Lebenszeichen ;-)

Ich habe keine Ahnung, wo die letzten zweieinhalb Wochen hin sind – WMDEDGT war doch erst gestern. 😉 Zumindest fühlt es sich ein bisschen so an. Mir fehlt aktuell (mal wieder) Zeit und Muße, mich an den Laptop zu setzen und zu bloggen. Entweder sind wir im Garten oder ich gehe meiner neuen (alten) Lieblingsbeschäftigung Lesen nach. Mittlerweile allerdings ganz modern mit einem E-Book-Reader. Stricken geht aktuell nämlich nicht so wirklich, da ich eine Sehnenscheidenentzündung in der rechten Hand hatte…

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Im Garten geht es auf das Saisonende zu, was dazu führte dass der Mann und ich am vergangenen Wochenende mal spontan rund 120 Wasseruhren in ebenso vielen Gärten abgelesen haben. Ja, dazu muss man über die Tore klettern, die wenigsten Gärten sind unverschlossen. Und Anfang dieser Woche hat Fred zusammen mit ein paar anderen die Uhren dann ausgebaut. Derjenige der das in der Gartenanlage sonst macht liegt nämlich im Krankenhaus. 🙁

Und unsere Gartenlaube wurde vom Maurer auch schon fast fertig gestellt, es fehlt nur noch der Farbanstrich.

Kurz, unsortiert, aber immerhin ein Update. 😀

WMDEDGT 05.10.2020

Es ist der 5., also Zeit für den Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen
Und da ich gerade am Telefon mehrfach ermahnt erinnert wurde, blogge ich sogar pünktlich. 😉

Der Wecker klingelt wie immer unter der Woche um 5:35 und während der Mann schon mal im Bad verschwindet und danach seinen Kaffee macht gönne ich mir noch ein paar Minuten zum munter werden. Um kurz vor 6 Uhr bin ich dann dran mit der Badbenutzung, direkt daran anschließend nutze ich die Zeit zum Wäsche zusammenlegen und ein bisschen Haushalt. Um kurz vor 7 Uhr ist es Zeit für einen gemeinsamen Frühstückskaffee, damit wir um kurz nach 7 Uhr alle gemeinsam das Haus verlassen können. Der Mann und der kleine Hund gehen heute nämlich auch ins Büro. hier geht’s weiter….

Unsere Gartenlaube sieht…

…schon wieder ganz ordentlich aus:

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Der Unterputz ist fertig und muss jetzt ein paar Tage trocknen, dann kommt noch der Feinputz und damit Farbe dran. Der Mann und ich müssen uns nur noch auf einen RAL-Farbton einigen – rein weiß wird es auf keinen Fall. 😀 Mir schwebt eine Farbgestaltung in Richtung Schwedenhaus vor, deswegen haben wir uns z.B. für die roten Trapezbleche am Schuppen entschieden. Dieser Rot-Ton soll irgendwann auch als Rahmen um die Fenster und die Türen gemalert werden. Aber erstmal müssen wir uns für eine Grundfarbe entscheiden….

Kaum holt man einmal Luft…

…sind anderthalb Wochen seit dem letzten Eintrag vorbei. 😉

Und die waren Stress pur – seit Mitte Juni musste ich das Büro ja alleine wuppen, da meine Kollegin krank geschrieben ist. Ende August kam ein Hackerangriff auf die Firmenzentrale dazu, das hatte auch weitreichende Folgen für die Abläufe in den einzelnen Niederlassungen und hat die tägliche Arbeit nicht leichter gemacht. Und als i-Tüpfelchen sind wir zu Ende September mit der Niederlassung an einen neuen Standort umgezogen, zusätzlich zum regulären Tagesgeschäft hieß es auch noch Akten aussortieren und Kartons packen. Dass ich seit Mitte September eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Handgelenk habe war dann quasi grad egal… 🙁
Meine Arbeitstage seit Mitte Juni waren also nicht nur Vollzeit (statt eigentlich nur 6 Std. / Tag) sondern oft länger, ich bin zu Hause an den meisten Tagen nach spätem Feierabend nur noch aufs Sofa gefallen, war fertig mit der Welt und sehr froh darüber dass der Mann vieles durch die Arbeit im Homeoffice abgefedert hat.

Seit Anfang dieser Woche sind wir am neuen Standort, das Büro ist vollständig eingeräumt, die meisten Kartons bereits wieder ausgepackt. Auch im Bereich IT ist ein Lichtstreifen am Horizont zu sehen, wenn alles klappt haben wir in anderthalb Wochen wieder normale Arbeitsbedingungen. Und nachdem dann der ganze Streß vorbei ist, ist meine Kollegin ab Montag dann auch wieder im Büro…

Kaum ist der Urlaub vorbei…

…fehlt mir die Zeit zum bloggen. 🙁
Wobei wir letzte Woche noch Urlaub hatten, auch wenn wir diesen zu Hause bzw. im Garten verbracht haben. Da ist es ja auch schön, aber es war arbeitsreich. Wir (also der Mann) haben nämlich den Putz von unserer Laube entfernt, innen und außen:

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Dabei haben sich noch ein oder zwei kleinere Baustellen gefunden, die noch behoben werden müssen und dann steht ein Maurer-Fachbetrieb quasi in den Startlöchern um die Laube in den nächsten Wochen zumindest außen wieder mit Putz zu versehen.
Innen müssen wir erst noch die Elektrik neu machen und auch so noch das ein oder andere erledigen, aber der Plan sieht vor, dass der Maurer dann im April nächsten Jahres erneut anrückt und die Innenwände verputzt. Und dann ist irgendwann mal Schluss mit renovieren…

Urlaubstagebuch Rügen – Abreise

Heute war also Abreisetag – die Woche war viel zu kurz…
Der Morgen begann gleich schon mal „hektisch“ – beim Blick aus dem Fenster fiel mir auf, dass die Sonne als roter Ball über der Ostsee aufgegangen war. Also bin ich vor dem ersten Kaffee in die Klamotten gesprungen, habe mir die große Kamera und den kleinen Hund geschnappt und bin ganz schnell runter an den Strand. Der Mann kam einige Minuten später nach und wir haben gleich mal einen kleinen Strandspaziergang gemacht. Zurück im Ferienhaus gab es Frühstück, danach haben wir in aller Ruhe alles eingepackt und waren kurz nach 10 Uhr abreisebereit. In Glowe haben wir beschlossen, nochmal in aller Ruhe ein Fischbrötchen zu essen und einen letzten Blick aufs Meer zu genießen, dann ging es tatsächlich in Richtung Heimat.

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Der Heimweg führte uns über Rostock, dort wohnt Verwandtschaft des Mannes – diese beschweren sich quasi jedes Jahr, wenn wir ohne Zwischenstopp bei von / nach Rügen fahren. Also haben wir dieses Jahr eine ausgedehnte Pause eingelegt, bevor es dann endgültig auf die Autobahn nach Hause ging.
Obwohl es mittlerweile mitten am Nachmittag war, war noch ordentlich was los auf den Autobahnen und der ein oder andere Stau hat den Heimweg verzögert. Das Ganze in Kombination mit Kopfschmerzen aus der Hölle bei mir – ich war froh, als wir endlich nach 19 Uhr in Leipzig von der Autobahn gefahren sind. Noch schnell eine Handvoll Lebensmittel eingekauft, das Auto ausgeräumt, dann war Feierabend.

Urlaubstagebuch Rügen – 11.09.2020

Unser letzter Urlaubstag, die Woche war viel zu schnell vorbei. Und gleichzeitig der erste Tag, an dem ich morgens vor dem ersten Kaffee an den Strand gegangen bin. Das habe ich in den letzten beiden Urlauben sehr viel häufiger gemacht und dabei hat mich immer der große Hund begleitet. Das war unsere gemeinsame Zeit, die wir genossen haben.
Irgendwann holen mich der Mann und der kleine Hund am Strand ab, wir spazieren gemeinsam nach Hause und es gibt erstmal Kaffee und Frühstück. 😉 Danach packen wir unser Zeug ein und starten zu einer Geocaching-Tour, ganz faul mit dem Auto. Wir wollen noch ein paar Tradis einsammeln und unser eigentliches Ziel heute ist die Insel Ummanz – eine kleine Insel zwischen Rügen und Hiddensee. Dort verbringen wir den Nachmittag mit Geocachen und Gegend anschauen bevor wir uns auf den Heimweg machen. Für den Heimweg nutzen wir eine der kürzesten Fährverbindungen der Insel, die Wittower Fähre. Im Ferienhäuschen gibt es Abendessen, ich mache den „Schreibkram“ bloggen und loggen und vermutlich sollte ich anfangen, Taschen zu packen anstatt gleich zum Strickzeug zu greifen…

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Urlaubstagebuch Rügen – 10.09.2020

Heute Morgen hatten wir uns etwas Ruhe und Erholung bei einem Spaziergang erhofft. Unsere übliche Runde – vom Ferienhaus weg ein ganzes Stück am Strand entlang, dann einen kleinen Aufstieg die Steilküste hoch und oben an einer kleinen Anliegerstraße entlang zurück zum Campingplatz. Eine Runde, auf der man normalerweise kaum Menschen trifft – der Strand dort ist steinig und nur zu Fuß erreichbar. Aber heute war auch am Strand mehr los als sonst, man merkt dass viele innerhalb Deutschlands verreist sind, die sonst im Ausland wären. Aber gut, da hat es Platz zum Ausweichen, das ging schon.

Oben an der Steilküste auf der Straße war es mit Ruhe und Erholung allerdings vorbei – jede Menge Radfahrer, die sich benommen haben wie die letzten Vollidioten. Wir sind mehrfach von unterschiedlichen Gruppen fast umgefahren worden, heftige Anpöbelei inklusive warum wir da jetzt zu Fuß unterwegs sind. Und das, obwohl wir vorschriftsmäßig hintereinander ganz links am Straßenrand gelaufen sind, es wäre ein leichtes gewesen mit genügend Abstand an uns vorbei zu fahren. Ich bin jetzt noch völlig fassungslos über so viel Aggressivität. Und ich gebe ehrlich zu – liebe Radfahrer, auf Rücksicht meinerseits im Straßenverkehr könnt ihr nicht mehr zählen.

Ich war fix und alle und sehr froh, als wir endlich wieder in unserem Ferienhäuschen waren. Für nächstes Jahr haben wir uns fest vorgenommen, wieder später in den Urlaub zu fahren – auf derart bekloppte Mit-Touristen kann ich gerne verzichten.

Der Nachmittag und Abend waren dann aber zum Glück ruhig und erholsam – ich habe mich zu einem Mini-Stricktreff mit einer Ravelry-Bekannten aus Erlangen getroffen, die im Nachbarort Urlaub macht, wir waren abends nochmal in Ruhe am Strand und hatten ein superleckeres Abendessen mit vier verschiedenen Sorten Räucherfisch:

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Urlaubstagebuch Rügen – 09.09.2020

Der heutige Tag sollte eigentlich ein ruhiger Tag werden – mit dem Auto ein bisschen die Insel erkunden, ein paar Geocaches einfangen, eventuell irgendwo einen Strandspaziergang machen. Das waren die Pläne, die wir beim Frühstück gemacht hatten.

Nach dem Frühstück sind wir dann losgefahren und haben noch einen kurzen Zwischenstopp bei Netto im benachbarten Altenkirchen eingelegt. Auf dem Parkplatz haben wir dann auch die nächsten zweieinhalb Stunden verbracht – als wir nach dem Einkaufen los wollten sprang unser Auto nicht mehr an…  🙁 Also die Service-Hotline angerufen und auf den Abschleppdienst gewartet. Da das Auto ein Firmenwagen ist, ist die Abwicklung von Pannen etc. zwar total unkompliziert – aber es hätte halt nicht sein müssen. Als der nette Herr mit dem großen Abschleppwagen ankam, kuckte er sich unser Auto nochmal an, setzte sich rein, drückte den Start-Knopf – und das blöde Ding sprang ohne zu zögern an…. Na klasse. Gefunden hat er nichts, unser Auto startete bei jedem Versuch, das hatte wohl nur Schluckauf.

Trotzdem war uns nicht mehr nach Erkundungstour, wir haben dann spontan beschlossen unsere Tassensammlung nochmal zu ergänzen, ich war in einem kleinen Wollgeschäft. Und außerdem war es dann Mittagszeit, es war sonnig und trocken so dass wir beschlossen haben, nach Dranske zu fahren und dort in einer kleinen Gaststätte lecker Fisch zu Mittag zu essen.

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Nach dem Essen wurden noch schnell ein paar Einkäufe erledigt, ein Cache gefangen – der musste sein, damit haben wir hier oben im Windland alle einfachen Tradis geloggt:

Den Rest des Nachmittags haben wir gemütlich zu Hause verbracht, das Wetter war zu usselig um raus zu gehen.

Urlaubstagebuch Rügen – 08.09.2020

Heute morgen wurde ich wieder von heftigem Wind in den Bäumen geweckt, aber immerhin war es trocken. Das bisschen Wind hält uns nicht vom Cachen ab – heute aber mit besserer Planung und Vorbereitung. Das bedeutete, dass unser Zeitpunkt fürs „aus dem Haus gehen“ durch den Busfahrplan vorgegeben wurde, der fährt hier nämlich nur alle zwei Stunden – und so war der Bus sicher zu bekommen. 😀 Ich habe das Auto auf einem Wanderparkplatz am Ende der angedachten Cachetour abgestellt und bin dann etwa einen Kilometer bis zur Bushaltestelle gelaufen, damit ich mit dem Bus zurück nach Juliusruh fahren konnte. Dort warteten der Mann und der Hund auf mich, die hatte ich auf dem Hinweg dort abgesetzt.

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Auch heute ging es wieder am Bodden entlang – durch den heftigen Wind blieben wir aber immerhin von Mücken weitestgehend verschont. Und dabei hatten wir doch extra Autan gekauft… 😉
Nach der Cachetour gab es einen kleinen Mittagsimbiss im Ferienhaus und außerdem wieder Mittagsschlaf – so viel Sauerstoff macht müde. 😀

Der Plan für das Abendessen war eigentlich, in einer Räucherei in Juliusruh eine Auswahl an geräuchertem Fisch zu holen und dann zu Hause zu essen – ein Blick auf Google zeigte aber, dass die Räucherei Dienstags geschlossen hat.
Also haben wir spontan unsere Pläne geändert und beschlossen, in einem Fisch-Imbiss zu essen den wir vom letzten Jahr her noch kennen. Und mal eben spontan auf dem Weg dorthin noch ein paar Caches zu suchen und zu loggen. Hat prima geklappt und wir haben unser Abendessen mit Blick auf die Kite-Surfer auf dem Bodden genossen:

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Und weil wir vom Abendessen so voll waren, haben wir danach noch einen ausgedehnten Spaziergang bei uns am Strand gemacht bevor wir zurück ins Ferienhäuschen sind.