WMDEDGT 05.02.2018

Wie immer ist es am 05. des Monats Zeit für den „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ – Blogeintrag und weil ich am Vormittag schon daran denke werde ich den Eintrag im Lauf des Tages immer wieder ergänzen.

Wie an jedem Werktag geht der Radiowecker um kurz nach halb sechs an. Und wie immer höre ich das nicht, ist ja nicht mein Wecker. 😉 Dass es gleich Zeit zum Aufstehen ist, merke ich daran dass beide Hunde nacheinander ins Bett krabbeln, nachdem Fred aufgestanden ist. Das ist mittlerweile ein festes Morgenritual, dass wir noch ein paar Minuten liegen bleiben, bevor ich gegen halb sieben dann auch aufstehe. Ich husche schnell durchs Bad, danach anziehen und Kaffee trinken, Frühstück fällt heute aus Gründen erstmal aus.
Fred bringt die Hunde nach draußen, ich mache mich auch so weit fertig und gehe schon mal das Auto freikratzen – da Fred heute und morgen auf Dienstreise ist und deswegen einiges an unhandlichem Gepäck hat, fahre ich ihn ins Büro. Gegen 7:45 Uhr fahren wir los, eine gute halbe Stunde später kann ich ihn im Büro absetzen.

Auf dem Rückweg fahre ich mir erstmal Frühstück kaufen – es gibt Laugenbrötchen zum Frühstück. Die bekomme ich hier nämlich nur im Kaufland und auf dem Heimweg komme ich praktisch direkt an einem vorbei. 🙂 Und Montagmorgens um die Uhrzeit ist da auch immer herrlich wenig los. Schnell ein bisschen was eingekauft und wieder ab ins Auto. Den restlichen Heimweg nutze ich dazu, mit meiner Mutter zu telefonieren. Außerdem muss ich bei uns in der Wohnanlage dann noch schnell bei der Hausverwaltung anhalten, die Wertkarte für die Restmülltonne muss getauscht werden.
Wieder zu Hause gibt es dann endlich Frühstück – lecker Laugenbrötchen mit Eszetschnitten. Und mit Leberwurst. Nein, nicht gleichzeitig – nacheinander… 😉 Nebenher lese ich Ravelry leer und drehe meine Blogrunde.
Nach dem Frühstück räume ich die Küche auf und weil ich gerade daran denke (und mich außerdem beide Kaffeemaschinen seit Tagen dezent daran erinnern) entkalke ich gleich noch die Kaffeemaschinen. Nebenher fange ich an, den Blogeintrag zu schreiben. 🙂

Ab 11 Uhr ist Lernzeit angesagt, da startet bei meiner Weiterbildung die ich gerade mache, die Online-Schulung.

Es kommt, wie es kommen muss – natürlich vergesse ich, im Lauf des Tages aktuell weiter zu bloggen. Dann also hier der Rest:

weiterlesen…

Fertige Strickprojekte…

Nicht nur mein Batad ist fertig geworden, ich habe auch einen letztes Jahr im März begonnenen Pullover endlich beendet.
Die Wolle hatte ich letztes Jahr auf dem Leipziger Wollefest bei Sabine entdeckt und praktisch sofort gekauft. Schon da wusste ich, dass ich mir daraus einen ganz schlichten, geraden Pulli stricken will. Und das ist daraus geworden:

Ein lässiger, bunter Wohnfühlpulli 😉 – also ein Pulli, den man nicht mehr ausziehen möchte. Leicht und trotzdem robust, gestrickt aus 360g  Lanartus-Sockenwolle.

Und den Batad haben wir gleich auch nochmal vernünftig fotografiert:

Freitagsfüller KW 5/2018

  1. In diesem Monat wird es hoffentlich nicht mehr Winter.
  2. Weniger und bewusster essen ist möglich, man muss sich einfach dran gewöhnen.
  3. Ich könnte gerade ständig und immer schlafen.
  4. „Motschekiebchen“ ist mein Lieblingsname für Marienkäfer.
  5. Es hat lange gedauert, aber mittlerweile ist bei vielen privaten Themen Ruhe eingekehrt.
  6. Kalt und Dauergrau ist ungemütlich.
  7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Stricktreff, morgen habe ich geplant die Hundebetten zu waschen, und Sonntag möchte ich vielleicht nach draußen, wenn es das Wetter zulässt!

Letzte Woche noch im Strickkorb…

…heute schon fertig und gewaschen – mein bunter Batad. Man sieht auf dem Foto sehr gut, wie sich das Strickstück nach dem Waschen verändert hat – rechts ist vor dem Waschen fotografiert, links danach. Der Batad ist deutlich gewachsen und lockerer als vor der Wäsche:

(klick aufs Bild macht groß)

Ich bin gespannt, wie sich diese Tuchform trägt. Zum Stricken war er jedenfalls sehr kurzweilig und gut – wenn man von den Biesen zwischen den einzelnen Farben absieht. Die waren etwas schwieriger, erst ab der dritten Biese hatte ich den Bogen raus, wie es geht.
Und sollte mir das Tuch doch nicht stehen habe ich schon jemanden gefunden, der es tragen kann… 😉

Ich habe heute mal….

