Wanderwetter….

…hatten wir heute. Blauer Himmel, angenehme Temperaturen – das heißt, raus zum Cachen. Da wir gerade Urlaub bei meinen Eltern verbringen, haben wir uns hier eine schöne Runde ausgesucht. Knapp 8 Kilometer gelaufen, nebenher 25 Geocaches eingesammelt und schöne Landschaft bewundert:


Jetzt habe ich eine Sauerstoffvergiftung und bin müde… 😉

Zurück aus dem Kurzurlaub

So ein Feiertag an einem Samstag hat was – ich hatte mein erstes komplett freies Wochenende seit langem. Das habe ich doch sofort für einen Kurzurlaub im Hotel Mama genutzt… Das war Erholung für die Seele – und für den Winterspeck habe ich auch was getan.
Am Samstag gab es zum Mittagessen etwas, das ich zu meinen Lieblingsessen zähle: Dotsch (Kartoffelpuffer) mit selbergemachtem Apfelkompott. Klar könnte ich mir das auch selber machen – aber bei Mama schmeckt es eben am besten. Und am Samstag Nachmittag ja so strahlend schönes Wetter war, habe ich mit meiner Mutter eine Wanderung gemacht, die meine Eltern mit uns Kindern früher oft gemacht haben. Mein Papa hat uns am Wanderparkplatz „Planer Höhe“ in der Nähe von Waldkirch / Georgenberg abgesetzt und meine Mutter und ich sind über die Burgruine Schellenberg zur Silberhütte gewandert, wo mein Papa mit dem Auto gewartet hat. Eines muss ich ja schon sagen – das war früher viel weiter zum laufen ;-). Aber die Felsformationen und die Ruine Schellenberg waren nach wie vor imposant.

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich die Gegend in der meine Eltern zuhause sind sehr gerne mag und gerne dort bin? Die Oberpfalz hat wunderschöne Ecken zu bieten, ich fühle mich dort fast mehr zuhause als in Stuttgart. Die Gegend ist mir von Kindesbeinen an vertraut, wir haben dort jedes Jahr vier Wochen Urlaub auf einem Bauernhof gemacht.
Das waren Erfahrungen fürs Leben – mir war als Kind schon klar,

  • dass Kühe nicht lila sind
  • Milch nicht im Tetra-Pak im Supermarkt wächst
  • ein Schnitzel quiekt und ein Ringelschwänzchen hat, bevor es auf dem Teller landet
  • Pilze im Wald wachsen und nicht aus der Dose kommen
  • alle Pilze essbar sind, manche aber nur ein Mal
  • dass das Leben auf dem Bauernhof knochenharte Arbeit ist, auch wenn man als Urlauberkind viel Spass dort hat

Der letzte Blogeintrag aus Österreich

Internetcafes sind hier schwerer zu finden als ein vierblättriges Kleeblatt…

Der Montag verlief ein bisschen anders als geplant, mein Mann hat sich Salzburg angeschaut während ich faul am Attersee geblieben bin.Einfach was herrliches, so ein fauler Tag am See, ein bisschen lesen und ansonsten die Ruhe genießen.

Am Dienstag waren wir dann in Gmunden am Traunsee – das ist dort, wo die wunderbare Gmundner Keramik herkommt. Wir haben eine Führung in der Manufaktur mitgemacht. Danach war mir endgültig klar, warum das Geschirr so teuer ist. Dort wird wirklich noch echte Handarbeit geleistet – jedes Teil wird bis zu 60x angefasst, bevor es fertig ist.
Die Führung war sehr interessant, denn man wird dort wirklich durch den laufenden Betrieb geführt und kann den Mitarbeitern über die Schultern schauen. Ich konnte dann im Werksverkauf nicht widerstehen und habe mir einen ausgefallenen Kerzenleuchter geleistet. Aber nur in 2A-Qualität – der hat irgendwo einen Fehler im Dekor. Den Fehler muss man allerdings mit der Lupe suchen… Anschließend sind wir noch ein bisschen durch Gmunden gebummelt.

Heute waren wir in der Kaiserstadt Bad Ischl. Als Sissi-Fan (da steh ich dazu…) ist das natürlich ein Muss! Die Kaiservilla in Ischl haben wir natürlich auch besichtigt. Irgendwie seltsam, durch Räume zu gehen, die noch genau so sind wie zu den Zeiten der Kaiserin Elisabeth. Aber unheimlich interessant und spannend erzählt. Hinterher sind wir natürlich auch noch durch Ischl gebummelt und selbstverständlich haben wir beim ehemaligen k. u. k. Hoflieferanten im Café Zauner eine Pause eingelegt. So viel Stil muss sein… 😉 An die österreichischen Kaffeehäuser könnte ich mich eh gewöhnen, die sind einfach toll.

Jetzt geht es dann zurück ins Hotel und morgen fahren wir zurück nach Hause. Auf der einen Seite sehr schade, die Tage hier waren schön. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass es zurück nach Hause geht. Es sind hier viele Entscheidungen noch mal besprochen worden und es wartet viel Arbeit und viele Änderungen auf mich.

Garfield

So habe ich meinen Muskelkater getauft…
Schließlich ist der genauso groß und dick… 😉 Das hat uns heute aber trotzdem nicht daran gehindert, noch Mal wandern zu gehen. Wir sind vom Hotel weg über den Westwanderweg bis nach Unterach am Attersee gelaufen, das sind so knapp 12 km Strecke. Der Höhenunterschied war ca. 150 Höhenmeter, also sehr angenehm zu gehen, vor allem, weil der Weg immer sehr schön durch den Wald führt.

Morgen ist Pause angesagt, mein Mann wird sich das österreichische Militärmuseum in Rosenau anschauen und ich werde faul am Attersee bleiben und einfach nichts tun. Zu mehr werde ich auch nicht fähig sein…

Live-Blogging aus Österreich

Seit gestern sind wir ja am Attersee, im Gasthof Schönberger. Das Fenster im ersten Stock ganz rechts ist unser Zimmerfenster 😉 – das kleine Fenster an der Schmalseite des Hauses gehört zu unserem Bad.
Das Haus ist sehr nett, sehr familiär und sehr gemütlich. Vom Balkon aus haben wir einen wunderbaren Blick auf den Attersee. Und das Essen – einfach klasse. Ich werde höllisch aufpassen müssen, dass ich nicht zu viel zunehme.

Damit das Abendessen von gestern nicht so sehr anschlägt, stand heute gleich eine Bergtour auf dem Programm:
Wir sind von St. Wolfgang (das mit dem weißen Rössl…) aus mit der Schafbergbahn auf den Schafberg hochgefahren. Die Schafbergbahn ist eine Dampf-Zahnradbahn, die in knapp 40 Minuten Fahrzeit eine Strecke von nur 5,9 km zurücklegt, dabei aber 1190 Höhenmeter überwindet. Die 1190 Höhenmeter haben wir dann auch überwunden – in knapp 3,5 Stunden Gehzeit bergab. Die erste Pause haben wir nach knapp einer Stunde in der Schafberg-Alpe gemacht, danach ging es stramm weiter
bergab bis zurück nach St.Wolfgang.

Auch hier sind wir noch etwas Bummeln gegangen, am Weißen Rössl kann man nicht einfach vorbei gehen. Die Operette kennt sicherlich jeder.

Mal sehen, was der Tag heute noch so bringt – und ob ich mich morgen bewegen kann. Ich merke jeden Höhenmeter…

Wieder zuhause

So, wieder heil zuhause angekommen!
Gestern der Tag wurde anders verbracht als geplant – ich habe morgens noch Konstanz und ein bißchen das Schweizer Bodensee-Ufer unsicher gemacht und bin erst am späten Nachmittag in die Meersburger Therme. War klasse, das Wetter war so prima, dass ich über eine Stunde im Liegestuhl direkt am Bodensee-Ufer relaxt habe. Die Aussicht auf Sonne, See und schneebedeckte Berge hat ja auch was.
Heute morgen bei strahlendem Sonnenschein in einem netten Café am Seeufer gefrühstückt (im Freien…) und dann musste ich leider losfahren. So ganz wollte ich mich noch nicht vom See trennen, deswegen bin ich erst gemütlich nach Lindau und von dort aus dann über kleine Landstraßen ins Kloster Beuron. Ich muß ehrlich zugeben, von der Beuroner Klosterkirche war ich enttäuscht, hatte mir mehr versprochen. Dafür war die Heimfahrt super – ich fahre ja eh‘ gerne Auto. Und wenn ich dann bei strahlendem Sonnenschein und guter Musik kleine, kurvige Landstraßen langheizen kann – da lacht das Herz 😉

Sonnenschein den ganzen Tag

Dabei sah es heute morgen so gar nicht danach aus… Egal, dachte ich, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung! Also bin ich heute morgen erst mal in Ruhe in Meersburg in einem Café frühstücken gegangen, danach mit dem Schiff zur Insel Mainau. Dort bin ich ungefähr fünf Stunden rumgelaufen – es war herrlich. Und – ich hatte Sonnenschein pur…
Zurück in Meersburg wollte ich eigentlich gleich in mein Appartement – bin dann aber in der Meersburg hängen geblieben. Die habe ich mit einer sehr netten Führerin dann angeschaut, so mittelalterliche Burgen haben Flair. Jetzt eben noch zu Abend gegessen – ich habe keine Ahnung, wie ich den Berg zu meiner Ferienwohnung hochkommen soll…. 😉
Dafür steht morgen Wellness an – ich werde den ganzen Tag in der Meersburger Therme verbringen!

Live-Blogging vom Bodensee

Nur gut, dass es Internet-Cafes gibt 😉
Heute den ersten  Tag am Bodensee – Meersburg ist wunderschön. Ich kannte bisher nur die Uferpromenade, dabei hat es hier ganz süße Eckchen zu entdecken. Und das allerbeste: hier scheint die Sonne. Und zwar so richtig toll…
Bin heute Mittag schon über eine Stunde in einem Café an der Uferpromenade gesessen, schön im Freien in der Sonne und habe die Seele baumeln lassen. Und wenn ich dann noch heiße Schokolade und frischgebackene Waffeln serviert bekomme, bin ich für den Moment glücklich. Mein Ferienappartement ist genauso wie auf der Homepage beschrieben – klein, schnuckelig und sauber. Und alles da, was frau so brauchen könnte. Mal sehen, wo ich heute Abend essen gehe, habe ein paar nette Lokale in Meersburg entdeckt. Und für den Rest des Abends habe ich mir schon ein gutes Buch bereitgelegt und ein leckeres Tröpfchen aus dem Staatsweingut Meersburg eingekauft…

Morgen geht’s nach Hause…

…die drei T age waren viel zu schnell vorbei. Auch der heutige T ag war eigentlich ein Shopping-Tag. Hier gibt es ja so viele Werksverkäufe, es wäre ja eine Sünde, die nicht zu besuchen 😉 Heute waren wir unter anderem bei Ara (Schuhe) in Langenfeld, bei Zwilling und bei Haribo in Solingen. Das mit dem geplanten Abnehmen verschiebe ich wohl mal auf unbestimmte Zeit…! Der Nachmittag brachte aber gleich zwei Highlights: wir haben noch einen Abstecher nach Wuppertal gemacht und sind mit der Schwebebahn gefahren – das ist ja echt faszinierend.

Und dann stand ja noch der Besuch in Ratingen bei Tanja auf dem Programm! Vielen Dank noch Mal für den herzlichen Empfang und den supernetten Plausch in Deiner Küche, es hat riesigen Spaß gemacht, Dich und Deine Familie kennen zu lernen! Jetzt werde ich mal versuchen, so viel wie möglich im Koffer unterzubringen – mal sehen, ob es klappt..