Na gut…

…im Eintrag vorgestern konnte ich noch nicht ahnen, dass ich gestern keine Zeit haben würde, um Blogeinträge nachzutragen. Ich war mit einer lieben Strickfreundin zum Frühstücken im Café Kaiserbad verabredet. Wir saßen lange und gemütlich dort, so lange, dass Fred mich dann dort abgeholt hat da ein weiterer Tierarzt-Termin für Kelly anstand und ich dieses Mal dabei sein wollte.

Die Tumore haben sich messbar vergrößert, wir müssen nochmal mit unserer eigentlichen Tierärztin sprechen wie wir weiter vorgehen. Die Ärztin, die gestern die Ultraschall-Untersuchung gemacht hat rät, eine OP zu versuchen, unsere Tierärztin plädiert eher dagegen. Alles irgendwie doof. 🙁

Nach dem Tierarzt haben wir den großen Hund nach Hause gebracht und sind dann in die Stadt gefahren – Fred hatte sich zum Geburtstag Geld für eine neue Laptop- / Arbeitstasche gewünscht und gestern waren dann die zur Auswahl bestellten Modelle im Taschenkaufhaus eingetroffen. Außerdem hat er sich vom Geburtstagsgeld noch zwei weitere Bücher seiner aktuellen Krimi-Serie und Espresso-Löffel für die neue Espressomaschine gegönnt.

Und apropos Blogeinträge – das 3. Quartal 2014 ist vollständig gebloggt.

Und ansonsten…

…machen wir uns gerade große Sorgen um das große Hundemädchen.

Vor einiger Zeit war sie morgens sehr apathisch und so gar nicht der Hund, den wir seit sechs Jahren kennen. Außerdem war uns aufgefallen, dass sie angefangen hatte, relativ viel und häufig zu trinken – das kann wie beim Menschen auch auf Probleme mit den Nieren hindeuten. Also sind wir mit ihr zu unserem Tierarzt, der uns an eine andere Praxis überwiesen hat, damit dort eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums gemacht werden konnte. Das hat unser großes Mädchen toll über sich ergehen lassen. Auf den Ultraschall-Bildern ist deutlich ein Tumor an der rechten Nebenniere zu sehen und es sah danach aus, als ob Kelly operiert werden müsste. 🙁
Um das besser abzuklären, gab es noch eine weitere Blut- und Urinuntersuchung, außerdem wurden die Ultraschallaufnahmen genauer ausgewertet. Das Ergebnis hat uns dann ziemlich umgeworfen, denn der Tumor hat gestreut, d.h. andere Organe sind ebenfalls befallen und eine OP wäre zwar möglich, würde aber kein absolutes Ergebnis bringen, da man nicht sicher sein könnte wirklich alles zu erwischen. 🙁 Abgesehen davon ist das ein ziemlich heftiger Eingriff und Kelly müsste danach drei Tage alleine in der Tierklinik bleiben, das wäre nochmal Stress für sie.
Jetzt heißt es, denn Tumor nochmal per Ultraschall zu vermessen und zu sehen, ob er schnell oder langsam wächst. Ich hoffe sehr, dass der große Hund noch lange an unserer Seite ist…

Hunderunde mal anders….

…war das Motto des gestrigen Morgens. Donnerstags muss ich erst ab Mittag ins Büro, also nutze ich den Vormittag meistens für eine ausgiebige Runde mit den Hunden. Das derzeitige sehr warme Wetter bei uns macht das aber nicht gerade leicht, da es den Hunden schnell zu warm ist. Unsere Lieblingsrunde im Auewald fällt meistens aus, dort ist es zwar schattig und kühl, allerdings ist der Auewald ein Feuchtwald, entsprechend hoch ist die Mückenpopulation…

Gestern morgen kam ich dann auf die Idee, mit den Hunden am Kulkwitzer See zu laufen, so dass sich die Hunde im Wasser abkühlen können. Vor acht Uhr morgens muss ich noch nicht wirklich damit rechnen, Badegäste zu stören – abgesehen davon gehe ich an einen Uferbereich, der kein offizielles Badeufer ist. Aber dort ist es wunderschön:

(klick aufs Bild macht groß)

Und als ich dann dort so mit den Hunden am Ufer stand, habe ich festgestellt dass das Wasser nicht wirklich kalt ist und spontan beschlossen ebenfalls schwimmen zu gehen. An dem Ufer ist alles erlaubt, auch Schwimmen ohne Klamotten. 😉 Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir überlegt hatte, nach Feierabend nochmal an den Kulki zu fahren – allerdings sah der Himmel bei uns dann so aus und es hat tatsächlich wenige Tropfen geregnet:

5 Jahre

Seit fünf Jahren bereichert Kelly unser Leben. An meinem Loblied auf sie würde sich nicht viel ändern – sie ist und bleibt mein Herzenshund, meine schlaue große Maus. 🙂
Zur Feier des Tages gab es heute für sie eine „Geburtstagstorte“ – wir haben irgendwann beschlossen, dass ihr Einzugstag bei uns ihr Geburtstag ist, da es aus ihrem vorigen Leben ja keine Daten gibt.

Ziemlich genau vier Jahre…

…liegen zwischen diesen beiden Bildern:

Kelly ist grau geworden um die Schnute, aber die äußerlichen Veränderungen sind nichts zu den Veränderungen, die mein Herzenshund im Wesen und in ihrem Verhalten durchgemacht hat. Vier Jahre ist das jetzt schon her, dass ich diesen Hund kennenlernen durfte. Am Anfang hat sie mir ganz schön viel Respekt eingeflößt mit ihrer Vorgeschichte und ihrer quirligen Art.
Kelly war bzw. ist mein erster Hund – da gleich einen Malinois-Mischling zu haben ist eine ganz ordentliche Hausnummer. Die Rasse wird nicht umsonst sehr häufig bei Polizei und Zoll als Diensthund eingesetzt, es sind intelligente, willensstarke T iere. Und bis auf ihre Körpergröße ist Kelly halt durch und durch rassetypisch…

Aber wie heißt es so schön? „Man bekommt nicht den Hund, den man braucht, sondern den, den man verdient.“ Es hat fast ein Jahr gedauert, bis Kelly und ich so wirklich miteinander klar gekommen sind, bis wir gegenseitig gelernt hatten, uns zu vertrauen. Als wir sie Ende April 2013 geholt haben, war ich manchesmal fast am Verzweifeln – ich war gut genug, um ihr Futter zu geben und sie mal zu streicheln, aber sagen lies sie sich von mir nichts. Im Jahr darauf hatte ich dann mehr Zeit für Kelly, konnte mehr mit ihr unternehmen und irgendwann war es soweit, seit damals sind wir ein eingeschworenes Team und ich kann mich selbst in schwierigen Situationen auf sie verlassen. Und sie sich auf mich, was fast noch wichtiger ist – schließlich bin ich diejenige, an der sie sich orientieren soll. Das kann sie nur, wenn ich sicher und stark bin. Sie hat viel gelernt, sie vertraut mir / uns und Kelly weißt, was sie darf und was sie besser lassen sollte.

So wie neulich bei diesem Reh, dass da frecherweise keine 50 m vor uns über den Weg rannte – erst mal gewinnt bei Kelly der Instinkt und sie rennt los, aber wenn ich sie zurück pfeife dann dreht sie um und kommt zu mir zurück und holt sich einen Berg Leckerli ab. Das war nicht immer so, wir haben lange und hart dafür trainiert um das zu erreichen.

Manchmal, wenn sie abends zu mir ins Bett hüpft, unter meine Decke krabbelt und sich dann solange zurechtrückt bis sie ganz dicht an mir dran liegt muss ich schmunzeln – als wir sie damals im T ierheim abgeholt haben hieß es „ihr müsst euch halt drüber im klaren sein, Kelly wird nie ein Schmusehund…“. Bloß gut, dass Kelly damals scheinbar nicht zugehört hat – wenn sie die Möglichkeit hat, ganz dicht bei einem von uns zu liegen (auch auf dem Sofa) dann macht sie das auch. 😉

Ich hoffe sehr, dass mir mein Herzenshund noch lange, lange erhalten bleibt. <3 <3 <3

Hier wird es vermutlich….

…noch ein bisschen ruhiger als bisher schon (auch wenn das fast nicht geht…) – aber aktuell sind die Nächte kurz und die Tage ziemlich ausgefüllt. Aber wir wollten das ja so, also kein Grund zur Beschwerde. Kelly hat Banu akzeptiert, im Normalfall stellen die Mädels die Bude auf den Kopf – und da geht es meistens ziemlich wild zu:

Und das mit dem Gassi gehen funktioniert auch halbwegs:

Der Countdown läuft…

…in wenigen Stunden zieht diese süße Maus hier ein:

Sie heißt Banu und wird jetzt von allen liebevoll Püppie genannt. Ich schätze, das werden wir auch so beibehalten. 😉 Banu ist ein persischer Name, er bedeutet die Angesehene, die Prinzessin – der Name passt eindeutig zu ihr.