Zoobesuch in Zürich

Gestern waren wir im Züricher Zoo. Die Stuttgarter Wilhelma bietet ihren Mitgliedern immer wieder diese Möglichkeit an, andere Zoos kennen zu lernen und organisiert Busfahrten dorthin. Es sind dann meistens 300 – 400 Personen die in acht oder mehr Bussen anrollen.

Der Züricher Zoo ist landschaftlich sehr schön außerhalb von Zürich gelegen und bietet den Tieren sehr naturnahe Gehege. Die Hauptattraktion im Züricher Zoo ist die Masoala Regenwald-Halle – eine über dreißig Meter hohe Halle, die größer als ein Fußballfeld ist. Darin wurde ein Stück Regenwald nachgestaltet, mit allem was dazu gehört. War sehr spannend zu entdecken.


Eine weitere Attraktion sind die Galapagos-Riesenschildkröten – die sind echt riesig, hätte ich nie gedacht. Und vor allem ziemlich schnell unterwegs.

Aber auch die freilaufenden Pfauen haben mich fasziniert – ich finde Pfauen sehr schöne Vögel, deren leuchtendes Gefieder mich immer in den Bann zieht.

Alles in allem ein schöner, entspannter und sonniger Tag. So warm und sonnig, dass ich den ersten Sonnenbrand habe…

Zeitung lesen bildet wirklich ;-)

Aber anders als man denkt – die von mir abonnierte Tageszeitung bietet immer wieder für Abonnenten spezielle Veranstaltungen an, zu denen man vergünstigt Karten erwerben kann. Heute Abend war das ein Weinseminar / eine Weinprobe in der Weinhandlung Bronner in Ludwigsburg mit bzw. über Bordeaux- Wein.
Ich trinke ja gerne Wein und bilde mir auch durchaus ein, ein bißchen was davon zu verstehen. (Nein, damit meine ich nicht, dass ich rot von weiß unterscheiden kann…)

Aber das heute war eine echte Premiere – Bordeaux-Wein hatte ich noch nie getrunken und das war ein völlig neues Geschmackserlebnis. Dank sehr netter und kompetenter Tischnachbarn habe ich wesentlich mehr gelernt als das, was unser Sommelier erzählt hat. Und ganz ehrlich – es hinterlässt einen bleibenden Eindruck, wenn man Weine verkostet, bei denen die Flasche vierzig Euro kostet und die Jahreszahl 2001 auf dem Etikett steht. Das sind Weine, die man sich nicht eben mal so kauft – das sind Weinsorten und Jahrgänge, die man kennen muss, um sich sowas in den Keller zu legen. Der heutige Abend hat Eindruck hinterlassen – ich freu mich schon darauf, eine der drei Flaschen Bordeaux, die es als Abschiedspräsent gab, bei einer passenden Gelegenheit zu öffnen.

Wobei – für mich war das Highlight des Abends nicht die eigentliche Weinprobe, sondern anschließend die Besichtigung der Bronner’schen Schatzkammer. Da liegen Weine, für die man locker ein ganzes Monatsgehalt hinblättern kann – die anwesenden Weinkenner haben regelrecht feuchte Augen bekommen.

Als passenden Abschluß gab es einen süßen Wein, einen 2001er Sauternes „Chateau de Myrat“. Einen echten Frauenwein, um mal in das Klischee abzurutschen… Sah aus wie Öl, hatte eine Konsistenz wie Öl – und schmeckte sowas von lecker, ich hätte so eine Flasche alleine trinken können. Wird auch ein Wein sein, den ich mir wahrscheinlich nie selber gönnen werde, auch hier kostet die Flasche vierzig Euro…

Alles in allem war der Abend ein echtes Geschmackserlebnis, nicht nur wegen der Weine sondern auch wegen des dazu passenden Essens, das gereicht wurde. Und es ist nicht meine letzte Weinprobe im Hause Bronner – ich bin auf den Geschmack gekommen.

Heute abend lasse ich mich verzaubern…

… und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ich haben Karten für eine Show von Hans Klok. Der Magier ist hier in Deutschland nicht ganz so bekannt, aber seine Show soll großartig sein.

Edit: Die Show ist großartig – ich habe Bauklötze gestaunt. Einfach unfassbar, wie man sich verzaubern lassen kann. Magie und Illusion in Perfektion!

Auszeit….

Nächste Woche ab Donnerstag nehme ich mir eine Auszeit – ich werde vier Tage lang an den Bodensee fahren, und zwar nach Meersburg. Einfach vier Tage Zeit für mich – zum abschalten und nachdenken. Drückt mir die Daumen, dass ich wenigstens schönes Wetter habe.

Doch ein netter Abend…

Eigentlich hatte ich mir von dem Abend heute nicht viel versprochen – mein Mann hatte sich mit ein paar Kollegen zum Essen verabredet. Und ich sollte mit, hatte aber keine Lust. Naja, ich wusste ja was mich erwartet: einen ganzen Tisch voller Männer, das Hauptthema war von vornherein klar – es würde nur um den Arbeitgeber und den täglichen Job gehen. Aber die Aussicht auf ein leckeres Essen in der ausgewählten Wirtschaft war dann doch Anreiz genug um mitzugehen. Netterweise war ich dann doch nicht die einzige Frau am Tisch und es wurde trotz des hauptsächlich vorherrschenden Themas ein netter, langer Abend.