Ich sollte mehr schlafen….

….oder weniger Tanzen 😉

Aber der Abend gestern war schön – in „meiner“ Tanzschule war „Schwäbische Nacht“. So richtig nett mit schwäbischem Essen, Showeinlage und viiieeel Tanzen. Da kann es schon Mal passieren, das man nicht auf die Uhr achtet und erst um halbdrei morgens heimkommt. Naja, jetzt werde ich mal versuchen, meine beiden Kuchen fertigzustellen und ein brauchbares Mittagessen zu zaubern. Meine Eltern kommen – mein Ruf steht auf dem Spiel 😉

Viel zu schnell vorbei….

… waren meine drei freien T age. Eigentlich ja dreieinhalb, da ich am Donnerstag bereits um 14 Uhr Feierabend machen durfte. Und dank Sturmtief „Emma“ war das Wochenende auch sehr erholsam – wir sind einfach nicht vor die Türe. So ein Wochenende mit ein paar guten Büchern hat auch mal was….

Was ein genialer Nachmittag!

Heute war einer der wenigen Tage, an denen mich ein Wochenenddienst so ein bißchen nervt. Naja, ist ja auch unfair, wenn man bei strahlendem Sonnenschein im Büro sitzen darf. Dafür war der Dienst herrlich ruhig und entspannt, wir Kolleginnen hatten Zeit mal so richtig miteinander zu klönen. Und nach Feierabend habe ich mir sofort die Kamera geschnappt und mein Mann und ich sind spazieren gegangen. Zum Glück habe ich ein recht umfangreiches „Archiv“ mit Wandervorschlägen, die immer wieder in der Stuttgarter Z eitung sind – darunter haben wir dann auch unseren heutigen gefunden: Durch die Weinberge von Endersbach nach Strümpfelbach.  Es war einfach klasse!

Unterwegs mit dem Teleobjektiv in fremden Vorgärten Blumen gepflückt….

In den Weinbergen versucht, die Lichtstimmung und die streng grafische Ordnung mit der Kamera einzufangen:

Und immer wieder stehen geblieben und die Aussicht auf das Remstal und Waiblingen genossen:

Man konnte unheimlich weit schauen, schade, dass ich mal wieder kein Fernglas dabei hatte. Von mir aus kann der Winter jetzt bleiben wo er will – immer her mit der Sonne und den schönen Tagen! Es war superschön draußen, wir waren ohne Jacken unterwegs, in der Sonne war es mehr als angenehm.

Ich muss…

  • die Küche nass rauswischen
  • staubsaugen
  • Wäsche waschen
  • die Wohnung aufräumen
  • Wäsche aufhängen
  • das Bad putzen
  • Mittagessen kochen
  • staubwischen

Ich würde gerne…

….einfach noch länger auf dem Balkon in der Sonne sitzen und nichts tun.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Ab morgen läuft alles wieder seinen geregelten Gang. Aber die letzten Tage haben Spaß gemacht. Es ist lange her, dass wir an Fasching so viel unterwegs waren – aber das ändert sich. Ich habe heute schon nach einer Ferienwohnung für März 2009 in der Umgebung von Basel gesucht, nächstes Jahr wollen wir endlich mal den Basler Morgenstreich ansehen!

Fasching in Stuttgart…

oder: Wie man vier Stunden Guggenmusik regungslos über sich ergehen lässt. Nein, nicht ich – ich kann bei Guggenmusik nicht still stehen und die Hände nicht ruhig halten. Aber der große Rest der anderen Zuschauer beim Monsterkonzert heute abend in Stuttgart auf dem Marktplatz. Es war manchmal beinahe faszinierender, die anderen Zuschauer zu beobachten als die Guggenmusiker…

Von Stimmung kaum was zu spüren, der große Teil der Zuschauer stand einfach nur da, ohne mitzuklatschen oder auch nur zu schunkeln. Ging alles erst nach Aufforderung und dann auch nur sehr verhalten. Stimmt schon: der typische Schwabe geht zum Lachen in den Keller… Hier mal ein großes Danke schön an meine Eltern für meine bayrischen Gene 😉

Trotzdem: es war klasse, acht (oder neun) tolle Guggenmusik-Gruppen, die super gespielt haben. Tolle Kostüme, klasse Musik!

Brüller des Abends: hinter uns eine Frau, die unbedingt mit dem Handy telefonieren musste (es war nicht gerade leise…) und ihrem Gesprächspartner dann lautstark folgenden Satz um die Ohren knallte: „Ich bin hier Stuttgart, da ist Guggenmusik, hier ist echt die Hölle los, hier brennt die Hütte“. Ich bin vor Lachen beinahe zusammen gebrochen… Die Gute hat offensichtlich noch nie richtig Fasching gefeiert – heute abend brannte höchstens ein kleines Streichholz…