Urlaubstagebuch Rügen – Samstag, 15.09.18

Endlich ist sie da – unsere langersehnte Urlaubswoche auf Rügen. Nachdem wir am Samstagmorgen etwas Gepäcktetris gespielt haben (2 Erwachsene, 2 Hunde, 1 Woche Ferienwohnung und „nur“ ein Passat…) starten wir ganz entspannt in den Urlaub. Bis auf einen einzigen Stau (der allerdings ordentlich war) kommen wir recht entspannt nach Stahlbrode, von wo aus wir mit der Fähre nach Rügen fahren.

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Die restlichen Kilometer quer über Rügen verlaufen ebenso entspannt wie der Rest und gegen 15 Uhr haben wir den Campingplatz Drewoldke erreicht, auf dem unser Ferienhäuschen steht. hier geht’s weiter….

Ich habe gestern…

…durch Zufall die Nadel im Heuhaufen gefunden. 😉

Oder weniger kryptisch – ich habe gestern durch Zufall DIE perfekte Urlaubsunterkunft für unsere geplante Urlaubswoche im September gefunden. Und gleich gebucht, dort war nämlich nur noch unsere Woche frei.
Vorausgegangen waren (wie eigentlich immer) gefühlt wochenlange Recherchen. Und ich behaupte immer, ich bin eigentlich nicht wirklich anspruchsvoll… Die Suchkriterien waren:

  • irgendwann ab etwa Mitte September eine Woche
  • ein kleines Ferienhäuschen mit annehmbarer, sauberer Ausstattung
  • bezahlbar (ich habe keine Lust pro Hund und Nacht ab 10.- € aufwärts zusätzlich zur Miete zahlen…)
  • Hunde erlaubt
  • Garten am liebsten eingezäunt – wobei Garten nicht bedeutet, irgendwas toll gepflegtes
  • irgendwo an der Ostsee, wir hatten uns nicht festgelegt ob Rügen, Usedom, mecklenburgische Ostseeküste oder Schleswig-Holstein

Gefunden habe ich reichlich Häuser, welche entweder die Kriterien übererfüllt haben (ich brauche weder 5 Schlafzimmer noch eine Sauna oder einen Whirlpool…) und damit schlichtweg nicht bezahlbar waren (Wochenpreis ab 1000.- € aufwärts) oder aber Häuschen, bei denen ich nicht verstehen kann, wieso man sowas vermietet – alte, abgewohnte Möbel, die „vollausgestattete“ Küche war oft eine in die Ecke geklemmte Pantryküche, das ganze oft kombiniert mit zwei 90 cm breiten Einzelbetten. hier geht’s weiter….

Hinter mir liegt…

…ein wunderbares Wochenende und ich bin noch völlig erschlagen von all den Eindrücken. Aber der Reihe nach – wie geplant, ging es am Donnerstagmorgen mit dem Zug nach Norddeich. Abgesehen davon, dass sich das einzige Mal umsteigen in Magdeburg ziemlich sportlich gestaltete und ich dummerweise den größten Teil der Fahrt gegen die Fahrtrichtung saß war es eine traumhafte Zugfahrt. Es lohnt sich eben immer wieder, erste Klasse zu fahren – wenn man rechtzeitig genug Sparpreis bucht, ist der Preisunterschied zur zweiten Klasse minimal. Und man hat genügend Platz und Beinfreiheit für sehr angenehmes Reisen. 🙂

Pünktlich um kurz nach 14 Uhr rollte der Zug in Norddeich Mole in den Bahnhof ein und ich konnte schon einen ersten Blick aufs Meer erhaschen (das leider gerade nicht da war… 😉 ). Auf dem Weg zur Pension habe ich mir schon ein bisschen Norddeich angesehen, ein hübscher kleiner Ort. In der Pension schnell eingecheckt, Koffer abgestellt und ein bisschen umgepackt und dann bin ich sofort wieder los – ich wollte ja schnell ans Meer. Auch wenn es immer noch nicht da war. 😉

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Ich bin dann am Strand entlang zum Hafen gebummelt… hier geht’s weiter….

Ich hab Reisefieber…

….und dabei geht es doch „nur“ an die Nordsee und nach Papenburg. 🙂 Vor drei Monaten habe ich ja schon berichtet was ich vorhabe und übermorgen ist es soweit – ich reise gen Norden. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn meine erste Reiseetappe am Donnerstag bringt mich nach Norden-Norddeich. 😉
Ich bin ziemlich reisefiebrig und habe schon so gut es geht alles vorbereitet und geplant – also sowohl das Gepäck als auch alles Notwendige drumherum. Da ich ja mit dem Zug fahre, will ich nicht Unmengen an Zeug mitschleppen, aber z.B. trotzdem meine große Kamera und mein großes Teleobjektiv dabei haben – und alles gut verstaut und gut zu transportieren. Zum Glück habe ich einen variablen Kamerarucksack, der noch Platz für andere Sachen bietet und mir am Freitag auf Norderney auch als Tagesgepäck dient. Den Koffer kann ich hoffentlich irgendwo in Norddeich abgeben / einschließen – das ist im Moment ein Punkt, für den ich noch keine Lösung habe.

Ansonsten habe ich realistische Pläne für Donnerstagnachmittag und den Freitag gemacht, auch wenn ich dafür am Freitag ziemlich früh aufstehen will (ich kann vermutlich eh nicht schlafen weil siehe Überschrift… 😉 ) – im Moment sieht mein Plan vor, um 6:15 Uhr die Fähre nach Norderney zu nehmen, um möglichst viel Zeit dort zu haben.

Ich freu mich auf das Wochenende!

Wanderwetter….

…hatten wir heute. Blauer Himmel, angenehme Temperaturen – das heißt, raus zum Cachen. Da wir gerade Urlaub bei meinen Eltern verbringen, haben wir uns hier eine schöne Runde ausgesucht. Knapp 8 Kilometer gelaufen, nebenher 25 Geocaches eingesammelt und schöne Landschaft bewundert:


Jetzt habe ich eine Sauerstoffvergiftung und bin müde… 😉

Türkei 2012 – leckeres Essen und Animation…

…gab es im Hotel natürlich auch – und zwar was das Essen betraf rund um die Uhr. Wir haben uns essenstechnisch aber doch an den klassischen Tagesablauf gehalten, der da lautete: Frühstücksbüffet plündern, Mittagessen oder Mittagssnack,  Abendessen, absaufen in der Hotelbar… 😉
Satt wurden wir immer – ich habe nicht einmal die Hälfte der leckeren Sachen probiert. Tomaten zum Frühstück ist einfach nicht meins. Das Essen war durchweg lecker und geschmackvoll zubereitet, egal ob im Speisesaal oder an der Beachbar. Und auch die Cocktails abends waren lecker – aber die Gläser viel zu klein… 😀
Animationstechnisch haben wir das meiste ignoriert – ich habe mich einmal an der Wassergymnastik im Meer beteiligt, Fred hat das ein oder andere Mal Beachvolleyball gespielt. Unsere Tischtennisschläger hatten wir zwar dabei, gespielt haben wir damit nicht.
Und auch das Abendprogramm haben wir bis auf einmal links liegen lassen – wir fanden es amüsanter, in der Hotelhalle an der Bar zu sitzen und andere Urlauber zu beobachten. Das ich da mein Strickzeug dabei hatte, dürfte klar sein. Schräge Blicke deswegen habe ich ignoriert – egal ob in der Hotelhalle oder am Strand. Unser Fazit nach diesem Urlaub – ins Alba Resort würden wir sofort wieder gehen.

Türkei 2012 – Kultur und Ausflüge….

…gab es natürlich auch – faul am Strand liegen ist zwar schön, aber ich will ja auch ein bisschen was vom Land sehen.
Deswegen haben wir einen Tagesausflug mit dem Bus nach Myra (Demre) unternommen – diese Tour zu den Felsengräbern und der Basilika des heiligen Nikolaus hatte uns am meisten angesprochen. Schon die Busfahrt war abenteuerlich – Verkehrszeichen und -regeln gibt es in der Türkei nur auf dem Papier. Enge, kurvenreiche Küstenstraße, eigentlich Tempolimit und vor dem Bus ein langsames Fahrzeug? Dann wird eben überholt, wird schon gut gehen… 😉
In Demre angekommen haben wir zuerst die lykischen Felsengräber und das römische Theater besichtigt – es ist schon sehr beeindruckend, diese jahrtausendalten Ruinen und ihre Geschichte zu sehen und erklärt zu bekommen. hier geht’s weiter….

