Jahresrückblick 2017

Ein Klick auf die jeweilige Monatsüberschrift bringt euch in das dazugehörige Archiv zum Nachlesen des Monats.

Januar
Ich bin Anfang des Monats immer noch ohne Job und habe daher Zeit für Haushalt, Hunde und Strickzeug. Die Hunderunden machen dank richtig tollem Winterwetter auch Spaß und ich laufe jeden Tag mehrere Kilometer. Gerne und freiwillig, passt es doch ideal zu meinem Vorsatz, überflüssiges Gewicht abwerfen zu wollen. Ernährungsumstellung und Bewegung lauten die Mittel zum Zweck.
Mitte Januar habe ich dann ein Bewerbungsgespräch, in dem ich tatsächlich eine Zusage bekomme so dass ich ab Februar wieder zur arbeitenden Bevölkerung gehöre.

Februar
Mein neuer Job beginnt gleich mit einer Woche Abwesenheit von zu Hause, ich muss eine Woche zur Schulung. Auch sonst ist der Monat geprägt davon, dass ich wieder berufstätig bin – gilt es doch, jetzt alles vernünftig unter einen Hut zu bringen. Und da ich mich aus der Komfortzone Büro wieder zurück in den Einzelhandel bewegt habe, strengt mich der Job tatsächlich auch körperlich an, ich bin das lange Stehen nicht mehr gewohnt und kämpfe den halben Monat mit massiven Rückenschmerzen. Highlight des Monats: ein Besuch des Gewandhauses zu Leipzig für ein Konzert.

März
Anfang des Monats ist in Leipzig Wollefest, Richtung Monatsende darf ich zwei Tage nach Hamburg, mein Arbeitgeber hat zum Kennenlern-Tag eingeladen. Dazwischen eine gleichbleibende Routine aus Haushalt, Arbeit und Hunderunden – es hat sich alles etwas eingependelt.

April
Auch der April verläuft ruhig, wir haben uns in unserem Tagesrhythmus eingefunden und es passiert nichts erwähnenswertes. Meine Ernährungsumstellung und die viele, regelmäßige Bewegung zeigt erste greifbare Erfolge – die meisten Kleidungsstücke in meinem Schrank sind zu groß und ich kann mir das erste Mal Hosen in Gr. 46 kaufen.

Mai
Fred ist den ganzen Monat zu Hause, bei ihm steht ein Jobwechsel an. Da jetzt Zeit dafür ist, nehmen wir das Projekt „aus zwei mach eins“ ernsthaft in Angriff – durch das Wohnen in der Stadt benötigen wir eigentlich nur noch ein Auto, also verkaufe ich meinen Skoda und Fred seinen Auto und als gemeinsames Auto zieht ein hundetauglicher Skoda Yeti ein. Um das Ganze ein bißchen komplizierter zu machen, fahren wir nochmal eine Woche zu meinen Eltern – mit meinem Skoda Fabia. Zwei Menschen, zwei Hunde und jede Menge Gepäck…

Juni
Der Juni war vorsichtig ausgedrückt sehr turbulent – Freds Mama ist in ein betreutes Wohnen umgezogen, ihre alte Wohnung musste aufgelöst werden, das hat uns eine ganze Weile beschäftigt. Fred selbst musste sich im neuen Job einfinden, meine Mutter kam sehr spontan ins Krankenhaus, so dass ich ein Wochenende bei meinen Eltern verbracht habe, nebenher noch der normale Alltag. Kann man so machen, muss aber nicht sein. Außerdem habe ich recht spontan beschlossen, meinen Blog zu einem anderen Anbieter umzuziehen, auch das bedeutete einiges an Arbeit.

Juli
Der Juli wird wieder ruhiger, wir haben unseren Tagesrhythmus erneut gefunden. Allerdings zeichnet sich schon ab, dass es so nicht bleiben wird – ich werde spontan in meinem Job in unterschiedlichen Filialen eingesetzt, da wir in „meiner“ Filiale zu viel Personal haben.

August
Das Gefühl aus Juli bestätigt sich – mir wird zum Ende der Probezeit gekündigt, wir sind zu viel Personal in der Filiale. Nach der ersten Enttäuschung, weil ich schon wieder keinen Job habe finde ich mich damit ab, bedeutet es doch auch kein stundenlanges, anstrengendes Stehen mehr im Laden. Ich nutze den herrschenden Sommer dann auch aus, mit viel draußen sein, große Hunderunden und außerdem sind wir mal wieder bei meinen Eltern. Und in meinen Kleiderschrank ziehen die ersten Kleidungsstücke in Gr. 44 ein….

September
Passend dazu, dass ich den ganzen Tag zu Hause bin müssen der Mann und ich uns auch auf eine veränderte Wohnsituation einstellen – seine Tochter hat bei uns seit Mitte August Asyl bekommen, bis sie in ihre eigene Wohnung ziehen kann. Da unsere Wohnung da nicht wirklich dafür ausgelegt ist, rutschen wir halt ein bisschen zusammen, irgendwie muss es gehen, auch wenn es anstrengend für uns ist. Der Mann hat zwei Wochen Urlaub und wir unternehmen viel – unter anderem wandern wir auf den Brockengipfel, was von der Strecke her einen Halbmarathon bedeutet. An dem Tag bekomme ich auch die Zusage für einen Job ab Anfang Oktober.

Oktober
Anfang Oktober ist Wollefest in Berlin und ich verbringe das Wochenende dort. Danach startet mein neuer Job. Außerdem zeichnet sich ab, dass das Besuchskind endlich eine eigene Wohnung hat. Der geplante Umzugstermin kollidiert allerdings mit einem Kurzurlaub bei uns, so dass wir hier ein bisschen Tempo reinbringen müssen, damit der Umzug davor über die Bühne geht. Das Wochenende in Hannover beim Hannoveraner TollerTreffen ist anstrengend, aber trotzdem toll. Außerdem gönne ich mir das erste Mal seit Jahren wieder den Luxus, ins Nagelstudio zu gehen.

November
Im Job zeichnet sich ab, dass es keine Verlängerung der Befristung geben wird. Außerdem feiert mein Papa seinen 70.Geburtstag in Stuttgart, was für mich bedeutet dass ich auch die Chance habe, meine beste Freundin zu einem Frühstück wieder zu sehen. Allerdings startet das Wochenende suboptimal, wir schaffen es die Kleidung für die Party in Leipzig hängen zu lassen und müssen ziemlich zaubern um das zu lösen. Und ich bin fast den ganzen Monat ohne vernünftiges Handy, was zum Monatsende dazu führt, dass ich mir doch recht spontan ein neues Android-Handy gönne.

Dezember
Mein Job wird anstrengend, weil ich absolut nichts sinnvolles zu tun bekomme. Das ist anstrengend und ich bin froh über jeden Arbeitstag der vorbei geht, am 18.12. habe ich meinen letzten Arbeitstag, danach erstmal Urlaub.
Ansonsten ist es eine halbwegs ruhige und normale Adventszeit, ich nutze meine Zeit wieder verstärkt für Handarbeiten.

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