Erst mache ich wochenlang…

….gar nichts mit den alten Blogeinträgen und dann stelle ich recht schnell ein Jahr wieder online – das Jahr 2010 ist komplett.

Mal sehen – jetzt erst mal eine kurze Pause, vielleicht nehme ich dann 2011 in Angriff. Irgendwann möchte ich den Blogumzug ja auch endlich abgeschlossen haben…

Blogstatistik

Nachdem ich ja nun eine ganze Weile keine alten Beiträge mehr gebloggt habe, habe ich den heutigen Vormittag genutzt und das erste Quartal 2010 wieder online gestellt.
Damit fehlt dann nur noch der Rest von 2010 und die Jahre 2011 – 2016…. 😉

Nachtrag 20:15 Uhr:

Das erste Halbjahr 2010 ist komplett gebloggt, ebenso wie die Wohnungsseite von Büsnau und meine Extraseiten für Fotoaktionen

WMDEDGT 05.02.2018

Wie immer ist es am 05. des Monats Zeit für den „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ – Blogeintrag und weil ich am Vormittag schon daran denke werde ich den Eintrag im Lauf des Tages immer wieder ergänzen.

Wie an jedem Werktag geht der Radiowecker um kurz nach halb sechs an. Und wie immer höre ich das nicht, ist ja nicht mein Wecker. 😉 Dass es gleich Zeit zum Aufstehen ist, merke ich daran dass beide Hunde nacheinander ins Bett krabbeln, nachdem Fred aufgestanden ist. Das ist mittlerweile ein festes Morgenritual, dass wir noch ein paar Minuten liegen bleiben, bevor ich gegen halb sieben dann auch aufstehe. Ich husche schnell durchs Bad, danach anziehen und Kaffee trinken, Frühstück fällt heute aus Gründen erstmal aus.
Fred bringt die Hunde nach draußen, ich mache mich auch so weit fertig und gehe schon mal das Auto freikratzen – da Fred heute und morgen auf Dienstreise ist und deswegen einiges an unhandlichem Gepäck hat, fahre ich ihn ins Büro. Gegen 7:45 Uhr fahren wir los, eine gute halbe Stunde später kann ich ihn im Büro absetzen.

Auf dem Rückweg fahre ich mir erstmal Frühstück kaufen – es gibt Laugenbrötchen zum Frühstück. Die bekomme ich hier nämlich nur im Kaufland und auf dem Heimweg komme ich praktisch direkt an einem vorbei. 🙂 Und Montagmorgens um die Uhrzeit ist da auch immer herrlich wenig los. Schnell ein bisschen was eingekauft und wieder ab ins Auto. Den restlichen Heimweg nutze ich dazu, mit meiner Mutter zu telefonieren. Außerdem muss ich bei uns in der Wohnanlage dann noch schnell bei der Hausverwaltung anhalten, die Wertkarte für die Restmülltonne muss getauscht werden.
Wieder zu Hause gibt es dann endlich Frühstück – lecker Laugenbrötchen mit Eszetschnitten. Und mit Leberwurst. Nein, nicht gleichzeitig – nacheinander… 😉 Nebenher lese ich Ravelry leer und drehe meine Blogrunde.
Nach dem Frühstück räume ich die Küche auf und weil ich gerade daran denke (und mich außerdem beide Kaffeemaschinen seit Tagen dezent daran erinnern) entkalke ich gleich noch die Kaffeemaschinen. Nebenher fange ich an, den Blogeintrag zu schreiben. 🙂

Ab 11 Uhr ist Lernzeit angesagt, da startet bei meiner Weiterbildung die ich gerade mache, die Online-Schulung.

