Lieblingsplatz


Immer schön im Schatten und ganz brav mit Halstuch – an das Halstuch tragen muss ich mich erst gewöhnen. Aber wie heißt es so schön: „Wer schön sein will, muss leiden“. Die Narbe darf keine Sonne abkommen, das verheilt sonst nicht so schön. Also halte ich mich dran, die Narbe abzudecken. Und nachdem ich einen tollen Shop für Seidentücher entdeckt habe, kann ich dann auch immer ein farblich passendes Halstuch tragen.

Hm, wenn….

… ich mich in den von mir gelesenen Blogs so umschaue, ist es gerade groß in Mode, seine Blogroll zu löschen.
Eine Mode die ich sicher nicht mitmache – das wäre ja so, als ob ich gerne gelesene Lieblingsbücher in den Altpapiercontainer werfe…. Aber immerhin ein Anlass, meine Blogroll zu überarbeiten – den einige Blogs die ich bisher gelesen habe, wenn ich ein anderes Blog besucht habe, muss ich mir jetzt erst selbst suchen und verlinken. Und einige Blogs fliegen raus, da tut sich nichts mehr.

Nur gut…

… dass ich hier einen meiner Lieblings-Radiosender hören kann. So komme ich wenigstens jeden Tag in den Genuß von ein paar Übungsminuten „Bairisch für Fortgefahrene“ – in Kombination mit dem rund um mich herum gesprochenen Oberpfälzer Dialekt sollte ich mein sonst gesprochenes „Schriftdeutsch“ dann demnächst verlernt haben… Dann verstehen mich die Kollegen im Büro nicht mehr…

Heute morgen….

… hat mir mein Körper das erste Mal Grenzen aufgezeigt – ich bin doch noch nicht so fit, wie ich dachte. Der kurze Weg in die Apotheke und zurück waren anstrengend, dabei ist es hier am Ort gar nicht weit. Aber irgendwie muss ich mir ja die Sachen einkaufen, die ich benötige, ich kann ja nicht alles Mama machen lassen.
Ich bin gespannt, ich habe mir auf Anraten der Apothekerin die Körperlotion von Bepanthen zur Pflege der Haut rund um die Narbe gekauft, damit die Haut schön geschmeidig wird und bleibt. Im Moment wäre es am Besten, das würde schon funktionieren und helfen, wenn ich im gleichen Raum wie die Körperlotion bin…
Klingt komisch – hat aber einen ganz einfachen Hintergrund: Ich bin ein ziemlich ganz großer Feigling was so Dinge wie Blut / Wunden / Narben sehen anbelangt – gestern im Krankenhaus das erste Mal das Pflaster alleine von der Wunde wegzumachen hat mich jede Menge Überwindung gekostet. Das Ganze toppen kann man aber damit, wenn ich das auch noch anlangen soll… Aber da muss ich wohl durch – noch weniger mag ich es nämlich, wenn da dann jemand anderes hinlangt. Das gilt übrigens nicht nur für so eine große Narbe wie die am Hals – ein Schnitt im Finger reicht da vollkommen….

Frl. Sonnenschein…

…meldet sich zurück!
Ich durfte jetzt doch schneller aus dem Krankenhaus raus als ich erwartet hatte. Ich habe die OP sehr gut verkraftet, bin wieder „fit“, muss also nicht zwangsläufig in einem Krankenhausbett rumliegen. Genau betrachtet kann ich mich bei Mama wahrscheinlich noch besser erholen als im Krankenhaus – hier habe ich auf jeden Fall mehr Ruhe. Da meine täglichen Werte beim Blutdruck messen etc. immer vorbildlich waren und ich auch keine ungewöhnlichen Schmerzen habe, hatte auch der Doc nichts dagegen und ich durfte heute morgen nach dem Frühstück abgeholt werden.
Ich sag an dieser Stelle allen vielen lieben Dank, die an mich gedacht haben, vielen Dank für die Mails die mich im Krankenhaus ein bisschen abgelenkt haben. Und meiner Vertretung sage ich hier auch ein ganz großes Danke schön – toll gemacht!

Kaum sind alle…

…Schläuche weg, werde ich „übermütig“ 😉 Heute morgen hat der Doc die Drainageschläuche aus der Wunde entfernt und heute Mittag hält mich schon nichts mehr im Bett. Und mal ganz ehrlich – ich werde doch wohl nicht den komischen Krankenhausfraß essen, wenn mein Besuch beschließt, in meiner Lieblingswirtschaft Essen zu gehen. Die ist nur etwa 50 m entfernt auf der anderen Straßenseite. Das OK vom Doc hatte ich, also habe ich ein leckeres Mittagessen im Biergarten genossen.


Mit lieben Grüßen von Tanja

Lebenszeichen ;-)

Liebe Leser/innen,

Heute habe ich Nachrichten erhalten, die ich gern hier weiter gebe:


Heute bin ich „fit“ genug, mal einen Text zum Bloggen zu verfassen – ich weiß, dass es einige Leser gibt, die darauf warten. Mal ganz ehrlich: ich fühle mich, als ob ich einen Bus geknutscht hätte. Aussehen und Haltung erinnern so ein wenig an den „Glöckner von Notre Dame“ 🙂 Den Tag gestern verdränge ich am Besten komplett. Wobei, so bei Beginn der Narkose habe ich mich richtig gut gefühlt. 😀 Das Aufwachen daraus war weniger hübsch – irgendwie standen alle drei operierenden Ärzte um mein Bett und haben mich „sanft“ geweckt. Ich konnte noch nicht mal die Augen offen halten, da verlangten die so tolle Sachen wie „Sagen Sie mal Adalbert“ – „ne sagen Sie mal Schwarzwald, das können Sie besser“ von mir. Ja klar, mein Hals fühlt(e) sich an, als ob ich ein Reibeisen verschluckt hätte und dann sowas… Ich hab dann gleich wieder was gegen die Schmerzen bekommen, den Aufwachraum vollgekotzt und den Rest des Donnerstags und die Nacht auf Freitag so praktisch unter Drogen verbracht… Heute (also Freitag) Morgen wurde ich auf ein normales Zimmer verlegt, das ich zum Glück für mich alleine habe. Gegen die Schmerzen lässt sich zum Glück was machen – und das mit meiner Stimme beruhigt sich sicher auch wieder. Ich bin nämlich der T raum fast jeden Mannes: Ich kann kaum sprechen und wenn dann nur ganz leise 😀
Liebe Grüße aus dem Krankenhaus 🙂


Also ich freu mich über so liebe Zeilen.

Ab jetzt…

…hat dann meine Vertretung für die nächsten T age das Wort…!
Morgen früh muss ich um 10 Uhr im Krankenhaus sein, für 11:30 ist der OP-Termin angesetzt. Ich denke, die ganz große Panik werde ich dann morgen früh haben – aber immerhin bekomm ich im Krankenhaus ja dann eine „Alles egal“-Tablette und vorher kann mich Mama beruhigen.