WMDEDGT 05.10.2019

Dieses Mal zwar verspätet, aber nicht wegen vergessen sondern wegen „ohne Laptop unterwegs“. 🙂

Wenn ich mich rein am Datum orientiere, beginnt dieser WMDEDGT-Tag sehr früh – ich war am Freitagabend ja noch unterwegs und hatte mir aber in den Kopf gesetzt, die Ärmel an meinem September-Projekt noch zu verlängern, bevor ich sie am Samstag dann anziehe. Am Freitag Nachmittag hatte ich nur einen Ärmel fertig bekommen, also musste ich nach dem nach Hause kommen noch ran – also saß ich bis kurz vor 1 Uhr an meiner Strickjacke. Dann noch schnell meinen Strickkorb für das Wochenende gepackt und gegen halb zwei bin ich ins Bett gefallen – mit dem Wissen, dass der Wecker um halb sieben klingeln wird. Die Nacht war wegen der Hunde unruhig, entsprechend bescheiden habe ich geschlafen als um halb sieben mein Wecker klingelt. Ich husche durchs Bad, packe meine kleine Reisetasche fertig, trinke einen Kaffee und um kurz vor 8 Uhr sitze ich im Auto auf dem Weg ins Kloster Hedersleben. Dort verbringe ich nämlich das Wochenende, Ravelry live sozusagen. 😉

Kurz nach 9 Uhr bin ich in Hedersleben und treffe dort zum Frühstück auf den Rest der Gruppe. Wir wechseln irgendwann vom Frühstücksraum in unseren Aufenthaltsraum und verbringen dort den Tag mit Stricken, Reden, Lachen. Im Lauf des Tages bekommen wir mit, dass im Kloster zwei Hochzeiten und ein Geburtstag gefeiert werden, aus diesem Grund ist zum Abendessen für uns im Kreuzgang eine festliche Tafel gedeckt und wir essen dort – ein ausgezeichnetes Drei-Gänge-Menü.

(anklicken vergrößert das Bild)

Während wir noch beim Dessert sitzen, marschiert eine kleine Kapelle mit Pauken und Trompeten Schalmeien an uns vorbei – uns fliegen aufgrund der Akustik im Kreuzgang kurzzeitig die Ohren weg. 😉 Die Kapelle stellt sich im Innenhof auf, sie ist ein Überraschungsevent für eine der Hochzeitsgesellschaften und sorgt für ordentlich Stimmung. Ich lasse Strickzeug Strickzeug sein und höre mit einigen anderen der Musik zu. Irgendwann löst sich das Ganze im Innenhof auf, wir setzen uns wieder zu den anderen – um nach einer halben Stunde wieder nach draußen zu gehen, weil die Kapelle erneut aufspielt. Irgendwann ist dann aber endgültig Schluß, wir setzen uns alle wieder zusammen und stricken weiter. Darüber verfliegt der restliche Abend und gegen 1 Uhr kann ich die Augen nicht mehr offen halten und verabschiede mich ins Bett.

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