Na also, geht doch….

So ein T ag mit Magen-Darm-Unpässlichkeit hilft da enorm… Hätte zwar nicht sein müssen aber ich habe die Zeit wenigstens sinnvoll genutzt. Das reicht erst mal als „Grunddeko“ für alle Fenster in der Stube und der Küche. Und für den Rest kann ich ja nach dem ersten Advent weiterbasteln – oder andere Fensterbilder dekorieren, die ich sicher auch noch habe.

Passend zu meiner…

…auffälligen Jacke für die Hunderunde habe ich mir einen knallbunten Loop gestrickt:

Und das Ganze auch noch in Rekordzeit – am Mittwoch letzte Woche angefangen, am Samstag abgekettet. Aber das habe ich ja schon öfter festgestellt, dass ich mit Farbverlaufsgarn schneller als sonst stricke – im aktuellen Fall war das immer „den Ringel mache ich jetzt noch fertig“… 😉
Verstrickt habe ich 100g HighTwist-Sockenwolle, die ich dieses Jahr auf dem Leipziger Wollefest gekauft habe. Und eigentlich habe ich mich nach dem Kauf öfter mal gefragt „was mach ich bloß mit dem quietschbunten Ding“ – aber mit der Anleitung ist es auf jeden Fall auch für mich tragbar.

Vor lauter Blog…

…überarbeiten habe ich diese Woche noch nicht eine einzige Masche gestrickt. Und dabei wollte ich doch an diesem Tuch hier den „Mustersatz“ noch fertig stricken, bevor ich es in den Winterschlaf lege:

Winterschlaf deswegen, weil es kein Strickprojekt für zu Hause ist sondern mein „Wollmarkttuch“ bleiben wird – für zu Hause ist es zu „langweilig“. Es sind nämlich endlos lange Reihen rechter (oder linker) Maschen – die stricken sich nämlich nur fast wie von selbst, wenn man auf einem Wollmarkt am Stand sitzt, Leute beobachtet, mit der Kundschaft redet. Auf dem Sofa ziehen die sich wie Kaugummi… 😀

Vor zwei Jahren und drei Monaten…

…also im Juli 2012 habe ich dieses Tuch hier angeschlagen – heute habe ich es endlich fertig gestrickt:

Die Anleitung „Rockefeller“ stammt von Stephen West, verstrickt habe ich knapp zwei Stränge Wollmeise. Ich habe die Tuchzipfel anders als in der Anleitung vorgegeben gestrickt, das war aber auch das, weswegen mich dann die Lust am
weiterstricken verlassen hat. Ursprünglich werden die Z ipfel zweifarbig in kraus rechts gestrickt – das fand ich aber irgendwie
„langweilig“ und nicht zum Tuch passend. Also habe ich abgeändert und ein Teil des Musters aus dem Hauptteil des Tuchs wieder aufgegriffen. Das hatte allerdings zur Folge, dass ich mit drei Knäuel Wolle arbeiten musste, was ich wiederum extrem nervig fand. Also flog das Projekt in die Ecke. 😉
Aber im Zuge meiner ganz persönlichen „ich arbeite alle UfOs ab“-Challenge für 2014 habe ich jetzt einfach konzentriert daran gearbeitet. Ich freu mich darauf, das Tuch das erste Mal tragen zu können!

Es wird Zeit…

…dass es so richtig kalt wird – ich will endlich meine ganzen selbstgestrickten Schals und Tücher tragen können. Ich habe nämlich schon wieder eines fertig:

Diese wunderschöne Handfärbung mit dem Namen „Junigarten“ von Eva (lakeside) hatte ich nämlich beim Bloggen entdeckt und ich hatte mich spontan wollverliebt. Angestrickt habe ich das Garn sehr schnell, aber da es aufgrund der einfachen Anleitung (Linus über ravelry) ein reines Unterwegsprojekt war, dauerte es dann doch ein bisschen bis zur Fertigstellung.

