An Tagen wie heute….

…bin ich sehr froh, dass Fred einen Arbeitgeber hat, bei dem es relativ unproblematisch ist spontan von zu Hause aus zu arbeiten – ich wäre heute nicht alleine zurecht gekommen.
Begonnen hat der Tag damit, dass ich um 6 Uhr davon wach wurde weil Kelly sich im Flur übergeben hat. Erst mal nicht so schlimm, kann man ja wegputzen. Dass ich mir dann allerdings beim Putzen durch eine falsche Bewegung meine eh schon lädierte Bandscheibe rausgedrückt habe, war dann wirklich echter Mist. Ich habe es unter höllischen Schmerzen noch geschafft, mich wieder ins Bett zu legen – dort habe ich den Vormittag dann auch verbracht. Glücklicherweise habe ich einen Notfalltermin in der orthopädischen Praxis bekommen, in der ich schon 2012 wegen meines Bandscheibenvorfalls in Behandlung war. Das bedeutet zwar eine ziemliche Fahrerei, aber dort fühle ich mich gut betreut. Nach einer Spritze und Einrenken bin ich aktuell jedenfalls wieder in der Lage, mich etwas zu bewegen, ich hoffe ich werde den Mist schnell wieder los…

Ich sollte mich eigentlich…

…gut genug kennen, um zu wissen, dass ich eine Situation wie diese Woche hätte vermeiden können. 🙁
Aber irgendwie war ich mal wieder perfekt darin, Dinge vor mir her zu schieben so dass sich sowohl das Thema Plätzchen backen als auch Weihnachtsdeko machen jetzt in dieser Woche stapelt und dass sollte zum 1. Advent aber eigentlich fertig sein.
Beides für sich genommen ist ja nicht so schlimm, noch habe ich ja mehr oder weniger den ganzen Tag zur Verfügung und damit ausreichend Zeit. Aber ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass die diesjährige Weihnachts-Fensterdeko aus selbst gefalteten Transparentsternen besteht – wir haben große Fensterflächen auf denen das sicher toll aussieht. Die Idee dazu habe ich schon seit letztem Weihnachten, seit Januar liegt auch Transparentpapier zu Hause und die ausgedruckten Anleitungen aus
einem Blog liegen genau so lange schon bereit. Es wäre also genügend Zeit gewesen, bergeweise Sterne zu basteln…
Tja, ratet mal, wer erst noch Sterne basteln muss? Und einkaufen für die Weihnachtsbäckerei? Und backen? Und dekorieren? Und den normalen Haushalt machen? Ja, jammern auf sehr hohem Niveau, ich geb’s zu – aber trotzdem geht mir mein eigenes „den Ar*** nicht hoch kriegen“ auf den Geist. Und zwar gewaltig.

Für mich als bekennenden…

…Mega-Angsthasen beim Zahnarzt war ich diese Woche schon ganz schön mutig – am Montag drei Stunden und heute dreieinhalb Stunden Zahnbehandlung. Und ehrlich gesagt fühle ich mich, als ob ich einen Boxkampf verloren habe…
Aber jetzt sind alle notwendigen Arbeiten erledigt und die Provisorien an Ort und Stelle – ich „darf“ zwar noch zweimal zum Zahnarzt, dann aber „nur“ zum Anpassen und Setzen der Brücken und der Krone. Ich bin froh, wenn ich es hinter mir habe.

Ich bin nochmal…

…zwei Wochen krank geschrieben – Hausarzt und Psychotherapeutin waren sich hier absolut einig, dass ich noch nicht wieder ins Büro soll.
Genau genommen sind sich die beiden darin einig, dass der aktuelle Job bzw. die aktuelle Situation im Büro für mich nicht mehr tragbar ist und mir definitiv nicht gut tut. Aber zum Glück habe ich hier jetzt sowohl medizinische als auch therapeutische Unterstützung, um hier Änderungen in Angriff zu nehmen. Wie diese aussehen weiß ich noch nicht. Und ich merke es ja selbst an vielen kleinen Dingen, dass mir bereits die letzten beiden Wochen geholfen haben, wieder Kraft zu sammeln und meine Reserven etwas aufzutanken – und ich damit auch Kraft habe, eventuelle Veränderungen in Angriff zu nehmen.

Ich hab’s überstanden….

….gestern war der Termin meiner Zahn-OP, die vorhandenen Weisheitszähne mussten raus. Da ich ein absoluter Feigling bin was Zahnarzt betrifft, stand für mich relativ schnell fest, dass der Eingriff nur unter Vollnarkose geht. Meine Zahnärztin hatte mir hierzu eine Praxisklinik in München empfohlen – ich würde sie jederzeit weiterempfehlen.
Gestern morgen um 10 Uhr hatte ich Termin, um kurz vor 13 Uhr konnte Fred mich bereits einsammeln und nach Hause bringen. Klar, ich habe etwas Ähnlichkeit mit einem Posaunenengel und meine Wangen fühlen sich an, als ob ich eine Runde Ohrfeigen kassiert hätte, aber ich hab’s mir schlimmer vorgestellt. Allerdings denke ich, dass meine Schmerzen auch durch den guten Medikationsplan des Arztes ziemlich gedeckelt werden. Gestern Abend konnte ich bereits wieder einen leckeren Teller selbst gekochter Hühnersuppe verputzen und jetzt gleich werde ich mal etwas weiches Toastbrot probieren – im Moment habe ich mehr Hunger als sonstige Probleme. 😉

Gesundheitsupdate…

…mit anderen Worten – ich bin (im Moment) völlig beschwerdefrei. Den kleinen Kerl hier spüre ich trotzdem immer wieder, aber er scheint sich beruhigt zu haben. Ich mache aber auch jeden Tag fleißig die Übungen, die ich in der Physiotherapie gelernt habe. Das hatte übrigens zur Folge, dass ich Muskelkater an Stellen hatte, an denen ich noch nicht mal Muskeln vermutet hätte… 😉
Ich muss im Moment den Kopf wieder frei von der Angst bekommen, dass eine unbedachte Bewegung den Z stand wieder verändert – die Schmerzen, die ich vor knapp sechs Wochen hatte möchte ich nie wieder haben müssen. Ich will aber auch nicht bei allem was ich tue als erstes überlegen, ob das jetzt gut oder nicht gut für meinen Rücken ist – das hemmt mich doch ziemlich.

Bandscheiben-Update…

… im positiven Sinn: es wird so langsam aber sicher besser. Ich gehe brav zweimal die Woche zur Krankengymnastik und mache sonst nicht viel nichts. Also „nichts“ im Sinne von ich strenge mich sonst nicht körperlich an und vermeide alles was den Rücken unnötig belastet. Wenn es doch mal zu viel wird, merke ich das sofort denn dann wird das Taubheitsgefühl im rechten Bein wieder stärker – im Moment ist es nur einfach wie dauerhaft eingeschlafen.
Gestern Nachmittag habe ich mich tatsächlich getraut, zusammen mit meiner Nachbarin eine halbe Stunde spazieren zu gehen. Aber nachdem ich mir am Samstag ein paar richtig gute Schuhe gegönnt habe, muss ich die doch auch für den vorgesehenen Zweck tragen. Schuhe in dieser Art gab es in meinem Schuhschrank bisher nämlich nicht, alles nur bürotaugliche Modelle mit (hohem) Absatz – ich muss demnächst sozusagen auf ärztliche Anordnung neue Schuhe kaufen, kein Absatz höher als 4 cm. Mal sehen, was sich findet…

Piep….

….ich bin auch mal wieder wach – im Moment habe ich einen völlig verkorksten Rhythmus. Über die Hälfte der Nacht liege ich trotz Medikamenten wach, weil ich nur auf der linken Seite liegen kann – die tut irgendwann aber trotz Wasserbett weh. Eine andere Position zu finden ist schwierig und die Nächte auch noch auf dem Sofa zu verbringen will ich nicht. Reicht vollkommen, wenn ich den ganzen Tag dort verbringe. Den Tag allerdings meistens im Halbschlaf, ich döse ständig ein… Völlig verquer…Mal sehen, heute habe ich den ganzen Tag auf Medis verzichtet und mich absolut rückenfreundlich auf das Sofa ge“setzt“ – ich bin gespannt, ob ich dann heute Nacht schlafen kann….

Menno, ich hab’s….

…so satt, mit Schmerzmedikamenten zugedröhnt auf dem Sofa oder im Bett zu „liegen“ (rumhängen wäre treffender…) – aber ich muss da wohl noch eine Weile durch. Am 29.02. ist der Termin für eine Kernspintomographie, direkt anschließend rüber zum Orthopäden und dann – dann hoffe ich mal dass es keine Bandscheiben-OP wird…
Bei der Auswahl meines Orthopäden habe ich mich auf einen T ipp einer Arbeitskollegin von Fred verlassen – der heutige Besuch war klasse, die Praxis ist gut organisiert und ich fühle mich gut aufgehoben. Angenehmer Nebeneffekt – es handelt sich um ein Ärztezentrum, die radiologische Praxis ist sozusagen drei Türen weiter. Nachteil: die Praxis ist am Münchner Flughafen, ich brauche (im Moment) immer einen Chauffeur….