Wenn mir meine…

…Handarbeitslehrerin damals in der Schule erzählt hätte, dass ich mich mal freiwillig an die Nähmaschine setze und dann in knapp anderthalb Stunden ein hübsches Sommerröckchen aus der Maschine schlüpft – ich hätte schallend gelacht.
Aber genau das habe ich heute Abend gemacht:

Ganz fertig ist er noch nicht – ich möchte hier unten am Saum eine schöne breite Spitzenborte annähen. Die muss ich aber erst noch kaufen…

Fertig….

… und schick. Sitzt wie abgemessen und die Länge ist genau so wie ich sie haben wollte! Morgen wird das schicke Stück das erste Mal ins Büro ausgeführt…. Das Futter einzunähen war wesentlich einfacher als ich gedacht hatte – davor hatte ich zugegebenermaßen etwas Bammel.

Gerade festgestellt: das Stöffchen ist beliebt – und das Röckchen von Frau IneS. ist beinahe ein Z willing von meinem…
Ich würde vorschlagen – da muss doch mal ein Bloggertreffen gemacht werden. Teilnehmen darf nur, wer ein Röckchen in dem Design hat… 😉

Mal so ein bißchen…

zeigen, was ich heute gemacht habe:

 

Mein erster selbstgenähter Rock nach einem Ottobre-Schnitt. Danke noch mal an Ine.S ohne ihren „Zuspruch“ hätte ich mich da nie dran getraut. Noch fehlt das Innenfutter, aber dafür habe ich heute keinen Kopf mehr. Das muss noch ein bißchen warten, mir brummt der Schädel.

Fertig…

… und ich finde sie wirklich hübsch, meine erste RatzFatz-Tasche. Wobei – mal ganz ehrlich: die Anleitung ist an manchen Stellen ziemlich unverständlich und ich habe an manchen Punkten (glaube ich jedenfalls) garantiert anders gearbeitet als beschrieben, weil ich das Geschriebene nicht umsetzen konnte. Die Tasche ist innen übrigens genauso knallrot gefüttert wie Griffe und der kleine Bodenstreifen sind – mir war so nach Kontrast.

Bevor ich jetzt weiter dem Nähfieber verfalle, muss ich mir einen festen Platz für meine Nähmaschine einrichten. Ich konnte heute morgen (noch) nicht frühstücken, weil das Nähzeug nach dem abrupten Ende gestern Abend noch auf dem Esstisch stand. Aber meine Nähmaschine kommt auf meinen Schreibtisch ins Ankleidezimmer. Und damit das vielleicht ein bisschen schalldämpfend wirkt, werde ich mir nach einer Teppichbrücke schauen, so dass der Schreibtisch nicht direkt auf dem Laminat steht. Mal sehen, ob es hilft.

Und wieder…

… ein bißchen geübt:

Eine Tasche für mein Handy, ein Täschchen für den I-Pod samt Kopfhörer und zwei kleine Beutelchen mit Reißverschluß für alles mögliche.
Jetzt werd ich mich gleich mal trauen an einem Kleid von mir das Futter zu kürzen – das hätte ich bisher zur Schneiderin gebracht… Vor lauter Nähen habe ich heute ganz vergessen, zu frühstücken. Und mein Auge nimmt mir das so langsam auch übel…

Ab sofort…

… gehen meine Schuhe schick verpackt mit mir auf Reisen:

Ich bin richtig stolz auf mich – ich habe bis heute noch nie einen Reißverschluß eingenäht… War gar nicht so schwer.
Als nächstes werde ich versuchen Wäschebeutel nähen, auch mit Reißverschluß. Und wenn ich denke, dass das vernünftig
aussieht und klappt werde ich was zum Anziehen nähen…

Endlich….

… wurde ja auch Zeit – immerhin steht das tolle Backbuch von Frau Barcomi schon seit Januar in meiner Küche.
Aber wie damals schon gebloggt, der erste Kuchen aus dem Buch den ich gebacken habe ist der Banana Chocolate Swirl Cake.
Ich muss zugeben: ich habe mich ein bißchen schwer mit dem Aufbau des Rezepts getan, war irgendwie ungewohnt.
Als ich dann alle Zutaten verarbeitet und den Teig in der Form hatte dachte ich „Na mal sehen – sieht komisch aus…“ Nach dem Backen und aus der Form stürzen war ich aber doch sehr zufrieden:

Er sieht zumindest mal ganz brauchbar aus – morgen kommt das Sour Creme Ganache Frosting noch drüber und dann muss mein Kaffeebesuch als Versuchskaninchen herhalten… 😉