Und plötzlich…

…zeigt der Kalender den 01.12. – die Adventszeit ist da, die letzten vier Wochen des Jahres angebrochen. Und ich bin mir sicher, gefühlt drehe ich mich nur zweimal um und Weihnachten, Silvester und das Jahr 2018 sind auch vorbei.

Die Zeit vergeht wie im Flug, ohne dass ich sie (von einzelnen Wochen abgesehen) als besonders stressig empfinde. Es ist eher so ein „gerade erst Montag, huch – schon wieder Freitag, hoppla, das Wochenende ist auch vorbei„.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, in diesem Jahr die fehlenden Jahre hier im Blog nachzutragen, damit dieser wieder vollständig ist – ich komm nicht wirklich dazu. Der lange, schöne Sommer führte dazu, dass ich viel draußen war, wenig am Rechner. Und auch sonst haben die Prioritäten einen anderen Fokus, vieles, was ich früher gebloggt habe, ist heute einfach nur ein Instagram-Foto. Geht schneller, kann ich vom Handy aus machen. Eigentlich doof, denn mein Tagebuch leidet darunter. Mal sehen, ob es mir gelingt ab sofort dagegen zu steuern und wieder mehr zu bloggen.

Herbst ist Wanderzeit…

…oder irgendwie so ähnlich. 😉 Das Wetter ist ja aber auch zu herrlich, so ein richtig goldener Oktober – das muss man ausnutzen. Und weil sowohl beim Mann als auch bei mir neue Wanderstiefel fällig waren (die alten sind nach sieben Jahren und vielen, vielen gelaufenen Kilometern nicht mehr wasserdicht und das Leder bricht) und ich außerdem meinen neuen Kameragurt testen wollte haben wir heute spontan eine kleine Wander- und Cachetour unternommen. Die Entscheidung, ein paar Stiefel von Lowa zu kaufen war die Richtige – von den ersten Metern an ohne Probleme und bequem gelaufen. Und dank heruntergesetzt und Rabattaktion in Kombination waren sie auch bezahlbar. 😉

Aber zurück zur Ausrüstung – ich fotografiere eigentlich unheimlich gerne mit meiner großen Spiegelreflexkamera. Uneigentlich stört es mich speziell beim Wandern sehr, dass ich die Kamera um den Hals hängen habe und mein Kamerarucksack nicht so recht wandertauglich ist – es ist dann einfach kein angenehmes Laufen. Vor einiger Zeit habe ich mich mit einer Bekannten unterhalten, die mir erzählte dass sie ihre Ausrüstung mit einer kleinen gepolsterten Tasche in den Wanderrucksack packt und für die Kamera einen speziellen Gurt hat, mit dem sie diese diagonal tragen kann. Mir ging ein ganzer Kronleuchter auf und nach ein bisschen Recherche im Internet habe ich mir einen Kameragurt und eine Tasche von Crumpler bestellt.

Der Kameragurt ist klasse, so problemlos wie heute habe ich meine Kamera noch nie getragen. Auch die Kombination Schulterpolster vom Gurt und Rucksackträger ging ohne Schwierigkeiten. Auch wenn das auf dem Foto gewöhnungsbedürftig aussieht ist die Kamera immer greifbar, man kann also auch „Schnappschüsse“ machen. Und bei Crumpler weiß ich eh, dass ich eine gute Wahl getroffen habe. In die kleine Tasche passt meine Kamera (ohne Gurt, der muss extra in den Rucksack) und eines meiner Teleobjektive. Reicht völlig aus, ich muss nicht unbedingt beide mitschleppen. Und die Tasche passt problemlos in meinen bewährten Wanderrucksack.
Ich freu mich auf die nächste Wandertour mit der Ausrüstung – das Fernziel ist es, eventuell im nächsten Jahr den kompletten Rennsteig zu wandern. 🙂

Seit einiger Zeit…

…stelle ich fest, dass die Arme trotz Gleitsichtbrille zu kurz werden – ich habe ziemliche Schwierigkeiten beim Lesen und Stricken. Das empfinde ich als ziemlich einschränkend, deswegen war ich vor einiger Zeit dann doch mal beim Augenarzt. Bis ich es dann noch zum Optiker geschafft habe, vergingen auch noch mal ein paar Tage.
Allerdings muss ich zugeben – in dem Fall hat sich das Warten gelohnt, seit gestern hat der Lieblingsoptiker eine Sonderaktion, bei der es vier statt drei Gleitsichtbrillen zu einem unschlagbar guten Preis gibt. Also habe ich zugeschlagen – wobei es bei genaugenommen sogar fünf Brillen werden – bei der Sonnenbrillenfassung verwende ich meine bisherige, die finde ich immer noch schick und die fünfte neue Brille wird eine reine Lesebrille für Handarbeiten.
Ausgesucht habe ich mir diese vier Fassungen:

Die beiden linken Fassungen werden meine Alltagsbrillen, die Fassung rechts oben die Lesebrille, rechts unten wird meine Computerbrille. Alle Fassungen sind übrigens in irgendeiner Farbschattierung dunkelviolett oder beerefarben, scheint irgendwie gerade meine Lieblingsfarbe zu sein. 😉

Meine Sehstärke als solche hat sich übrigens nicht wirklich verändert, es ist nur im Lesebereich mehr geworden. Ich werde wohl alt… 😉

Der Twingo ist jetzt…

….hundetauglich:

(Klick aufs Bild macht groß)

Da wir das ganze Wochenende unterwegs waren, hatte ich erst gestern am späten Nachmittag Zeit um meinen Twingo einzuräumen. Unklarer Punkt war noch, wie ich zukünftig die Hunde transportiere – ich hatte ursprünglich an „einfach im Kofferraum“ gedacht. Als ich gestern so am räumen und ausprobieren war, fiel mir auf dass die umgeklappten Rücksitze eine ähnliche Grundfläche wie unsere Stoff-Hundeboxen haben. Also schnell den Mann, die Hundeboxen und einen Meterstab dazu geholt 😉 und ein bisschen überlegt, probiert und gemessen.

Mit den Meßergebnissen bin ich heute früh in den Baumarkt, habe mir dort 18 mm starke Tischlerplatte zuschneiden lassen und habe dann zu Hause mit Hilfe von Stuhlwinkeln und Schrauben einen zweiteiligen Unterbau gebaut, der den Kofferraum des Twingo innen jetzt so erhöht, dass die beiden Boxen waagrecht und plan stehen. Vor den Boxen ist noch etwa 30 cm Platz, d.h. da kann auch mal ein Einkaufskorb oder eine Tasche stehen. Und unter dem Unterbau ist zum einen die Tasche mit Warndreieck und Verbandszeug verstaut, zum anderen ist da Platz für diverses Hundezeug oder anderes.

Zweiteilig deswegen, da ich so den vorderen Teil auch mal schnell herausnehmen kann und damit etwas mehr Kofferraum gewinne ohne gleich die Boxen komplett aus dem Auto nehmen zu müssen.

Das Wochenende verlief dann…

…teilweise doch anders als gedacht und im Freitagsfüller erzählt.

Am Samstagvormittag waren wir wie geplant in Bautzen, da ich auf der Webseite eines regionalen Gebrauchtwagenhändlers ein schickes Auto entdeckt und einen Termin für eine Probefahrt vereinbart hatte. Wer jetzt überlegt, dass das ja noch nicht so lange her ist, dass der Yeti bei uns einziehen durfte, hat vollkommen recht. 🙂 Aber wie das Leben manchmal so spielt – der Mann hat seit einiger Zeit einen Firmenwagen, den wir auch für Privatfahrten nutzen dürfen. Und da das auch ein großes Auto (im Sinn von großer Kofferraum etc.) ist, war schnell klar, dass der Yeti dann gegen was Kleineres ausgetauscht werden soll – für mich in der Stadt ist das ja vollkommen ausreichend.

Aber zurück zum Samstag – unsere Fahrt nach Bautzen verlief erstmal ereignislos, der kleine Flitzer konnte vor Ort auch optisch und während der Probefahrten überzeugen. Während der Probefahrt kam unser Yeti dort zum Anschauen in die Werkstatt, da wir ihn ja verkaufen wollen.
Lange Rede, kurzer Sinn – beim durchchecken in der Werkstatt wurde festgestellt, dass die Kolbenringe wohl schon eine Weile defekt und damit die Kolben bereits beschädigt sind und uns der Motor demnächst um die Ohren fliegen könnte*. Das ist natürlich nichts, was man hören möchte, wenn man sein Auto gerade verkaufen will. 🙁

Wir waren erstmal ziemlich geschockt – zum Einen, weil wir mit einem anderen Verkaufspreis gerechnet hatten, als uns jetzt geboten wurde, zum Anderen natürlich über die Diagnose selbst. Nicht auszudenken, wenn uns da tatsächlich was passiert wäre.

Für den kleinen Flitzer haben wir uns trotzdem entschieden, das Ankaufsangebot des Händlers haben wir ja. Parallel dazu werden wir Anfang der Woche jetzt noch bei verschiedenen Export-Händlern anfragen und mal sehen, was die uns bieten – denen ist der Zustand des Autos ja im Normalfall sehr egal. Und ab Anfang nächster Woche fahre ich dann dieses schicke kleine Autochen:

Ein Renault Twingo Baujahr 2012, gerade mal 56.000 km auf dem Tacho. Außerdem eine schicke Farbe 😉 , Faltschiebedach und eine tolle Innenausstattung. Und so langsam kann ich mich dann auch über den Kleinen freuen…

*Der Mann durfte sich diese Diagnose in der Werkstatt bei verschiedenen Messungen anschauen. Außerdem wurde uns vom ankaufenden Händler dazu geraten, nichts zu überstürzen sondern zu Hause erst Mal zu überprüfen, ob der Yeti ggf. noch Gebrauchtwagengarantie hat (hat er natürlich nicht mehr…) und das ggf. darüber abgewickelt werden kann. Das bedeutet aber auch, dass ich mit dem Auto noch in eine andere Werkstatt könnte um die Diagnose überprüfen zu lassen.

Mein neues Küchenhelferlein…

…verrichtet gerade das erste Mal seinen Dienst:

Wenn alles funktioniert wie es soll habe ich morgen früh zum Frühstück den ersten selbst gemachten Joghurt. Ich bin ja mal sehr gespannt…

Und damit wieder etwas weniger Plastikmüll – in manchen Wochen verzehren wir durchaus 1 kg Joghurt. Ich achte schon immer darauf, dass ich Joghurt in möglichst großen Portionen einkaufe, aber trotzdem habe ich in der Woche einen oder zwei große Plastikbecher als Abfall.
Beim Joghurt selbst machen fällt einmal im Monat ein normal großer 150g Becher für den neuen Ansatz an, Milch hole ich ja sowieso direkt vom Milchautomat in großen Behältern.

Und sonst so…

…habe ich gerade wenig Zeit und Lust, am Computer zu sitzen. Vielleicht ändert sich das jetzt die nächsten Tage ein bisschen, das Wetter ist aktuell ja nicht mehr so sonnig und warm. Denn bei sonnig und warm verbringe ich bzw. wir die Zeit lieber draußen, egal ob „nur“ auf dem Balkon oder in letzter Zeit auch häufiger mal am Kulkwitzer See. Aber halt nicht in der Wohnung am Schreibtisch. 😉 Was dazu führt, dass ich heute Morgen z.B. festgestellt habe, dass ich eine Woche lang keine Blogrunde gedreht haben und in meinem Postfach liegen noch Mails zum beantworten. Denn so ganz ohne Internet geht es ja nicht – allerdings lese ich vieles (wie z.B. Mails) am Handy, diese dann auch ausführlich zu beantworten ist mir mit der kleinen Tastatur am Handy dann aber zu mühselig. Also denke ich „mach ich, wenn ich das nächste Mal am Schreibtisch sitze“. Und das mache ich halt gerade ganz wenig.

Gestern Abend haben wir…

…ein spontanes Picknick im Clara-Park gemacht, weil ich tagsüber heraus gefunden hatte, dass Dieter Thomas Kuhn auf der Parkbühne auftritt. 🙂
Ich hätte auch noch über ein bekanntes Kleinanzeigen-Portal Tickets für die Veranstaltung kaufen können, allerdings gefiel mir der Gedanke an ein Sommerpicknick sehr viel besser. Also habe ich Nachmittags lecker Käse, Baguette, Weintrauben, Kirschen und eine Flasche Wein eingekauft und wir haben es uns rechtzeitig zum Veranstaltungsbeginn wie viele andere auch auf der Wiese vor der Parkbühne gemütlich gemacht:

Unsere Picknickvariante gehörte noch zu den einfachen – vor / neben uns standen tatsächlich Leute, die einen Gasgrill bzw. einen großen Holzkohlegrill dabei hatten und da im Lauf des Abends wirklich aufwändig gegrillt haben. War sehr amüsant. 😀

Auf dem Heimweg konnte ich noch eine wunderbare Abendaufnahme über die Elster machen:

 

Morbider Charme

Alte, verlassene oder leerstehende Gebäude finde ich faszinierend – besonders dann, wenn es sich um Gebäude mit Geschichte handelt. Und als ich herausgefunden habe, dass man das Alte Stadtbad in Leipzig besichtigen kann habe ich uns gleich mal zu einer Führung angemeldet. 🙂

Bis 2004 wurde das Bad noch für den normalen Badebetrieb genutzt, dann musste es geschlossen werden, da die Bausubstanz nicht mehr sicher ist. Ein Teil des Bades wird heute als Eventlocation genutzt hier geht’s weiter….