Leipziger Wollefest 2019

Ich habe fast das komplette Wochenende auf dem Leipziger Wollefest verbracht – Wolle kucken, Stoffe kucken, Leute treffen, tolle handgearbeitete Sachen bewundern, einfach Spaß haben. Leider war das Wetter nicht ganz so toll, so dass es in der Glashalle ordentlich kühl war, das hat zumindest mir am Sonntag ein bisschen den Wollfest-Genuß verdorben.
Es war herrlich bunt, herrlich viele Inspirationen und ich bin immer noch satt von den vielen Farben und Eindrücken. 🙂 Ein paar Bilder lasse ich mal hier – ich habe weit über 200 Stück gemacht. Den Rest der Bilder bzw. weitere Bilder gibt es demnächst in der Bildergalerie auf der Homepage des Wollefestes zu bewundern, da ich meine Bilder an Christine weitergegeben habe. hier geht’s weiter….

11. Leipziger Wolle-Fest & Stoffmesse…

…und ich war natürlich dabei. 🙂
Ich wäre ja schön blöd, nicht hinzugehen nachdem ich es ja mittlerweile sozusagen vor der Haustüre habe. 😉 Und weil ich ja nicht mehr weit habe, dachte ich „reicht ja, wenn ich erst um 11 Uhr dort bin, dann ist am Einlass bestimmt nicht mehr so viel los…“. Tja, falsch gedacht:

Da ich mein Ticket aber schon vorher gekauft hatte, konnte ich mich an den Wartenden vorbeischlängeln und war recht schnell in der Glashalle. hier geht’s weiter….

Berlin, Berlin, gestern war ich…

…in Berlin. Und vorgestern auch. 🙂 Am Wochenende war dort nämlich das Berlin Knits Yarnfestival und weil das mehr oder weniger fast vor der Haustüre ist, bin ich natürlich hingefahren. An Wolle komme ich doch nicht vorbei. 😉

Der Samstag war erwarteterweise sehr voll, sehr laut, mit vielen Eindrücken. Dank der tollen Location gab es aber immer wieder Möglichkeiten dem Trubel ein bisschen zu entfliehen. Und wie schon vor zwei Jahren hatte das Organisationsteam perfekte Arbeit geleistet und ein absolut tolles Wollfest auf die Beine gestellt.

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Am Samstagabend war dann ein weiterer Programmpunkt zum Genießen – eine Schifffahrt auf der Spree mit leckerem Buffet. Eigentlich hätte man sich Berlin bei Nacht anschauen können, uneigentlich habe ich es genossen auch hier mit netten Menschen, die ich zum Teil bis dahin nur virtuell kannte den Abend zu verbringen und zu reden.

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Und eingekauft habe ich natürlich auch. Auch wenn ich gar keine Wolle brauche. Aber es heißt ja Wolle, nicht brauche… 😉

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Links oben ein kuschelweiches Merino-Lace von der Zauberwiese, die Färbung heißt Ferne Galaxien und erinnert wirklich wunderbar an einen dunklen Nachthimmel. Und was ich fast noch schöner finde – es ist ein 400g-Strang mit über 2000 m Lauflänge. Damit werde ich mir dieses Oberteil stricken.
Links in der Mitte ein bunter Strang Sockenwolle von Sternenstaub-Wolle – Regenbogen-Färbungen finde ich einfach toll, die sind so wunderbar fröhlich.
Links unten ein Garn von einer mir bis dato unbekannten Handfärberin, TréLiz aus Griechenland. Die Farben sind so absolut meine Farben und wenn die Färbung dann noch „Felix Felicis“* heißt bin ich völlig hin und weg. 😉

Alle Garne auf der rechten Seite sind von PondeRosa-Wolle. Vicky und ihre Färbungen kenne ich schon seit einigen Jahren und sie faszinieren mich auf jedem Wollfest wieder. Sie färbt wunderbar kräftig und harmonisch auf solider Garnbasis. Auch hier sind alle Stränge schon verplant. Aus den kleinen Mini-Strängen in der Mitte wird ein Batad von Stephen West. Dieses Tuch konnte ich am Samstag bei einer Ravelry-Freundin live bewundern und war hin und weg davon.
Die beiden Stränge oben und unten brauche ich für den KAL, den Vicky morgen mit ihrem neuen Tuch „SunRise“ startet. Logisch, dass ich mitstricke. 😉

 

*Felix Felicis  ist der Name eines Zaubertranks aus Harry Potter (Band 6) und ist „Glück in flüssiger Form“ – ein sehr kompliziert herzustellender, extrem starker Glückstrank. Wird dieser Trank richtig gebraut, so kann er jemanden mit einem Vorrat an Glück versorgen, dessen Dauer von der getrunkenen Menge abhängt. Wer eine Dosis (2 TL sind eine Tagesdosis) dieses Tranks einnimmt, erlebt einen Tag, an dem alles gelingt.  Mal sehen, ob das auch für Wolle gilt. 😉

