Das Wochenende verlief dann…

…teilweise doch anders als gedacht und im Freitagsfüller erzählt.

Am Samstagvormittag waren wir wie geplant in Bautzen, da ich auf der Webseite eines regionalen Gebrauchtwagenhändlers ein schickes Auto entdeckt und einen Termin für eine Probefahrt vereinbart hatte. Wer jetzt überlegt, dass das ja noch nicht so lange her ist, dass der Yeti bei uns einziehen durfte, hat vollkommen recht. 🙂 Aber wie das Leben manchmal so spielt – der Mann hat seit einiger Zeit einen Firmenwagen, den wir auch für Privatfahrten nutzen dürfen. Und da das auch ein großes Auto (im Sinn von großer Kofferraum etc.) ist, war schnell klar, dass der Yeti dann gegen was Kleineres ausgetauscht werden soll – für mich in der Stadt ist das ja vollkommen ausreichend.

Aber zurück zum Samstag – unsere Fahrt nach Bautzen verlief erstmal ereignislos, der kleine Flitzer konnte vor Ort auch optisch und während der Probefahrten überzeugen. Während der Probefahrt kam unser Yeti dort zum Anschauen in die Werkstatt, da wir ihn ja verkaufen wollen.
Lange Rede, kurzer Sinn – beim durchchecken in der Werkstatt wurde festgestellt, dass die Kolbenringe wohl schon eine Weile defekt und damit die Kolben bereits beschädigt sind und uns der Motor demnächst um die Ohren fliegen könnte*. Das ist natürlich nichts, was man hören möchte, wenn man sein Auto gerade verkaufen will. 🙁

Wir waren erstmal ziemlich geschockt – zum Einen, weil wir mit einem anderen Verkaufspreis gerechnet hatten, als uns jetzt geboten wurde, zum Anderen natürlich über die Diagnose selbst. Nicht auszudenken, wenn uns da tatsächlich was passiert wäre.

Für den kleinen Flitzer haben wir uns trotzdem entschieden, das Ankaufsangebot des Händlers haben wir ja. Parallel dazu werden wir Anfang der Woche jetzt noch bei verschiedenen Export-Händlern anfragen und mal sehen, was die uns bieten – denen ist der Zustand des Autos ja im Normalfall sehr egal. Und ab Anfang nächster Woche fahre ich dann dieses schicke kleine Autochen:

Ein Renault Twingo Baujahr 2012, gerade mal 56.000 km auf dem Tacho. Außerdem eine schicke Farbe 😉 , Faltschiebedach und eine tolle Innenausstattung. Und so langsam kann ich mich dann auch über den Kleinen freuen…

*Der Mann durfte sich diese Diagnose in der Werkstatt bei verschiedenen Messungen anschauen. Außerdem wurde uns vom ankaufenden Händler dazu geraten, nichts zu überstürzen sondern zu Hause erst Mal zu überprüfen, ob der Yeti ggf. noch Gebrauchtwagengarantie hat (hat er natürlich nicht mehr…) und das ggf. darüber abgewickelt werden kann. Das bedeutet aber auch, dass ich mit dem Auto noch in eine andere Werkstatt könnte um die Diagnose überprüfen zu lassen.

Mein neues Küchenhelferlein…

…verrichtet gerade das erste Mal seinen Dienst:

Wenn alles funktioniert wie es soll habe ich morgen früh zum Frühstück den ersten selbst gemachten Joghurt. Ich bin ja mal sehr gespannt…

Und damit wieder etwas weniger Plastikmüll – in manchen Wochen verzehren wir durchaus 1 kg Joghurt. Ich achte schon immer darauf, dass ich Joghurt in möglichst großen Portionen einkaufe, aber trotzdem habe ich in der Woche einen oder zwei große Plastikbecher als Abfall.
Beim Joghurt selbst machen fällt einmal im Monat ein normal großer 150g Becher für den neuen Ansatz an, Milch hole ich ja sowieso direkt vom Milchautomat in großen Behältern.

Und sonst so…

…habe ich gerade wenig Zeit und Lust, am Computer zu sitzen. Vielleicht ändert sich das jetzt die nächsten Tage ein bisschen, das Wetter ist aktuell ja nicht mehr so sonnig und warm. Denn bei sonnig und warm verbringe ich bzw. wir die Zeit lieber draußen, egal ob „nur“ auf dem Balkon oder in letzter Zeit auch häufiger mal am Kulkwitzer See. Aber halt nicht in der Wohnung am Schreibtisch. 😉 Was dazu führt, dass ich heute Morgen z.B. festgestellt habe, dass ich eine Woche lang keine Blogrunde gedreht haben und in meinem Postfach liegen noch Mails zum beantworten. Denn so ganz ohne Internet geht es ja nicht – allerdings lese ich vieles (wie z.B. Mails) am Handy, diese dann auch ausführlich zu beantworten ist mir mit der kleinen Tastatur am Handy dann aber zu mühselig. Also denke ich „mach ich, wenn ich das nächste Mal am Schreibtisch sitze“. Und das mache ich halt gerade ganz wenig.

Gestern Abend haben wir…

…ein spontanes Picknick im Clara-Park gemacht, weil ich tagsüber heraus gefunden hatte, dass Dieter Thomas Kuhn auf der Parkbühne auftritt. 🙂
Ich hätte auch noch über ein bekanntes Kleinanzeigen-Portal Tickets für die Veranstaltung kaufen können, allerdings gefiel mir der Gedanke an ein Sommerpicknick sehr viel besser. Also habe ich Nachmittags lecker Käse, Baguette, Weintrauben, Kirschen und eine Flasche Wein eingekauft und wir haben es uns rechtzeitig zum Veranstaltungsbeginn wie viele andere auch auf der Wiese vor der Parkbühne gemütlich gemacht:

Unsere Picknickvariante gehörte noch zu den einfachen – vor / neben uns standen tatsächlich Leute, die einen Gasgrill bzw. einen großen Holzkohlegrill dabei hatten und da im Lauf des Abends wirklich aufwändig gegrillt haben. War sehr amüsant. 😀

Auf dem Heimweg konnte ich noch eine wunderbare Abendaufnahme über die Elster machen:

 

Morbider Charme

Alte, verlassene oder leerstehende Gebäude finde ich faszinierend – besonders dann, wenn es sich um Gebäude mit Geschichte handelt. Und als ich herausgefunden habe, dass man das Alte Stadtbad in Leipzig besichtigen kann habe ich uns gleich mal zu einer Führung angemeldet. 🙂

Bis 2004 wurde das Bad noch für den normalen Badebetrieb genutzt, dann musste es geschlossen werden, da die Bausubstanz nicht mehr sicher ist. Ein Teil des Bades wird heute als Eventlocation genutzt hier geht’s weiter….

Eigentlich wollte ich…

… ein paar einfache, schwarze Pumps. Knapp vorbei, würde ich sagen:

Aber für den Preis konnte ich die einfach nicht im Laden stehen lassen… Und da steht noch ein ähnliches Paar, da lasse ich den Zufall entscheiden – wenn das nächste Woche noch dort steht, kaufe ich es mir auch. 😉