Gestrickt wird hier…

…gelegentlich auch noch. 😉
Bereits im Mai sind meine Ringelsocken fertig geworden:

Gestrickt aus 64 g einer gut abgelagerten Sockenwolle, die ich vor ziemlich genau 3 Jahren gekauft habe.
Außerdem stricke ich mal wieder an einem MKAL, also einem Mystery Knit Along mit. FĂŒr die Nichtstricker – das ist sozusagen ein Überraschungsei, das von vielen Leuten gleichzeitig gestrickt wird. 😉
Oder anders ausgedrĂŒckt: ein Designer entwirft eine Anleitung, die er hĂ€ppchenweise im Abstand von z.B. einer Woche veröffentlicht. Vorab ist nur bekannt, was das Endprodukt sein wird – Tuch, Schal, Stola oder Ă€hnliches. Wie es genau wird ist unbekannt und man muss sich ĂŒberraschen lassen. Da das aber viele hundert Menschen gleichzeitig stricken, ist es spannend zu beobachten wie unterschiedlich ein und die selbe Anleitung aussehen kann.
Und so sieht die HĂ€lfte meines Tuches aus:

Es ist der MKAL „Starting Point“ von Joji Locatelli. Das gleiche Dreieck muss ich jetzt nochmal stricken, das sieht die Anleitung so vor. Und ĂŒbermorgen erfahren wir im letzten Anleitungsteil, wie das komplette Tuch aussehen wird und wie die beiden gestrickten Dreiecke zusammengefĂŒgt werden. Ich bin gespannt… 🙂

Fertige Strickprojekte im April

Im Moment bin ich stricktechnisch sehr produktiv – im April wurden gleich zwei TĂŒcher fertig:

In Violett das Tuch „Dotted Rays“ nach der Anleitung von Stephen West aus einem Merino- Farbverlaufsgarn von OrangeSox und einem Strang Koigu Merino. Das Tuch in Blau-TĂŒrkis ist ein „Xuan Wrap“ nach der Anleitung von Ambah O’Brian aus 500g Austermann Merino 160. Fotografiert habe ich die beiden TĂŒcher auf dem Dachboden des Hauses in dem wir wohnen, dort kann WĂ€sche aufgehĂ€ngt werden. Und es ist hell genug fĂŒr farbtreue Bilder. 😉

Ich habe den Tag heute…

…wieder an der NĂ€hmaschine verbracht und mir ein Jerseykleid genĂ€ht. Heute ist das linke Kleid entstanden, das rechte Kleid hatte ich schon vor einiger Zeit genĂ€ht. Und am rechten Kleid muss ich auch nochmal nacharbeiten – im Schnittmuster sind optionale TaillenabnĂ€her eingezeichnet, an die ich mich beim ersten Versuch nicht getraut habe. Das zweite Kleid hat die AbnĂ€her und sitzt damit deutlich besser, deswegen muss ich die in das violette Kleid noch einarbeiten. GenĂ€ht ist das Kleid ĂŒbrigens nach diesem Schnitt von Lillesol & Pelle.

Und wenn ich nicht gerade….

…cachen gehe, arbeiten bin, mich um Haushalt und Hunde kĂŒmmere dann stricke und nĂ€he ich. Und zumindest vom Gestrickten gibt es auch Bilder. 😉 Zum einen ist ein paar schöne bunte Socken fĂŒr mich fertig geworden, aus kuschelweicher Lanartus-Wolle:

Und zum anderen stricke ich gerade fleißig an diesem Tuch hier – es soll bis Ende April fertig werden:

Dog Walking on Sunday…

…so lautet der Name der Anleitung fĂŒr diese Jacke:

Die Jacke war wieder ein Teststrick, der eigentlich schon Ende Dezember fertig sein sollte. Aber irgendwie wurde ich nicht fertig, es zog sich. Anfang Februar habe ich beschlossen – bis Ende Februar beende ich die Jacke. Und ich habe es hin bekommen, am 28.02. habe ich spĂ€tabends das BĂŒndchen abgekettet. Heute war dann Fototermin, natĂŒrlich mit Hunden. Gestrickt ist die Jacke aus dem wunderbaren Garn „Schura“ von der Wollerey – eine tolle, robuste Mischung aus 80% Schurwolle und 20% Ramie. Keine schmuseweiche Wolle, aber auch nicht kratzig, ich finde sie trĂ€gt sich prima.

Tausche Projektbeutel…

…gegen Wolle und handgemachte Seife – das war der Deal, den ich mit einer Bekannten aus dem Stricktreff getroffen hatte. Sie hatte sich aus meinen Stoffen einen tollen Stoff ausgesucht, echter Prilblumen-Retro-Look:

Im Gegenzug dazu durfte ich mir bei einem unserem Stricktreffen im Leipziger NĂ€h- und Strickcafe Wolle aussuchen:

Gemacht hatten wir den Deal schon Anfang Januar, der Projektbeutel war dann auch schnell genĂ€ht – allerdings haben wir uns jetzt wochenlang nicht gesehen. Wir waren irgendwie immer abwechselnd beim Stricktreff. Am Freitagabend waren wir dann mal gemeinsam dort – allerdings hatte ich den Projektbeutel vergessen…
Also habe ich kurzerhand beschlossen, ihr den Projektbeutel in den Briefkasten zu werfen – aber das ist einen eigenen Blogeintrag wert. 😉

