Wenn man immer vorher…

… schon wüsste, dass eine vermeintlich unangenehme Arbeit gar nicht so schlimm ist – dann wäre sicherlich manches schneller erledigt. Oder anders gesagt: das zweite Mal mit Grundierung streichen war lange nicht so schlimm wie der erste Anstrich.
Am Freitag wird der Untergrund mit Fertigspachtel verputzt, am Samstag die Farbe gekauft und dann gestrichen!
Im Moment sieht mein Bad so aus:

Nette Episode am Rande:
als ich gestern die Halterung der Duschvorhang-Stange von der Schräge geschraubt habe, hatte ich kurzzeitig Bedenken dass nach Herausdrehen der zweiten Schraube draußen was vom Dach kippen könnte – die Teile sind so lang, was weiß ich, was da gleich noch mit angeschraubt ist…

Warum…

…geht die alte Farbe eigentlich an schwer zugänglichen Stellen auch schwer ab – und warum fällt sie an den einfach zugänglichen Stellen fast von selbst von der Wand bzw. Decke? Naja egal, die Farbe ist zu 95 % abgekratzt – die letzten 5 % bleiben dran und werden überstrichen. Ist zwar mit meinem Perfektionismus nur schwer zu vereinbaren, aber die Klügere gibt nach…
Ich geh dann mal überlegen, welche neue Deckenfarbe ich gerne hätte – mein Farbwunsch „na so ein helles Eierschalfarben eben“ heute im Baumarkt beantwortete der Verkäufer damit, mir einen Stapel Farbkarten in die Hand zu drücken, damit ich mir das genau anschauen kann… Zwei erste Meinungen, was es denn werden könnte, habe ich heute morgen schon bekommen – sogar schriftlich auf der entsprechenden Karte vermerkt. 😉

Ist ja typisch…

… wenn frau keine Arbeit hat, macht sie sich welche.
Na gut, dass mein Bad noch gestrichen werden muss, weiß ich seit meinem Einzug hier – aber damals habe ich mir gesagt „Das passt so noch, ist nicht so dringend“. Obwohl die Farbkombination currygelb mit beige furchtbar war. Nachdem ich versucht habe, die gelbe Farbschicht abzuspachteln, lässt sich schon mal erahnen, dass eine hell gestrichene Decke wesentlich besser zu den Fliesen passt.
Aber wie das so ist in einem Altbau: „nur“ die Farbe abspachteln ist nicht – an vielen Stellen kommt der Putz gleich mit runter… Ich werde jetzt dann in den Baumarkt meines Vertrauens fahren und mir die notwendigen Materialien kaufen. Ich hab zwar noch nie großflächig Wände verputzt – aber das lerne ich auch noch! Dann schick in einem hellen Eierschalfarben gestrichen und ich hab ein „neues“ Bad“. Am Ostermontag will ich fertig sein!

Kaffeepause…

… die habe ich mir jetzt auch wirklich verdient.


Kann mir mal irgend jemand verraten, warum man Samstag Nachmittag beim Einkaufen nur auf Leute trifft, die vom Alter her auch zu anderen Uhrzeiten einkaufen gehen könnten – ich würd ja gerne Samstag Vormittag gehen, aber wenn ich arbeiten muss, ist das ein bisschen schwer…!?

Und warum die dann an der Kasse auch noch alle Zeit der Welt haben und den Betrag von 19,67 Euro (oder so) auch noch centgenau aufs Band zählen (und sich dabei natürlich laufend verzählen)?

Und warum hatte ich eigentlich lauter Dinge auf meinem Einkaufszettel, die schon ausverkauft waren bzw. nur noch die Sorten im Regal standen die ich nicht mag? Ich tausch den Tag heute um – der war gebraucht…

Schon wieder so leckeres….

… zum Mittagessen! Zwar nicht selbst gekocht, aber auch das ein Gericht, dass ich immer nur bei meinen Eltern esse: Schlachtplatte mit Dotsch (Reibekuchen). Die Portionen sind so groß, dass für drei Erwachsene zweimal Schlachtplatte und ein „Räuberteller“, also ein leerer Teller bestellt wurden – und trotzdem waren hinterher alle pappsatt.

Schick, oder?

Wenn es jetzt noch warm genug wäre, könnte ich meinen neuen Pulli auch anziehen… Aber gut, wird schon noch Sommer dieses Jahr, da glaub ich fest dran…


Das nächste Strickprojekt ist schon in Planung – die Wolle (in einem ganz hellen silbrigen Blau) ist bestellt, ich warte jeden Tag auf das Paketauto und ein paar Muster, die zu meinem Strick-IQ passen, habe ich auch schon mal ausprobiert:

Ich stricke sehr gerne – nur leider nicht besonders gut. Muster, die aus linken und rechten Maschen bestehen bekomme ich so
gerade noch hin. Zu kompliziert darf es aber nicht sein, sonst versteh ich in der Strickschrift nur noch Bahnhof. Ich dachte, Patentmuster könnte mir gefallen, aber nachdem ich es gestrickt hatte, find ich es nicht mehr so toll. Dafür ist mir ein ganz einfaches Muster über den Weg gelaufen – da wird nur in regelmäßigen Abständen in glatt rechts gestricktes eine linke Masche gestrickt. Das sieht klasse aus!

Meine Mutter weiß schon…

… was ihrer Tochter schmeckt. Ihre Frage: „Soll ich heute zum Mittagessen ‚dicke Nudeln mit Ei‘ machen“ ist dann auch eher rhetorisch gemeint sie weiß, dass die Antwort darauf immer „ja“ ist!
„Dicke Nudeln mit Ei“ ist auch die familieninterne Bezeichnung, an der ich sozusagen schuld bin – ich habe als kleines Kind nur Nudeln gegessen. Also gab es eben Pommfrites-Nudeln, Knödel-Nudeln, dicke Nudeln… Dann hab ich das alles brav gegessen.
Eigentlich heißen „dicke Nudeln mit Ei“…

… Oiaschoppala – und ich glaube, das kennt man auch nur hier in der Oberpfalz. Das ist nichts anderes als normaler Knödelteig, der zu kleinen Rollen geformt und kurz gekocht wird. Dann werden diese Kartoffelteigrollen in eine Auflaufform gelegt und mit einer Mischung aus Eiern und Kondensmilch übergossen und im Ofen fertig gebacken. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Lecker….! 🙂