Ich sollte mehr schlafen….

….oder weniger Tanzen 😉

Aber der Abend gestern war schön – in „meiner“ Tanzschule war „Schwäbische Nacht“. So richtig nett mit schwäbischem Essen, Showeinlage und viiieeel Tanzen. Da kann es schon Mal passieren, das man nicht auf die Uhr achtet und erst um halbdrei morgens heimkommt. Naja, jetzt werde ich mal versuchen, meine beiden Kuchen fertigzustellen und ein brauchbares Mittagessen zu zaubern. Meine Eltern kommen – mein Ruf steht auf dem Spiel 😉

Mädelsabend

Und wo führte der Mädelsabend hin? Klar, natürlich wieder mal ins Kino.
Wir haben uns „Der Krieg des Charlie Wilson“ angesehen. Ein interessanter Film, vor allem dann, wenn man berücksichtigt, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht. Alle Hauptfiguren des Films existieren tatsächlich:

Charlie Wilson (Tom Hanks) – Kongreßabgeordneter in Texas
Joanne Herring (Julia Roberts) – eine reiche Societylady
Gust Avrakotos (Philip Seymour Hoffmann) – ein CIA-Agent

Vordergründig scheint sich Charlie nur für Alkohol und Frauengeschichten zu interessieren – dahinter verbirgt sich aber ein kluger Kopf, der durch geschicktes taktieren die Weltpolitik aus dem verborgenen heraus maßgeblich verändert. Unterstützt wird er dabei von Joanne, die den Kommunismus verabscheut und von Gust, der zwar bei aber nicht unbedingt für die CIA arbeitet. Joanne ist es ein großes Bedürfnis, afghanische Freiheitskämpfer im Krieg gegen die sowjetische Besatzung nach dem Einmarsch der Sowjets in Afghanistan zu unterstützen. Es gelingt ihnen, eine Allianz der Länder Pakistan, Israel und Ägypten gegen die Sowjetunion zu bilden. Wilson nutzt seine Macht im Kongress, um das Budget für diesen verdeckten Einsatz zu bekommen und sorgt dafür, dass dieses Budget ständig erhöht wird. Dadurch können die afghanischen Freiheitskämpfer auf verschlungenen Pfaden mit immer mehr und moderneren Waffen versorgt werden, was schließlich dazu führt, dass sich die Sowjetunion aus Afghanistan zurückzieht. Wilson und Herring würden gerne den Wiederaufbau des Landes unterstützen – leider kann er dafür im Kongress keine Mittel mehr locker machen. Wilson erhält die die höchste Auszeichnung der CIA. Bezeichnend ist das Ende des Films, ein Originalzitat von Charlie Wilson:

“These things happened. They were glorious and they changed the world… and then we fucked up the end game.”

„Diese Dinge passierten. Sie waren glorreich und veränderten die Welt… und dann haben wir es in der Endphase verschissen.“

Ich liebe meine Kollegen ;-)

Heute im Büro passiert:
Ich bin am diskutieren mit einer Kollegin, nichts ernstes, eine spaßige Geschichte. Plötzlich schaut mich die Kollegin an und meint:

Du bisch bleed wia zwoi Roia Kopfsalad !

Ein echt schwäbischer Ausspruch…. Immerhin konnte ich schlagfertig genug kontern…:

I glaub dir brent d´r Kiddl !

Die Lacher im Büro hatten wir sicher… 😉

Viel zu schnell vorbei….

… waren meine drei freien T age. Eigentlich ja dreieinhalb, da ich am Donnerstag bereits um 14 Uhr Feierabend machen durfte. Und dank Sturmtief „Emma“ war das Wochenende auch sehr erholsam – wir sind einfach nicht vor die Türe. So ein Wochenende mit ein paar guten Büchern hat auch mal was….

Eine musikalische Sandkastenliebe….