Am Wochenende war Wollefest…

..in Leipzig und ich war logischerweise dort. Ist ja jetzt praktisch bei mir vor der Haustüre. 😉 Besonders gefreut hat mich, dass Sabine dort nochmal als Ausstellerin vertreten war – schließlich haben wir unsere gemeinsame Wollfest-Karriere 😉 2013 auf dem Leipziger Wollefest (damals noch im Agra-Park) gestartet, mit dem letzten Mal ausstellen auf dem diesjährigen Wollefest hat sich der Kreis jetzt geschlossen.
Schön war’s, wie immer auf Wollfesten war der Samstag turbulenter als der Sonntag, wir haben viele nette Gespräche am Stand geführt, nette Leute getroffen und die ganze Atmosphäre war einfach stimmig:

Als ich gestern Abend mit der Straßenbahn vom Messegelände nach Hause gefahren bin, habe ich mich daran zurück erinnert, dass der erste Besuch im Juni 2012 auf dem Leipziger Wollfest doch deutlich aufwendiger war – das war damals ein Wochenendurlaub. Unser erster Auswärts-Urlaub mit Hund…
Eingekauft habe ich auf dem Wollfest natürlich auch. Deutlich mehr als gedacht – das lag einfach daran, dass Sabine da ein paar tolle Färbungen im Gepäck hatte, die praktisch unmittelbar nach dem Auspacken bei mir eingezogen sind:

Links oben liegen die Stränge von Sabine – das wird ein einfacher, gerader Pulli für mich. Ich kann mir diese bunte Färbung sehr gut zu Jeans etc. vorstellen. Und da ich heute frei habe, werde ich wohl Wolle wickeln und anstricken… 😉
Rechts daneben liegen zwei Stränge von QLana – echte Schätzchen, nicht nur was die Farbe betrifft sondern auch von der Mischung her. Einmal Merino / Kaschmir und einmal Merino / Kaschmir /Seide. Links unten ein Strang Sockenwolle mit Glitzer von Wollfeuerwerk, in der Mitte ein Merino- Farbverlauf von Danielas Wolltopf und rechts unten ein Strang selbstmusternde Sockenwolle, ebenfalls von Danielas Wolltopf.

Ein langes Wochenende….

…in Berlin – vollgepackt mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Z usammen mit Sabine war ich ja von Donnerstag bis Sonntag in Berlin. Der Hauptgrund war das „Berlin knits – Yarnfestival 2015„, auf dem Sabine einen Stand hatte. Da das ganze aber zeitlich günstig auf das Brückentags-Wochende fiel, hatten wir schon vorher festgelegt, dass es auch ein bisschen „Urlaub“ werden sollte. Los ging es schon am Donnerstagnachmittag, nachdem wir das Gepäck in der Ferienwohnung abgestellt hatten. Über Ravelry hatten wir uns mit einigen anderen Strickerinnen in der Max-Liebermann-Villa am Wannsee verabredet – die einen wollten „nur“ in schönem Ambiente am Wannsee Kaffee trinken (unter anderem ich…) die anderen wollten sich auch die Kunstausstellung in der Villa ansehen. Ich habe mich am Garten satt gesehen und tatsächlich keine einzige Masche gestrickt…

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Am Wochenende war ich…

…das letzte Mal für dieses Jahr mit Sabine zusammen auf einem Wollmarkt, und zwar in Vaterstetten bei München. Für mich hat dieser Markt einen besonderen Reiz, weil es nicht nur Wolle in allen erdenklichen Variationen gibt sondern auch viele andere schöne Dinge wie z.B. Holzspielzeug, selbstgemachte Fruchtaufstriche, (gefilzten) Schmuck und gefilzte Kleidung, Glaskunst und noch vieles mehr. Eines aber hat alles gemeinsam – es ist mit viel Liebe handgemacht. Wir hatten zwei nette, turbulente Markttage mit netten Gesprächen und Kunden. 🙂 Und da Vaterstetten nicht so weit weg von mir ist, hat Sabine bei mir übernachtet und wir haben am Samstagabend das Ende unserer diesjährigen „Wollmarktsaison“ mit einem üppigen Raclette zelebriert – Fred hat uns hier wirklich hervorragend verwöhnt.

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Eines habe ich dann am Sonntagmorgen jedoch ziemlich schnell festgestellt – ich bin zu alt für Nächte mit wenig Schlaf und viel Alkohol. 😉
Aber frische Luft wirkt da ziemlich gut, deswegen habe ich den Sonntagmorgen gleich ausgenutzt und bin über den benachbarten T öpfermarkt gebummelt, der immer zeitgleich zum Wollmarkt stattfindet. Das war wunderbar bunt und farbenfroh und herrlich anzusehen – ich bin allerdings standhaft geblieben und habe nichts eingekauft. Wobei – irgendwann erfülle ich mir meinen T raum von einem getöpferten Brottopf.

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Auch am letzten Wochenende…

…war ich wieder mit Sabine auf einem Wollmarkt unterwegs, dieses Mal nur einen T ag aber dafür an einem umso eindrucksvolleren Platz. Die Handspinngilde feierte 10-jähriges Jubiläum und hatte sich dafür das Bildungszentrum des Prämonstratenser-Klosters Roggenburg im Allgäu als Veranstaltungsort ausgesucht. Am Samstag war „Schafwollfestival“ mit Wollmarkt und es gab ausnahmsweise mal mehr Wolle im Rohzustand zu bestaunen als Wolle, die man direkt verstricken kann. Oder wie sagte ich am Samstag so salopp: „die spinnen hier doch alle…“ 😉 Spinnen ist eine faszinierende Tätigkeit und viele der Teilnehmer kennen bei ihrer verarbeiteten Wolle das Schaf persönlich. Aber ich bleibe beim Stricken, zum Spinnen fehlt mir die Geduld.

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Ich hatte sogar etwas Zeit, den Markt zu verlassen und mir die wirklich eindrucksvolle Klosterkirche anzusehen, eine wundervolle Rokoko-Kirche – in der ich erstaunlicherweise minutenlang alleine war und die Ruhe und Stille genießen konnte.
Ich bin immer wieder fasziniert von solcher Üppigkeit und Pracht.

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Am Wochenende war ich…

…mit Sabine auf dem Backofen-Fest im Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen – dort einen Stand zu haben war ein wirklich tolles Erlebnis. Man fühlte sich in diesem Ambiente spontan um ein paar hundert Jahre in der Zeit zurückversetzt.
Als wir am Samstagmorgen mit dem Einräumen des Standes fertig waren, hatte ich vor dem Öffnen des Museums noch Zeit, eine kleine Runde auf dem Gelände zu gehen. Und kaum war man ein paar Schritte aus dem Aufbautrubel weg, ist man in eine andere Welt eingetaucht – kein unnötiger Lärm, Landluft im Wechsel mit dem Geruch nach Holzofen-Feuern, alte Gebäude, die eine Geschichte haben. Faszinierend. Nach der Öffnung des Museums wurde es zwar zusehends trubeliger auf dem Gelände, diese spezielle Stimmung blieb aber erhalten – man hörte den Schmid in seiner Werkstatt arbeiten, Blaskapellen zogen
durchs Dorf, die Leute redeten und lachten miteinander. Dazu vielfältige Gerüche nach Rauch, nach frischem Holzofenbrot, nach Blooz und weiteren Leckereien. Solltet ihr mal im Hohenlohischen sein, ist das Museum unbedingt einen Besuch wert – die Wollsüchtigen unter euch können das Ganze ja mit einem Besuch im Fabrikverkauf von Schoppel-Wolle verbinden. 😉

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Am Wochenende waren wir…

…im bayrischen Wald unterwegs. Das Wetter war zwar eher naja, aber egal – unternehmen kann man ja trotzdem was. 😉
Wir sind am Samstagmorgen von zuhause aus nach Neuschönau gefahren, der dortige Baumwipfelpfad stand schon länger auf meiner „will ich unbedingt mal anschauen“-Liste. Da ich vorher auf der Webseite gelesen hatte, dass Hunde nicht mit auf den Pfad dürfen, sind wir nach der Ankunft erstmal eine große Hunderunde durch das sich ebenfalls dort befindende Tier-Freigelände gegangen. Außer einem Elch, einem Uhu und einem Kolkraben haben wir leider keine weiteren Tiere gesehen – dafür aber wunderschöne Baumpilze. Die Natur darf sich dort frei entfalten. Nach der Hunderunde musste Kelly im Auto in der Box auf uns warten, während wir über den wirklich toll gemachten Baumwipfelpfad gegangen sind.

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Bei schönem Wetter hat man von ganz oben sicher einen tollen Rundblick über die Umgebung. Aber auch bei schlechtem Wetter ist der Besucherservice dort erstklassig – man wird sogar darauf hingewiesen, dass etwas nicht zu sehen ist:

Am Sonntag waren wir dann in Rohrbach bei Regen auf dem Wollfestival „ois um d’Woi“, da ich Sabine wieder am Stand unterstützt habe. Es war einfach nur toll – ein tolles Ambiente, tolles Publikum, tolle Mitaussteller und toll organisiert.
Das einzige nicht so tolle war das Wetter. Aber da wir in einer Scheune standen, war es auszuhalten. Und die Besucher kamen trotzdem in Scharen. Genaugenommen war es so toll, dass ich total vergessen habe Bilder zu machen – das ist mir aber erst Sonntagabend nach dem Abbau aufgefallen. Schade, denn einen Markt auf einem echten Bauernhof zu machen wäre
wirklich ein paar Bilder wert gewesen. Immerhin habe ich an ein Bild vom Stand gedacht und ausnahmsweise sind Sabine und ich beide auf dem Foto:

Und ja, im bayrischen Wald darf man auch mal Dirndl tragen ohne dass man gleich aufs Oktoberfest geht. 😉