Ein Mann ein Wort…

eine Frau, ein Wörterbuch…
Oder so ähnlich hat Tom das heute Abend definiert… Das Solo-Stück „Caveman“ ist wirklich empfehlenswert! Worum es geht? Ganz einfach, über die Beziehung zwischen Männern und Frauen:
Von seiner Frau vor die Tür gesetzt, philosophiert Tom über den kleinen Unterschied und seine großen alltäglichen Folgen. Als männliche Logik und begrenzte Phantasie ihn schnell an seine Grenzen stoßen lassen, erfährt Tom von unerwarteter Seite Hilfe. Im „magischen Unterwäschekreis“ erscheint ihm sein Urahn aus der Steinzeit und lässt ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können.
Ein Abend, an dem beide Seiten ihr Fett weg bekommen – und an dem Männer und Frauen im Sekundentakt bekanntes aus ihrer Beziehung entdecken. Ich habe Tränen gelacht… den ganzen Abend!

Auch wenn Eigenlob stinkt…

… ich muss mich doch selber loben! Das Wochenende war sehr arbeitslastig, zu Hause ist vieles liegen geblieben. Und jetzt ist alles erledigt… Das Bügelwäsche-Gebirge ist gebügelt und aufgeräumt, der Balkon ist angepflanzt, die Wohnung ist aufgeräumt, der Kleiderschrank fertig umgeräumt.
Ich bin gut… 😉

Ich pfeif auf die Eisheiligen!

Und sollte die kalte Sophie doch noch auftauchen, muss ich die Kästen eben abdecken… Nach dem ich dieses Jahr aufgrund von Zeitmangel schon komplett auf eine Frühlingsbepflanzung verzichtet habe, habe ich jetzt gleich die Sommerblumen eingetopft. In meinen Balkonkästen warten jetzt Torenia in verschiedenen Farben, Jasminum solanum und Zauberglöckchen (kleinblütige Petunien) auf den Sommer! Die Balkonmöbel wurden aus dem Keller geholt und das Ganze stilecht mit einem Grillabend eröffnet! Morgen noch bei Aldi die Sonnenliege holen, dann wird das dieses Jahr auch was mit dem braun werden!




Ein Proooosit, ein Prooooosit…

der Gemühütlichkeit… Hoch die Krüge!

(bitte stellen Sie sich hierzu ein volles Bierzelt vor…)

Ab und an macht das Spass, mit einer Handvoll Kolleginnen und Kollegen auf dem Stuttgarter Wasen zu versacken und richtig abzufeiern. Immer wieder interessant zu sehen, wie aus stillen Mäuschen plötzlich wilde Party-Girls werden. Frau geht dorthin natürlich passend gekleidet… (Bild folgt, sobald meine Kollegin nüchtern genug ist, mir eine Mail zu schicken…) Und ja, ich bin durchaus textsicher beim mitgröhlen einschlägiger Lieder 😉 Und Bier mag ich auch…

Noch interessanter finde ich es gerade allerdings, dass ich es schaffe in meinem Zustand noch zu bloggen…..

 

Wicked – Die Hexen von Oz

Ich habe das Musical ja schon in der öffentlichen Generalprobe im Oktober gesehen und hatte damals gesagt da muss ich unbedingt noch Mal rein!

Also habe ich völlig uneigennützig meinen Eltern zu Weihnachten Karten für das Musical geschenkt 😉 Und gestern Abend waren wir dann im Musical! Und es war ein zauberhafter Abend – WICKED ist ein tolles Musical!
Die Geschichte des Zauberers von Oz haben sicher viele gelesen, darauf baut das Musical so ein bißchen auf.

WICKED ist die Geschichte einer Hexe, die anders ist als andere. Und zwar nicht nur vom Verhalten her, sondern auch vom Aussehen. Elphaba ist grün… Eigentlich es ist die Geschichte von zwei Hexen, die sich erst nicht mögen und die doch die besten Freundinnen werden. Eine Geschichte, die zeigt, dass Toleranz gegenüber andersartigem notwendig ist. Eine Geschichte, die zeigt, dass es wichtig ist, zu sich selbst zu stehen und für seine Meinung einzutreten.
Das Musical ist klasse, nicht nur von den Liedern und der Story. Auch das Bühnenbild und die Kostüme sind ein opulenter Augenschmaus. Ich werde mit Sicherheit noch ein weiteres Mal gehen… Den Abend haben wir dann so ganz gemütlich mit der kompletten Family in der Hitradio Antenne 1 – Cafeteria im SI-Centrum ausklingen lassen! Ich behaupte ja immer, da gibt es die besten Hamburger und Pommes in ganz Stuttgart…

