Auch das Pfingstwochenende…

….haben wir für Bauarbeiten im Garten genutzt. Ursprünglich sind wir davon ausgegangen, dass wir die Innendämmung der Laubendecke zu zweit an diesem langen Wochenende gut schaffen sollten. Was wir nicht ahnen konnten – liebe Gartenfreunde standen am Freitag Nachmittag sofort vor unserem Garten, nachdem sie gesehen hatten, dass wir mit dem Transporter aus dem Baumarkt durch die Anlage gefahren waren. Die haben nicht nur beim Abladen des Transporters fleißig mit angepackt, sondern danach gleich losgelegt. Bis ich den Transporter zurück in den Baumarkt gefahren hatte und wieder im Garten war, waren die ersten Reihen Mineralwolle bereits zwischen die Dachsparren geklemmt…
Auch am Samstag wurden wir tatkräftig unterstützt, so dass tatsächlich am späten Samstag Nachmittag bereits die letzte OSB-Platte an die Dachsparren geschraubt wurde und die Dämmung unserer Laubendecke fertig ist:

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Auch im Garten hat sich…

….dieses Wochenende einiges getan – der Mann hat fleißig gearbeitet und an der Laube die neue Tür und das neue Fenster eingebaut. Auf dem obersten Bild sieht man die Laube, wie wir sie 2018 übernommen haben. Das mittlere Bild ist ziemlich genau ein Jahr alt, mit neuem Dach und renoviertem Anbau. Und das untere Bild zeigt den aktuellen Baustand:

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Ich konnte nur begrenzt helfen, ich habe in der Zeit zwei Schmuddelecken im Garten beseitigt und aus alten Paletten eine Aufbewahrung für das Feuerholz gebaut. Mittlerweile besitze ich nämlich eine Retro-DDR-Feuertonne aus einer alten Waschmaschinentrommel, da brauche ich Holz zum verheizen…

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Und außerdem haben wir…

….gestern Giersch weggezaubert, zumindest optisch:

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Der Garten neben uns ist ja total verwildert naturbelassen und direkt hinter dem Zaun wächst quadratmeterweise Giersch. Also genaugenommen würde der Giersch auch auf unserer Seite vom Zaun wachsen, aber da bin ich radikal hinterher und reiße den aus… Mühsamer als das Ausreißen des Gierschs auf unserer Seite ist allerdings das regelmäßige Abschneiden der durch den Zaun wuchernden Triebe – dafür muss ich jedes Mal ins Beet und mit der kleinen Heckenschere am Zaun entlang.
Durch Zufall habe ich vorgestern bei Ebay Kleinanzeigen eine Anzeige gefunden, in der jemand 6 Meter granitgraue Balkonbespannung für wenig Geld verkauft hat. 🙂 Diese Balkonbespannung haben wir jetzt auf unserer Zaunseite straff befestigt und ich bin gespannt, ob der Plan, den Giersch damit im Zaum zu halten, funktioniert.
Und auf dem Bild rechts unten sehr ihr, wie es neben dem Giersch aussieht. Auch nicht wirklich hübsch… Da sind wir gerade dabei, noch zwei weitere Rankgitter zu bauen – eines kommt mit Clematis dorthin, wo auf dem Foto die Katze sitzt und ein weiteres links daneben, die Kletterrose dort wartet sehnsüchtig darauf. Und dann habe ich den Anblick auch ein bisschen verdeckt…

Unsere zukünftige Ruhe-Ecke…

…ist fertig – hier auf dem Bild unten rechts zu sehen:

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Aber der Reihe nach. 🙂 In unserem Garten ist vieles ja vorgegeben, einfach weil die Beete etc. durch den Vorbesitzer angelegt wurden und wir das nicht großartig verändern wollen, die Aufteilung ist gut.
Links von der Gartenlaube ist eine kleine Rasenfläche, die der Vorbesitzer schon mit einem Sichtschutz etwas abgeteilt hatte (Bild links oben). Diese Rasenfläche haben wir von Anfang an als Sitzfläche genutzt, aber wir möchten irgendwann für den Gartentisch / die Stühle eine richtige Stein-Terrasse direkt vor der Laube haben. Das ist einfach besser als auf unebenen Rasen zu sitzen. Diese Ecke soll dann die „Ruhe-Ecke“ werden, in der man auf der Sonnenliege einfach mal ungestört entspannen kann.
Wir hatten letztes Jahr irgendwann den morschen Sichtschutz des Vorbesitzers entfernt, das hat den Nachteil dass wir jetzt so ein bisschen auf dem Präsentierteller sitzen. Und dank der aktuellen Situation sind an manchen Tagen jede Menge Spaziergänger draußen im Getreidefeld unterwegs…
Also hat Fred relativ schnell nach Öffnung der Baumärkte einen Ausflug dorthin unternommen und Rankgitter und Pfosten gekauft. Für „hübsch“ wurden sie von ihm mit dunkelbraunem Holzschutz lasiert und dann ein neuer Sichtschutz gebaut. Ich hatte dann die Idee, auf der Innenseite noch ein kleines Beet mit alten Ziegelsteinen als Begrenzung zu bauen und habe dorthin gestern zwei Kletterrosen und zwei Clematis gepflanzt. Aktuell hängen wir, wenn wir im Garten sind, außen an die Rankgitter noch das Seitenteil eines Gartenpavillons und haben damit einen uneinsehbaren Sitzplatz. 🙂

Wenn ich solange…

….nichts schreibe, bin ich einfach nur zu faul müde, mich abends noch an den Laptop zu setzen. 😉

Sobald es das Wetter halbwegs zulässt, bin ich im Garten, Zeit dafür habe ich dank Kurzarbeit ja genug. Noch, ab Juni ändert sich das aufgrund eines Jobwechsels auch wieder. 🙂

Und die viele Zeit im Garten macht sich bemerkbar, da geht es in Riesenschritten vorwärts. Auch Fred hat gerade mehr Gartenzeit als sonst, obwohl er genauso viel (bzw. teilweise mehr) als sonst arbeitet. Aber er ist halt im Homeoffice, d.h. er fängt morgens schon relativ früh an und kann dafür am späten Nachmittag schon Feierabend machen und in den Garten gehen. Sein Firmenhandy funktioniert auch dort, falls er doch nochmal angerufen wird. 😉

Und bevor das hier jetzt ein ewig langer Eintrag wird, mache ich für die Umbauten im Garten einen neuen Eintrag und lasse hier nur einen kleinen Eindruck, wie toll im Garten gerade alles blüht:

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Unser Flieder ist ordentlich gewachsen und verströmt einen tollen Duft. Dafür habe ich beim Unkraut jäten festgestellt, dass der dazwischen gepflanzte Phlox stinkt. 😀
Mein Gemüse in den Hochbeeten wächst und gedeiht, dem Salat kann man beim wachsen zuschauen. Und auch die ausgesäten Möhren und Radieschen sind bereits zu sehen. Unsere Pfingstrosen (auf dem Bild neben dem Hochbeet) explodieren dieses Jahr regelrecht, die sind groß und haben Unmengen an Knospen. Ich freue mich schon, wenn die alle aufblühen.
Unten links ist eine der neu gepflanzten Clematis zu sehen, allerdings stimmt die Farbe nicht auf dem Foto. Die ist eigentlich eher beerefarben. Und ganz unten rechts ist das kleine Hochbeet zu sehen, das ich sehr spontan gebraucht über Ebay Kleinanzeigen gekauft habe und mit verschiedenen Steingarten-Pflanzen bepflanzt habe. Mal sehen, ob der Plan aufgeht daraus ein üppig wucherndes Beet zu machen. 😉

Und während ich mich…

…an der Nähmaschine ausgetobt habe, hat Fred im Garten gewerkelt.
Wir hatten als Regenfass vom Vorbesitzer einen alten und innen total verrosteten Metallbehälter übernommen. War erst mal ok, allerdings lautete der Plan von Anfang an, das Ding irgendwann durch einen IBC-Container zu ergänzen oder zu ersetzen. Einen solchen Container konnten wir letztes Jahr über eine Kleinanzeige günstig kaufen, bisher stand er einfach auf der Fläche auf der jetzt Kartoffeln wachsen sollen – hier sieht man es. Wenn der alte Wasserbehälter voll war, hat Fred das Wasser in den IBC-Tank umgepumpt, das war auf Dauer aber auch keine Lösung.
Da aktuell unsere Regenfässer schon wieder leer sind – die wurden im Februar / März gefüllt, aber wir müssen regelmäßig gießen – hat Fred gestern etwas umgebaut:

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Das hässliche blaue Ding steht jetzt vor dem Garten und kommt zum Schrotthändler, der IBC-Container steht direkt unter dem Regenrohr und wartet auf Regen. Und der neue Plan lautet jetzt, einen zweiten Container zu erwerben und direkt dahinter zu stellen, so dass wir noch mehr Wasser vom Dach der Laube auffangen könnten, wenn es denn mal regnet.

Unser Urlaub ist seit…

…gestern vorbei und wir haben eigentlich alle die Dinge erledigt bekommen, die auf der ToDo-Liste standen. Die Hochbeete sind gebaut und mit diversen Dingen angesät bzw. angepflanzt worden, im Gewächshaus sind Tomaten und Gurken gepflanzt worden, Kartoffeln sind gesteckt. Und unsere Himbeeren sind auch wieder als solche erkennbar.

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Und auch sonst grünt und blüht es im Garten – wenn ich richtig gesehen habe, sind mir nur drei Pflanzen über den Winter kaputt gegangen. Und nachdem gestern die Gartencenter wieder geöffnet hatten, habe ich es mir nicht nehmen lassen gleich für Nachschub zu sorgen. Ging erstaunlich gut, es war nicht zu voll und es wurde tatsächlich im Großen und Ganzen auf Abstand geachtet.

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Ich habe ab dieser Woche dann auch mehr als genug Zeit, mich um den Garten zu kümmern – seit gestern mache ich 50% Kurzarbeit, d.h. statt 30 Std./Woche nur noch 15. Diese verteilen sich mit je 5 Std. auf Di./Mi./Do. so dass ich grundsätzlich langes Wochenende habe. Und da ich aktuell gerne sehr früh im Büro bin, kann ich auch gegen Mittag schon wieder Feierabend machen. 🙂

Auch an Ostern…

….waren wir im Garten fleißig:

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Am Sonntag und Montag hat Fred die Fläche, auf der ich Kartoffeln anbauen möchte vom Wildwuchs befreit, gestern konnte ich die Fläche dann mit einer kleinen Motorhacke auflockern. Mehr Gartenarbeit war gestern nicht, es war ziemlich unangenehm kalt. Unser Container wurde übrigens tatsächlich voll…

Am Sonntag habe ich diese Bilder gemacht:

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Die kleine Weinbergschnecke fiel mir beim Unkraut jäten auf, ich bin immer wieder erstaunt wie gut solche Nahaufnahmen dann mit der Handykamera werden.

Unsere Hochbeete…

…sind fertig – und die 2 Kubikmeter Erde sind auch schon in den Kisten. Heute Nachmittag standen plötzlich Gartennachbarn mit Schaufel und Schubkarre bei uns vor dem Garten und haben mal eben fleißig mit zugepackt. Innerhalb von einer halben Stunde war der Container leer. Damit haben wir zwar gegen die gültige Ausgangsbeschränkung verstoßen, aber ich kann ja schlecht die Hilfe ablehnen. Abgesehen davon haben wir uns in den letzten Tagen / Wochen eh schon häufiger gesehen, wenn auch immer mit Abstand.
Und ich musste während der ganzen Aktion in mich rein grinsen und an einen Tag im Mai vor 25 Jahren denken. Da hat mir kurzzeitig auch jemand einen durchdachten Ablaufplan durcheinander und mich damit an den Rand des Wahnsinns gebracht. 😀

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Und den Stein links unten habe ich gestern bemalt – gestern war ich nämlich nicht im Garten, irgendwie hatte ich keine Energie dafür und war den ganzen Tag faul zu Hause. Der Stein ist einer von dreien, die Fred im Februar von „unserem“ Strand auf Rügen mitgebracht hat. Einer davon soll auf das Grab des großen Hundes, die beiden anderen kommen in den Garten. Und mit dem Stein habe ich mal geübt. 🙂