Es kommt, wie es kommen muss – natürlich vergesse ich, im Lauf des Tages aktuell weiter zu bloggen. Dann also hier der Rest:

weiterlesen…

Lebenszeichen ;-)

So ist das halt, wenn nichts wirklich bloggenswertes passiert – ich blogge nicht. 😉

Aber kein Grund zur Sorge, hier ist gerade halt nichts los. Da ich seit Ende Dezember (mal wieder) ohne Job bin, nutze ich aktuell die Zeit und vertiefe meine SAP-Kenntnisse und das Grundwissen im Bereich Finanzen / Controlling mit einer Online-Weiterbildung. Das bedeutet, dass ich jeden Tag vier Stunden am Schreibtisch sitze und lerne, lerne, lerne – an zwei Tagen in der Woche alleine anhand eines Lernplans und mit vordefinierten Übungsaufgaben, an drei Tagen mit einem Online-Präsenz-Training, d.h. die Dozentin und die anderen Teilnehmer sind per Telefonkonferenz zusammengeschaltet und man geht den Unterrichtsstoff gemeinsam durch.
Nach dem Lernen bin ich meistens völlig erledigt und auch froh, den Laptop ausschalten zu können. Vier Stunden am Tag auf den Bildschirm starren sind genug. 😉

Erinnerungen

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
(Jean Paul 1763 – 1825)

(klick aufs Bild macht groß)

Erinnerungen der ganz besonderen Art birgt das Buch auf dem obigen Bild. Es stammt von meinem Opa väterlicherseits und wurde von ihm während seiner Kriegsgefangenschaft in Camp Howze / Texas (USA) zwischen 1943 und 1946 erstellt.
Das Buch selbst ist eine einfache Kladde, die den Gefangenen vom Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt wurde. Mein Opa hat daraus etwas ganz Besonderes gemacht – die Kladde liegt in einer „Hülle“ aus zwei Holzdeckeln, die von ihm mit Schnitzereien und eingravierten Wörtern versehen wurde. Gepolstert ist das Holz innen mit einem Stück Stoff, dazwischen steckt unverarbeitete Baumwolle, die er selbst gepflückt hat (eine der Arbeiten, die er während seiner Lagerzeit verrichten musste, war Baumwolle pflücken). Auch die Kladde selbst hat einen Einband bekommen – aus Schlangenhaut von Klapperschlangen.
Das Buch selbst ist Seite um Seite gefüllt worden – mit Sprüchen und Zitaten, die ihm andere Mitgefangene darin notiert haben (ähnlich einem Poesiealbum), aber auch mit vielen Seiten an Gedichten und Liedern, die mein Opa selbst in seiner Handschrift dort notiert hat.

Jahresrückblick 2017

Ein Klick auf die jeweilige Monatsüberschrift bringt euch in das dazugehörige Archiv zum Nachlesen des Monats.

Januar
Ich bin Anfang des Monats immer noch ohne Job und habe daher Zeit für Haushalt, Hunde und Strickzeug. Die Hunderunden machen dank richtig tollem Winterwetter auch Spaß und ich laufe jeden Tag mehrere Kilometer. Gerne und freiwillig, passt es doch ideal zu meinem Vorsatz, überflüssiges Gewicht abwerfen zu wollen. Ernährungsumstellung und Bewegung lauten die Mittel zum Zweck.
Mitte Januar habe ich dann ein Bewerbungsgespräch, in dem ich tatsächlich eine Zusage bekomme so dass ich ab Februar wieder zur arbeitenden Bevölkerung gehöre.

Februar
Mein neuer Job beginnt gleich mit einer Woche Abwesenheit von zu Hause, ich muss eine Woche zur Schulung. Auch sonst ist der Monat geprägt davon, dass ich wieder berufstätig bin – gilt es doch, jetzt alles vernünftig unter einen Hut zu bringen. Und da ich mich aus der Komfortzone Büro wieder zurück in den Einzelhandel bewegt habe, strengt mich der Job tatsächlich auch körperlich an, ich bin das lange Stehen nicht mehr gewohnt und kämpfe den halben Monat mit massiven Rückenschmerzen. Highlight des Monats: ein Besuch des Gewandhauses zu Leipzig für ein Konzert.

März
Anfang des Monats ist in Leipzig Wollefest, Richtung Monatsende darf ich zwei Tage nach Hamburg, mein Arbeitgeber hat zum Kennenlern-Tag eingeladen. Dazwischen eine gleichbleibende Routine aus Haushalt, Arbeit und Hunderunden – es hat sich alles etwas eingependelt. weiterlesen…

Jahresrückblick 2017 in Stichworten

Zugenommen oder abgenommen?
20 kg abgenommen

Haare länger oder kürzer?
Aktuell länger, ich hab keine Lust auf Friseur

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Immer noch kurzsichtig, jetzt auch mit Gleitsichtbrille, das Alter lässt grüßen..

Mehr ausgegeben oder weniger?
Im Vergleich zum Vorjahr weniger.

Der hirnrissigste Plan?
Zu hoffen, dass aus einem auf 3 Monate befristeten Job was Dauerhaftes werden könnte.

Die gefährlichste Unternehmung?
Aus dem Alter für gefährliche Sachen bin ich raus…

Der beste Sex?
Alles erzähl ich auch nicht…. 😉

Die teuerste Anschaffung?
Das „neue“ Auto

Das leckerste Essen?
eigentlich ist alles lecker, was ich esse

Das beeindruckenste Buch?
Gelten Hörbücher auch? Dann „1813 – Kriegsfeuer“ von Sabine Ebert. Beeindruckend deswegen, weil es mir meinen Wohnort und die Umgebung mit historischen Tatsachen näher bringt.

Der ergreifendste Film?
Die Serie „Club der roten Bänder“

Die beste CD?

Das schönste Konzert?

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Haushalt, Hunde, Strickzeug

Die schönste Zeit verbracht mit…?
meinem Schatz

Vorherrschendes Gefühl 2017?
Irgendwann muss es doch was werden mit einem Job.

2017 zum ersten Mal getan?
eine Gleitsichtbrille aufgesetzt

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Mit Nachbarn eine Party gefeiert

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– in der Probezeit gekündigt zu werden
– keine Antworten auf Bewerbungen zu bekommen
– keinen Job zu finden

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ich die Richtige für den Job bin

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Zeit

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Sie können am 04. Oktober anfangen“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich liebe Dich“

2017 war mit 1 Wort…?
Spannend

Winterwunderland

Bei meinen Eltern liegt Schnee. Und zwar so viel, dass ein richtiges Wintergefühl aufkommt. 🙂 Deswegen waren Fred und ich gestern ausgiebig mit den Hunden im weiß verschneiten Winterwald spazieren. Ja, wir hatten da sogar blauen Himmel und Sonnenschein – wir haben aber auch exakt den richtigen Zeitpunkt genutzt.

(klick aufs Bild macht groß)

Einen Ausflug nach Nürnberg…

…habe ich dann am Mittwoch gemacht. Das ist von meinen Eltern aus ja nicht so weit weg und so bot es sich an, dass ich mich mit einer lieben Strickfreundin von Ravelry dort getroffen habe. Wir haben den ganzen Tag in Nürnberg mit einer bunten Mischung aus Shopping, Bummeln, Sightseeing und Kaffee trinken verbracht:

Ja, wir sind auch an die Burg hochgelaufen. 🙂 Am Ende des Tages zeigte mein Schrittzähler über 14.000 Schritte und 10 gelaufene Kilometer an.

Weihnachtswichteln bei Ravelry….

….ist jedes Jahr wieder schön und spannend. Mein Wichtelpäckchen reiste aus dem hohen Norden zu mir und war wunderhübsch gepackt:

Es gab ein wunderbares Paar Socken in leuchtendem Blau, einen selbst genähten Tassenuntersetzer mit einer Eule darauf, wunderbar weiches Garn in Petrol von der Zauberwiese, leckeres Niederegger-Marzipan, selbstgemachtes Quittengelee und herrlich unkitschige Weihnachtsdeko in Form von drei Tannenbäumen aus Porzellan.

Auch ich habe natürlich ein Wichtelpäckchen verschickt. Das hatte folgenden Inhalt:

So sieht der Projektbeutel im Detail aus: