Freitagsfüller 36 / 2012

  1. Man muss nicht immer alles gleich erledigen, auch wenn ich das oft denke.
  2. Der Liter Sprit kostet teilweise 1,70 Euro – das ist doch ungeheuerlich.
  3. Praktischerweise erledigen sich manche Dinge von selbst, wenn man sie lange genug ignoriert.
  4. Türkischer Honig ist mir viel zu süß.
  5. Der Herbst beginnt für mich wenn das Getreide auf den Feldern gedroschen wird.
  6. Nächstes Jahr feiere ich einen runden Geburtstag.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Besuch der Dult in Regensburg, morgen habe ich mal nichts geplant und Sonntag möchte ich Zeit zum Stricken haben!

Nur mal so gerechnet….

05:45 Uhr -> der Wecker klingelt
05:45 Uhr bis 07:15 Uhr -> 1,5 Std.munter werden, duschen, Zähne putzen, schminken (ich), rasieren (er), Frühstück und Büro-Verpflegung richten, frühstücken, fertig machen um aus dem Haus zu gehen
07:15 Uhr bis 08:00 Uhr -> 0,75 Std. zur Arbeit fahren
08:00 Uhr bis 17:00 Uhr – > 9 Std.arbeiten (an guten Tagen)
17:00 Uhr bis 18:30 Uhr -> 1,5 Std.nach Hause fahren, unterwegs noch schnell die ein oder andere Kleinigkeit einkaufen
18:30 Uhr bis 20:00 Uhr Kochen, gemeinsames Abendbrot, Küche aufräumen
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr -> 2 Std.meistens Hausarbeit, im Sommer auch Gartenarbeit, selten Zeit um einfach nichts zu tun oder zu stricken
etwa 22 Uhr -> todmüde ins Bett fallen und komatös durchschlafen bis….
….siehe oben.
Dafür gelingt es mir meistens, die Wochenenden von allzu viel Hausarbeit frei zu halten. Ich frag mich allerdings, ob das der richtige Weg ist…

Manchmal überrascht mich….

…das Fernsehprogramm positiv – auch wenn das eher die Ausnahme ist. Aber der Film „Und weg bist Du!“ gerade eben auf Sat1 hat mich tief berührt und nachdenklich gemacht.
Die 31-jährige Jela (Annett Frier) ist schwer krebskrank und weiß, dass ihr nur noch wenig Zeit bleibt. Und trotzdem springt sie dem Tod (Christoph Maria Herbst) bei seinen ersten Versuchen sie zu holen von der Schippe und handelt einen Deal mit ihm aus – sie möchte unbedingt die nächsten vier Wochen noch erleben, damit sie mit ihrer Tochter deren Geburtstag feiern kann.
Die daraus resultierende Story geht zu Herzen und ist liebevoll-nachdenklich umgesetzt – witzig, aber nicht flach und mahnend, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Und mir wird wieder einmal bewusst, dass das Thema Tod und Sterben eigentlich ein Thema ist, mit dem man sich zu Lebzeiten schon auseinandersetzen sollte – wenn es soweit ist, hat man dafür keine Zeit mehr.

Sonntagsbild 02.09.2012

Was für ein Wochenende – mal eben knapp 800 km auf der Autobahn um am Samstag ehrenamtlich beim OpenAir in Seebenisch (in der Nähe von Leipzig) am Grill zu stehen. Na gut, feiern und Spaß haben gehörte auch dazu. 😉
Aber der Reihe nach:
Seebenisch ist die bisherige Heimatgemeinde von Fred, er ist trotz seines Wegzugs immer noch Mitglied im dortigen Kulturverein. Und einmal im Jahr organisiert dieser Verein ein großes Open Air – Hauptact dieses Jahr war die Spider Murphy Gang. Wir waren letztes Jahr am OpenAir nur zu Besuch, ohne mitzuarbeiten. Allerdings wurde Fred da bereits beim Betreten der Festwiese gefragt, warum er denn nicht wie sonst auch immer am Grill stünde… Da haben wir spontan beschlossen, dass wir im Jahr darauf mitarbeiten. Und da ich Dank eines früheren Nebenjobs ebenfalls über ein Gesundheitszeugnis verfüge war klar: ich darf in eine Männerdomäne eindringen und mit an den Grill… 😀
Tagsüber war noch etwas aufbauen angesagt, ab 17 Uhr waren wir auf der Festwiese, der Grill war schon vorbereitet – nachts um 2 Uhr war dann Feierabend… Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!