Und kaum hat mich…

…der normale Alltag wieder, vergesse ich das Bloggen. Wobei vergessen nicht stimmt, ich bin abends einfach zu faul an den Laptop zu gehen.

Dem großen Hund geht es wieder komplett gut, wenn ich es nicht besser wüsste würde ich denken, die letzte Woche war ein böser Traum. An dem von mir geäußerten Verdacht einer heftigen Reaktion auf die verabreichten Medikamente scheint also tatsächlich was dran zu sein. So richtig herausfinden werden wir es vermutlich nie. Jetzt muss ich nur noch wieder genügend Vertrauen in die Gesundheit des großen Hundes aufbauen, im Moment fehlt mir das komplett.

Ansonsten war ich am vergangenen Samstag für einen Tagesausflug in Berlin, erst gemütlich mit einer lieben Ravelry-Bekannten richtig lecker frühstücken, danach in einem tollen Wollgeschäft in Berlin-Pankow zu einem gemütlichen Stricktreff, außerdem hat Nicolor dort ihr neues Design vorgestellt. Wir hatten einen richtig angenehmen Nachmittag, es hat total viel Spaß gemacht. Da ich mit der Bahn gefahren bin, hatte ich auf dem Hin- und Rückweg sogar auch noch Strickzeit. 😉

Abends war im Gartenverein dann Abgrillen angesagt, ich hatte erst eigentlich keine Lust. Habe mich dann aber doch aufgerafft und es wurde ein lustiger und langer Abend. Das letzte Glas Bowle war vermutlich schlecht, ich habe den Sonntag dann zum Erholen gebraucht… 😉

Und seit Montag hat mich der Arbeitsalltag wieder, der ist im Moment ziemlich anstrengend da ich nichts zu tun habe. Klingt erstmal paradox, aber wer schon mal in der Situation war, dass er im Büro nur Zeit absitzt kann eventuell nachvollziehen was ich meine. Bei mir steht intern der Wechsel in einen neuen Bereich an, im alten Bereich bin ich aber schon aus dem Tagesgeschäft weg.
Die Situation kostet mich ziemlich viel Energie, dazu kam dann noch, dass meine Ärztin an der Dosierung meiner Schilddrüsenmedis gedreht hatte und ich da auch ständig müde war. Zumindest bei letzterem gibt es seit vorgestern wieder eine Änderung, die ich auch unmittelbar merke.

So kennen wir…

…unseren großen Hund – wir klappern mit den Futternäpfen und sie kommt angewuselt und passt dann genau auf, was passiert:

Also genau genommen kann ich in der Küche wieder mit irgendwas klappern und Kelly steht da und schaut ob nicht was für sie abfällt… 😉 Gestern morgen hat mein Frühstücksbrötchen ziemlich gekrümelt, so schnell konnte ich gar nicht schauen wie die Krümel weggeputzt waren…

Mit anderen Worten – es scheint weiter aufwärts zu gehen. Kelly ist fit und agil, will überall dabei sein. Gleichzeitig ist sie extrem anhänglich und kuschelbedürftig. Da es mir gestern nicht gut ging (die Anspannung hat sich dann in Kopfschmerzen aus der Hölle aufgelöst…) habe ich mich Vormittags einfach noch mal hingelegt. Die Hunde haben das sofort genutzt, so dass wir wie ein Prozentzeichen (%) auf dem Gästebett lagen. 😀

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Frei nach Wilhelm Busch…

„Drei Tage war die Kelly krank, jetzt frisst sie wieder – Gott sei Dank.“

Ich kann es gar nicht so richtig in Worte fassen, wie unendlich erleichtert ich bin – gestern Abend hat Kelly das erste Mal seit Samstag wieder mit Appetit gefressen und hätte hinterher am liebsten noch mehr in den Napf bekommen. Zusätzlich zu „nichts fressen“ kam gestern Morgen noch, dass Kelly bei der kleinsten Anstrengung heftig erbrochen hat. Aber der Reihe nach und mit Bildern, denn man sieht es ihr an:

(anklicken vergrößert das Bild) hier geht’s weiter….

Unser großes Hundemädchen…

….macht uns gerade große Sorgen. 🙁

In der Nacht hatten wir mit Kelly noch ein Schreckerlebnis, wir waren bereits im Bett, sie lag bei mir unter der Bettdecke und hat dann beschlossen, nochmal ins Wohnzimmer zu gehen. Also ist sie auf der Bettseite von Fred aus dem Bett gehüpft. Das nächste was ich gehört habe war das Geräusch, dass der Hund gegen den Schrank donnert und ihr Jaulen. Wir sind natürlich sofort hin, gefunden haben wir sie in dem schmalen Durchgang zwischen Sofalehne und Vitrine bewegungslos auf der Seite liegend, alle Viere von sich gestreckt. Als ich mich über sie gebeugt und nach ihr geschaut habe, hat sie nochmal aufgejault und sich ruckartig gedreht, so dass die Beinchen gegen das Sofa gedrückt waren.
Fred und ich konnten sie dann vorsichtig zum Aufstehen bewegen und haben sie erstmal aufs Sofa gelegt und überlegt was wir machen. Kelly war deutlich durch den Wind, schien aber keine Schmerzen zu haben. Deswegen haben wir dann beschlossen, dass ich mit ihr auf dem ausgeklappten Gästesofa schlafe, damit ich sie unter Kontrolle habe. hier geht’s weiter….

