WMDEDGT 05.11.2017

Nachdem ich im Oktober den „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“-Tag verpasst habe (der 5. kommt immer so überraschend am Monatsanfang… 😀 ) bin ich heute wieder mit dabei.

Unser Wecker klingelt um 6 Uhr. Ja, am Sonntag – Fred möchte mit Banu zum Training zu einer Freundin fahren, die wohnt allerdings gute anderthalb Stunden Fahrtzeit entfernt. Und da er gegen halb zehn dort sein soll, wir aber vorher noch gemeinsam frühstücken wollen müssen wir entsprechend früh aufstehen. Also eigentlich muss Fred aufstehen, ich kuschle mich nach dem Weckerklingeln noch mal unter meiner Decke. Kelly hüpft wie immer morgens zu mir ins Bett, die Viertelstunde bei mir liegen muss einfach sein.
Irgendwann nach halb sieben stehe ich auch auf und husche ins Bad. Während Fred das Frühstück vorbereitet, nehme ich mir das alte Backbuch meiner Schwiegermutter und suche ihr Stollenrezept heraus damit ich die Mengen herunter rechnen kann, das Originalrezept lautet nämlich für 2 kg Mehl. Und das ist zu viel für uns. 🙂
Wir frühstücken in aller Ruhe, dann schnappt sich Fred die beiden Hunde und geht mit ihnen eine Runde während ich die Küche aufräume. Kurz nach 8 Uhr bringt er mir Kelly zurück, packt seine restlichen Sachen ins Auto und fährt los.

Ich fange an, alle Zutaten für den Stollenteig in die Schüssel der Küchenmaschine zu schütten und stelle (wie immer) zu spät fest, dass das zu viel Menge für die Schüssel ist. Also alles raus auf die Arbeitsplatte und doch von Hand kneten. Manche Fehler mache ich jedes Jahr… 😀 Und wie jedes Jahr stelle ich fest – der Teig ist ganz schön widerspenstig. Ich knete eine gute halbe Stunde von Hand, bis ich zum einen alle Zutaten drin habe und zum anderen der Teig eine schöne Konsistenz hat. Der fertige Teig wandert erst mal in meine große Hefeteigschüssel und dann in den Backofen – der hat noch Restwärme vom Brötchen aufbacken. Und außerdem steht der Hefeteig da geschützt und kann in Ruhe gehen.

Ich mache die Küche gründlich sauber, räume die Spülmaschine ein und beschließe, dass ich mir einen zweiten Kaffee und eine Pause verdient habe. Die nutze ich dazu, den Blogeintrag hier anzufangen und Ravelry leer zu lesen. 🙂
Als nächstes steht jetzt erst mal ein bißchen Haushalt auf dem Programm – Bügelwäsche, Wäsche zusammenlegen und was mir noch so in die Finger fällt.

Seit der letzten Pause habe ich mich an meinen Wäscheberg gemacht und ausgiebig mit meiner Mutter telefoniert. 🙂 Bügeln und Wäsche zusammenlegen war ein überschaubarer Berg, trotzdem ging einiges an Zeit dafür drauf. Allerdings habe ich auch spontan noch eine ungeliebte Arbeit erledigt, die ich schon eine kleine Ewigkeit vor mir her schiebe – an einer Strickjacke wollte ich alle Knöpfe austauschen, da diese a) zu schwer für die Jacke waren und b) das Metall oxidierte. Die neuen Knöpfe für die Jacke hatte ich mir im September 2016 auf dem Hamburger Wollfest gekauft…


Danach ergab ein kurzer Blick auf meinen Stollenteig, dass dieser reif für die Weiterverarbeitung ist. Also den Teig in zwei Hälften geteilt, nochmal durchgeknetet und zu zwei großen Laiben geformt, die jetzt im Moment im Ofen liegen zum Backen. Mittlerweile ist es kurz nach 13 Uhr, wieder Zeit für eine kurze Pause. Demnächst muss ich mit Kelly raus, danach habe ich hoffentlich Strickzeit.

Solange die Stollen noch im Ofen sind, kann ich auch kurz mit Kelly gehen – ich muss dem Stollen ja nicht beim backen zukucken… Die kurze Nachmittagsrunde mit Kelly ist allerdings irgendwie anstrengend – Kelly möchte nämlich eigentlich gar nicht raus (es regnet…) und dreht ständig wieder um, um zurück nach Hause zu laufen. Ich setze mich aber durch, auch wenn ich sie dafür alle zehn Meter bitten muss, weiter zu laufen. Der Rückweg geht bedeutend schneller… 😉
Wieder zu Hause ist die Zeit genau richtig um die Stollen aus dem Ofen zu holen – die ganze Küche duftet sehr lecker. Ich überlege, zuerst eine Kaffeepause zu machen, bevor ich die Stollen fertig mache, als kurz nach 14 Uhr eine SMS von Fred kommt, dass er auf dem Rückweg wäre. Also doch zuerst die Stollen fertig stellen und danach mit Fred zusammen Kaffee trinken. Ich bepinsle die noch warmen Stollen mit flüssiger Butter und streue dick Puderzucker drauf:

Gerade als ich die Küche saubergemacht (Puderzucker staubt echt überall hin…) und den Nachmittagskaffee vorbereitet habe  kommt Fred nach Hause – das nenn ich gutes Timing. Wir trinken in Ruhe Kaffee und danach ist endlich Strickzeit angesagt. Nebenher schauen wir die erste Staffel „Game of Thrones von DVD“ weiter.

Gegen halb sieben ist es Zeit, das Abendessen vorzubereiten – wie immer die Aufgabe von Fred. 😉 Während er in der Küche zugange ist, vervollständige ich hier schnell den Blogeintrag bevor ich mich gleich um die trockene Wäsche aus dem Trockner kümmere – die will auch zusammengelegt werden.
Nach dem Abendessen (Kassler mit Käse überbacken und Nudeln dazu) werden wir weiter noch die ein oder andere Folge Game of Thrones schauen und ich werde nebenher mein angefangenes Paar Socken weiterstricken.

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