Man könnte meinen…

…kaum hab ich wieder einen Job, hab ich keine Z eit mehr zu bloggen. Irgendwie stimmt es auch ein kleines bißchen. Aber nicht wegen zu viel zu tun – ich verbringe die Z eit einfach nicht am Laptop. Sondern an der NĂ€hmaschine. Oder im Stricksessel. Oder mit den Hunden draußen. Und so Kleinigkeiten wie Hausarbeit gibt’s ja auch noch…. 😉 Heute kann ich dann mal was Fertiges zeigen:

Das zweite Shirt nach dem Schnitt „Martha“ von Milchmonster ist fertig. Dieses Mal aus T -Shirt-Jersey, alle Kanten sind mit elastischem SchrĂ€gband eingefasst. Geht zwar relativ flott, wenn man das macht allerdings begeistert mich das Ergebnis nicht wirklich. War ein Experiment, muss ich nicht wiederholen. Martha Nr. 3 liegt bereits zugeschnitten auf dem NĂ€htisch, mal sehen wie lange ich dafĂŒr brauche.

Mal wieder eine…

….Tasche fĂŒr das Handy – bisher hatte ich eine gekaufte LederhĂŒlle zum aufklappen drumherum, die hat allerdings gestern auf dem Heimweg im Zug das Zeitliche gesegnet. Und irgendwie fand ich dieses Aufklappen dann auch blöd, beim telefonieren war stĂ€ndig die Klappe im Weg. Eigentlich wollte ich mir keine Handytasche mehr selber nĂ€hen, es ist immer eine ziemliche Frickelei und dann hat man doch irgendwo noch sichtbare SeitennĂ€hte und so richtig passen tun die Teile auch nie.
Nach ein bisschen Recherche im Internet habe ich dann aber heute „die“ perfekte NĂ€hanleitung gefunden, gut beschrieben und mit genauer Anleitung, um sich die Vorlage ans eigene Handy anzupassen. Also gemessen, gerechnet und gezeichnet, danach zugeschnitten und genĂ€ht. Nach knapp einer Stunde hatte ich eine fertig Handytasche:

Mein Handy passt sehr gut rein, vor allem kann ich es hier mit seiner SilikonhĂŒlle drin unterbringen – ohne diese Schutz ist mir das Handy beim halten nĂ€mlich immer zu dĂŒnn und rutschig.

Ich glaube, ich habe…

…“das“ Schnittmuster fĂŒr T-Shirts gefunden. Also ehrlicherweise muss ich zugeben – es liegt schon seit mindestens einem halben Jahr bei mir herum, ich hatte es sogar schon ausgedruckt. Nur zum zusammenkleben der einzelnen BlĂ€tter war ich immer zu faul… 😉
Am Dienstag habe ich mich allerdings endlich hingesetzt, das Schnittmuster zusammengebastelt, auf Folie ĂŒbertragen, die Teile aus dem Stoff ausgeschnitten und angefangen zu nĂ€hen. Mittwoch und Donnerstag hatte ich keine Z eit bzw. keinen Kopf fĂŒr die NĂ€hmaschine so dass ich heute weitergemacht habe. Und hier ist es, mein erstes Shirt nach dem E-Book „Martha“ von „Milchmonster„:

Es sitzt perfekt, es ist wunderbar lang und kuschlig. Das Schnittmuster gibt noch viele Möglichkeiten her, das Shirt zu verĂ€ndern – ohne
Tasche, Kapuze, Rundhals- oder V-Ausschnitt, kurze Ärmel usw. Ich werde sicher noch ein paar Shirts nach diesem Schnitt nĂ€hen.

Endlich muss ich meine….

…ganzen Postkarten mit den blöden SprĂŒchen nicht mehr in einer Kiste aufbewahren sondern hab was davon:

In meiner ersten eigenen Wohnung hatte ich einen Teil der Postkarten schon an zwei Magnettafeln hĂ€ngen, die an der SchiebetĂŒr zur KĂŒche angebracht waren. Bei den folgenden UmzĂŒgen hatte ich irgendwie nie den richtigen Platz fĂŒr die beiden Tafeln, irgendwann habe ich sie dann entsorgt und die Postkarten fristeten ihr Dasein in einem Karton. Mit einem Teil davon konnte ich in der vorigen Wohnung dann irgendwann das WC dekorieren, aber leider nicht mit allen. Nach dem Umzug hierher war mir klar, dass ich wieder Platz fĂŒr alle Postkarten habe. Die Bilderrahmen aus der alten Wohnung hatten ihren Platz im Ankleidezimmer gefunden, und fĂŒr den Rest musste ich nur noch eine Idee haben, wie ich eine möglichst große magentische FlĂ€che gestalte, denn die Postkarten hatten sich vermehrt. 😉 Und dann bin ich bei Tchibo ĂŒber reduzierte selbstklebende Magnettafeln gestolpert und es war klar wie ich eine große Magnetwand realisieren kann. Da ich die selbstklebenden Tafeln nicht direkt auf die Tapete kleben wollte, habe ich mir im Baumarkt ein großes StĂŒck weiße RĂŒckwand-Platte besorgt und darauf die Tafeln aufgebracht:

Die Postkarten halten mit kleinen (aber starken) Neodym-Magneten fast unsichtbar. Und Platz fĂŒr ein paar neue Karten ist auch… 😉