Türkei 2012 – Sonne, Strand und mehr….

…oder besser gesagt Meer. ;o)
Unser Hotel hatte einen direkten Strandzugang, wir mussten lediglich etwa 5 Minuten durch den wunderschönen Garten laufen um am hoteleigenen Strand anzukommen. Der Strand als solches war eigentlich wunderschön – uneigentlich hatte er stellenweise etwas von einem begehbaren Aschenbecher, obwohl jeden Abend sauber gemacht wurde. Aber es ist natürlich wesentlich einfacher, seine Kippen in den Sand zu treten anstatt einen der bereitgestellten (und wirklich reichlich vorhandenen) Tontöpfe zu benutzen. Aber dafür müsste man ja von seiner bereits morgens um 7 Uhr reservierten Liege aufstehen…
Dieses typisch deutsche Liegen reservieren hat mich an manchem Tag auf die Palme gebracht – aber was will man schon von Leuten erwarten, deren Kinder gerne mal Maddox, Schakira-Schakkeline oder Schantall gerufen werden? Wobei ehrlicherweise die Urlauber im Rentenalter fast noch schlimmer waren… Uns war’s egal – wir haben dann Liegen in Beschlag genommen, wenn wir wirklich am Strand waren. Gefunden hat sich immer irgendwo ein Plätzchen, das unseren Wünschen entsprach. Ist nicht so einfach, wenn einer gerne in der Sonne liegt und der andere lieber den Schatten sucht… 😉
Auch vom Strand ins Meer war wunderbar, sehr lange flach und feinsandig – man konnte schätzungsweise gute 150 m einfach reinlaufen, dann reichte das Wasser bis zu den Schultern. Wir hatten, was den Wellengang und die Temperatur betraf alles dabei – von badewannenwarmen Plätschern bis „igitt ist das kalt“ und „Achtung, Welle“. Nachdem ich gleich am ersten Tag unfreiwillig versucht hatte, das Meer auszutrinken – ich hatte eine Welle unterschätzt und bin zu spät und zu wenig nach oben gesprungen, so dass ich genau in die Welle gesprungen bin – hatte ich ab den folgenden Tagen tatkräftige Unterstützung
durch Egon, meine Schaumstoffnudel. Ich kann zwar schwimmen, aber eben nicht wirklich sicher. Mit Egon habe ich mich bis raus an die gespannte Bojenkette getraut – etwa 300 m vom Strand weg und tiefes Wasser.
Auch der ein oder andere Strandspaziergang wurde gemacht und natürlich Mupfeln Muscheln gesammelt. Dabei haben wir festgestellt, dass andere Hotelstrände eher so naja sind und unserer einfach toll.

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Türkei 2012 – Hinflug und erste Hoteleindrücke

Nach einer fast schlaflosen Nacht waren wir am 03.10. sehr früh am Münchner Flughafen um in den Urlaub zu starten – der auch pünktlich um 06:05 Uhr mit dem Abheben des Fliegers begann. Der Fensterplatz war mal wieder genau das Richtige für mich – auch wenn ich für den Sonnenaufgang auf der falschen Seite des Flugzeugs saß. Trotzdem habe ich einige schöne Wolkenbilder machen können. Kurz nach 10 Uhr sind wir in Antalya gelandet, eine Stunde Zeitverschiebung ergibt auf dem Papier 4 Stunden Flugzeit. Der knapp 1,5 stündige Transfer ins Hotel klappte reibungslos und im Hotel wurden wir dann sehr freundlich empfangen. Das erste was wir tun durften, war den Speisesaal stürmen. 😉
Nach dem Essen war dann unser Zimmer fertig und wir konnten auf dem Weg dorthin einen ersten Blick auf die wunderschöne Gartenanlage werfen. hier geht’s weiter….

700 Bilder…

…und jede Menge Eindrücke habe ich aus dem Urlaub mitgebracht – und einige Blogeinträge in Papierform, die ich nur noch abtippen muss.
Es war superschön, erholsam und interessant – und wie immer viel zu kurz. Ich werde mich in den nächsten Tagen hinsetzen und meine Erlebnisse und Bilder hier nach und nach bloggen. 🙂