
Hier lese ich:
Kategorien
Archiv

…brütende Sommerhitze draußen und drinnen ist es auch nicht kühler – was aber nicht am Wetter liegt. Wir haben in Küche und WC gerade Bautrockner stehen, das sind noch Nachwirkungen von dem Wasserschaden, den wir Anfang Juni entdeckt hatten:

Die Teile sind zwar nicht besonders groß, machen aber ziemlichen Krach und heizen den Raum natürlich auch auf. Letzteres ist besonders in der Küche spannend, denn ich kann nicht alles an Lebensmitteln im Kühlschrank lagern, der platzt jetzt schon aus allen Nähten. Ich bin gespannt, wann ich die ersten verdorbenen Lebensmittel entdecke… :-/
Und wenn es richtig blöd läuft, sind die beiden Bautrockner nur Stufe 1 des Trocknungsprozesses – vermutlich muss in der Küche der Boden geöffnet werden, da sich der Estrich ebenfalls mit Wasser vollgesaugt hat.
Vor einiger Zeit fiel mir bei Sabine ein schöner Korb in die Finger, den sie eigentlich wegwerfen wollte. Das Innenfutter war nicht mehr wirklich hübsch, hatte Flecken und Löcher. Mir widerstrebte das ziemlich, da der Korb die perfekte Form und Größe für einen Sofa-Strickkorb hat und ich habe spontan beschlossen, der bekommt ein neues Innenfutter. Heute habe ich mich endlich dran getraut, den Plan in die Tat umzusetzen. Zuerst habe ich das alte Futter aus dem Korb herausgetrennt und an den Nähten vorsichtig in seine Einzelteile zerlegt:

Die alten Stoffteile habe ich dann auf den neuen Stoff aufgelegt und als Schnittmuster benutzt. Da der Korb auf dem Sofa stehen soll, habe ich mich für den gleichen Stoff wie bei meinen Sofakissen entschieden. Das Zusammennähen der einzelnen Teile war ein bisschen eine schwierige Angelegenheit, bei der ich froh war dass meine Nähmaschine dank „Schildkröten-Taste“ ganz langsam näht. Damit konnte ich ein paar knifflige Stellen gut meistern. Nachdem alles zusammengenäht war, habe ich das neue Futter von Hand am Korbrand fest genäht. Ich finde, er sieht schick aus:

…mit der Bahn in die weite Welt gemacht und meine Freundin Andrea in Stuttgart besucht. Das momentane Angebot der Bahn mit den Tickets für 19.- Euro muss man ausnutzen – und da ich die Strecke München – Stuttgart ohne umsteigen fahren kann war es auch sehr entspannt. Und pünktlich war der ICE auch. 😉
In Stuttgart sind wir erstmal ausgiebig frühstücken gegangen bevor wir zu einem ausgedehnten Shoppingbummel aufgebrochen sind. Gekauft habe ich mir (abgesehen von notwendigen Dingen für den Haushalt) nur ein paar lustige Postkarten. An sowas komme ich ja nur schwer vorbei:

Oben rechts – das wird glaube ich mein aktuelles Lebensmotto. Weil immer das Motto „Hinfallen, Aufstehen, Krone richten und weitergehen“ macht auch keinen Spaß. 😉

Das erste Mal mit beiden Hunden. Und erstaunlicherweise blieb Banu sogar sitzen… 😉
…auf der Rückfahrt von Bad Meinberg vorgenommen, gleich am Montag vom Wochenende zu bloggen. Tja, und dann war Montag und das normale Leben hat mich eingeholt und ein bisschen in Atem gehalten. Und schwupps ist Freitag… :o/
Dann gibt es eben jetzt gesammelte Berichte, habt ihr ein bisschen mehr zu lesen. Den Anfang mache ich chronologisch mit dem letzten Wochenende in Bad Meinberg – ich war ja mit Sabine bei „Bad Meinberg spinnt“ als Aussteller dabei. Ein kurzes Lebenszeichen habe ich ja zwischendrin von mir gegeben. Gefühlt hatten wir das heißeste Wochenende des Jahres erwischt – damit hatte der Kurpark in Bad Meinberg zwar ein tolles Flair, aber eigentlich war es für alle viel zu warm:

Wir hatten einen Stand im Kurgastzentrum, direkt vor einer der Türen – damit lies es sich halbwegs aushalten. Das Baden gehen am Samstagabend im Schiedersee hat richtig gut getan. Das es offiziell nicht erlaubt ist, stört dort keinen… 😉
Der Sonntag war genauso heiß und drückend wie die Tage davor auch, allerdings braute sich auf den Abend ein heftiges Unwetter zusammen. Sabine und ich waren gerade auf der Autobahn, als gefühlt der Weltuntergang über uns hereinbrach:

Es ging maximal in Schrittgeschwindigkeit voran, Regen und Hagel prasselte so aufs Autodach, dass wir uns kaum verständigen konnten und draußen flogen nicht nur Äste und Blätter vorbei sondern teilweise halbe Bäume. Nach wenigen Kilometern war der Spuk vorbei und der Himmel zeigte sich wieder von seiner schönen Seite. Und die kurzfristig auf unter 20 Grad gesunkene Außentemperatur kletterte trotz später Uhrzeit wieder auf über 30 Grad…
….auf dem Balkon ist ein wunderbarer Tagesausklang. Der Tag selbst auf dem Markt in Bad Meinberg war anstrengend – es war sehr heiß, ich war froh dass wir einen Standplatz im Kurhaus haben. Nach Feierabend sind wir zur Abkühlung an einen See gefahren, danach in Ruhe Abendessen und jetzt genießen wir die Ruhe und das laue Lüftchen auf dem Balkon unseres Hotelzimmers.
