WMDEDGT 05.05.2020

Heute ist wieder Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen und ich denke sogar rechtzeitig ans mitmachen. 😉

Auch wenn es nicht viel zu berichten gibt, denn aktuell gehört der Dienstag zu den Tagen, an denen ich aufgrund Kurzarbeit nicht ins Büro muss, ebenso wie Montag und Freitag.
Trotzdem stehe ich wie immer um kurz vor  6 Uhr auf und gehe ins Bad. Nach Duschen und Zähneputzen ziehe ich mich an und fange praktisch umgehend an, Hausarbeit zu erledigen – Wäsche sortieren, Waschmaschine befüllen, Bad putzen. Kurz vor 9 Uhr fällt mir auf, dass ich ja heute noch nicht mal Kaffee hatte, das sollte ich dann auch mal nachholen. Der Mann unterbricht seine Arbeit im Homeoffice und wir frühstücken in aller Ruhe.

Ich hänge eine Ladung Wäsche auf, dann setze ich mich gemütlich in meinen Sessel und greife nach meinem Strickzeug, irgendwann zwischendurch mache ich mir einen zweiten Kaffee. So vergeht der Rest des Vormittags, zur Mittagszeit taucht auch der Mann aus dem Homeoffice wieder auf – Zeit für (s)eine Mittagspause. Erneutes Wäsche aufhängen, danach verschwinde ich wieder in meinem Sessel und stricke an meiner Jacke weiter. Zwischendurch muss ich die letzte Ladung Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner werfen und noch ein bisschen Wäsche aufhängen.

Gegen 16 Uhr macht der Mann Feierabend, wir trinken gemeinsam Kaffee. Danach verschwindet er zusammen mit dem kleinen Hund in den Garten, ich bleibe zu Hause. Der Trockner ist fertig, ich kann die Wäsche zusammenlegen und bei der Gelegenheit gleich den Kleiderschrank noch etwas umsortieren.
Zwischendurch finde ich über Ebay-Kleinanzeigen ein kleines Hochbeet für den Garten und nach dem Schreiben einiger Nachrichten und kurzer Rücksprache mit dem Mann steht fest, dass wir das noch am gleichen Abend abholen können.

Der Mann kommt um kurz vor 19 Uhr aus dem Garten zurück und macht sich auf den Weg, um das Hochbeet zu holen, ich bereite in der Zeit das Abendessen vor. Es gibt Resteessen, geröstete Knödel mit Speckwürfelchen und dazu einen kleinen Rumfort-Salat. 😉 Kurz nach 19:30 Uhr sitzen wir beim Abendessen, das Aufräumen der Küche überlasse ich dem Mann – ich muss im Büro alles für den virtuellen Stricktreff vorbereiten, der um 20 Uhr beginnt.

Kurz vor 22 Uhr klinke ich mich beim Stricktreff aus und weil ich eh gerade am Laptop bin blogge ich noch schnell diesen Eintrag. Jetzt geht es gleich nur noch ins Bett. 🙂

Meine April-Projekte wurden…

….zwischen arbeiten im Garten und Nähen auch irgendwie fertig. 🙂 Diesen Monat habe ich zwei angefangene Tücher beendet:

(anklicken vergrößert das Bild)

Das blau-türkis-bunte ist aus den Resten dieser Jacke gestrickt, das Tuch in lila-rosa ist der fertige MKAL, von dem ich hier erzählt hatte. Da ich von diesem Tuch jetzt einiges an Wolle übrig habe, werde ich daraus eine Jacke stricken. 😉
Damit habe ich bis Ende April bereits 4845 Meter Wolle verstrickt.

Und während ich mich…

…an der Nähmaschine ausgetobt habe, hat Fred im Garten gewerkelt.
Wir hatten als Regenfass vom Vorbesitzer einen alten und innen total verrosteten Metallbehälter übernommen. War erst mal ok, allerdings lautete der Plan von Anfang an, das Ding irgendwann durch einen IBC-Container zu ergänzen oder zu ersetzen. Einen solchen Container konnten wir letztes Jahr über eine Kleinanzeige günstig kaufen, bisher stand er einfach auf der Fläche auf der jetzt Kartoffeln wachsen sollen – hier sieht man es. Wenn der alte Wasserbehälter voll war, hat Fred das Wasser in den IBC-Tank umgepumpt, das war auf Dauer aber auch keine Lösung.
Da aktuell unsere Regenfässer schon wieder leer sind – die wurden im Februar / März gefüllt, aber wir müssen regelmäßig gießen – hat Fred gestern etwas umgebaut:

(anklicken vergrößert das Bild)

Das hässliche blaue Ding steht jetzt vor dem Garten und kommt zum Schrotthändler, der IBC-Container steht direkt unter dem Regenrohr und wartet auf Regen. Und der neue Plan lautet jetzt, einen zweiten Container zu erwerben und direkt dahinter zu stellen, so dass wir noch mehr Wasser vom Dach der Laube auffangen könnten, wenn es denn mal regnet.

Ich konnte mich dem…

….allgemeinen „Nähtrend“ dann doch auch nicht entziehen und habe in den letzten beiden Tagen für den Mann und mich Schnutendeckel 😉 genäht. Also in den letzten beiden Tagen dann die endgültige und gut sitzenden Version nach dem Schnittmuster von Ellepuls, davor hatte ich mit diversen anderen Schnittmustern / Anleitungen experimentiert, aber so richtig glücklich war ich da mit keinem. Bei den jetzigen Schnutendeckeln habe ich wenigstens das Gefühl, dass sie richtig sitzen und ich damit auch nicht gleich ersticke. Und auch das Anlaufen der Brille hält sich in Grenzen. Ich musste die Abnäher im Schnittmuster ein wenig anpassen, außerdem für den Mann den Schnitt auf 110% hochkopieren – danach war es perfekt.

(anklicken vergrößert das Bild)

Der Mann wünschte sich seine Schnutendeckel in dezent, dafür musste dann ein Hemd von ihm herhalten welches aufgrund abgeschabter Manschetten und Kragenecken eh aussortiert worden wäre. Ich habe mich für meine Schnutendeckel munter in meinen Stoffkisten ausgetobt und alle kleineren Reststücke verwertet, die sich so angesammelt haben.

Ein ziemlich kniffliger Punkt war die Ohrschlaufe – Bindebänder schieden aus, zu umständlich beim Nähen und in der Handhabung. Gummibänder aus Unterwäschegummi fielen ebenfalls raus, zum einen habe ich davon zu wenig, zum anderen empfinde ich den hinter dem Ohr als unangenehm. Ich hätte gerne dünne Gummikordel verwendet, aber das habe ich keine und seltsamerweise 😉 ist die überall ausverkauft.
Aber dank Ravelry habe ich die Alternative gefunden, aus einem alten T-Shirt einen langen, schmalen Jerseystreifen zu schneiden, das ist für uns jetzt die perfekte Variante. Jersey rollt sich an den Rändern schön zusammen, eine Eigenschaft die man sonst beim Nähen immer ziemlich verflucht, da es das Schließen von Nähten nicht einfacher macht.

Unser Urlaub ist seit…

…gestern vorbei und wir haben eigentlich alle die Dinge erledigt bekommen, die auf der ToDo-Liste standen. Die Hochbeete sind gebaut und mit diversen Dingen angesät bzw. angepflanzt worden, im Gewächshaus sind Tomaten und Gurken gepflanzt worden, Kartoffeln sind gesteckt. Und unsere Himbeeren sind auch wieder als solche erkennbar.

(anklicken vergrößert das Bild)

Und auch sonst grünt und blüht es im Garten – wenn ich richtig gesehen habe, sind mir nur drei Pflanzen über den Winter kaputt gegangen. Und nachdem gestern die Gartencenter wieder geöffnet hatten, habe ich es mir nicht nehmen lassen gleich für Nachschub zu sorgen. Ging erstaunlich gut, es war nicht zu voll und es wurde tatsächlich im Großen und Ganzen auf Abstand geachtet.

(anklicken vergrößert das Bild)

Ich habe ab dieser Woche dann auch mehr als genug Zeit, mich um den Garten zu kümmern – seit gestern mache ich 50% Kurzarbeit, d.h. statt 30 Std./Woche nur noch 15. Diese verteilen sich mit je 5 Std. auf Di./Mi./Do. so dass ich grundsätzlich langes Wochenende habe. Und da ich aktuell gerne sehr früh im Büro bin, kann ich auch gegen Mittag schon wieder Feierabend machen. 🙂

Auch an Ostern…

….waren wir im Garten fleißig:

(anklicken vergrößert das Bild)

Am Sonntag und Montag hat Fred die Fläche, auf der ich Kartoffeln anbauen möchte vom Wildwuchs befreit, gestern konnte ich die Fläche dann mit einer kleinen Motorhacke auflockern. Mehr Gartenarbeit war gestern nicht, es war ziemlich unangenehm kalt. Unser Container wurde übrigens tatsächlich voll…

Am Sonntag habe ich diese Bilder gemacht:

(anklicken vergrößert das Bild)

Die kleine Weinbergschnecke fiel mir beim Unkraut jäten auf, ich bin immer wieder erstaunt wie gut solche Nahaufnahmen dann mit der Handykamera werden.

Frohe Ostern!

(anklicken vergrößert das Bild)

Zuerst dachte ich, dass Ostern dieses Jahr anders wird als all die Jahre zuvor. Bisher hatte der Osterhase jedes Jahr ein Päckchen von meinen Eltern gebracht – das macht er seit etwa 20 Jahren, seit meine Eltern in der Oberpfalz leben. Aufgrund der Situation hatte ich meiner Mama aber schon im März sozusagen „verboten“ wegen des Osterpäckchens das Haus zu verlassen, weder zum Süßkram kaufen noch zum Päckchen wegschicken. Das muss aktuell einfach nicht sein.
Allerdings kenne ich den Osterhasen ziemlich schlecht – der ist wohl mit einem Hamster verwandt, hat also rechtzeitig eingekauft und kann Online-Porto, so dass auch dafür nicht unnötig aus dem Haus gegangen werden musste…

Unsere Hochbeete…

…sind fertig – und die 2 Kubikmeter Erde sind auch schon in den Kisten. Heute Nachmittag standen plötzlich Gartennachbarn mit Schaufel und Schubkarre bei uns vor dem Garten und haben mal eben fleißig mit zugepackt. Innerhalb von einer halben Stunde war der Container leer. Damit haben wir zwar gegen die gültige Ausgangsbeschränkung verstoßen, aber ich kann ja schlecht die Hilfe ablehnen. Abgesehen davon haben wir uns in den letzten Tagen / Wochen eh schon häufiger gesehen, wenn auch immer mit Abstand.
Und ich musste während der ganzen Aktion in mich rein grinsen und an einen Tag im Mai vor 25 Jahren denken. Da hat mir kurzzeitig auch jemand einen durchdachten Ablaufplan durcheinander und mich damit an den Rand des Wahnsinns gebracht. 😀

(anklicken vergrößert das Bild)

Und den Stein links unten habe ich gestern bemalt – gestern war ich nämlich nicht im Garten, irgendwie hatte ich keine Energie dafür und war den ganzen Tag faul zu Hause. Der Stein ist einer von dreien, die Fred im Februar von „unserem“ Strand auf Rügen mitgebracht hat. Einer davon soll auf das Grab des großen Hundes, die beiden anderen kommen in den Garten. Und mit dem Stein habe ich mal geübt. 🙂

Hochbeetbau, Teil 2

Gestern haben wir die erste der vorbereiteten Kisten fertig „umgebaut“ – also über den Boden außen einen Kaninchendraht gegen Wühlmäuse gespannt, innen in die Ecken zur Stabilisierung zurechtgesägte Balken geschraubt, den Kistenboden mit Löchern für den Wasserabzug versehen und spezielle Hochbeetfolie an den Wänden innen angebracht. Außerdem wurden die Steine, auf denen das Hochbeet gegen Staunässe von unten gestellt wird ausgerichtet und gelegt:

(anklicken vergrößert das Bild)

Wie bereits letztes Jahr an Ostern steht vor unserem Garten wieder ein Container – dieses Jahr müssen wir allerdings erst die Erde in unsere Hochbeet-Kisten schaufeln, bevor angefallener Gartenabfall dort rein kann. 😀
Die Lösung konnten wir zum Glück letzte Woche kurzfristig realisieren, eigentlich wollten wir im benachbarten Erdenwerk sowohl die Gartenabfälle zur Kompostierung hinbringen als auch Erde kaufen. Dummerweise (und für mich auch nicht ganz nachvollziehbar) dürfen dort aktuell nur Gewerbekunden rein. Nicht ganz nachvollziehbar ist es für mich deswegen, weil man dort auch im Normalfall mehr als genügend Abstand zu anderen hat.

Kleine Freuden des Alltags…

…versuche ich mir aktuell ganz bewusst zu gönnen. Oft reicht ein Blick auf den Balkon – meine im letzten Jahr angepflanzten Hosta strecken ihre Blätter aus der Erde. Außerdem ist es mir letzte Woche gelungen, in der Gärtnerei neben dem Bürogebäude ein paar Frühjahrsblumen zu kaufen, so dass ich auch bunte Farbtupfer auf dem Balkon habe:

(anklicken vergrößert das Bild)

Und dann kam heute noch ein Paket mit Schokolade und es gab Abendessen vom Griechen – wenn wir schon nicht essen gehen können, dann unterstützen wir eben in dem wir Essen abholen.

(anklicken vergrößert das Bild)

Das mit der Schokolade war ein Tipp auf Ravelry, die Confiserie Coppeneur hatte eine Rabattaktion bei der man das gleiche Gewicht an Ware nochmal gratis dazu bekommt. Das links im Bild ist das, was ich bestellt hatte – auf dem rechten Bild ist das zu sehen, was es dazu gab. Ich freue mich sehr, das sind leckere Pralinen und Nougat.
Ich gebe es zu – aktuell esse ich mehr Süßkram als vielleicht gut wäre, aber ich habe keine Nerven zum Abnehmen…