….Inventur im Strickkorb gemacht. War gar nicht so zeitaufwendig, da liegt nicht mehr viel drin:

Die Mütze oben links ist bereits fertig und könnte getragen werden, wenn es denn kalt genug wäre. 😉

Rechts daneben wird ein Tuch nach der Anleitung „Match & Move“ von Martina Behm – an dem stricke ich nur während des freitäglichen Stricktreffs. Weil es einfach nur rechte Maschen sind, nichts Kompliziertes. Für zu Hause ist es mir zu langweilig. 😉

Links unten wird ein Poncho nach der Anleitung „Batad“ von Stephen West. Eigentlich auch nur kraus rechts, durch verkürzte Reihen aber ein bisschen anspruchsvoller. Und ganz frisch am Montag angefangen.

Rechts unten wird wieder ein Pullover für mich, nach der Anleitung „Still Light Tunic“ von der Designerin Veera Välimäki. Auch nur rechte Maschen, aber im Moment muss ich bei den Zu- und Abnahmen etc. noch ziemlich aufpassen. Irgendwann mal ist es auch nur noch rechts im Kreis zu stricken.

Und morgen schlage ich noch ein Oberteil für mich an, die Maschenprobe trocknet gerade. Dieses Mal einen ganz einfache Cardigan. Ich muss nur noch ausmessen lassen, welche Größe ich stricken muss, damit das hinterher auch passt.

Freitagsfüller KW 4/2018

Ein bisschen in Vergessenheit geraten, gerade wieder entdeckt – der Freitagsfüller. 🙂

  1. Den 1. Platz bei was auch immer habe ich noch nie erreicht.
  2. Draußen ist schon wieder Schietwetter, schade aber auch.
  3. Wenn ich mich verwöhnen möchte, dann reicht mir dafür ein ruhiges Plätzchen, ungestörte Strickzeit, dazu Kaffee und ein paar Kekse.
  4. Das wird schon wieder – bleib locker.
  5. Jedes Bild muss gerade hängen.
  6. Auf dem Wollfest in Berlin haben hatten wir Spaß gehabt.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den freitäglichen Stricktreff, morgen habe ich nichts besonderes geplant, und Sonntag möchte ich mit dem großen Hund eine ausgiebige Runde gehen, wenn es das Wetter zulässt!

Lebenszeichen ;-)

So ist das halt, wenn nichts wirklich bloggenswertes passiert – ich blogge nicht. 😉

Aber kein Grund zur Sorge, hier ist gerade halt nichts los. Da ich seit Ende Dezember (mal wieder) ohne Job bin, nutze ich aktuell die Zeit und vertiefe meine SAP-Kenntnisse und das Grundwissen im Bereich Finanzen / Controlling mit einer Online-Weiterbildung. Das bedeutet, dass ich jeden Tag vier Stunden am Schreibtisch sitze und lerne, lerne, lerne – an zwei Tagen in der Woche alleine anhand eines Lernplans und mit vordefinierten Übungsaufgaben, an drei Tagen mit einem Online-Präsenz-Training, d.h. die Dozentin und die anderen Teilnehmer sind per Telefonkonferenz zusammengeschaltet und man geht den Unterrichtsstoff gemeinsam durch.
Nach dem Lernen bin ich meistens völlig erledigt und auch froh, den Laptop ausschalten zu können. Vier Stunden am Tag auf den Bildschirm starren sind genug. 😉

Das letzte Strickprojekt 2017…

…war mein Advents-MKAL von Iscula – an jedem Freitag vor den Adventswochenenden wurde ein Teil des Tuches veröffentlicht und eigentlich hätte das Tuch an Weihnachten fertig sein können.
Eigentlich. 😉 Wenn mir da nicht wieder das ganz normale Leben dazwischen gegrätscht wäre. Ich wollte das Tuch aber unbedingt im Dezember noch vollenden, was dann dazu führte dass ich an Silvester noch sehr, sehr viel gestrickt habe… Aber ich bin fertig geworden und nach dem Waschen und Trocknen war heute dann Fototermin:

Gestrickt habe ich das Tuch aus einem BabyAlpaka-Seiden-Garn von Drops, verbraucht habe ich knapp 1200 Meter. Damit habe ich im Jahr 2017 insgesamt rund 10.800 Meter Wolle verstrickt. 🙂

WMDEDGT 05.01.2018

Auch 2018 werde ich versuchen, mich immer am 05. eines Monats am Was machst Du eigentlich den ganzen Tag – Bloggen von Frau Brüllen zu beteiligen. 🙂
Dann mal los:

