Blogumzug…

Nein, keine Angst – ich ziehe nicht um. 😀

Ich bin ja mit dem Umzug von 2017 immer noch nicht fertig… Gestern habe ich mitbekommen, dass Sandra mit ihrem Blog „Facettenreich“ umziehen wird und es entspann sich auf Instagram eine nette Unterhaltung rund um dieses Thema. Dabei wurde mir wieder bewusst, dass hier im Blog ja immer noch die Jahre 2012 – 2016 fehlen.
Und nachdem das Wetter heute nicht gartentauglich ist, habe ich beschlossen den Tag heute am Laptop zu verbringen und alte BlogeintrÀge nachzutragen.

FĂŒnf Buchstaben…

…die einem gerade das Bloggerleben schwer machen – DSGVO. 🙁
So langsam sollte ich meine Webseiten fĂŒr die neuen Regelungen ĂŒberarbeitet haben. Im Zuge dieser Überarbeitung musste leider die Verlinkung zu Instagram dran glauben, da muss ich dann wohl wieder hĂ€ufiger bloggen damit die Bilder hier dann auch zu sehen sind. 😉
Zum GlĂŒck habe ich noch nie Wert darauf gelegt, dass mein Blog gefunden werden kann, irgendwelche Indizierungen durch Suchmaschinen habe ich von Anfang an unterbunden, es gab noch nie die Möglichkeit, BeitrĂ€ge in sozialen Netzwerken zu teilen und auch irgendwelche Analysen / Zugriffsstatistiken haben mich noch nie interessiert. Ebenso wenig gab und gibt es hier bezahlte Werbung oder irgendwelche Affiliate-Links. Das alles macht die ganze Angelegenheit jetzt ein bisschen „einfacher“.
Schlußendlich ist die Webseite ein privates, öffentlich zugĂ€ngliches Tagebuch – wer hier lesen oder kommentieren möchte kann und darf das freiwillig tun. 🙂

Die verstrickte Dienstagsfrage 10/2015

Hui, gerade noch rechtzeitig ist mir eingefallen, dass heute ja eine neue Dienstagsfrage vom Wollschaf online ist:
Jede Masche in Reih und Glied oder einfach mal FĂŒnfe gerade sein lassen – wie perfektionistisch bist Du bei Deinen Stricksachen? Bist Du absolut penibel oder erlaubst Du Dir auch mal kleine Schlampigkeiten?

Tja, also – wie soll ich`s sagen…. 😉 Wer mich kennt, weiß dass ich in vielen Dingen ein ziemlich penibler und perfektionistischer Mensch bin und es mir unheimlich schwer fĂ€llt, mal FĂŒnfe gerade sein zu lassen. Und das gilt auch fĂŒr meine Stricksachen (und auch fĂŒr GenĂ€htes oder sonstige Sachen). Wenn sich ein Fehler unsichtbar korrigieren lĂ€sst, mache ich das durchaus auch. Wenn das nicht geht oder die Korrektur deutlich zu sehen ist, dann trenne ich auch mal wieder ein StĂŒck auf oder stricke rĂŒckwĂ€rts. Auch wenn ich rund 600 Maschen auf der Nadel habe und 10 Reihen zurĂŒck muss wie bei diesem Tuch hier:

Und das nur, weil mittendrin die Wolle ausging. Damit hÀtte ich die Farbrapporte nicht mehr symmetrisch stricken können.
Ja, ich bin ein kleiner Monk. 😉

Die verstrickte Dienstagsfrage 09/2015

Hat sich Dein Strickgeschmack im Laufe der Jahre hinsichtlich der verwendeten Garne, der bevorzugten Projekte und/oder der Art der Modelle verĂ€ndert? Was hast Du frĂŒher ge- bzw. verstrickt, was strickst Du heute und worauf fĂŒhrst Du den Wandel -sofern es einen gibt- zurĂŒck?

Ja, mein Geschmack hat sich im Lauf der Jahre hinsichtlich der verwendeten Garne, der bevorzugten Projekte und/oder der Art der Modelle verĂ€ndert – und zwar sehr stark. 🙂 Als ich 2008 wieder mit dem Stricken begonnen habe, durfte die Wolle erstmal nicht viel kosten und es sollte ein einfaches Projekt sein – also habe ich mir irgendwo im Ausverkauf reduziertes Baumwollgarn und dazu passendes Fusselgarn gekauft und einen Pulli gestrickt. Schon beim zweiten Projekt war ich schlauer, so Fusselgarn wĂŒrde ich nie mehr anfassen – aber ein Baumwollgarn ist es geblieben
 hier geht’s weiter….

Die verstrickte Dienstagsfrage 05/2015 und 06/2015

Oh, hoppla – das Wollschaf ist bereits letzte Woche aus dem Winterschaf aufgewacht und es gibt Fragen zu beantworten. Da leg ich doch gleich mal los.

Die Frage letzte Woche lautete:
Das Wollschaf ist aus dem Winterschlaf wieder erwacht und streckt vorsichtig das neugierige NĂ€schen aus dem warmen kuscheligen Stall. Brrrr, immer noch Winter
 Zum GlĂŒck ist es warm angezogen und spĂŒrt die KĂ€lte kaum. Aber wie ist das bei Euch? Habt Ihr genau jetzt, in dem Augenblick, da Ihr diese Frage lest, etwas Selbstgestricktes an? Wenn ja, was? Und vielleicht könnt Ihr ja ein Foto machen?

Nein, jetzt im Moment habe ich nichts selbstgestricktes an, aber im Normalfall sind handgestrickte Socken zuhause ein „Muss“. Und wenn ich nach draußen gehe, begleiten mich im Normalfall MĂŒtze und Handschuhe „made by Mama“ und eines meiner selbstgestrickten TĂŒcher. Davon hab ich ja nun reichlich. 😉 hier geht’s weiter….

Die verstrickte Dienstagsfrage 51/2014

Heute gibt es beim Wollschaf mal wieder eine Frage, die mich thematisch interessiert:
Stricken ist toll und macht riesig viel Spaß. Aber mal ganz ehrlich: Es gibt auch beim Stricken einiges, was wir nicht leiden können, oder? Was mögt Ihr ĂŒberhaupt nicht, was nervt Euch, was findet Ihr ganz schrecklich?

Ja klar, gibt es beim Stricken auch einiges was ich nicht leiden kann – aber da es mein Hobby ist, ich es also freiwillig mache, lassen sich die Unannehmlichkeiten doch meistens umgehen oder sogar vermeiden. Als Beispiel fĂ€llt mir hier unangenehm kratzige Wolle oder Acrylgarn ein – kann ich beides nicht leiden, wird also auch bewusst nicht gekauft. Lieber gebe ich den einen oder anderen Euro mehr aus und habe ein angenehmes Strickerlebnis.
Was man nicht so sehr beeinflussen kann, sind schlecht oder unverstĂ€ndliche geschriebene Anleitungen – das kann dann schon ganz schön nervig sein, wenn man das Stricken möchte. Aber dank Ravelry findet man eigentlich immer genĂŒgend Tipps und Hilfestellung um weiter zu kommen. Und nervig – tja, nervig sind eigentlich nur die Leute in meiner Umwelt, die Stricken als Hobby belĂ€cheln und im schlimmsten Fall den Spruch „ach, strick doch auch mal was fĂŒr mich, Du kannst das doch“
loslassen. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, zu sagen „mach ich gerne, wenn Du bereit bist Summe X dafĂŒr zu zahlen“. Darauf folgt dann meistens eine Diskussion ĂŒber „Summe X“, denn die ist nicht niedrig. 😉
SpĂ€testens, wenn ich Summe X z.B. anhand eines Paar Sockens aufgeschlĂŒsselt habe (Material ca. 10.- Euro + Arbeitszeit ca. 8 Std. Ă  10.- Euro) wird den meisten klar, das Stricken eben HANDarbeit ist. Nervig ist so eine Diskussion trotzdem. 🙂

Die verstrickte Dienstagsfrage 48/2014

Praagelmam (das ist friesisch und bedeutet so viel wie strickende Mutter) hat die heutige Dienstagsfrage an das Wollschaf geschickt:
Ich habe letztens einem heißgeliebtem Pullover ein neues BĂŒndchen anstricken mĂŒssen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich heute ganz anders stricke als zu der Zeit, als ich den betreffenden Pullover nadelte, nĂ€mlich deutlich fester. Kennt Ihr das auch?

Und wie ich das kenne – meine Wollmeisen-Patchdecke ist da ein gutes Beispiel dafĂŒr. Begonnen habe ich die Decke im August 2011, die ersten Patches habe ich mit NadelstĂ€rke 3,25 gestrickt um auf das erforderliche Maß zu kommen. Wenn ich heute Patches dafĂŒr stricke, verwende ich NadelstĂ€rke 2,75 und erreiche damit genau die notwendige KantenlĂ€nge. Auch in anderen Projekten, die schon lĂ€nger liegen und die ich langsam abarbeite fĂ€llt mir das unterschiedliche Strickbild auf.

Die verstrickte Dienstagsfrage 47/2014

Auch heute stellt das Wollschaf wieder eine interessante Frage:
KALs/CAls (knit-along/crochet-along) erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Insbesondere fĂŒr Designer sind solche Aktionen ein probates Mittel, um sich und ihre Anleitungen publik zu machen. Hast Du schon mal an einem oder auch mehreren KALs oder CALs teilgenommen?Wenn ja, welche GrĂŒnde haben Dich dazu bewogen? Wer hat den KAL/CAL initiiert? Worin siehst Du fĂŒr Dich persönlich den Nutzen, ein Modell gleichzeitig mit anderen Menschen zu stricken/hĂ€keln?
Hast Du eventuell auch schon einmal negative Erfahrungen bei einem KAL/CAL gemacht?Falls Du noch an keinem KAL/CAL teilgenommen hast: Warum nicht?

Ja, ich habe schon an mehreren KALs teilgenommen – dabei sind unter anderem Strickjacken und TĂŒcher entstanden. Ich finde es klasse, wenn man mit anderen ein StrickstĂŒck gemeinsam anfertigt – bei Fragen findet sich immer jemand, der einem weiterhelfen kann. Und zwar zeitnah ohne dass sich der andere erst mĂŒhsam in die Anleitung einarbeiten muss. Auch macht es unglaublichen Spaß, wenn man sieht wie genau das gleiche StĂŒck entsteht und es doch ganz anders aussieht, weil Farben und Garn variieren. Die KALs an denen ich teilgenommen habe, wurden jeweils vom Designer initiiert. Negative Erfahrungen habe ich bisher noch keine gemacht. Und ich werde auch in absehbarer Zeit an drei KALs mitstricken – das Zauberglöckchen macht einen Tuch-KAL, beim Stöbern auf Ravelry habe ich einen KAL fĂŒr Armstulpen entdeckt und bei Facebook geisterte noch der Link fĂŒr einen KAL nach Weihnachten durch die Gegend. Und da ich im Moment viel Zeit habe und mein Wollvorrat auch ein bisschen abgebaut werden muss, werde ich da mitmachen.

Die verstrickte Dienstagsfrage 45/2014

Das Wollschaf fragt heute:
Mit welcher Wolle habt ihr Stricken gelernt oder wiederentdeckt? Welche Wolle verstrickt ihr am liebsten? Hat es sich verĂ€ndert, mit welcher Wolle ihr gerne strickt oder gibt es Garne, die ihr frĂŒher in rauen Mengen verarbeitet habt und nun könnt ihr nix mehr damit anfangen? Gibt es Wolle, die euch nicht ins Haus kommt?

Wiederentdeckt habe ich das Stricken mit diesem Pullover hier – eine Mischung aus Baumwollgarn mit Fusselstreifen. 😉 Ich mag den Pulli sehr und trage ihn auch heute noch auch wenn ich diese Art Garn nie wieder kaufen geschweige denn verstricken wĂŒrde. 😀
Mittlerweile verstricke ich ausschließlich Merinogarn in unterschiedlichen Mischungen – pur, mit Polyanteil, mit Seide, mit Cashmere oder von allem etwas. Meistens Garne von HandfĂ€rberinnen, ab und an auch mal „Industriegarn“ mein Favorit ist hier von Katia die Basic Merino. Eines mĂŒssen alle Garne gemeinsam haben – sie dĂŒrfen nicht kratzen, ich bin da ziemlich empfindlich. Nicht ins Haus kommt mir Alpaka (das kratzt!!!), reines Polygarn oder irgendwelches Mohair- und Angorazeug – das mag ich nicht anfassen. 🙂 Ich habe interessanterweise im Mai diesen Jahres schon mal darĂŒber gebloggt, wie sich mein VerhĂ€ltnis zu Wolle verĂ€ndert hat – >>hier<< ist der Blogartikel zu finden.

Die verstrickte Dienstagsfrage 44/2014

Das Wollschaf fragt: Die dunkle Jahreszeit hat begonnen – wie beleuchtest Du Deinen Strickplatz?

Ich bin in der luxuriösen Lage, zwei StrickplĂ€tze zu haben. 😉 Einmal ist es das offene Ende unseres Sofas – die offene Seite ohne Lehne ist links von mir und eignet sich damit perfekt als Ablage fĂŒr diverse Strickprojekte. Beleuchtet wird das ganze von einem LED-Deckenfluter mit Leseleuchte:

Am rechten Bildrand im oberen Bild seht ihr schon die Beleuchtung fĂŒr meinen zweiten Strickplatz – die kleine Schreibtischlampe, ebenfalls mit lichtstarken LEDs. Diese habe ich an, wenn ich hier sitze:

Da ich zum Stricken immer hell haben möchte, haben wir hier mittlerweile bewusst Lampen mit LEDs stehen – ich schalte die nĂ€mlich auch dann an, wenn es draußen grau und trĂŒbe ist und Tageslicht nicht ausreicht. Manchmal muss ich die auch einschalten, wenn es draußen strahlend schön und sonnig ist – so doof das auch klingt. Aber durch die große Fensterfront
zur SĂŒdseite hin (ja, das Fenster hinter dem Sofa) heizt sich der Raum dann so sehr auf, dass es unangenehm ist dort zu sitzen. Also lasse ich die RolllĂ€den etwas runter, um die Temperatur zu regeln.