Na gut…

…im Eintrag vorgestern konnte ich noch nicht ahnen, dass ich gestern keine Zeit haben würde, um Blogeinträge nachzutragen. Ich war mit einer lieben Strickfreundin zum Frühstücken im Café Kaiserbad verabredet. Wir saßen lange und gemütlich dort, so lange, dass Fred mich dann dort abgeholt hat da ein weiterer Tierarzt-Termin für Kelly anstand und ich dieses Mal dabei sein wollte.

Die Tumore haben sich messbar vergrößert, wir müssen nochmal mit unserer eigentlichen Tierärztin sprechen wie wir weiter vorgehen. Die Ärztin, die gestern die Ultraschall-Untersuchung gemacht hat rät, eine OP zu versuchen, unsere Tierärztin plädiert eher dagegen. Alles irgendwie doof. 🙁

Nach dem Tierarzt haben wir den großen Hund nach Hause gebracht und sind dann in die Stadt gefahren – Fred hatte sich zum Geburtstag Geld für eine neue Laptop- / Arbeitstasche gewünscht und gestern waren dann die zur Auswahl bestellten Modelle im Taschenkaufhaus eingetroffen. Außerdem hat er sich vom Geburtstagsgeld noch zwei weitere Bücher seiner aktuellen Krimi-Serie und Espresso-Löffel für die neue Espressomaschine gegönnt.

Und apropos Blogeinträge – das 3. Quartal 2014 ist vollständig gebloggt.

Und ansonsten…

…machen wir uns gerade große Sorgen um das große Hundemädchen.

Vor einiger Zeit war sie morgens sehr apathisch und so gar nicht der Hund, den wir seit sechs Jahren kennen. Außerdem war uns aufgefallen, dass sie angefangen hatte, relativ viel und häufig zu trinken – das kann wie beim Menschen auch auf Probleme mit den Nieren hindeuten. Also sind wir mit ihr zu unserem Tierarzt, der uns an eine andere Praxis überwiesen hat, damit dort eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums gemacht werden konnte. Das hat unser großes Mädchen toll über sich ergehen lassen. Auf den Ultraschall-Bildern ist deutlich ein Tumor an der rechten Nebenniere zu sehen und es sah danach aus, als ob Kelly operiert werden müsste. 🙁
Um das besser abzuklären, gab es noch eine weitere Blut- und Urinuntersuchung, außerdem wurden die Ultraschallaufnahmen genauer ausgewertet. Das Ergebnis hat uns dann ziemlich umgeworfen, denn der Tumor hat gestreut, d.h. andere Organe sind ebenfalls befallen und eine OP wäre zwar möglich, würde aber kein absolutes Ergebnis bringen, da man nicht sicher sein könnte wirklich alles zu erwischen. 🙁 Abgesehen davon ist das ein ziemlich heftiger Eingriff und Kelly müsste danach drei Tage alleine in der Tierklinik bleiben, das wäre nochmal Stress für sie.
Jetzt heißt es, denn Tumor nochmal per Ultraschall zu vermessen und zu sehen, ob er schnell oder langsam wächst. Ich hoffe sehr, dass der große Hund noch lange an unserer Seite ist…

Hunderunde mal anders….

…war das Motto des gestrigen Morgens. Donnerstags muss ich erst ab Mittag ins Büro, also nutze ich den Vormittag meistens für eine ausgiebige Runde mit den Hunden. Das derzeitige sehr warme Wetter bei uns macht das aber nicht gerade leicht, da es den Hunden schnell zu warm ist. Unsere Lieblingsrunde im Auewald fällt meistens aus, dort ist es zwar schattig und kühl, allerdings ist der Auewald ein Feuchtwald, entsprechend hoch ist die Mückenpopulation…

Gestern morgen kam ich dann auf die Idee, mit den Hunden am Kulkwitzer See zu laufen, so dass sich die Hunde im Wasser abkühlen können. Vor acht Uhr morgens muss ich noch nicht wirklich damit rechnen, Badegäste zu stören – abgesehen davon gehe ich an einen Uferbereich, der kein offizielles Badeufer ist. Aber dort ist es wunderschön:

(klick aufs Bild macht groß)

Und als ich dann dort so mit den Hunden am Ufer stand, habe ich festgestellt dass das Wasser nicht wirklich kalt ist und spontan beschlossen ebenfalls schwimmen zu gehen. An dem Ufer ist alles erlaubt, auch Schwimmen ohne Klamotten. 😉 Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir überlegt hatte, nach Feierabend nochmal an den Kulki zu fahren – allerdings sah der Himmel bei uns dann so aus und es hat tatsächlich wenige Tropfen geregnet:

5 Jahre

Seit fünf Jahren bereichert Kelly unser Leben. An meinem Loblied auf sie würde sich nicht viel ändern – sie ist und bleibt mein Herzenshund, meine schlaue große Maus. 🙂
Zur Feier des Tages gab es heute für sie eine „Geburtstagstorte“ – wir haben irgendwann beschlossen, dass ihr Einzugstag bei uns ihr Geburtstag ist, da es aus ihrem vorigen Leben ja keine Daten gibt.