Freitagsbeschäftigung….

Ich habe keine Ahnung, wie viele Kilo das sind. Und ich habe auch noch keine Ahnung ob entsaften und dann zu Gelee einkochen oder entsteinen und Marmelade machen die bessere Lösung ist. Ich bin mir sicher, ich werde es herausfinden.
Solltet ihr mich suchen – ich bin in der Küche… 😉
Die Kirschen gab es gestern übrigens als „Zugabe“ zum Milch holen, fast frisch aus dem Bauerngarten für sehr wenig Geld. Einen Kirschenentsteiner gab es als Leihgabe auch… 🙂

Gestrickt wird hier immer….

…noch fleißig – das Mitte Juni begonnene Tuch ist bereits fertig (wenn auch noch nicht gewaschen und in Form gespannt):

Ja, das war das Tuch bei dem ich die Anleitung erst nicht kapiert habe – sie hat sich während des Strickens aber als leicht  verständlich und einfach nachzustricken heraus gestellt. Ich habe wieder festgestellt – Garn mit Farbverlauf trägt dazu bei, dass man „schneller“ strickt. Man will irgendwie immer wissen, wie sich der Farbverlauf entwickelt. Und auch das wunderschöne Garn von hier ist bereits angestrickt:

Das Tuch wächst aber eher langsam, da es ein reines Unterwegs-Projekt ist – die Anleitung ist dafür perfekt.

Manchmal muss frau sich….

…einfach nur trauen – dann wird auch ein T-Shirt, bei dem die Ärmel nach dem Waschen zu kurz waren wieder tragbar:

Ich hatte mich so geärgert – gekauft als Langarm-Shirt, nur wenige Male getragen und gewaschen und die Ärmel waren zu kurz. Sah immer ein bisschen wie raus gewachsen aus, ich wollte es eigentlich schon zur Kleidersammlung geben. Bis ich auf die Idee kam, dann eben ein Shirt mit 3/4-langem Arm daraus zu machen. 🙂

Und wieder was…

…genäht. Dieses Mal aber für mich einen Projektbeutel nach der Anleitung für die Falttasche „Fannie“ aus meinem Stoff mit den strickenden Schafen:

Ich habe lediglich die Träger etwas kürzer gemacht, als in der Anleitung beschrieben – die fand ich bei meinem ersten Exemplar nämlich etwas zu lang. Ich freu mich so ein bisschen darüber, dass es mir beim Zuschneiden des Stoffes gelungen ist, jedes Schaf zu berücksichtigen ohne unnötig Verschnitt zu produzieren. Mal sehen, ob eine Tasche in dieser Art nicht auch eine Lösung für meinen Fahrrad-Lenkerkorb wäre.

Ich habe mal wieder…

ein bisschen was genäht. Zum einen sind zwei Projektbeutel für zwei liebe Ravelry-Mädels fertig geworden – deswegen sehen die Beutel auch ein kleines bisschen aus wie Zwillinge:

Und weil ich gerade so schön an meiner Nähmaschine gesessen habe, wurden endlich auch die letzten beiden Sofakissenbezüge
fertig genäht. Die lagen ja auch nur seit November letzten Jahres zugeschnitten in meinem Nähkästchen. *hust*

Ich muss die Kissen morgen nochmal genau anschauen, aber ich glaube ich habe es tatsächlich hinbekommen sechs unterschiedliche Hüllen zu nähen. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht schon die nächsten Nähprojekte in Planung hätte – zum einen habe ich noch den Stoff aus dem Stoffekontor Leipzig, der ein Rock werden möchte und die strickenden Schafe ein
Projektbeutel, zum anderen möchte ich mir schon eine ganze Weile nochmal eine Innentasche für meine Handtasche nähen.
Dieses Mal allerdings mit kurzen Henkeln und nicht so sehr mädchenhaft. Die Stoffe dafür liegen auch schon seit einer Ewigkeit bei mir. Und ein Beutel für meinen Lenkradkorb am Fahrrad möchte ich auch noch machen. Zeit hätte ich ja im Moment eigentlich genug – ich müsste mich nur motivieren können….

Wollverliebt….

…war ich nach einem Blogeintrag von Eva aka Lakeside-Wolle in einen der beschriebenen Stränge. In diesem einen Strang findet sich tatsächlich der komplette Junigarten von Evas Bildern wieder. Ich habe nicht lange überlegt, denn die Stränge von Eva sind alles Unikate und am Montag hat der Postbote mir ein Päckchen gebracht und seither kann ich die Farben im Original bestaunen:

Ganz spontan habe ich heute dafür bei Ravelry auch eine Anleitung gefunden, die dafür sicher gut geeignet ist – einfach nur kraus rechts ohne irgendwelchen Schnickschnack. Ich denke, das bringt die Farben am besten zur Geltung.

Die ruhige Seite…

…des Sonntags sieht dann so aus:

Nachdem ich ja einige UfOs abgebaut habe, war ich gestern der Meinung, dass ich auch mal wieder was anschlagen dürfte. Welche Wolle es werden sollte, war gleich klar – und dann habe ich zwei Stunden lang nach einer Anleitung gesucht. Ich hab ja nicht genügend davon gespeichert… 😉
Meine erste Bauchentscheidung war der Strahlensatz. Nachdem ich aber in die Anleitung geschaut habe, muss ich zugeben dass ich im ersten Anlauf nur Bahnhof verstanden habe. Das erschien mir ab dem Punkt wo der Chart “endet” alles so kompliziert… 🙁
Tja, es passierte was passieren musste – Fred bekam die Anleitung in die Finger, schaute sich das an und meinte “stell Dich nicht so an, das ist doch völlig logisch. Schlag mal an, Du wirst schon sehen.” Müssen Männer eigentlich immer recht haben??? 😉
Ja, es ist völlig logisch – ich bin mal wieder über mein typisches Verhalten “vorher schon genau wissen wollen wie es geht” gestolpert… Ich bin gespannt, wie das Farbverlaufsgarn aussieht, im Moment ist es sehr dunkellila, fast schwarz, das innere des Knäuels ist jedoch ein ganz helles Flieder.

Schon wieder ist eines….

…meiner UfOs fertig:

Das Tuch ist aus einem Garn von der Zauberwiese nach der Anleitung „Easy“ von Martina Behm gestrickt. Die Anleitung war in einer Extra-Ausgabe der Strickzeitung Sabrina drin – einer der seltenen Fälle, dass ich eine Zeitschrift nur wegen einer Anleitung kaufe. Geplant war das Tuch mal als Handtaschen-Unterwegs-Projekt, weil es tatsächlich total easy zu stricken ist – allerdings ist der zweite Teil der Anleitung so interessant, dass ich das Tuch ab da unbedingt fertig machen wollte. Ich dachte immer – ach komm, noch einmal wenden, eine Masche geht noch. 🙂

Seit heute weiß ich….

…wie Wolle bunt gemacht wird – Sabine hatte mich zum Wollefärben eingeladen, damit ich da auch mal weiß, wie das gemacht wird. Wir hatten trotz der brütenden Hitze einen angenehmen Tag (zum Glück gibt es auf dem Grundstück der Mühle genügend schattige Ecken…) und ich nenne jetzt vier wirklich selbst gefärbte Wollstränge mein eigen:

Wenn die Stränge komplett getrocknet sind, fotografiere ich sie nochmal einzeln, damit man die Farben besser sieht.