Eigentlich müsste ich….

…dringend ins Bett – in nicht ganz 4,5 Stunden klingelt der Wecker. Selber schuld, wir wollten ja mit dem ersten Flieger in Richtung Sonne abheben. Dank Vorabend Check-In können wir eine Stunde länger schlafen…

Ich bin aufgeregt wie sonst nie – zum einen überlege ich dauernd „hab ich alles eingepackt?“, „hab ich dem Wohnungssitter
alles Wichtige gesagt?“, „hab ich zu Hause alles erledigt?“ – zum Anderen bin ich nervös wegen dem Flug morgen und dem unbekannten Urlaubsziel. Wenn man so wie ich immer nur Urlaub in Deutschland oder dem deutschsprachigen Ausland gemacht hat, dann ist Türkei schon mal etwas Aufregung wert… Aber hey, ich freu mich auf eine Woche Sonne, Strand und Meer… Bilder gibt es, wenn ich wieder da bin – ich lass auch das Internet zu Hause… 😉

Vorfreude ist bekanntlich….

…die schönste Freude – und deswegen freue ich mich jetzt riesig hierauf:

(Copyright der Bilder by Alba Resort)

Wir haben nämlich gerade für den Oktober eine Woche Urlaub gebucht – eine Woche Sonne, Strand und Meer in der Türkei, genauer gesagt in Side im Hotel Alba Resort. Ich war noch nie am Meer (die Ostsee zähle ich jetzt nicht mit) und noch nie im Süden. Hab ich schon erwähnt, dass ich mich freue? 😉

Südtirol – Tag 4

Heute war Pässe-Rundfahrt angesagt:
Von Spinges aus ging es das Pustertal entlang bis San Lorenzen, dort dann rechts weg ins Gadertal bis Alta Badia. Weiter nach Corvara und über den Passo Campolongo (1875 m) nach Arabba. Von Arabba aus sind wir den Passo Pordoj (2239 m) hochgefahren. Oben war dann erst mal eine längere Pause angesagt, man kann von der Paßhöhe aus mit einer Seilbahn
auf die Pordoj-Spitze (2950 m) hinauffahren. Von dort aus hat man eine wunderbare Rundumsicht über die Dolomiten mit
Rosengarten, Sella-Gruppe und Marmolada. Mit dem Auto ging es dann vom Passo Pordoj nahtlos auf den Sella-Pass (2180 m), der uns nach Wolkenstein und ins Grödnertal geführt hat. Ich war so sehr im Pässe fahren, dass ich am Fuße des Sella-Passes sofort wieder das Grödnerjoch hochwollte – das wäre allerdings die falsche Richtung gewesen… 😉
Im Grödnertal gab es dann in Sankt Ulrich noch eine kurze Kaffeepause, bevor wir über den Passo Pinei (1437 m) an der Seiser Alm vorbei nach Kastelruth und von dort aus über Brixen zurück ins Hotel gefahren sind. Alles in allem rund 170 km  Streckenkilometer und etwa 2500 Höhenmeter.
Zurück im Hotel wurde nur etwas ausgeruht, bevor es dann zum Essen ging – wie die letzten Tage auch sehr lecker:

Melone mit Schinken
Tortellini mit Tomaten-Zucchini-Sauce
Salatteller vom Buffet
Wiener Schnitzel mit Schnittlauchkartoffeln und Blattspinat
Eis mit Erdbeeren

Morgen wird der Koffer gepackt und die Heimreise angetreten – die Tage sind viel zu schnell verflogen…

Südtirol – Tag 3

Heute waren wir einfach nur faul und haben fast nichts gemacht – und unseren kleinen Urlaubsort nicht verlassen. Faulenzen, Aussicht genießen und eine kleine Spazierrunde ums Dorf drehen. Und irgendwann heute Nachmittag dann den hoteleigenen Wellness-Bereich erobert. Auf den Bildern hier seht ihr das Dörfchen Spinges und unser Hotel direkt links neben der Kirche – unser Zimmer ist das mittlere Zimmer hinter dem untersten Balkon:

Auf dem Bild unten rechts sieht man die idyllische Lage von Spinges ziemlich gut -rundherum nur Natur. Jetzt gleich werden wir den Abend in der Hotelbar ausklingen lassen, da ist jeden Abend was los, hier treffen sich nach dem Abendessen die meisten Gäste.

