Nicht zu ändern

Manche Dinge sind, wie sie sind. Sie wären mit ein bisschen gegenseitiger Aufmerksamkeit vermeidbar gewesen – und sind nun nicht mehr zu ändern. Manche Wege muss man gehen, auch wenn sie einem schwer fallen und hart werden. Schade, dass es dabei auch noch zu Schwierigkeiten von einer Seite kommt, von der man sich mehr Verständnis erhofft hätte.

Kultur mal ganz anders…

Mir war nicht mehr bewusst, wie schön das Staatstheater Stuttgart innen ist:

Und passend zu dieser opulenten Atmosphäre war ich gestern im Ballett (das allererste Mal in meinem Leben…), in Dornröschen – ein Ballett mit einem Prolog und drei Akten nach der Erzählung „La belle au bois dormant“ von Charles Perrault und der Musik von Tschaikowsky.
Ich bin immer noch hin und weg… Es war ein Augen- und Ohrenschmaus… Ich wusste von einer ballettinteressierten Kollegin, dass Dornröschen zu den Juwelen im Repertoire des Stuttgarter Balletts gehört und die Tänzer mit einer Vielzahl von anspruchsvollen Rollen glänzen, die technisch herausfordernd und darstellerisch mit hoher Individualität charakterisiert sind. Die Stuttgarter Inszenierung stammt von Marcia Haydée und wurde 1987 uraufgeführt, das gestern war die Premiere einer Wiederaufnahme. Allein schon das Staatstheater selbst versetzt einen ja in eine andere Welt – Musik und Kostüme haben ein übriges dazu getan… Die Kostüme waren liebevoll und farbenprächtig – einfach märchenhaft. Und die künstlerischen Leistungen waren atemberaubend.

Ich muss mal sehen, ob ich irgendwann noch Mal eine Karte ergattern kann – das möchte ich mir noch Mal ansehen.

ohne große Worte

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben
unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit,
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit,
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit,
suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit,
behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit,
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit.

(aus Prediger 3,1-7)

Mir fehlen…

die eigenen Worte – deswegen muss ich mich fremder Worte bedienen…

Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.
(Charles de Gaulle)

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner T eile.
(Aristoteles)

Tue nie etwas halb, sonst verlierst du mehr, als du je wieder einholen kannst.
(Louis Armstrong)

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
(Friedrich Hebbel)

Verurteile niemanden, in dessen Lage du nicht selber warst.
(unbekannt)

Tolles Spiel….

Auch wenn ich ja sonst nicht so der Fußball-Fan bin und mich mehr an den Sätzen „Ein Spiel hat neunzig Minuten“ und „Das Runde muss ins Eckige“ (oder so…) orientiere…

… das Spiel gerade eben war klasse! Hat Spaß gemacht, es anzuschauen. Und eines weiß ich – das nächste EM-Spiel Kroatien – Deutschland am 12.06. werde ich irgendwo in einer Kneipe anschauen. Allein auf dem Sofa macht es nicht so viel Spaß…

Sonntag morgen um halbacht…

… ist die Welt noch in Ordnung. Gerade eben festgestellt, dass es richtig gut tut, anderthalb Stunden über die Felder zu walken, den iPod mit Wolfgang Petry in den Ohren und den Gedanken einfach freien Lauf zu lassen.

Jetzt wird erst mal gefrühstückt – und dann müssen die Gedanken in Worte gefasst werden, die sich angesammelt haben.

Mädelsabend mal ein bißchen anders

Und zwar ohne Kino – aber dafür im Theater. Genauer gesagt im Theater an der Linde in Weinstadt-Strümpfelbach. Ein kleines, privates Theater mit nur 30 Plätzen – das kleinste Theater Deutschlands.

Das Stück hieß „Mord und Taktschlag – Ein Abend mit Beil Weib und Gesang„.
Lieder von der Liebe und Geschichten von Mord.
Frauen lieben leidenschaftlich, was ihnen und anderen Leiden schafft. Also suchen sie unermüdlich nach ihrem Märchenprinz, geben ihm alles – gefragt oder ungefragt, und sie opfern dem Vermeintlichen zuweilen die besten Jahre ihres Lebens. Doch wehe, wenn sie enttäuscht werden! Ernüchtert, verbittert und wütend mutieren die gerade noch Schmachtenden zu erbarmungslosen Rächerinnen. Niederträchtigen Liebhabern, gleichgültigen Ehemännern und anderen Objekten der Begierde wird kurzer Prozess gemacht und auf raffiniert-elegante Art und Weise alles genommen, was ihnen wichtiger war: Gesundheit, sozialer Status und des Öfteren auch das Leben.
(Originaltext von der Webseite)

Ein ungewöhnlicher Spielort und ein ungewöhnliches Stück. Aber es hat unheimlich viel Spaß bereitet – und ich war sicher nicht das letzte Mal dort.