So könnte man mein Verhältnis zur E.A.V. nennen. Ich war das erste Mal vor über 20 Jahren in einem Konzert der E.A.V. – zusammen mit meinem Bruder und meinen Eltern. Ich weiß noch, dass es in Böblingen in der Sporthalle war und dass ich damals ziemlich aufgeregt war…. War heute nicht anders – die E.A.V. war mit ihrem neuen Album „Amore XL“ zu Gast in der Liederhalle in Stuttgart. Und es war einfach prima…!!! Von Anfang an gute Stimmung im Saal, ein Publikum, das mitgeht und eine Band, die das auch aufgreift und nicht nur stur ihr Programm abspult. Wie der Albumname schon sagt – es geht um die Liebe. Klingt spießig und abgedroschen, ist es aber nicht. Denn die E.A.V. beleuchtet die Liebe in all ihren Facetten – und durchaus mal mit nicht ganz ernstzunehmenden Texten. Aber auch mit Texten, die nachdenklich stimmen und einen ernstgemeinten Hintergrund haben. Die zweieinhalb Stunden waren wie im Flug vorbei, keine Minute langweilig. Mal sehen, die sind Ende Mai noch Mal in Fellbach – ich würde auch ein zweites Mal hingehen….

Personal Countdown

Da mich das Sturmtief „Emma“ daran hindert, das Haus zu verlassen, wage ich mich heute mal an ein Stöckchen, das ich irgendwo im Bloggerland mitgenommen habe.

Zwölf Dinge, die mich ärgern (können):

  • angelogen zu werden
  • Unordnung
  • unpünktlich zu sein
  • Eselsohren oder geknickte Seiten in meinen Büchern
  • wenn ich vergessen habe, den Handyakku zu laden
  • wenn sich jemand vordrängelt
  • wenn etwas nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle
  • wenn mich mein eigener Perfektionismus in die Knie zwingt
  • Unpünktlichkeit bei anderen
  • wenn meine Nachbarn mal wieder denken, sie sind alleine im Haus
  • wenn etwas trotz Absprache nicht erledigt wird
  • Brotkrümel auf der frisch geputzten Küchenarbeitsplatte

Elf Dinge, ohne die ich nicht leben könnte – (oder die ich nicht missen möchte):

  • mein Handy
  • Bücher
  • mein Laptop
  • meine Canon EOS 350D
  • unsere Wohnung
  • mein Auto
  • meinen Kalender
  • unser Wasserbett
  • Milch zum Frühstück
  • meine Zeitung zum Frühstück
  • heißes Wasser

hier geht’s weiter….

Für sensible Männer nicht geeignet…

Heute im Büro gehört (von einem Kollegen…!):

Was passiert, wenn man einen Mann mit einem Schwein kreuzt?
Gar nichts, es gibt Dinge, die lassen sich auch Schweine nicht gefallen…

Wie stellt sich ein Mann ein romantisches Abendessen vor?
Fußball schauen bei Kerzenschein….

Was macht die perfekte Hausfrau, deren Mann beim Kartoffel holen die Kellertreppe runtergefallen ist und
sich das Genick gebrochen hat?
Nudeln….

Was ein genialer Nachmittag!

Heute war einer der wenigen Tage, an denen mich ein Wochenenddienst so ein bißchen nervt. Naja, ist ja auch unfair, wenn man bei strahlendem Sonnenschein im Büro sitzen darf. Dafür war der Dienst herrlich ruhig und entspannt, wir Kolleginnen hatten Zeit mal so richtig miteinander zu klönen. Und nach Feierabend habe ich mir sofort die Kamera geschnappt und mein Mann und ich sind spazieren gegangen. Zum Glück habe ich ein recht umfangreiches „Archiv“ mit Wandervorschlägen, die immer wieder in der Stuttgarter Z eitung sind – darunter haben wir dann auch unseren heutigen gefunden: Durch die Weinberge von Endersbach nach Strümpfelbach.  Es war einfach klasse!

Unterwegs mit dem Teleobjektiv in fremden Vorgärten Blumen gepflückt….

In den Weinbergen versucht, die Lichtstimmung und die streng grafische Ordnung mit der Kamera einzufangen:

Und immer wieder stehen geblieben und die Aussicht auf das Remstal und Waiblingen genossen:

Man konnte unheimlich weit schauen, schade, dass ich mal wieder kein Fernglas dabei hatte. Von mir aus kann der Winter jetzt bleiben wo er will – immer her mit der Sonne und den schönen Tagen! Es war superschön draußen, wir waren ohne Jacken unterwegs, in der Sonne war es mehr als angenehm.