Die verstrickte Dienstagsfrage 43/2014

Ui, mal wieder eine für mich interessante Dienstagsfrage vom Wollschaf:
Nutzt Du auf Deinem Smartphone oder Tablet Strick-Apps? Wenn ja, welche und warum, welchen Nutzen haben sie für Dich?

Ich habe im Haushalt ja sowohl Smartphone (Nokia Lumia 800) als auch Tablet (Dell Venue 8 Pro) – beides Geräte mit dem leider im mobilen Bereich nicht ganz so populären Betriebssystem Windows. Trotzdem finden sich in den dazugehörigen AppStores einige Anwendungen, die sich auch mit meinem Hobby beschäftigen. Und wer mich kennt, weiß dass ich sowas gerne ausprobiere. 😉

Auf dem Handy befinden sich folgende Apps:

  • Row Up! ist eine App, in der ich mehrere Projekte anlegen und dann für jedes Projekt einen eigenen Reihenzähler einrichten kann.
  • Stitch ist meine Ravelry-App – mit ihr kann ich problemlos auf meine Projekte, meinen Stash und auf meine Queue (sprich meine geplanten Projekte) zugreifen.
  • uknit ist ebenfalls eine App zum Reihenzählen für mehrere Projekte.

Leider ist mein Handy nicht mehr das neueste und hat „nur“ Windows Phone 7 als Betriebssystem – mit einem neuen Windows Phone 8 hätte ich noch mehr Auswahl. Für mich hat es folgende Vorteile, diese Apps auf dem Smartphone zu haben:

  • ich bin viel unterwegs und deswegen ist es ganz praktisch, unterwegs einen einfachen Reihenzähler zu haben ohne mühsam mit Papier und Stift hantieren zu müssen.
  • meine reinen „Unterwegs“-Projekte sind in den Apps angelegt und wenn ich dann daran weiterstricke ist der letzte Zählstand problemlos abrufbar, da in der App gespeichert
  • der Zugriff auf Ravelry hilft mir, wenn ich im Wollgeschäft stehe und schöne Wolle sehe die zu einem geplanten Projekt passen würde – ich kann gleich nachschauen, wie viel Wolle ich denn dafür benötige und Garnstärke und Lauflänge abgleichen

Auf dem Tablet ist nur eine einzige App installiert, die etwas mit meinem Hobby zu tun hat:

Let’s Knit – mit dieser App kann ich einzelne Ausgaben der englischen Strickzeitschrift „Let’s Knit“ kaufen und am Tablet lesen.

Ich glaube, der Vorteil erklärt sich von selbst. 😉 Das Tablet nutze ich eigentlich nur zu Hause – da brauch ich dann aber nichts anderes, denn da habe ich meinen ganzen sonstigen „Strickkram“ griffbereit. Wobei ich auch schon auf dem heimischen Sofa zum Handy und der Reihenzähler-App gegriffen habe, wenn mal wieder kein anderer zu finden war… 😉

Die verstrickte Dienstagsfrage 39/2014

Mal wieder eine Dienstagsfrage vom Wollschaf, die mich anspricht.

Heute ist Herbstanfang, die Tage werden kürzer und kälter und wer nicht sowieso schon ganzjährig die Nadeln schwingt, bekommt jetzt richtig Lust auf’s Stricken. Was sind Deine Herbst-Strickpläne, welche Projekte stehen in den nächsten
Wochen und Monaten auf Deiner todo-Liste? Oder lässt Du Dich einfach treiben und strickst, was Dir gerade über den Weg läuft?

Auf meiner ToDo-Liste steht immer noch, die angefangenen UfOs die ich hier so habe, endgültig fertig zu stricken. Und  eigentlich will ich dann erst mit wirklich neuen Projekten beginnen. Das ist zumindest die Theorie – in der Praxis klappt das nicht ganz so gut, da rutscht doch immer wieder mal was Neues (wie z.B. der TGV) dazwischen. Wirklich große neue Projekte wie z.B. eine Jacke oder ein Pullover für mich wird es aber definitiv erst nach Beendigung aller UfOs geben.

Zufallsbegnungen aus der…

Bloggerwelt können ganz schön witzig sein. 🙂 Das Ganze ist zwar schon eine Weile her, aber wegen meines Urlaubs kam ich nicht zum erzählen. Dann also jetzt:

Ich war ja mit Sabine in Köln zum Wollfestival, übernachtet haben wir im Mercure Hotel Severinshof. Dass an dem Samstag in Köln der Womens Run stattgefunden hatte, wusste ich auch, ebenso dass eine Bloggerin dort mitlaufen würde. Annikas Blog lese ich schon seit einer ganzen Weile, ihre Geschichte hat sehr stark dazu beigetragen, dass ich meine Essgewohnheiten verändert und durch LCHF auch abgenommen habe. Meine Ausrutscher im diesjährigen Urlaub übersehen wir jetzt bitte. 😉 Passiert ist dann folgendes:
Sabine und ich waren am Sonntagmorgen fertig mit dem Frühstück und gerade auf dem Weg zurück ins Zimmer. Am Eingang zum Frühstücksraum kamen uns zwei Frauen entgegen, die erst noch zum Frühstück wollten. Beide waren schon an uns vorbei, als ich realisierte, dass da gerade Annika an mir vorbeigelaufen ist – dank des Fotos im Blog war ich mir da 100% ig sicher. Und dann habe ich was gemacht, was ich wirklich, wirklich noch nie gemacht habe – ich habe sie einfach angesprochen und gefragt ob sie Annika / Sudda ist. Ich gebs zu, das war unfair – ich hatte eine Kaffeelänge Vorsprung. 😉
Wir haben uns dann sehr spontan noch zu viert zusammengesetzt und ein bisschen geredet. Annika war gelinde gesagt etwas irritiert, weil ich sie erkannt hatte – warum könnt ihr bei ihr nachlesen, sie hat auch von der Begegnung erzählt. 😉

Liebe Annika,
ich kann das mit dem „bad-face-day“ gut nachvollziehen – aber (und versteh das jetzt bloß nicht falsch…!) es wäre mir nicht aufgefallen. Ich war so begeistert, Dich erkannt zu haben, da übersehe ich unwichtige Dinge wie Augenringe. 😉 Dein Blog und Deine Abnehmgeschichte sind und waren Motivation für mich, den überflüssigen Pfunden bei mir auch den Kampf anzusagen und was dagegen zu tun um wieder mein Wohlfühlgewicht zu erreichen. Und ehrlicherweise wüsste ich ohne Dich keinen Weg, denn über Dein Blog bin ich erst auf LCHF aufmerksam geworden nachdem alles mögliche andere scheiterte. Und auch wenn ich es lange nicht so konsequent wie Du durchziehe ist es auf jeden Fall für mich die richtige Methode – dass zeigt sich am
besten daran, dass ich seit Jahresbeginn 9 kg abgenommen habe. Aber das mit dem Mitlaufen nächstes Jahr beim Womens Run lassen wir mal besser, da fehlt mir seit meiner Schilddrüsen-OP im wahrsten Sinne des Wortes die Luft dafür.
Liebe Grüße
Tanja

Die verstrickte Dienstagsfrage 34/2014

Die heutige Frage vom Wollschaf lautet: Wie viel Wolle braucht der Mensch?

Brauchen ist relativ, oder? 😉
Als ich 2008 wieder mit dem Stricken begonnen habe, habe ich die Wolle für den jeweiligen Pulli bestellt und verstrickt. Dann kam mein Heidetuch und ich habe das erste Mal mehr Wolle gekauft als benötigt, da ich es möglichst „bunt“ wollte. Anfang 2010 war ich im Schoppel-Werksverkauf und habe tatsächlich Wolle gekauft, nur weil ich sie schön gefunden habe. Und weil ich mich damals frisch bei Ravelry angemeldet habe, habe ich meinen Stash auch gleich dort eingepflegt. Und mit Ravelry ging es dann auch los, dass ich handgefärbte Wolle kennen und schätzen gelernt habe und diese gekauft wurde, „nur“ weil sie schön ist und mir gefallen hat. Als wir dann 2011 umgezogen sind und ich nicht weit zur Wollmeise hatte, wurde das noch ein bisschen mehr und mein erstes Leipziger Wollefest 2012 hat mir dann auch noch mal einiges an Wolle beschert. Alle nachfolgenden Wollefeste natürlich auch, egal wo. Und so ist mein Stash kontinuierlich gewachsen – anfangen habe ich mit ca. 17.500 Metern, mittlerweile ist der Wollvorrat auf knapp 90.000 Meter angewachsen. Verstrickt habe ich in dem Zeitraum rund 25.000 Meter.

Um die ursprüngliche Frage zu beantworten – ich genieße den „Luxus“ mehr Wolle zu haben, als ich vermutlich verstricken kann. Einfach weil es mir ermöglicht, auswählen zu können aus welchem Strang ich etwas stricken möchte. Und zwar dann, wenn mir danach ist, ohne dass ich erst losgehen und Wolle kaufen muss.

Die verstrickte Dienstagsfrage 23/2014

Ich muss aus aktuellem Anlass etwas fragen: worauf spannen du und deine Schäfchen-Fans Strickstücke, die nun mal gespannt werden müssen? Ich bin noch nicht auf eine leichte, schnelle, kostengünstigste und funktionierende Lösung gekommen. Danke für deine Hilfe.Das Wollschaf bedankt sich bei Distel für die heutige Frage.

Wenn ich mal ein Strickstück spannen muss, mache ich das auf unserem Gästebett (unser altes Wohnzimmersofa, hier ein Bild). Je nach Breite des Strickstücks wird es ausgeklappt, darauf kommt eine Wolldecke und darüber ein Badehandtuch – darauf lege ich dann das Strickstück und stecke es mit Stecknadeln fest. Das klappt recht gut. Das einzige, was ich daran noch verbessern möchte: ich möchte mir noch dünne Stangen aus Fiberglas o.ä. zum spannen kaufen, damit ich lange Kanten an Tüchern vernünftig hinbekomme.