Bastelarbeiten aus der Kategorie…

…Dinge, die die Welt nicht braucht, die aber trotzdem Spaß machen. Heutiges Thema „wir basteln einheitliche Ordnerrücken-Schilder“:

Mein Woll- und Handarbeitsregal gewinnt so rein optisch mit seinen vielen Plastikkisten nun wirklich keinen Schönheitspreis. Dazu kam ein Sammelsurium an Ordnern und Zeitschriftensammlern für die von mir abonnierte Simply Stricken und ausgedruckte Anleitungen. Wenigstens das konnte ich mit wenig Aufwand hübsch gestalten – Wollbilder habe ich genug auf meiner Festplatte. 😉
Der Rest ist Fleißarbeit – ein großes Bild mit dem Bildbearbeitungsprogramm in vier gleich große Teile „schneiden“ und diese in Word in eine Vorlage für Ordnerrücken-Etiketten einfügen. Textfelder einfügen für die Ordnerbeschriftung, dabei darauf achten wie die Ordner im Regal angeordnet werden sollen. Danach das ganze auf dickerem Papier ausdrucken, ausschneiden und auf die Ordnerrücken kleben. Fertig ist eine hübsche Ablage. 🙂

Auch dieser TGV…

…war (für mich) Hochgeschwindigkeitsstricken – am 14.09. angeschlagen, gestern beendet, schon gewaschen und ganz minimal gespannt. Ein etwas abgewandelter TGV in meiner absoluten Lieblingsfarbe:

Und weil wir gerade beim Thema Lieblingsfarbe sind – an den Hausschuhen konnte ich einfach nicht vorbei gehen, die mussten gekauft werden. Lila! Und in Strickoptik! 😉

 

Ich dachte immer, dass kann…

…mir doch nicht passieren, das ich ein Projekt anfange und dann komplett vergesse, dass es existiert. Tja, kann mir wohl doch passieren. Als wir im März 2012 mit den Oberpfälzer Stricklieseln im Freiland Museum Neusath-Perschen waren habe ich aus Sockenwollresten ein Tuch in der gleichen Art wie mein Heidetuch begonnen, auch danach habe ich noch fleißig daran gestrickt. Und irgendwann ist es in eine Kiste gelegt und vergessen worden.
Als ich jetzt am überlegen war, was ich an den nächsten beiden Wochenenden als Strickprojekt mitnehmen möchte, fiel mir das Tuch wieder ein und ich habe es heraus gekramt und wieder daran weitergearbeitet. Und auch an den beiden Wochenenden wird es mich begleiten – jetzt am 21.09. begleite ich Sabine ja nach Rohrbach bei Regen zu „ois um d’Woi“ und am 27. + 28.09.2014 ist Sabine im Freilichtmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen beim Backofenfest mit einem Stand. Und auch da bin ich dabei. Und ja, ich versuche meine Strickprojekte an die jeweiligen Märkte und die zu erwartende Besucherklientel
anzupassen – schließlich soll es ja allen Beteiligten Spaß machen, sich über das zu unterhalten, was man so auf den Nadeln hat. Und deswegen habe ich mich für ein Projekt aus stinknormaler Industrie-Sockenwolle entschieden, das kennen die meisten und damit können die meisten was anfangen. Ravelry, ausgefallene Anleitungen und handgefärbte Garne ist da eher nicht so zielführend. 😉

(anklicken vergrößert das Bild)

Das war nun wirklich…

…und wahrhaftig Hochgeschwindigkeitsstricken – mein TGV ist seit Samstagabend schon fertig. TGV steht ja eigentlich für „train à grand vitesse“, also Hochgeschwindigkeitszug – die Designerin des Tuches hat da kurzerhand „tricot à grand vitesse“, also Hochgeschwindigkeitsstricken daraus gemacht. 😀 Und ich muss wirklich sagen, das strickt sich wirklich flott und so „nebenher“ und bringt den Farbverlauf der ausgewählten Wolle gut zur Geltung:

Und weil ich am Sonntag in Kirchdorf noch was zum stricken brauchte, habe ich kurzerhand die dort beim Regenbogenschaf gekaufte Wolle gewickelt und angestrickt, auch das wird ein TGV:

(anklicken vergrößert die Bilder)

Mal wieder…

…was Gestricktes fertig:

Das Tuch „Nangou“ aus meinem Lieblings-Tuch-Garn Pauline 550 von Zeenas Wollfühloase. Das Garn hat mit 550 m / 100 g eine schöne, laceartige Lauflänge ohne zu dünn zu sein – damit werden Tücher schon groß und fluffig. Was neues wurde auch gleich angestrickt – für eine Freundin stricke ich das Tuch „TGV“ – die Anleitung ist schlicht kraus rechts und damit ideal für ein Garn mit Farbverlauf. So kann dieser richtig zur Geltung kommen. Gestrickt wird aus einem Merino-Seiden-Garn von Bilum, welches ich in Hamburg gekauft habe: