Morgens um acht ist die Welt….

…im Lieblingsauewald noch wunderbar ruhig. Man trifft kilometerlang keinen anderen Menschen, hört nur das Vogel-gezwitscher und das Klopfen der Spechte hoch oben in den Bäumen. Und zu sehen gibt es vieles – soweit das Auge reicht frisches Grün das aus dem Laub heraus spriest. Märzenbecher, Krokus, Schneeglöckchen und ganz viel Bärlauch.

Am Wochenende war Wollefest…

..in Leipzig und ich war logischerweise dort. Ist ja jetzt praktisch bei mir vor der Haustüre. 😉 Besonders gefreut hat mich, dass Sabine dort nochmal als Ausstellerin vertreten war – schließlich haben wir unsere gemeinsame Wollfest-Karriere 😉 2013 auf dem Leipziger Wollefest (damals noch im Agra-Park) gestartet, mit dem letzten Mal ausstellen auf dem diesjährigen Wollefest hat sich der Kreis jetzt geschlossen.
Schön war’s, wie immer auf Wollfesten war der Samstag turbulenter als der Sonntag, wir haben viele nette Gespräche am Stand geführt, nette Leute getroffen und die ganze Atmosphäre war einfach stimmig:

Als ich gestern Abend mit der Straßenbahn vom Messegelände nach Hause gefahren bin, habe ich mich daran zurück erinnert, dass der erste Besuch im Juni 2012 auf dem Leipziger Wollfest doch deutlich aufwendiger war – das war damals ein Wochenendurlaub. Unser erster Auswärts-Urlaub mit Hund…
Eingekauft habe ich auf dem Wollfest natürlich auch. Deutlich mehr als gedacht – das lag einfach daran, dass Sabine da ein paar tolle Färbungen im Gepäck hatte, die praktisch unmittelbar nach dem Auspacken bei mir eingezogen sind:

Links oben liegen die Stränge von Sabine – das wird ein einfacher, gerader Pulli für mich. Ich kann mir diese bunte Färbung sehr gut zu Jeans etc. vorstellen. Und da ich heute frei habe, werde ich wohl Wolle wickeln und anstricken… 😉
Rechts daneben liegen zwei Stränge von QLana – echte Schätzchen, nicht nur was die Farbe betrifft sondern auch von der Mischung her. Einmal Merino / Kaschmir und einmal Merino / Kaschmir /Seide. Links unten ein Strang Sockenwolle mit Glitzer von Wollfeuerwerk, in der Mitte ein Merino- Farbverlauf von Danielas Wolltopf und rechts unten ein Strang selbstmusternde Sockenwolle, ebenfalls von Danielas Wolltopf.

WMDEDGT 05.03.2017

Hui, da ist mir doch gerade noch vor dem ins Bett gehen eingefallen, dass heute der 05. ist und damit Zeit für die „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ – Frage von Frau Brüllen:

Da es Sonntag ist können wir theoretisch ausschlafen. Praktisch möchte der kleine Hund trotzdem um 7 Uhr aufstehen so dass wir das auch tun da sie sonst keine Ruhe gibt. Kelly verdreht nur die Augen und bleibt im Körbchen liegen… Mit dem ersten Kaffee verziehen wir uns ins Wohnzimmer, eine Runde Internet leer lesen, ein paar Maschen stricken und einfach gemütlich in den Tag starten. Als Fred sich dann irgendwann fertig macht, um mit den Hunden nach draußen zu gehen verschwinde ich unter der Dusche. Bis ich im Bad fertig bin ist auch Fred wieder da und hat begonnen, Frühstück vorzubereiten, der Tisch in der Küche ist gedeckt, die Brötchen im Ofen. Bevor wir jedoch frühstücken können, müssen wir spontan noch einen Teil der Küche putzen – als Fred meine Lieblingstasse aus der Mikrowelle holen will rutscht ihm diese aus der Hand. Der Mann hat allerdings morgens schon so ein gutes Reaktionsvermögen, dass er die Tasse trotzdem noch auffangen kann – lediglich die warme Milch daraus findet sich auf der Arbeitsplatte und dem Fußboden wieder. Die Erstreinigung des Fußbodens überlasse ich den Hunden, ich kümmere mich in der Zeit um die Milch auf der Arbeitsplatte. Nachdem alles aufgewischt ist und ich mir nochmal Milch für den Kaffee warm gemacht habe frühstücken wir in aller Ruhe.

Nach dem Frühstück fangen wir an, unsere Siebensachen für den Tag zusammen zu packen – wir müssen dürfen heute nämlich nach Wettin in Sachsen-Anhalt fahren, dort ist Mitgliederversammlung und Vorstandswahl der DRC Bezirksgruppe Leipzig, also des Deutschen Retrieverclubs, in dem Fred wegen des kleinen Hundes Mitglied ist. Und für ihn bedeutet Mitgliedschaft in einem Verein, auch aktiv an der Vereinsarbeit teilzunehmen, da gehört so eine Versammlung auch dazu. Damit wir vor dem Termin noch ein bisschen was von der Gegend sehen, habe ich ein paar Geocaches herausgesucht, die wir auf einem kleinen Spaziergang noch suchen wollen. weiterlesen…

Dog Walking on Sunday…

…so lautet der Name der Anleitung für diese Jacke:

Die Jacke war wieder ein Teststrick, der eigentlich schon Ende Dezember fertig sein sollte. Aber irgendwie wurde ich nicht fertig, es zog sich. Anfang Februar habe ich beschlossen – bis Ende Februar beende ich die Jacke. Und ich habe es hin bekommen, am 28.02. habe ich spätabends das Bündchen abgekettet. Heute war dann Fototermin, natürlich mit Hunden. Gestrickt ist die Jacke aus dem wunderbaren Garn „Schura“ von der Wollerey – eine tolle, robuste Mischung aus 80% Schurwolle und 20% Ramie. Keine schmuseweiche Wolle, aber auch nicht kratzig, ich finde sie trägt sich prima.

Herausforderung angenommen…

…könnte das heutige Tagesmotto für mich lauten. 😉 Wieso? Eigentlich ganz einfach – ich hatte gestern die spontane Idee, zu meiner Bekannten vom Stricktreff zu laufen, um den Projektbeutel in den Briefkasten zu werfen. Einen großen Teil der Strecke bin ich im Januar auf meinen diversen Hunderunden durch den Auwald schon mal gelaufen, ich wusste also dass das eine machbare Entfernung ist. Für den Rückweg hatte ich mir dann überlegt, mit Kelly mal wieder das Straßenbahn fahren zu üben – ich war heute nur mit ihr unterwegs, da Fred mit Banu zum Training gefahren war. Soweit die Theorie. 😉
Als ich Fred dann von diesem Plan erzählte, meinte er „da hast Du ja die Chance, dass Abzeichen für 20.000 Schritte pro Tag mit Deinem Fitbit zu machen….“ – den Aktivitätstracker tragen wir nämlich beide seit einer Weile und manchmal gibt es da schon Wettkämpfe um die gelaufenen Schritte pro Tag. 😉 Ich habe ganz kurz über diesen Satz von ihm nachgedacht und dann für mich beschlossen „Herausforderung angenommen…“
Fred hat mich dann mit Kelly auf seinem Weg zum Training im Elsterflutbett ausgesetzt und ich bin losmarschiert:

Das erste Teilstück bis zu meinem Zwischenziel (Projektbeutel in den Briefkasten stecken) war schnell gelaufen, nach knapp einer Stunde war ich dort. Tja, und dann hatte ich so viel Spaß an der Aktion dass ich beschlossen habe, die 20.000 Schritte tatsächlich zu knacken… 😉
Da ich mich in der Ecke von Leipzig schon recht gut auskenne und außerdem ganz meines Vaters Tochter bin und einen guten Orientierungssinn habe, war auch der Rückweg nach Hause relativ einfach – auch wenn ich mich ein kleines bißchen „verlaufen“ habe. Ist auf der Karte gut zu erkennen, ich bin am Schluß einen (eigentlich) unnötigen Bogen gelaufen. Einfach, weil ich immer noch Spaß am Gehen hatte… Und gelohnt hat sich das auf jeden Fall heute für mich:

Sowas wäre mir früher ja nie passiert… Einfach so zum Spaß mal eben 15 km wandern. Und demnächst wandern wir die Strecke nochmal – zum einen liegt in der Nähe des Zwischenziels unsere Lieblingseisdiele, zum anderen habe ich
heute vermutlich einige Geocaches links liegen lassen, die muss ich noch suchen… 😉 Und meinen Abnehm- und Fitnessplänen kommen solche Aktionen auch entgegen.

Tausche Projektbeutel…

…gegen Wolle und handgemachte Seife – das war der Deal, den ich mit einer Bekannten aus dem Stricktreff getroffen hatte. Sie hatte sich aus meinen Stoffen einen tollen Stoff ausgesucht, echter Prilblumen-Retro-Look:

Im Gegenzug dazu durfte ich mir bei einem unserem Stricktreffen im Leipziger Näh- und Strickcafe Wolle aussuchen:

Gemacht hatten wir den Deal schon Anfang Januar, der Projektbeutel war dann auch schnell genäht – allerdings haben wir uns jetzt wochenlang nicht gesehen. Wir waren irgendwie immer abwechselnd beim Stricktreff. Am Freitagabend waren wir dann mal gemeinsam dort – allerdings hatte ich den Projektbeutel vergessen…
Also habe ich kurzerhand beschlossen, ihr den Projektbeutel in den Briefkasten zu werfen – aber das ist einen eigenen Blogeintrag wert. 😉

Man könnte meinen…

…kaum hab ich wieder einen Job, hab ich keine Z eit mehr zu bloggen. Irgendwie stimmt es auch ein kleines bißchen. Aber nicht wegen zu viel zu tun – ich verbringe die Z eit einfach nicht am Laptop. Sondern an der Nähmaschine. Oder im Stricksessel. Oder mit den Hunden draußen. Und so Kleinigkeiten wie Hausarbeit gibt’s ja auch noch…. 😉 Heute kann ich dann mal was Fertiges zeigen:

Das zweite Shirt nach dem Schnitt „Martha“ von Milchmonster ist fertig. Dieses Mal aus T -Shirt-Jersey, alle Kanten sind mit elastischem Schrägband eingefasst. Geht zwar relativ flott, wenn man das macht allerdings begeistert mich das Ergebnis nicht wirklich. War ein Experiment, muss ich nicht wiederholen. Martha Nr. 3 liegt bereits zugeschnitten auf dem Nähtisch, mal sehen wie lange ich dafür brauche.

Ein ereignisreicher Sonntag…

…geht so langsam zu Ende. Begonnen hat der Tag mehr oder weniger damit, dass wir über der Wohnanlage sehr deutlich einen Hubschrauber fliegen hörten – der Lautstärke nach sehr tief fliegend. Das war erst mal nur kurz irritierend, nicht weit weg von uns ist ein Krankenhaus, der Gedanke dass da ein Rettungshubschrauber im Anflug war, war erst mal naheliegend. Wie richtig der Gedanke war, zeigte sich dann bei einem Blick aus dem Küchenfenster:

Der war doch tatsächlich auf unserer Hundewiese zwischen den Häusern gelandet. Bei genauem Hinsehen konnte man dann auch am Ende der Wiese jede Menge Blaulicht erahnen, keine Ahnung was da los war. Nach einer guten halben Stunde hob der Heli dann aber ohne Patient an Bord wieder ab. Macht ganz schön viel Krach. 🙂
Nach dem Frühstück mussten wir dann schauen, dass wir aus dem Haus kommen – ich durfte meine Quasi-Schwiegermutter ins Gewandhaus begeleiten. Ich bin jetzt zwar auch nicht so der Klassikfan, aber die Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen. Es hat sich gelohnt. 🙂 Der Saal war zu Konzertbeginn dann übrigens voll – aber ich weiß ja, was sich gehört und habe deutlich vorher meine Bilder gemacht. 😉

Mal wieder eine…

….Tasche für das Handy – bisher hatte ich eine gekaufte Lederhülle zum aufklappen drumherum, die hat allerdings gestern auf dem Heimweg im Zug das Zeitliche gesegnet. Und irgendwie fand ich dieses Aufklappen dann auch blöd, beim telefonieren war ständig die Klappe im Weg. Eigentlich wollte ich mir keine Handytasche mehr selber nähen, es ist immer eine ziemliche Frickelei und dann hat man doch irgendwo noch sichtbare Seitennähte und so richtig passen tun die Teile auch nie.
Nach ein bisschen Recherche im Internet habe ich dann aber heute „die“ perfekte Nähanleitung gefunden, gut beschrieben und mit genauer Anleitung, um sich die Vorlage ans eigene Handy anzupassen. Also gemessen, gerechnet und gezeichnet, danach zugeschnitten und genäht. Nach knapp einer Stunde hatte ich eine fertig Handytasche:

Mein Handy passt sehr gut rein, vor allem kann ich es hier mit seiner Silikonhülle drin unterbringen – ohne diese Schutz ist mir das Handy beim halten nämlich immer zu dünn und rutschig.