Die verstrickte Dienstagsfrage 22/2014

Jeden Dienstag lese ich die Antworten auf „die verstrickte Dienstagsfrage“ in einigen Blogs und denke jedes Mal „eigentlich könntest Du da auch mitmachen“. Aber wie das halt so ist, wenn man Dinge nicht gleich erledigt. 😉

Die heutige Frage lautet:
Ich habe die Idee, ein „Strick-Wiki“ ins Netz zu stellen, kostenfrei und jeder kann mitmachen, analog zu dem „normalen“ Wikipedia. Es können dort alle Bereiche, die mit Handarbeiten zu tun haben, angesprochen und mit einem Beitrag versehen werden. Beispielsweise könnte man Strickmuster sammeln, Abkürzungen erklären, Anleitungsvideos verlinken und vieles mehr. Um abschätzen zu können, ob sich der Aufwand lohnt, habe ich nun die Frage, für wie sinnvoll die Leser diese Idee erachten. Das Wollschaf bedankt sich bei Zeena für die heutige Frage.

Über die Frage habe ich mit Sabine (Zeena) auch schon ausgiebig diskutiert – nein, ich finde der Aufwand lohnt nicht. Es gibt im Internet schon so viele Seiten rund um das Thema Handarbeiten oder bei Youtube so viele Anleitungsvideos dass ich da keinen zusätzlichen Nutzen darin sehe, noch eine Sammlung anzufangen. Wenn ich nach irgendetwas suche frage ich grundsätzlich eine Suchmaschine meiner Wahl und werde dort im Regelfall auch fündig. Viele der Seiten speichere ich mir dann als Favorit ab, so dass ich hier eine gute Basis zum Nachschlagen habe.

Die Welt ist ein…

…echtes Dorf – und ich freu mich da ziemlich drüber. 😉

Gerade eben bei Ravelry passiert:

In einer meiner Lieblingsgruppen hatte ich gefragt, welche Sockenstrickmethode sich denn für Anfänger anbietet und habe dazu viele hilfreiche Antworten und Tipps bekommen. Eines der Postings enthielt dann noch folgenden Nachsatz:

Erinnerst du dich noch, wie du bei Pia auf Emil aufgepasst hast? Ich hab ihm neulich davon erzählt, wie er an dem Nachmittag mehrfach die Buxe vollgeknattert hat und er war leicht ungläubig 😉

Na klar konnte ich mich erinnern, auch wenn mir davor die Verknüpfung zwischen Blog und Ravelry nicht so klar war. 🙂

Der Tag gestern…

…war wie ein Tag Urlaub. Wir haben zusammen mit Bine und ihrem Mann den „Pfaffenwinkler Milchweg“ erwandert, eine Runde von knapp 4,5 km in wunderschöner Umgebung. Das war wieder so ein klassischer Fall von „übers Internet kann man Leute kennen lernen“ und „gemeinsame Hobbies verbinden“ – bei Bine hatte ich neulich im Blog von einer schönen Cachetour gelesen und hatte sie deswegen angeschrieben, Andechs ist ja nicht so weit weg von uns. Daraus entstand sehr schnell ein supernetter Mailkontakt und der Entschluß, mal gemeinsam zu cachen war schnell gefasst. Es war eine wunderschöne kleine Wanderung mit dem Ziel ein Cachedoserl zu finden, leckeren Käse und Kuchen in der Schönegger Käsealm, tolle Begleitung und zu allem dazu den ganzen Tag eine Aussicht zum niederknien. Auch unser Dosensuchhund hat sich mustergültig verhalten und den Ausflug genossen. Für mich war es der erste Test für den neuen Fotorucksack, auch das funktionierte alles prima. Das einzige, woran ich jetzt noch was ändern muss ist das Kameraband meiner Spiegelreflex – das blöde Ding scheuert im Nacken.

(anklicken vergrößert das Bild)

 

Weihnachtszeit ist…

…Wichtelzeit. Und wer ein Wichtelpäckchen verschenkt, der bekommt auch eines. 😉 Da ich ja wegen der Firmenweihnachtsfeier nicht am Wichtelabend dabei sein konnte, wurde mir mein Wichtelpäckchen von einer lieben Wichtelhelferin ins Hotel nach Kelheim gebracht, wo es auf meinem Zimmer auf mich gewartet hat. Und obwohl ich nachts um kurz vor 2 Uhr sternhagelmüde war, habe ich dann doch noch gleich ausgepackt (auch wenn das ziemlich schwierig war…) und mich sehr gefreut – mein Wunsch nach Socken wurde erhört:

Sonnenschein-Wichteln

Es ist doch wie verhext – kaum bin ich zu Hause, fehlt mir die Z eit zum Bloggen. Dabei wollte ich euch doch
noch berichten, welches hübsche Päckchen mich nach dem Urlaub erwartet hat:

Die Cräcker leben schon nicht mehr (die haben den Sonntag nicht überlebt…), die Nudeln gibt es heute Abend und wann ich mich an das Zitronengelee traue, überlege ich noch… 😉

Mein Päckchen beim Sonnenschein-Wichteln ging übrigens an Chinomso – hier findet ihr ihren Beitrag dazu.