Lebenszeichen…

….oder so ähnlich. 😉

Hier passiert aktuell wenig bis gar nichts, wie auch – ich bin / war mit höllischen Rückenschmerzen weitgehend lahmgelegt. Damit plage ich mich ja schon seit Anfang des Jahres herum, ich dachte mir aber „was alleine kommt, geht auch alleine“. Mein Rücken ist da offensichtlich anderer Meinung und nach dem ich die letzten Tage weder senkrecht stehen noch vernünftig laufen konnte, bin ich Anfang der Woche dann eingeknickt und habe mich auf die Suche nach einem Orthopäden gemacht, bei dem ich dieses Jahr noch einen Termin bekomme.
Erstaunlicherweise ging das dann sehr schnell – gestern hatte ich dann bereits einen Arzttermin. Wer mich kennt, weiß dass ich 2012 schon mal mit einem Bandscheibenvorfall gekämpft habe, die MRT-Aufnahmen von damals habe ich gestern mit in die Praxis genommen, so dass der behandelnde Arzt sich ein Anfangsbild machen konnte. Das in Kombination mit seinen Untersuchungen ergab dann ein Rundum-Paket – ich bin drei Wochen krank geschrieben, habe eine Spritze bekommen sowie Verordnungen für 3×6 Termine Krankengymnastik & Wärmebehandlung und darf nochmal ins MRT, damit es aktuelle Bilder gibt.
Und erstaunlicherweise habe ich bereits am Dienstag den ersten Termin zur Krankengynastik, der Mann hatte gestern Abend noch den Geistesblitz, dass ja hier bei uns in der Wohnanlage eine Physiotherapie-Praxis ist* – da durfte ich heute Morgen schon mal zum Anlegen der Patientenakte und Terminbesprechung vorbei kommen. Letztere sind aktuell ja kein Problem für mich, durch die Krankschreibung bin ich zeitlich ja sehr flexibel. Nur der MRT-Termin ist erst Mitte Februar. Aber das lässt sich hoffentlich bis dahin aushalten.

Das eröffnet mir Unmengen an Strickzeit – das geht auch halb liegend / schräg sitzend, was der Rücken halt zulässt. Und bis ich wieder richtig fit bin schaue ich meine neue Overlock nur traurig an, die habe ich immer noch nicht getestet…

 

* Ich weiß das eigentlich auch, die Werbetafel für die Praxis steht gegenüber vom Bäcker, bei dem wir regelmäßig Brot und Brötchen holen. Nur daran gedacht habe ich da überhaupt nicht, betriebsblind sozusagen…

Eigentlich sollte…

…mein Januarprojekt ja dieser Pulli werden. Allerdings wurde bei Ravelry wie jedes Jahr zu Weihnachten wieder gewichtelt und in meinem Wichtelpaket war unter anderem das Buch „Mix an Match! Mützen stricken“ drin. Und hier in meinem Wollregal liegen schon ganz lange die Wollreste meines Starting Point-Tuches herum, so dass ich sehr schnell beschlossen habe, mir daraus eine Mütze zu stricken – angefangen hatte diese schon im Silvesterurlaub. Und weil dann immer noch so viel Wolle übrig war, habe ich direkt daran anschließend noch Armstulpen angefangen. Mittlerweile habe ich beides fertig, jetzt muss es nur noch kalt genug werden um die Sachen anziehen zu können:

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Zwischendrin habe ich dann dieses Wochenende noch ganz spontan ebenfalls aus Resten kleine Armstulpen für eine Kollegin gestrickt, die immer über kalte Hände klagt:

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Alle drei Projekte zusammen sind dann immerhin auch 537 m verstrickte Wolle. Und weil ich gerade so am Reste verstricken bin, habe ich beschlossen dass der Januar einfach mein Restemonat wird, als Nächstes schlage ich aus den vorhandenen Resten dieses Pullis noch Socken an….

Das neue Jahr…

….startet gefühlt genauso turbulent und schnell wie dass alte Jahr aufgehört hat. Das aktuelle grau-in-grau-und-ich-werd-nicht-hell-Wetter tut ein übriges dazu, dass ich gefühlt vollständig neben mir stehe.
Das muss doch nicht sein, ich möchte jetzt bitte Frühling, Sonne, Sonnenschein.

Und wie immer…

…kurz nach dem Jahreswechsel hatte ich dann auch Geburtstag. Dieses Jahr gab es zum Geburtstag Post aus Amerika, ein Päckchen aus Stuttgart von der allerbesten Freundin mit herzallerliebstem Inhalt und vom Mann und meinen Eltern zusammen eine Overlock-Maschine von W6. Außerdem viel zu viel zum Essen und viel zu wenig Bewegung. 😉

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WMDEDGT 05.01.2020

Der erste WMDEDGT-Tag dieses Jahr ist ein Sonntag, meine Eltern sind zu Besuch und eigentlich hatten wir Frühstück auf 8 Uhr angesagt. Um kurz vor halb neun treibt micht der große Hund aus dem Bett weil er mal nach draußen muss, ich wanke im Halbschlaf ins Wohnzimmer und finde dort den Mann und meine Mutter einträchtig auf dem Sofa sitzend vor. 😀

Der Mann übernimmt die Hunde, ich fange an zusammen mit meiner Mutter das Frühstück vorzubereiten und gegen 9 Uhr sitzen wir dann alle gemütlich am Frühstückstisch. Gemütlich geht es auch danach weiter, ich kann ja auch gar nicht anders – seit Freitag kämpfe ich mit massiven Rückenbeschwerden. Wir verbringen den Rest des Tages in aller Ruhe auf dem Sofa bzw. im Sessel. Ich stricke aus den Wollresten meines Tuches „StartingPoint“ noch ein Paar Armstulpen um wirklich jedes Gramm Wolle aufzubrauchen. Irgendwann zwischendrin trinken wir Kaffee, kurz danach gibt es Abendessen. 😉
Nach dem Abendessen wechseln wir wieder aufs Sofa und verbringen dort den Rest des Abends.