Wir werden irgendwann gegen 7 Uhr munter und stehen auch auf – schließlich haben wir Besuch, der dann irgendwann auch ein Frühstück bekommen sollte. 😉 Nacheinander huschen Fred und ich durchs Bad, schlürfen dann den ersten Kaffee bevor wir gemeinsam das Haus verlassen – Fred geht mit den Hunden eine Runde, ich laufe in der Zeit zum Bäcker und zum Einkaufen.
Beim Bäcker brauche ich dieses Mal länger als gedacht – ich muss zur Sicherheit im dicken Zusatzstoff-Ordner nachschlagen, ob die sonst üblichen Frühstücksbrötchen auch wirklich laktosefrei sind. Der Einkauf im Konsum ist dann schnell erledigt. Als ich zuhause die Wohnungstüre aufschließe, stelle ich fest, dass meine Eltern auch schon munter sind, Fred schon angefangen hat das Frühstück vorzubereiten und eigentlich nur noch die Brötchen fehlen.
Wir frühstücken lecker und ausgiebig bevor Fred wieder ins Homeoffice verschwindet und der Rest überlegt, wie der Tag verbracht werden soll. Nach ein bisschen überlegen und planen steht fest – meine Mutter und ich werden gegen Mittag in die Stadt fahren, ein bisschen bummeln und Stadt anschauen und nachmittags dann gemeinsam zum Stricktreff gehen, schließlich ist das mein Freitagnachmittag-Termin. 🙂
Gesagt, getan – ich nutze die Zeit für ein kleines bisschen Haushalt, bereite meine Tasche für den Nachmittag vor und kurz vor zwölf brechen meine Mama und ich auf. Ausnahmsweise fahren wir mit dem Auto – ich möchte in die Stricktreff-Runde noch Sekt und Knabberzeug mitbringen, das muss ja auch erst eingekauft werden. Wir parken das Auto in einer Seitenstraße in der Nähe des Stricktreffs, gehen schnell im benachbarten Aldi einkaufen und stellen den Sekt dann im Auto kühl 😉 bevor wir uns auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle machen, damit wir in die Innenstadt fahren können.
Am Augustusplatz steigen wir aus und unser erster Weg führt uns zum Uni-Riesen – von der dortigen Aussichtsterrasse hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt:

(klick aufs Bild macht groß)

Auch wenn das Wetter eher bescheiden ist, genießen wir die tolle Aussicht bevor wir wieder nach unten fahren. Danach bummeln wir ziellos durch die Innenstadt, schauen uns verschiedenes an, machen eine ausgiebige Kaffee- und Kuchenpause bevor wir uns gegen halb vier mit der Straßenbahn auf den Rückweg zum Auto machen.

Schnell die Tasche mit Sekt, Saft und Knabberzeug aus dem Auto geholt und ab zum Stricktreff. 🙂 Dort verbringen wir ein paar vergnügliche Stunden mit viel Reden und wenig Stricken (ja, kommt auch mal vor), dazwischen gibt es Döner zum Abendessen und gegen halb neun machen wir uns auf den Heimweg.
Zuhause kommen wir genau zur richtigen Zeit an – Fred und mein Papa schauen fern und gerade beginnt eine Folge „Soko Leipzig“ – die nach langer Zeit mal wieder spannend und gut gemacht ist. Nachdem die Folge zu Ende ist, geht es dann ab ins Bett. 🙂

Erinnerungen

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
(Jean Paul 1763 – 1825)

(klick aufs Bild macht groß)

Erinnerungen der ganz besonderen Art birgt das Buch auf dem obigen Bild. Es stammt von meinem Opa väterlicherseits und wurde von ihm während seiner Kriegsgefangenschaft in Camp Howze / Texas (USA) zwischen 1943 und 1946 erstellt.
Das Buch selbst ist eine einfache Kladde, die den Gefangenen vom Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt wurde. Mein Opa hat daraus etwas ganz Besonderes gemacht – die Kladde liegt in einer „Hülle“ aus zwei Holzdeckeln, die von ihm mit Schnitzereien und eingravierten Wörtern versehen wurde. Gepolstert ist das Holz innen mit einem Stück Stoff, dazwischen steckt unverarbeitete Baumwolle, die er selbst gepflückt hat (eine der Arbeiten, die er während seiner Lagerzeit verrichten musste, war Baumwolle pflücken). Auch die Kladde selbst hat einen Einband bekommen – aus Schlangenhaut von Klapperschlangen.
Das Buch selbst ist Seite um Seite gefüllt worden – mit Sprüchen und Zitaten, die ihm andere Mitgefangene darin notiert haben (ähnlich einem Poesiealbum), aber auch mit vielen Seiten an Gedichten und Liedern, die mein Opa selbst in seiner Handschrift dort notiert hat.