Alltägliches…

…Bild auf dem Weg zur Arbeit – nichts zu sehen, mit dem Auto durch eine dicke Nebelsuppe zu fahren, die gerade mal die Rücklichter einiger weniger Autos vor einem erkennen lässt.
Ein zwiespältiges Gefühl beim Fahren – auf der einen Seite mag ich diese mystische Abgeschiedenheit im Nebel, dieses Gefühl dass um einen herum nichts weiter ist, sein kann. Auf der anderen Seite erfordert es höchste Konzentration um etwaige Hindernisse und Ähnliches rechtzeitig zu erkennen.

Und bevor jetzt jemand meckert – hier stehen wir alle im Stau… 😉

Es gibt so Situationen…

…die sind hervorragend dafür geeignet, dass ich alles stehen und liegen lasse und nach meiner Kamera renne. Das hier war so eine:

Da bin ich nichts ahnend in der Küche und will mir einen Nachmittagskaffee gönnen und als ich zu den Fenstern des Wintergartens raus schaue sehe ich einen Igel durch unseren Garten spazieren. Das war einfach zu putzig, wie er unseren Garten inspiziert hat – mal sehen, ob ihm das bereitgestellte Igelquartier unter dem Grill aufgefallen ist…

Das Leben geht manchmal…

…seltsame Wege: In Stuttgart habe ich jahrelang mit meinem Bruder im gleichen Gebäude aber bei verschiedenen Firmen gearbeitet. Nach einer Turbo-Entwicklung beim Thema Jobsuche (ich sag nur Headhunter…) in dieser Woche steht es nun fest – ich hab ab Montag einen neuen Job. Und mein Bruder wird nächstes Jahr bei diesem Unternehmen anfangen, das ist bereits in trockenen Tüchern. Wir arbeiten also dann in der gleichen Unternehmensgruppe, aber an verschiedenen Standorten… 🙂

Der heutige Tag…

…war ein Herbsttag wie aus dem Bilderbuch – schon beinahe logisch, dass wir ihn nochmal für eine schöne Wanderung genutzt haben. Und was gibt es im Herbst schöneres als bunt verfärbte Blätter? Aus diesem Grund haben wir als heutiges Ziel den „Großen Ahornboden“ im Karwendelgebiet ausgewählt – und es hat sich gelohnt, wir haben eine wunderschöne Wanderung gemacht und außerdem ganz viel Landschaft angeschaut:

(Klick aufs Bild macht groß)

Ich selbst war dort als Kind schon mal, es ist mindestens 25 Jahre her – damals gab es noch keinen Euro sondern eben D-Mark und österreichische Schilling. Dieser Umstand führte damals dazu, dass ich beinahe auf ein Eis verzichtet hätte, welches meine Eltern mir spendieren wollten – ich durfte selber gehen und mir eines kaufen und kam vom Kiosk mit den Worten „Da kauf ich kein Eis, das kostet ja 7 Mark…“ zurück. Woher sollte ich auch wissen, dass der angeschriebene Preis österreichische Schilling waren und etwa 1 D-Mark entsprachen? Zum Glück wurde ich von meinen Eltern aufgeklärt und konnte doch noch mein Eis kaufen… 😉

Gestern waren wir dann…

…auch mal auf der Wiesn – zumindest anschauen wollte ich mir das Ganze mal, wenn auch ganz ohne Bier und Bierzelt. Aber so ein Wiesn-Bummel mit „hier ein Fischbrötchen, da eine Wurstsemmel, dort eine Schoko-Banane“ macht auch so richtig Spaß – zu sehen gibt es genug…
Hin- und Rückweg waren aber beinahe genauso spannend – auf der sog. S-Bahn-Stammstrecke in München gab es massive Probleme. Und wenn man sich dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht auskennt ist Geduld gefragt…

Diese Woche…

…kann ich einfach noch so „vertrödeln“ – ab kommender Woche geht sozusagen wieder der „Ernst des Lebens“ los, wenn alles klappt darf ich ab nächsten Montag für vier Monate eine Weiterbildung / Auffrischung besuchen. Ich bin gespannt – der Kurs nennt sich „PC-gestützte Bürowirtschaft und Auftragssachbearbeitung mit SAP, Lexware, Datev“, das klingt zumindest mal vielversprechend.
Ich bin gespannt, wie lange ich brauche um wieder mit einem geregelten Tagesablauf klar zu kommen – nicht, dass ich hier ein Lotterleben führen würde, aber im Moment bin ich an keinerlei zeitliche Vorgaben gebunden…

So, jetzt aber…

…endlich die Bilder vom letzten Wochenende. 🙂
Den letzten Samstag haben wir in Heidelberg verbracht – mit xundneunzigtausend anderen T ouristen zusammen. Schön war’s trotzdem:

Und am Sonntag haben wir die alte Heimat, sprich Stuttgart als Touristen unsicher gemacht – das hat was. Vielleicht schaffen wir es ja auf die Art und Weise, all das anzuschauen, was wir nicht hinbekommen haben solange es unser Wohnort war. Nachdem wir am Sonntag in Stuttgarts tollstem Biergarten, im „On Top“ am Killesberg superlecker zu Mittag gegessen hatten,
brauchten wir etwas Bewegung – und dann bietet sich natürlich ein ausgiebiger Spaziergang im Höhenpark Killesberg an. Passenderweise ist dort gerade die alljährliche Dahlienschau, so dass ich eine ganze Menge Blümchenbilder mitgenommen habe: