn geht das auf einem Schattenbalkon durchaus. 😉 Und deswegen ist fĂŒr mich ein Sommeroberteil fertig geworden, aus einem wunderbaren Merino-Seidengarn von der Zauberwiese und einem Merinogarn von GGH.

Das helle Garn ist eine HandfĂ€rbung von der Zauberwiese, von der ich nur zwei StrĂ€nge hatte. Da ich mir unsicher war, ob das dann fĂŒr ein Oberteil fĂŒr mich reicht, habe ich mir eben das farblich perfekt dazu passende Merinogarn von GGH gekauft.
Tja, was soll ich sagen – ich habe genau einen Strang des handgefĂ€rbten Garns benötigt.

Spannend finde ich mal wieder meine Vergleichsbilder vor und nach dem Waschen – vor dem Waschen war ich mir nicht sicher, ob der Pulli nicht zu klein geraten ist. Nach dem Waschen sitzt er perfekt.

Gestrickt habe ich ĂŒbrigens nach der Anleitung Elfe, ich finde geringelte Oberteile nĂ€mlich einfach klasse. 🙂

Wenn man am Sonntagmorgen…

…auf der Hunderunde eine Stelle entdeckt, an der es ganz viele Brombeeren gibt ist der restliche Plan fĂŒr den Sonntag dann klar. 😉 Brombeeren zupfen und entsaften. Und weil da auch ein Mirabellenbaum voll behangen herumstand, sind wir nach dem Brombeeren entsaften nochmal los und haben Mirabellen geholt. Und zu Hause auch gleich entsaftet.

Gezupft / gepflĂŒckt haben wir 5 kg Brombeeren und 10 kg Mirabellen. Nach dem Entsaften hatten wir 4,5 Liter Brombeersaft und 11 Liter Mirabellensaft.
Heute nach der Arbeit habe ich also erstmal einen ganzen Schwung MarmeladenglĂ€ser und Gelierzucker gekauft und dann fleißig Gelee eingekocht:

Das ergab 36 GlĂ€ser Mirabellengelee und 26 GlĂ€ser Brombeergelee – das reicht eine Weile. 😉

Und schon wieder Freitag…

…aber keine Vorlage fĂŒr den FreitagsfĂŒller online. 🙁

Da nutze ich doch die Gelegenheit, dass ich mal am Laptop sitze und zeige euch endlich mein aktuelles LieblingsjĂ€ckchen, welches ich schon vor zwei Wochen fertig gestellt habe. Ein federleichter Comodo aus knapp 300 g Wollmeise Lace in der Farbe „No whalewatching in CO“. Der Strang lag jetzt fast drei Jahre in meinem Stash, bis ich wusste, was daraus werden soll. Eine meine hĂ€ufigsten Kleidungskombinationen bei nicht so warmem Sommerwetter ist nĂ€mlich Jeans und schwarzes oder weißes T-Shirt. Geht schnell, sieht immer passabel aus – aber es fehlt halt auch immer irgendwie ein Hingucker. Den habe ich jetzt:

Vor dem Waschen hatte ich so meine Bedenken, ob das JĂ€ckchen passt, es sah auf meiner PĂŒppi doch sehr klein aus:

Aber ich habe das offensichtlich richtig kalkuliert, die Jacke ist nach dem Waschen genau richtig passend. Und da es seit zwei Wochen kĂŒhler ist, auch gerne getragen.

Mein Girlfriends Cardigan…

…wurde gerade so am 31.03. vor Mitternacht fertig* und wurde heute auch schon zum Fotografieren ausgefĂŒhrt:

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Verstrickt habe ich fĂŒr den Girlfriends Cardigan 1750 Meter handgefĂ€rbte Sockenwolle in grau-violett-pink (LL 420 m / 100g) aus unbekannter Herkunft zusammen mit der gleichen Menge Austermann Merino Lace (LL 1400 m / 100g) in silbergrau. Durch diesen sehr dĂŒnnen Beilauffaden habe ich eine sehr schöne Melierung bekommen welche die Farbunterschiede der handgefĂ€rbten StrĂ€nge auffĂ€ngt und abmildert.
Die Anleitung selbst ist echt klasse – die komplette Jacke wird in kraus rechts gestrickt und der Cardi hat eine sehr interessante aber extrem gut sitzende Konstruktion.

*Mein Ziel war es, die Jacke im MĂ€rz zu beenden…

Ich habe mir mal eben…

…eine Handtasche selbst genĂ€ht:

Auf dem Leipziger Wollefest hatte ich an einem Stand ganz einfache Handtaschen aus Kunstleder gesehen – etwas grĂ¶ĂŸer als DIN A4, oben zum Umklappen, mit einem Steckschloß und vorne drauf eine schöne Stickerei. Die Taschen hatten mir eigentlich sehr gut gefallen, aber eben nur eigentlich. Zum einen waren sie mir ein bisschen zu groß und zum anderen habe ich mich an zwei Kleinigkeiten gestört – die Befestigungen fĂŒr den Taschengurt und die Karabiner waren Ă€ußerst einfach gehalten, das wirkte einfach nicht wertig.

Also habe ich spontan beschlossen – das versuche ich mir selbst zu nĂ€hen. In der GrĂ¶ĂŸe, die mir vorschwebt und mit „schönen“ D-Ringen und stabilen Karabinern. Die benötigten Sachen haben ich mir auf dem Wollefest gleich noch eingekauft und heute war dann Zeit fĂŒr die NĂ€hmaschine.
GenĂ€ht habe ich ohne besondere Anleitung, die Tasche ist gerade so groß, dass mein Geldbeutel, der Kalender und das Handy reingeht. Oder kein Kalender, dafĂŒr Platz fĂŒr den SchlĂŒsselbund.