Seit heute haben wir…

….etwas mehr Licht im Wohnzimmer. Wer mich kennt / hier lange genug mit liest, weiß dass ich speziell in der dunklen Jahreszeit sehr damit hadere dass unser Wohnzimmer einfach nur dunkel ist. Nur zwei kleine Fenster, davor noch die Loggia und jede Menge hohe Bäume. Das ist im Sommer ganz toll, weil es in der Wohnung herrlich kühl bleibt – in der dunklen Jahreszeit ist es anstrengend. Morgens dunkel, mittags dunkel, nachmittags dunkel, abends dunkel…
Vor kurzem hatte ich die Idee, dass ein LED-Lichtband unter der Decke hier vielleicht Abhilfe schaffen könnte und bin dann zufälligerweise kurz danach beim Lieblingsdiscounter über 10m LED-Lichterschlauch mit der Lichtfarbe Bernstein gestolpert. Logisch, dass ich den gekauft habe. Wir haben uns noch nach einer guten Befestigung umgesehen, da die mitgelieferten Schlauchklemmen nicht wirklich was halten. Und heute hat der Mann dann dafür gesorgt, dass das Wohnzimmer jetzt etwas mehr indirekte Beleuchtung hat und damit angenehmer wirkt:

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Barbara-Tag

Nachdem ich heute Nachmittag mein „genervt sein“ in die Tastatur gekrümelt hatte, habe ich noch eine kleine Internet-Runde gedreht. Unter anderem musste ich noch das tägliche Adventskalender-Posting in einer Ravelry-Gruppe lesen. Und das war so toll, dass ich es gerne mit euch teilen möchte.

Nachdem ich dieses kleine Video angesehen habe, habe ich mich nochmal warm eingepackt und einen kleinen Spaziergang gemacht. Und deswegen habe ich dieses Jahr auch Barbara-Zweige im Wohnzimmer stehen:

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Und ansonsten so…

….fällt es mir unendlich schwer, hier irgendwelche Alltagsleichtigkeiten ins Blog zu blubbern. Ich bin einfach nur müde, unendlich müde und genervt von dem ganzen Schxxx da draußen. Genervt davon, dass der Mann und ich uns seit März so quasi alles verkneifen und unsere Kontakte nach außen mit Beginn des „Drinnen-Wetters“ wieder komplett auf Null herunter gefahren haben während gefühlt rundherum alle normal weitermachen. Genervt davon, dass ich mich jeden Samstag früh morgens aus dem Bett quäle um bei Ladenöffnung im Supermarkt zu stehen, weil ich weiß dass dort dann leer ist und ich den Wocheneinkauf ungestört erledigen kann. Genervt davon, dass man nicht spontan mal essen gehen kann. Genervt davon, dass unser geplanter Urlaub in einem ruhigen Ferienhaus zum Jahreswechsel ausfällt und wir ggf. die blöde Knallerei hier in der Stadt ertragen müssen. Genervt davon, dass der angedachte Weihnachtsbesuch bei meinen Eltern halt „nicht einfach so geht“ sondern gut bedacht und geplant werden will. Genervt davon, dass uns in die Tage, die wir eigentlich schon für eine freiwillige Quarantäne bräuchten noch Termine rutschen, die nicht verschiebbar sind. Genervt davon, dass man eigentlich alles irgendwie plant. Sagte ich schon, dass ich genervt bin?

Ich weiß, dass es gerade nur mit Abstand und Vorsicht geht, dass alle getroffenen Regelungen richtig und wichtig sind und ich / wir halten uns auch daran. Und trotzdem habe ich gerade einen Punkt, an dem mich alles ankotzt und mir alles lästig ist. Ist so, muss ich mit leben, ändern kann ich es nicht – aber auskotzen kann ich mich mal.

Adventskalender 2020

Auch in diesem Jahr habe ich mir einen wolligen Adventskalender gegönnt, dieses Jahr von der Garnmanufaktur. Ich finde diese Farbverlaufsbobbel total toll (auch wenn sie zum verstricken manchmal schwierig sind) und jeden Tag 25g Wolle mit dazupassender Tuchanleitung zu verstricken klang machbar. Die 24 Bobbelchen sind einfach in einem großen Karton einsortiert, gestrickt werden die Farben von links nach rechts und immer von oben nach unten – die Farben sollen die Jahreszeiten darstellen. Begonnen wurde mit einem Grünton für den Frühling.

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Heute ist der 04.12. und ich habe übrigens gerade mal Farbe 1 verstrickt. Findet den Fehler… 😉 😀 Aber ich hoffe auf das Wochenende, da sollte ich aufholen können…