Hinter mir liegt…

…ein wunderbares Wochenende und ich bin noch völlig erschlagen von all den Eindrücken. Aber der Reihe nach – wie geplant, ging es am Donnerstagmorgen mit dem Zug nach Norddeich. Abgesehen davon, dass sich das einzige Mal umsteigen in Magdeburg ziemlich sportlich gestaltete und ich dummerweise den größten Teil der Fahrt gegen die Fahrtrichtung saß war es eine traumhafte Zugfahrt. Es lohnt sich eben immer wieder, erste Klasse zu fahren – wenn man rechtzeitig genug Sparpreis bucht, ist der Preisunterschied zur zweiten Klasse minimal. Und man hat genügend Platz und Beinfreiheit für sehr angenehmes Reisen. 🙂

Pünktlich um kurz nach 14 Uhr rollte der Zug in Norddeich Mole in den Bahnhof ein und ich konnte schon einen ersten Blick aufs Meer erhaschen (das leider gerade nicht da war… 😉 ). Auf dem Weg zur Pension habe ich mir schon ein bisschen Norddeich angesehen, ein hübscher kleiner Ort. In der Pension schnell eingecheckt, Koffer abgestellt und ein bisschen umgepackt und dann bin ich sofort wieder los – ich wollte ja schnell ans Meer. Auch wenn es immer noch nicht da war. 😉

(Klick auf alle Collagen zeigt diese in groß)

Ich bin dann am Strand entlang zum Hafen gebummelt……habe meine Fahrkarte für die Fahrt zu den Seehundbänken gekauft und mich dann gleich aufs Schiff begeben. Um 16 Uhr ging es los und die nächsten knapp zwei Stunden waren super schön – Sonne, blauer Himmel, toller Ausblick und auf der Sandbank jede Menge Robben:

Auch wenn ich unterwegs immer wieder über mein schweres Teleobjektiv geflucht habe (das Ding wiegt ein knappes Kilo…) – es hat sich gelohnt. Nachdem wir wieder im Hafen angelegt hatten, bin ich noch eine Weile am Strand / im Watt herumgelaufen und habe das einfach genossen. Auf dem Rückweg zur Pension noch ein bisschen geocachen und lecker Abendessen – um 22 Uhr lag ich völlig erschlagen im Bett, mein Schrittzähler hatte für den Tag über 16.000 Schritte gezählt.

Am anderen Morgen bin ich (wie erhofft) früh aufgewacht und konnte deswegen die Pension bereits um halb sechs verlassen und mich auf den Weg zum Hafen begeben um wie geplant mit der ersten Fähre um 6:15 Uhr nach Norderney zu fahren. Das Wetter auf Norderney war leider nicht sehr sommerlich, es war den ganzen Tag bedeckt, sehr windig und kühl. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, gleich morgens vom Fährhafen aus immer am Strand entlang bis zum Nordstrand zu laufen – also von der unteren Bildmitte im Uhrzeigersinn zur oberen Bildmitte:

Und trotzdem (oder gerade deswegen) war es toll. Morgens auf der Fähre zeigten Sonne und Wolken tolle Lichtspiele, und beim Spaziergang am Strand wurde mir im wahrsten Sinn des Wortes der Kopf frei gepustet. Es gab jede Menge Wellen, Möwen und Muscheln zum schauen.

Vom Nordstrand aus bin ich dann ein bisschen durch den eigentlichen Ort gelaufen, bevor ich mich gegen 13 Uhr wieder auf den Rückweg zum Fährhafen gemacht habe. Der Schrittzähler zeigte zu diesem Zeitpunkt über 25.000 Schritte und 21 km an. 🙂 Die Rückfahrt nach Norddeich habe ich dann auch nur mit Sitzen und Ausruhen verbracht. In Norddeich habe ich dann mein Gepäck wieder abgeholt (das durfte ich am Fahrkartenschalter abstellen) und dann ging es auch schon mit dem Zug weiter nach Papenburg.

Am Freitagabend in Papenburg konnte ich dann fast keine weiteren Eindrücke mehr verarbeiten, ich war mit dasitzen und stricken schon glücklich. 😉
Da ich am Samstagmorgen senile Bettflucht hatte (wach um halb fünf…) habe ich dann beschlossen, einen Morgenspaziergang zu machen um wenigstens ein bisschen was von der Umgebung zu sehen – es war irgendwie klar, dass ich den Rest des Tages die HÖB Papenburg nicht mehr verlassen würde – schließlich gab es da jede Menge tolle Wolle, nette Gespräche mit anderen Strickerinnen und ganz viel Strickzeit in idyllischer Umgebung:

Am Sonntagnachmittag habe ich mich nach Veranstaltungsende noch mit einer anderen Ravelerin getroffen, wir waren lecker Eis essen und sie hat mir noch ein bisschen was von Papenburg gezeigt bevor ich mich um kurz vor 16 Uhr auf den Rückweg machen musste. Die Rückfahrt im Zug war anfangs nicht ganz so entspannt wie die Hinfahrt aber es wurde dann besser.

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