Zoobesuch in Zürich

Gestern waren wir im Züricher Zoo. Die Stuttgarter Wilhelma bietet ihren Mitgliedern immer wieder diese Möglichkeit an, andere Zoos kennen zu lernen und organisiert Busfahrten dorthin. Es sind dann meistens 300 – 400 Personen die in acht oder mehr Bussen anrollen.

Der Züricher Zoo ist landschaftlich sehr schön außerhalb von Zürich gelegen und bietet den Tieren sehr naturnahe Gehege. Die Hauptattraktion im Züricher Zoo ist die Masoala Regenwald-Halle – eine über dreißig Meter hohe Halle, die größer als ein Fußballfeld ist. Darin wurde ein Stück Regenwald nachgestaltet, mit allem was dazu gehört. War sehr spannend zu entdecken.


Eine weitere Attraktion sind die Galapagos-Riesenschildkröten – die sind echt riesig, hätte ich nie gedacht. Und vor allem ziemlich schnell unterwegs.

Aber auch die freilaufenden Pfauen haben mich fasziniert – ich finde Pfauen sehr schöne Vögel, deren leuchtendes Gefieder mich immer in den Bann zieht.

Alles in allem ein schöner, entspannter und sonniger Tag. So warm und sonnig, dass ich den ersten Sonnenbrand habe…

Zeitung lesen bildet wirklich ;-)

Aber anders als man denkt – die von mir abonnierte Tageszeitung bietet immer wieder für Abonnenten spezielle Veranstaltungen an, zu denen man vergünstigt Karten erwerben kann. Heute Abend war das ein Weinseminar / eine Weinprobe in der Weinhandlung Bronner in Ludwigsburg mit bzw. über Bordeaux- Wein.
Ich trinke ja gerne Wein und bilde mir auch durchaus ein, ein bißchen was davon zu verstehen. (Nein, damit meine ich nicht, dass ich rot von weiß unterscheiden kann…)

Aber das heute war eine echte Premiere – Bordeaux-Wein hatte ich noch nie getrunken und das war ein völlig neues Geschmackserlebnis. Dank sehr netter und kompetenter Tischnachbarn habe ich wesentlich mehr gelernt als das, was unser Sommelier erzählt hat. Und ganz ehrlich – es hinterlässt einen bleibenden Eindruck, wenn man Weine verkostet, bei denen die Flasche vierzig Euro kostet und die Jahreszahl 2001 auf dem Etikett steht. Das sind Weine, die man sich nicht eben mal so kauft – das sind Weinsorten und Jahrgänge, die man kennen muss, um sich sowas in den Keller zu legen. Der heutige Abend hat Eindruck hinterlassen – ich freu mich schon darauf, eine der drei Flaschen Bordeaux, die es als Abschiedspräsent gab, bei einer passenden Gelegenheit zu öffnen.

Wobei – für mich war das Highlight des Abends nicht die eigentliche Weinprobe, sondern anschließend die Besichtigung der Bronner’schen Schatzkammer. Da liegen Weine, für die man locker ein ganzes Monatsgehalt hinblättern kann – die anwesenden Weinkenner haben regelrecht feuchte Augen bekommen.

Als passenden Abschluß gab es einen süßen Wein, einen 2001er Sauternes „Chateau de Myrat“. Einen echten Frauenwein, um mal in das Klischee abzurutschen… Sah aus wie Öl, hatte eine Konsistenz wie Öl – und schmeckte sowas von lecker, ich hätte so eine Flasche alleine trinken können. Wird auch ein Wein sein, den ich mir wahrscheinlich nie selber gönnen werde, auch hier kostet die Flasche vierzig Euro…

Alles in allem war der Abend ein echtes Geschmackserlebnis, nicht nur wegen der Weine sondern auch wegen des dazu passenden Essens, das gereicht wurde. Und es ist nicht meine letzte Weinprobe im Hause Bronner – ich bin auf den Geschmack gekommen.