Fauler Sonntag in Perfektion sozusagen. 😉

Frohes neues Jahr…

…wünsche ich euch! Und ich hoffe, euer Jahr hat besser begonnen als meines – der Wunsch nach wenig Knallerei hat sich nicht erfüllt und ich habe den Silvesterabend ab etwa 22 Uhr bis kurz nach 1:30 Uhr mit den Hunden im Auto auf einem ruhigen Waldweg verbracht. Ein Vorteil von Urlaub in Brandenburg – Wald hat es hier überall, ich musste wenigstens nicht weit fahren….

Silvesterurlaub 2019 Tag 1-5

Auch dieses Jahr versuchen wir, über den Jahreswechsel dem Silvesterrummel und dem Geböllere zu entfliehen und haben uns ein kleines Ferienhäuschen in Wandlitz, nordöstlich von Berlin gemietet. Bisher geht der Plan auf, das Häuschen liegt am Rand einer ruhigen Wohnsiedlung mitten im Wald. Man hört zwar gelegentlich den ein oder anderen Silvesterknaller, aber in der direkten Umgebung herrscht Ruhe. Außerdem haben wir das Häuschen für uns alleine, die nächsten Nachbarn sind rundherum etwa 50 Meter weg – sollten die Hunde bellen, stört es höchstens uns selbst. 😉

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Wie schon im letzten Jahr lautet der Plan für die Tage zwischen den Jahren „Nichtstun“ – ausschlafen, stricken, ins Ofenfeuer schauen… Gestern hatte ich dazu allerdings das komplette Kontrastprogramm, ich habe mir einen Tagesausflug nach Berlin gegönnt – dort hatte ich eine Verabredung in der Buchkantine zum Stricktreff mit ganz vielen anderen internetten Menschen, die ich über Ravelry kenne. Und was wäre so ein Ausflug ohne den Besuch eines Wollgeschäfts? 😉 Deswegen waren wir gestern dann auch noch bei Yarn over Berlin und ich habe doch tatsächlich Wolle gekauft…

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Heute waren der Mann und ich dafür dann irgendwo im brandenburgischen Nirgendwo und sind zwei Stunden lang ganz entspannt und ohne eine Menschenseele zu treffen mit den Hunden durch den Wald gewandert – natürlich nicht, ohne nebenher die ein oder andere Cachedose zu suchen. 🙂

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Jetzt haben wir uns wieder im Ferienhaus versteckt 😉 und sind gespannt, wie der Jahreswechsel wird. Wir hoffen auf einen halbwegs ruhigen Abend mit gemütlichem Raclette-Essen, Strickzeit und wenig Knallerei…

Jahresrückblick 2019

Das Jahr ist fast zu Ende, Zeit für einen Jahresrückblick. Wie immer kommt ihr mit einem Klick auf den Monatsnamen ins entsprechende Archiv.

Januar

Das Jahr startet nicht so ruhig wie erhofft, da unser Silvesterquartier ein Fehlgriff war, wir sind nicht böse als der Abreisetag kommt. Wieder zu Hause steht gleich mein Geburtstag ins Haus, den wir zusammen mit meinen Eltern feiern. Außerdem habe ich im Januar einige Zahnarzttermine, der Zahn der mich über Weihnachten gequält hat muss wohl raus.

Februar

Das erste Wochenende im Februar verbringe ich in Stuttgart. Leider noch mit dem „alten“ Firmenwagen, der neue steht dann am Montag vor der Tür. Außerdem bin ich die ersten beiden Wochen im Februar ziemlich ordentlich krank, ich habe mir eine hartnäckige Bronchitis eingehandelt und bin zweieinhalb Wochen zu Hause. Ende Februar erhalte ich einen sehr überraschenden Anruf eines ehemaligen Arbeitgebers mit einem interessanten Vorschlag. Aus dem dann leider nichts wird, aber das weiß ich erst im Juli. 😉

März

Es ist warm genug, um im Garten zu arbeiten – zum einen müssen die Beete von Unkraut befreit werden, zum anderen muss in der Laube mehr gemacht werden als ursprünglich gedacht, so dass wir immer im Garten sind wenn das Wetter halbwegs passt. Ich bin Mitte des Monats nochmal krank und befürchte schon, dass ich den geplante Termin fürs Zahn ziehen verschieben muss. Aber meine Hausärztin gibt Entwarnung und der Zahn kommt raus. Danach bin ich auch nicht mehr so infektanfällig. Außerdem fahre ich für einen Tag nach Stuttgart weil ich auf eine Beerdigung gehe. Und irgendwo zwischendurch verbringe ich ein tolles Wochenende in der Nähe von Osnabrück mit vielen anderen strickbegeisterten netten Menschen. hier geht’s weiter….