WMDEDGT 05.08.2020

Es ist mal wieder Zeit für den Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen :

Der Wecker klingelt um halb sechs, ich schleiche gegen viertel vor sechs müde ins Bad – meine Nächte sind im Moment ziemlich bescheuert, weil der Kopf irgendwie nicht zur Ruhe kommt. Nachdem ich mich bürotauglich angezogen habe,  trinken der Mann und ich noch gemeinsam Kaffee, bevor ich mich auf den Weg ins Büro mache – der Mann ist immer noch im Homeoffice.

Kurz vor 8 Uhr bin ich im Büro, der Schreibtisch ist gut voll – ich bin seit Mitte Juni alleine, da meine Kollegin am Fuß operiert wurde und länger ausfällt. Mittlerweile habe ich eine gewisse Routine entwickelt, so dass mir die Arbeit gut von der Hand geht. Der Vormittag verfliegt sehr schnell, um kurz nach 12 Uhr ist es Zeit fürs Mittagessen, ich lasse mir meine Schüssel mit selbst angebautem Salat schmecken. Nach dem Mittagessen mache ich am Schreibtisch weiter, bis ich kurz nach 15 Uhr beschließe, dass es für heute reicht und Feierabend mache.
Ich mache mich auf den Heimweg, die Zeit im Auto nutze ich wie immer für das Telefonat mit meiner Mutter. Kurz vor halb vier bin ich zu Hause, das reicht noch für gemeinsames Kaffee trinken mit Fred. Vorher muss ich allerdings noch schnell den Kuchen dafür backen, aber da der Mann den Pudding dafür am Vormittag gekocht hat geht das schnell. 😉

Nach dem Kaffee entschwinden der Mann und der kleine Hund in den Garten, ich bleibe zu Hause – da ist auch einiges zu erledigen. Ich sortiere den Wäscheberg und werfe das erste Mal die Waschmaschine an, danach packe ich die bisherigen Zudecken in die neu erworbenen Vakuumbeutel und finde das klasse, wie gut das klappt. Plötzlich passt das Zeug wieder in die Schublade unter dem Wasserbett. Das eröffnet mir auch neue Möglichkeiten, wie ich in den nächsten Tagen die zu klein gewordenen Kleidungsstücke aus dem Kleiderschrank räumen kann – dank Corona habe ich zugenommen und kaum noch passende Sachen im Schrank. 🙁

Aus diesem Grund stelle ich mich dann auch hin und klebe endlich das Blusen-Schnittmuster zusammen, welches schon seit Tagen Wochen auf meinem Schreibtisch liegt. Auf dem Nähtisch liegt dazu passend ein Stapel leichte Blusenstoffe, ich sollte dringend tragbare Kleidung daraus nähen. Nachdem ich das Schnittmuster zusammen gepuzzelt habe, pause ich es in meiner Größe ab, suche mir aus dem Stoffstapel einen Stoff aus und schneide die einzelnen Teile zumindest schon mal zu.

Nach einem Blick auf die Uhr beschließe ich, dass es keinen Sinn mehr macht noch mit dem Nähen anzufangen, außerdem habe ich quasi den Zustand „nach müde kommt blöd“ erreicht… Also hänge ich noch die gewaschene Wäsche auf, lege ein bisschen Wäsche zusammen und bügle die drei Hemden die rumhängen. Danach setze ich mich einfach aufs Sofa und lese das Internet leer, bis der Mann aus dem Garten nach Hause kommt. Wir schwatzen noch ein paar Worte, ich schreibe schnell den Blogeintrag hier und jetzt fallen wir ins Bett….

WMDEDGT 05.07.2020

Da ich am Sonntagabend zu müde war und heute Morgen keine Zeit hatte kommt der Eintrag für den Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen erst jetzt. Ich wurde am Samstag mehrfach dezent daran erinnert, dass ich am Sonntag bloggen muss… Also dann – hier ist der Sonntagsbericht:

Die Wanderung am Samstag hat müde gemacht, so dass ich am Sonntagmorgen tatsächlich sowas wie ausschlafe – bis kurz vor 7 Uhr. 😉 Ich schleiche mich leise aus dem Schlafzimmer und die Treppe nach unten (nicht ganz einfach auf der knarrenden Holztreppe bei meinen Eltern) und verziehe mich ins Wohnzimmer. Dort nutze ich die Zeit um das Internet leer zu lesen. Um kurz nach halb acht taucht meine Mutter auf, gemeinsam bereiten wir das Frühstück vor. Gegen 8 Uhr wird gemütlich gefrühstückt, danach ziehe ich wieder aufs Sofa um, das Strickzeug ruft. Der Mann beschließt dass er in den Wald möchte und Pilze suchen.
Gegen halb zwölf Uhr ist er wieder zurück, Pilze hat er nicht viele gefunden. Dafür hat er mir einen großen Korb voll Tannenzapfen mitgebracht, die ich trocknen und dann in der Feuerschale im Garten verheizen kann. 😀
Wir ziehen uns um, zum Mittagessen geht es in den Biergarten der Lieblingswirtschaft. Ganz schön frisch, ich stelle leider erst im Biergarten fest, dass ich das große Tuch welches ich als Jackenersatz nutzen wollte, bei meinen Eltern vergessen habe. Immerhin haben wir die Hundeleine dabei… 😉 Das Mittagessen ist wie immer lecker und reichhaltig, nach einer guten Stunde machen wir uns pappsatt auf den Heimweg.

Der Mann legt sich zu einem Mittagsschlaf hin, damit er für die später anstehende Heimfahrt ausgeruht ist während ich die Zeit mit meinen Eltern und dem Strickzeug im Wohnzimmer verbringe. Irgendwann taucht der Mann wieder auf, meine Mutter bereitet den Nachmittagskaffee vor und ich packe in der Zwischenzeit unseren Krempel zusammen. Nach dem Kaffee wird das Auto eingeladen und wir treten die Heimreise an.

Die Heimfahrt verläuft so weit ruhig, gegen 19 Uhr sind wir zu Hause. Auto ausladen, Taschen ausräumen, eine Maschine Wäsche ansetzen, zwischendurch gibt es Abendessen. Und um halb zehn falle ich todmüde ins Bett….

WMDEDGT 05.06.2020

Heute ist wieder Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen und da ich von der allerbesten Freundin heute Nachmittag per SMS daran erinnert wurde, denke ich auch ans mitmachen. 😉

Der Wecker klingelt wie immer um 5:30 Uhr, ich stehe dann um ca. 5:45 Uhr auf und verschwinde im Bad, danach werfe ich mich in bürotaugliche Kleidung. Um kurz vor 6:30 Uhr trinken der Mann und ich gemeinsam Kaffee, um kurz nach 7 Uhr verlasse ich das Haus – ich möchte auf dem Weg ins Büro noch schnell zum Bäcker und muss pünktlich um 8 Uhr am Schreibtisch sitzen. Die beiden einzigen „Nachteile“ an meinem neuen Job – ich habe keine Gleitzeit mehr und einen etwas längeren Arbeitsweg. Dafür habe ich endlich wieder einen Job der mir Spaß macht und in dem ich wirklich sinnvoll arbeiten kann.

Ich bin pünktlich im Büro, mein Chef taucht kurz nach mir, aber da bin ich schon fleißig am arbeiten – eine Excel-Tabelle, die zukünftig mir und den Monteuren draußen das Arbeiten erleichtern soll benötigt noch etwas Feintuning. Nebenher normals Tagesgeschäft, der Vormittag ist im Nu verflogen. Zur Mittagszeit kommt einer der Monteure ins Büro, er ist der Testkandidat für den Einsatz der Excel-Tabelle und wir gehen das Dokument gemeinsam am Rechner durch – so gut das eben geht, wenn man nebenher darauf bedacht ist den Sicherheitsabstand einzuhalten. Er hat gleich noch Verbesserungsvorschläge, die ich mir für Montag notiere, denn am neuen Arbeitsplatz gilt „Freitag ab eins macht jeder seins…“ und es ist schon deutlich später. 😉 hier geht’s weiter….

WMDEDGT 05.05.2020

Heute ist wieder Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag – Tag bei Frau Brüllen und ich denke sogar rechtzeitig ans mitmachen. 😉

Auch wenn es nicht viel zu berichten gibt, denn aktuell gehört der Dienstag zu den Tagen, an denen ich aufgrund Kurzarbeit nicht ins Büro muss, ebenso wie Montag und Freitag.
Trotzdem stehe ich wie immer um kurz vor  6 Uhr auf und gehe ins Bad. Nach Duschen und Zähneputzen ziehe ich mich an und fange praktisch umgehend an, Hausarbeit zu erledigen – Wäsche sortieren, Waschmaschine befüllen, Bad putzen. Kurz vor 9 Uhr fällt mir auf, dass ich ja heute noch nicht mal Kaffee hatte, das sollte ich dann auch mal nachholen. Der Mann unterbricht seine Arbeit im Homeoffice und wir frühstücken in aller Ruhe.

Ich hänge eine Ladung Wäsche auf, dann setze ich mich gemütlich in meinen Sessel und greife nach meinem Strickzeug, irgendwann zwischendurch mache ich mir einen zweiten Kaffee. So vergeht der Rest des Vormittags, zur Mittagszeit taucht auch der Mann aus dem Homeoffice wieder auf – Zeit für (s)eine Mittagspause. Erneutes Wäsche aufhängen, danach verschwinde ich wieder in meinem Sessel und stricke an meiner Jacke weiter. Zwischendurch muss ich die letzte Ladung Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner werfen und noch ein bisschen Wäsche aufhängen.

Gegen 16 Uhr macht der Mann Feierabend, wir trinken gemeinsam Kaffee. Danach verschwindet er zusammen mit dem kleinen Hund in den Garten, ich bleibe zu Hause. Der Trockner ist fertig, ich kann die Wäsche zusammenlegen und bei der Gelegenheit gleich den Kleiderschrank noch etwas umsortieren.
Zwischendurch finde ich über Ebay-Kleinanzeigen ein kleines Hochbeet für den Garten und nach dem Schreiben einiger Nachrichten und kurzer Rücksprache mit dem Mann steht fest, dass wir das noch am gleichen Abend abholen können.

Der Mann kommt um kurz vor 19 Uhr aus dem Garten zurück und macht sich auf den Weg, um das Hochbeet zu holen, ich bereite in der Zeit das Abendessen vor. Es gibt Resteessen, geröstete Knödel mit Speckwürfelchen und dazu einen kleinen Rumfort-Salat. 😉 Kurz nach 19:30 Uhr sitzen wir beim Abendessen, das Aufräumen der Küche überlasse ich dem Mann – ich muss im Büro alles für den virtuellen Stricktreff vorbereiten, der um 20 Uhr beginnt.

Kurz vor 22 Uhr klinke ich mich beim Stricktreff aus und weil ich eh gerade am Laptop bin blogge ich noch schnell diesen Eintrag. Jetzt geht es gleich nur noch ins Bett. 🙂

WMDEDGT 05.04.2020

Da hätte ich doch beinahe auch im April den „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ – Tag verpennt. Immerhin habe ich es dieses Mal drei Tage später noch bemerkt. 😉

Ich musste ganz kurz überlegen, wann denn der 5. eigentlich war – durch die aktuelle Situation sind die Tage irgendwie sehr gleichförmig. Ein Blick auf den Abreißkalender in der Küche half dann, der steht noch auf 4./5.

Und eigentlich ist auch schnell erzählt, was wir am Sonntag gemacht haben – nachdem wir halbwegs ausgeschlafen hatten, gab es gemütlich Frühstück und dann haben wir unser Zeug zusammen gepackt und sind in den Garten gelaufen, das Wetter war ja ideal dafür. 🙂
Im Garten warteten Restarbeiten vom Samstag auf uns – wir haben angefangen, unsere Hochbeete vorzubereiten. Das sind einfache Transportkisten, die wir günstig bekommen haben und die jetzt noch wetterfest gemacht werden müssen. Ich habe den Tag mit Kisten streichen und Unkraut jäten verbracht, zwischendurch gab es ein kleines Mittagspicknick im Garten und eine Pause in meinem neuen, gemütlichen Hängesessel.

(anklicken vergrößert das Bild)

Am späten Nachmittag war dann genug mit Garten, was auch daran lag dass es zeitweise ziemlich unentspannt bei uns war. Eigentlich liegt unser Garten ja ab vom Schuß am Ende der Gartenanlage und vor unserem Zaun ist nur noch landwirtschaftliche Nutzfläche.

Uneigentlich stört das eine ganze Menge Menschen in keinster Weise, das Feld (auf dem aktuell Wintergetreide eingesät ist und wächst) wird munter als Spazierwiese, zum Joggen, Radfahren und für die Hunderunde benutzt. Wenn ich das immer mitbekomme könnte ich ob der Dummheit und der Ignoranz der Leute schreiend im Kreis rennen.

Den Sonntagabend habe ich müde im Sessel verbracht, zu viel frische Luft ist einfach ungesund… 😉

WMDEDGT 05.02.2020

Das Leben geht einfach weiter, auch wenn ich das irgendwie unfair finde. Heute ist der 05.02. und deswegen wieder „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ – Tag bei Frau Brüllen. Dann mal los:

Auch wenn ich dank immer-noch-krankgeschrieben ausschlafen könnte, mach ich es nicht – ich stehe ganz normal gegen 6 Uhr auf. Der einzige Unterschied zu sonst ist, dass ich mich in meinen Sessel im Wohnzimmer setze und erstmal in Ruhe wach werde anstatt gleich hektisch durch die Gegend zu rennen. 😉 Gegen 7 Uhr trinken der Mann und ich noch gemeinsam Kaffee, er geht dann noch die morgendliche Hunderunde und ich mache mich mal tageslichttauglich.
Nachdem er gegen 7:30 Uhr in Richtung Büro verschwunden ist widme ich mich dem Berg Bügelwäsche, der da seit knapp 14 Tagen im Ankleidezimmer auf mich wartet. Kurz nach 8 Uhr bin ich fertig und gönne mir eine kurze Pause, in der mir bei der Blogrunde auffällt, dass heute ja WMDEDGT-Tag ist.
Um kurz nach halb neun muss ich los, ich hab um 9 Uhr einen Physiotherapie-Termin und möchte vorher beim Bäcker vorbei, damit ich nach der Physio dann frische Brötchen frühstücken kann. Der Physio-Termin ist heute mal ein angenehmer Termin – ich bekomme das „Verwöhnprogramm“ aus Ultraschall-Behandlung und Massage. Nach etwas mehr als einer Stunde bin ich wieder zu Hause, der kleine Hund freut sich sehr, mich wieder zu sehen. So ganz alleine ist noch ungewohnt für sie. 🙁

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WMDEDGT 05.01.2020

Der erste WMDEDGT-Tag dieses Jahr ist ein Sonntag, meine Eltern sind zu Besuch und eigentlich hatten wir Frühstück auf 8 Uhr angesagt. Um kurz vor halb neun treibt micht der große Hund aus dem Bett weil er mal nach draußen muss, ich wanke im Halbschlaf ins Wohnzimmer und finde dort den Mann und meine Mutter einträchtig auf dem Sofa sitzend vor. 😀

Der Mann übernimmt die Hunde, ich fange an zusammen mit meiner Mutter das Frühstück vorzubereiten und gegen 9 Uhr sitzen wir dann alle gemütlich am Frühstückstisch. Gemütlich geht es auch danach weiter, ich kann ja auch gar nicht anders – seit Freitag kämpfe ich mit massiven Rückenbeschwerden. Wir verbringen den Rest des Tages in aller Ruhe auf dem Sofa bzw. im Sessel. Ich stricke aus den Wollresten meines Tuches „StartingPoint“ noch ein Paar Armstulpen um wirklich jedes Gramm Wolle aufzubrauchen. Irgendwann zwischendrin trinken wir Kaffee, kurz danach gibt es Abendessen. 😉
Nach dem Abendessen wechseln wir wieder aufs Sofa und verbringen dort den Rest des Abends.

Fauler Sonntag in Perfektion sozusagen. 😉

WMDEDGT 05.12.2019

Ja, ich habe mal wieder Verspätung. 🙂 Dabei habe ich am Donnerstag sogar noch daran gedacht, dass ja der 05. ist und damit WMDEDGT-Tag – bis abends hatte mich dann einfach das normale Leben „überrollt“ und ich habe das bloggen vergessen. 🙂 Hier also als Nachtrag:

Der Wecker klingelt um 5:30 Uhr. Im Gegensatz zu unseren sonstigen Tagen husche ich ziemlich zügig durchs Bad, dann anziehen, Mittagssnack vorbereiten, Kaffee im Stehen und um kurz nach 6:30 Uhr verlasse ich die Wohnung in Richtung Büro. Ich möchte muss etwas früher anfangen, mein Stundenkonto sollte wieder aufgefüllt werden. 😉 Im Büro komme ich mit dem neuen Aufgabenbereich schon recht gut klar, wie immer verfliegt die Zeit sehr schnell. Irgendwann am frühen Vormittag irritiert mich die Kollegin vom Empfang mit der Nachricht, dass ein Päckchen für mich angekommen wäre und als ich es abholen komme drückt sie es mir mit den Worten „der Nikolaus war da“ in die Hand – das alljährliche Nikolauspaket meiner Eltern ist eingetroffen und ich freue mich sehr. 😉 Ehe ich mich umschaue ist es dann Zeit für die Mittagspause und kurz darauf schon Feierabend. Auf dem Heimweg muss ich noch schnell die bestellten 5 kg Clementinen aus der Postfiliale befreien, beim Vereinsvorsitzenden was abholen und kurz nach 14 Uhr bin ich wieder zu Hause bei den Hunden.

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WMDEDGT 05.11.2019

Ja, so schnell kann es gehen – gestern Morgen noch gedacht „oh, der 5, es ist WMDEDGT“ und dann doch vergessen. 😀

Ein normaler Arbeitstag, der Wecker klingelt um halb sechs, wir huschen nacheinander durchs Bad, anziehen, Kaffee trinken, Hunde raus lassen, um halb acht verlassen wir die Wohnung in Richtung des jeweiligen Arbeitsplatzes. Ich gehe mit gemischten Gefühlen – bei mir steht ein firmeninterner Wechsel an, eigentlich sollte ich am Montag schon umziehen. Da hatte sich aber nichts getan und ich hoffe sehr, dass es heute vorwärts geht.

Im Büro angekommen gehe ich erstmal an meinen alten Arbeitsplatz und erledige, was ich noch erledigen kann. Irgendwann steht tatsächlich der Kollege aus der IT da und ich kann an meinen neuen Schreibtisch / in die neue Abteilung wechseln. Da ich bereits am Montag alles zusammengepackt hatte, geht das recht schnell. Am neuen Arbeitsplatz angekommen heißt es erstmal, den PC hochfahren, damit mein Benutzerprofil vollständig angelegt werden kann. Als das erledigt ist, richte ich mich an meinem neuen Arbeitsplatz „häuslich“ ein – also Monitore richtig einstellen, Stifte dorthin wo ich sie brauche etc. Zwischendurch ist Mittagspause und danach bekomme ich schon ein bisschen was zu erledigen von der Kollegin die mich einarbeiten soll, so dass dann auch recht schnell halb drei und damit Feierabend ist. hier geht’s weiter….

WMDEDGT 05.10.2019

Dieses Mal zwar verspätet, aber nicht wegen vergessen sondern wegen „ohne Laptop unterwegs“. 🙂

Wenn ich mich rein am Datum orientiere, beginnt dieser WMDEDGT-Tag sehr früh – ich war am Freitagabend ja noch unterwegs und hatte mir aber in den Kopf gesetzt, die Ärmel an meinem September-Projekt noch zu verlängern, bevor ich sie am Samstag dann anziehe. Am Freitag Nachmittag hatte ich nur einen Ärmel fertig bekommen, also musste ich nach dem nach Hause kommen noch ran – also saß ich bis kurz vor 1 Uhr an meiner Strickjacke. Dann noch schnell meinen Strickkorb für das Wochenende gepackt und gegen halb zwei bin ich ins Bett gefallen – mit dem Wissen, dass der Wecker um halb sieben klingeln wird. Die Nacht war wegen der Hunde unruhig, entsprechend bescheiden habe ich geschlafen als um halb sieben mein Wecker klingelt. Ich husche durchs Bad, packe meine kleine Reisetasche fertig, trinke einen Kaffee und um kurz vor 8 Uhr sitze ich im Auto auf dem Weg ins Kloster Hedersleben. Dort verbringe ich nämlich das Wochenende, Ravelry live sozusagen. 😉

Kurz nach 9 Uhr bin ich in Hedersleben und treffe dort zum Frühstück auf den Rest der Gruppe. Wir wechseln irgendwann vom Frühstücksraum in unseren Aufenthaltsraum und verbringen dort den Tag mit Stricken, Reden, Lachen. Im Lauf des Tages bekommen wir mit, dass im Kloster zwei Hochzeiten und ein Geburtstag gefeiert werden, aus diesem Grund ist zum Abendessen für uns im Kreuzgang eine festliche Tafel gedeckt und wir essen dort – ein ausgezeichnetes Drei-Gänge-Menü.

(anklicken vergrößert das Bild)

Während wir noch beim Dessert sitzen, marschiert eine kleine Kapelle mit Pauken und Trompeten Schalmeien an uns vorbei – uns fliegen aufgrund der Akustik im Kreuzgang kurzzeitig die Ohren weg. 😉 Die Kapelle stellt sich im Innenhof auf, sie ist ein Überraschungsevent für eine der Hochzeitsgesellschaften und sorgt für ordentlich Stimmung. Ich lasse Strickzeug Strickzeug sein und höre mit einigen anderen der Musik zu. Irgendwann löst sich das Ganze im Innenhof auf, wir setzen uns wieder zu den anderen – um nach einer halben Stunde wieder nach draußen zu gehen, weil die Kapelle erneut aufspielt. Irgendwann ist dann aber endgültig Schluß, wir setzen uns alle wieder zusammen und stricken weiter. Darüber verfliegt der restliche Abend und gegen 1 Uhr kann ich die Augen nicht mehr offen halten und verabschiede mich ins Bett.