Hier wird trotz Hitze….

…noch ganz viel gestrickt – mit dem richtigen Garn geht das auf einem Schattenbalkon durchaus. 😉 Und deswegen ist fĂŒr mich ein Sommeroberteil fertig geworden, aus einem wunderbaren Merino-Seidengarn von der Zauberwiese und einem Merinogarn von GGH.

Das helle Garn ist eine HandfĂ€rbung von der Zauberwiese, von der ich nur zwei StrĂ€nge hatte. Da ich mir unsicher war, ob das dann fĂŒr ein Oberteil fĂŒr mich reicht, habe ich mir eben das farblich perfekt dazu passende Merinogarn von GGH gekauft.
Tja, was soll ich sagen – ich habe genau einen Strang des handgefĂ€rbten Garns benötigt.

Spannend finde ich mal wieder meine Vergleichsbilder vor und nach dem Waschen – vor dem Waschen war ich mir nicht sicher, ob der Pulli nicht zu klein geraten ist. Nach dem Waschen sitzt er perfekt.

Gestrickt habe ich ĂŒbrigens nach der Anleitung Elfe, ich finde geringelte Oberteile nĂ€mlich einfach klasse. 🙂

Wenn man am Sonntagmorgen…

…auf der Hunderunde eine Stelle entdeckt, an der es ganz viele Brombeeren gibt ist der restliche Plan fĂŒr den Sonntag dann klar. 😉 Brombeeren zupfen und entsaften. Und weil da auch ein Mirabellenbaum voll behangen herumstand, sind wir nach dem Brombeeren entsaften nochmal los und haben Mirabellen geholt. Und zu Hause auch gleich entsaftet.

Gezupft / gepflĂŒckt haben wir 5 kg Brombeeren und 10 kg Mirabellen. Nach dem Entsaften hatten wir 4,5 Liter Brombeersaft und 11 Liter Mirabellensaft.
Heute nach der Arbeit habe ich also erstmal einen ganzen Schwung MarmeladenglĂ€ser und Gelierzucker gekauft und dann fleißig Gelee eingekocht:

Das ergab 36 GlĂ€ser Mirabellengelee und 26 GlĂ€ser Brombeergelee – das reicht eine Weile. 😉

Und schon wieder Freitag…

…aber keine Vorlage fĂŒr den FreitagsfĂŒller online. 🙁

Da nutze ich doch die Gelegenheit, dass ich mal am Laptop sitze und zeige euch endlich mein aktuelles LieblingsjĂ€ckchen, welches ich schon vor zwei Wochen fertig gestellt habe. Ein federleichter Comodo aus knapp 300 g Wollmeise Lace in der Farbe „No whalewatching in CO“. Der Strang lag jetzt fast drei Jahre in meinem Stash, bis ich wusste, was daraus werden soll. Eine meine hĂ€ufigsten Kleidungskombinationen bei nicht so warmem Sommerwetter ist nĂ€mlich Jeans und schwarzes oder weißes T-Shirt. Geht schnell, sieht immer passabel aus – aber es fehlt halt auch immer irgendwie ein Hingucker. Den habe ich jetzt:

Vor dem Waschen hatte ich so meine Bedenken, ob das JĂ€ckchen passt, es sah auf meiner PĂŒppi doch sehr klein aus:

Aber ich habe das offensichtlich richtig kalkuliert, die Jacke ist nach dem Waschen genau richtig passend. Und da es seit zwei Wochen kĂŒhler ist, auch gerne getragen.

Mein Girlfriends Cardigan…

…wurde gerade so am 31.03. vor Mitternacht fertig* und wurde heute auch schon zum Fotografieren ausgefĂŒhrt:

(Klick aufs Bild macht groß)

Verstrickt habe ich fĂŒr den Girlfriends Cardigan 1750 Meter handgefĂ€rbte Sockenwolle in grau-violett-pink (LL 420 m / 100g) aus unbekannter Herkunft zusammen mit der gleichen Menge Austermann Merino Lace (LL 1400 m / 100g) in silbergrau. Durch diesen sehr dĂŒnnen Beilauffaden habe ich eine sehr schöne Melierung bekommen welche die Farbunterschiede der handgefĂ€rbten StrĂ€nge auffĂ€ngt und abmildert.
Die Anleitung selbst ist echt klasse – die komplette Jacke wird in kraus rechts gestrickt und der Cardi hat eine sehr interessante aber extrem gut sitzende Konstruktion.

*Mein Ziel war es, die Jacke im MĂ€rz zu beenden…

Ich habe mir mal eben…

…eine Handtasche selbst genĂ€ht:

Auf dem Leipziger Wollefest hatte ich an einem Stand ganz einfache Handtaschen aus Kunstleder gesehen – etwas grĂ¶ĂŸer als DIN A4, oben zum Umklappen, mit einem Steckschloß und vorne drauf eine schöne Stickerei. Die Taschen hatten mir eigentlich sehr gut gefallen, aber eben nur eigentlich. Zum einen waren sie mir ein bisschen zu groß und zum anderen habe ich mich an zwei Kleinigkeiten gestört – die Befestigungen fĂŒr den Taschengurt und die Karabiner waren Ă€ußerst einfach gehalten, das wirkte einfach nicht wertig.

Also habe ich spontan beschlossen – das versuche ich mir selbst zu nĂ€hen. In der GrĂ¶ĂŸe, die mir vorschwebt und mit „schönen“ D-Ringen und stabilen Karabinern. Die benötigten Sachen haben ich mir auf dem Wollefest gleich noch eingekauft und heute war dann Zeit fĂŒr die NĂ€hmaschine.
GenĂ€ht habe ich ohne besondere Anleitung, die Tasche ist gerade so groß, dass mein Geldbeutel, der Kalender und das Handy reingeht. Oder kein Kalender, dafĂŒr Platz fĂŒr den SchlĂŒsselbund.

Neues im Strickkorb*

Ich habe direkt am Sonntag das Tuch „Mystic Arctica“ noch angeschlagen, welches ich am Samstag auf dem Wollfest gesehen hatte. 🙂 Ich brauche ein bisschen anspruchsvolle Abwechslung zu dem was ich sonst gerade so auf den Nadeln habe – das ist entweder glatt oder kraus rechts gestrickt… Eigentlich mag ich so anspruchsloses Strickzeug sehr gerne, weil das immer geht, auch wenn man mĂŒde oder nicht fit ist. Oder wenn man nebenher fernsehen will, beim Stricktreff ist oder sonst irgendwie abgelenkt wird.
Aber – wenn man „nur“ stricken will, ohne dass nebenher der Fernseher lĂ€uft oder man sich unterhĂ€lt, dann ist es laaaaaangweilig. Sehr laaaaaaaangweilig und bestens zum Einschlafen geeignet. 😉

Das Tuch ist nicht kompliziert zu stricken, „nur“ linke und rechte Maschen, UmschlĂ€ge und zusammenstricken, das Muster ist eingĂ€ngig. Aber halt nicht langweilig. 🙂

 

*Eigentlich habe ich gar keinen Korb, sondern einen Projektwagen. 😉

Aus alt mach neu…

…oder so Ă€hnlich könnte ich das hier bezeichnen:

Die HandtĂŒcher habe ich mindestens schon fĂŒnfzehn Jahre, eher mehr. Gekauft habe ich sie mal wĂ€hrend eines Urlaubs in der sĂ€chsischen Schweiz, von unserem Urlaubsort aus haben wir einen Ausflug ins Zittauer Gebirge gemacht und kamen in Großschönau am Frottana-Werksverkauf vorbei.
Im Lauf der Jahre habe ich mich an diesen beiden farblosen Farben sattgesehen und die HandtĂŒcher lagen einige Zeit im Schrank, ich hatte schon ĂŒberlegt, sie einfach zu entsorgen. Aber die sind noch fast wie neu und langweilige Farben kann man ja Ă€ndern.
Also habe ich mir Simplicol-Textilfarbe in Sonnengelb und Mangeorange bestellt, die HandtĂŒcher gefĂ€rbt und habe jetzt wieder gute HandtĂŒcher, die mir auch gefallen. 🙂

Mal wieder was….

…GenĂ€htes – mein Kalender*, den ich mir fĂŒr meinen neuen Job zugelegt habe, hat eine schicke StoffhĂŒlle bekommen:

(Klick aufs Bild macht groß)

Jetzt kann der erste Arbeitstag kommen. 🙂

*Ja, ich bevorzuge fĂŒr die tĂ€gliche Planung tatsĂ€chlich ganz altmodisch einen Kalender. Und zwar weniger fĂŒr Termine im klassischen Sinn, man könnte es eher als ToDo-Listen-Buch definieren. Deswegen muss der Kalender auch zwingend die Einteilung einen Tag pro Seite haben.
Ich habe mir angewöhnt, kurz vor Feierabend den Schreibtisch zu sortieren und mir als ToDo-Liste zu notieren, was ich am Tag darauf erledigen muss, wo ich ggf. nochmal nachfassen sollte, was ich fertigstellen muss. Morgens bei Arbeitsbeginn schaue ich mir die Liste an und beginne, sie abzuarbeiten. Erledigtes wird durchgestrichen, wenn was Neues im Lauf des Tages anfĂ€llt wird es dazu notiert. Das GefĂŒhl, im Lauf des Tages eine zu großen Teilen durchgestrichene Liste zu haben ist motivierend. Und fĂŒr mich ist es die perfekte Arbeitsweise, denn ich muss nicht dauernd im Kopf behalten, was noch zu tun ist. Und dank Buchform gibt es keine Zettelwirtschaft.

Mache ich mit privaten Dingen ĂŒbrigens genauso – den Kalender habe ich aber schon im Dezember angezogen. 😉

Fertige Strickprojekte…

Nicht nur mein Batad ist fertig geworden, ich habe auch einen letztes Jahr im MĂ€rz begonnenen Pullover endlich beendet.
Die Wolle hatte ich letztes Jahr auf dem Leipziger Wollefest bei Sabine entdeckt und praktisch sofort gekauft. Schon da wusste ich, dass ich mir daraus einen ganz schlichten, geraden Pulli stricken will. Und das ist daraus geworden:

Ein lĂ€ssiger, bunter WohnfĂŒhlpulli 😉 – also ein Pulli, den man nicht mehr ausziehen möchte. Leicht und trotzdem robust, gestrickt aus 360g  Lanartus-Sockenwolle.

Und den Batad haben wir gleich auch nochmal vernĂŒnftig fotografiert:

Letzte Woche noch im Strickkorb…

…heute schon fertig und gewaschen – mein bunter Batad. Man sieht auf dem Foto sehr gut, wie sich das StrickstĂŒck nach dem Waschen verĂ€ndert hat – rechts ist vor dem Waschen fotografiert, links danach. Der Batad ist deutlich gewachsen und lockerer als vor der WĂ€sche:

(klick aufs Bild macht groß)

Ich bin gespannt, wie sich diese Tuchform trĂ€gt. Zum Stricken war er jedenfalls sehr kurzweilig und gut – wenn man von den Biesen zwischen den einzelnen Farben absieht. Die waren etwas schwieriger, erst ab der dritten Biese hatte ich den Bogen raus, wie es geht.
Und sollte mir das Tuch doch nicht stehen habe ich schon jemanden gefunden, der es tragen kann… 😉