Apropos Abendessen:
Tomate Mozzarella
Spaghetti mit Fleischsauce
Salatteller vom Buffet
Schweinebraten mit Kartoffelpüree und Karottengemüse
Ricotta-Sahne-Torte

Ja, hier lässt es sich aushalten – ich bin mir sicher, das wir nicht das letzte Mal hier waren. Für morgen überlegen wir, ins Grödnertal zu fahren – richtige Berge kucken… 😉

Südtirol – Tag 2

Heute waren wir auf der Suche nach schönem Wetter – so richtig haben wir es leider weder in Meran noch in Bozen gefunden. Aber auch wenn das Wetter durchwachsen (immerhin trocken) war, haben wir beide Städte besichtigt und genossen. Auf das Besichtigen der Gärten von Schloß Trautmannsdorff in Meran haben wir dann allerdings doch verzichtet, auch wenn ich weiß dass diese sehenswert sind. Ein paar Eindrücke habe ich auch mitgebracht – die beiden unteren Bilder sind die Aussicht vom Hotelzimmer aus:

Im Moment sitzen wir völlig vollgefressen in der Hotelbar und lassen den Abend ausklingen -jeden Abend ein 5-Gänge-Menü ist ganz schön heftig. Gestern haben wir immerhin noch einen Abendspaziergang gemacht, aber da es draußen leicht schneit lassen wir das…

Zum Abendessen gab es heute:
Salat Gärtnerin (sauer eingelegtes Gemüse mit Käse)
Pizza-Strudel mit Tomatensauce
Salatteller vom Buffet
Gekochter Tafelspitz an Meerrettichsauce, Zucchini-Gemüse und Bratkartoffeln
Buchweizen-Kuchen mit Preiselbeeren

Der Vollständigkeit wegen das Essen von gestern:
Sellerie-Salat
Pasta mit vier Sorten Käse
Salatteller vom Buffet
Schweinesteak mit Champignons und Reis
Mousse au Chocolat

Lecker, oder? 🙂

Urlaubsbericht Tag 1

Seit gestern sind wir in Südtirol – genauer gesagt im Hotel Senoner in Spinges oberhalb von Brixen.Und Brixen war gestern nach der Anreise auch das erste Ausflugsziel – es war einfach herrlich, im Sonnenschein auf dem Hauptplatz zu sitzen und das italienische Flair zu genießen.

Unser Hotel ist gemütlich klein, das Essen bisher sehr lecker. Das wirklich allerschönste am Ort ist die abgeschiedene Lage – alle Straßen, die hier nach oben führen enden hier…

Wir liegen auf 1100 m Höhe, um die 330 m Höhenunterschied zwischen Natz-Schabs und hier zu überwinden müssen wir eine Straße fahren, die etwas breiter als unser Auto ist und in zehn Kehren nach oben führt. Und Kehren bedeutet in diesem Fall tatsächlich 360-Grad-Kurven… Spannend zu fahren… Da heute Nacht irgendjemand die Berge rundherum weiß gepudert hat, müssen wir mal sehen, was wir heute anstellen und was wir besichtigen. Bericht folgt! 🙂

Im Moment…

… bin ich einfach zufrieden, dass ich Urlaub habe – Urlaub, den ich wirklich auch so nennen kann. Ich tue nichts was ich nicht tun mag, sitze den halben (manchmal auch den ganzen) Tag auf dem Sofa in der Ferienwohnung und stricke an meinem neuen Projekt. Ich hätte hier die wunderschöne Fränkische Schweiz mehr oder weniger vor der Haustüre – und habe doch keine Ambitionen, Ausflüge zu unternehmen. Ruhe für mich zu finden und zu haben ist mir deutlich wichtiger.

Auch so kann man…

… einen Urlaub verbingen: mit Schnupfen und einem grandiosen Husten im Hotelbett. Ein bißchen Schnupfen hatte ich bei der Anreise am Sonntag schon im Gepäck – das hatte sich allerdings im Lauf der Woche zu einer handfesten Erkältung ausgewachsen. Am Dienstag bin ich zwar noch nach Wetzlar gefahren, auch das Örtchen Dillenburg habe ich versucht zu besichtigen, beides aber eher halbherzig da ich ziemlich malade war.

Dienstag Nachmittag hat es mich dann endgültig umgehauen – so heftig, dass ich gestern morgen hier in Herborn zum Arzt bin. An heimfahren wäre gestern nicht zu denken gewesen. Dank verordneter Antibiotika und einem Tag Bettruhe gestern sieht es heute schon wieder etwas besser aus. Auch den heutigen Tag werde ich nutzen um mich auszukurieren, morgen für die Heimfahrt muss ich fit sein.

Wenn ich hier…

… im Hotel am Schreibtisch sitze, habe ich einen herrlichen Ausblick – auch wenn es eigentlich nicht viel zu
sehen gibt:

Aber schon diesen blauen Himmel anzusehen ist herrlich – und das Wetter wird mich auch gleich nach draußen locken. Damit ich wenigstens ein bißchen was von der Gegend hier sehe, werde ich mir heute die Stadt Wetzlar anschauen. Etwas Kultur kann nie schaden… ;o)