WMDEDGT 05.07.2017

Auch wenn hier gerade eigentlich Funkstille herrscht, blogge ich doch zu „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ – einfach der Vollständigkeit wegen. 🙂

Mein Tag beginnt wie immer mit dem Weckerklingeln um kurz vor 6 Uhr morgens. Während Fred sich Kaffee macht und Morgenmagazin kuckt verschwinde ich im Bad und mache mich fertig für den Tag. Danach bereite ich Frühstück vor, wir frühstücken gemeinsam und um kurz vor halb acht verlässt Fred die Wohnung um „seine“ Bahn zu erreichen, die ihn ins Büro bringt.

Ich räume noch ein bißchen in der Wohnung auf bevor ich mich für die Hunderunde fertig mache – da ich erst um 10 Uhr anfangen muss zu arbeiten nutze ich die Z eit und fahre mit den Hunden noch in den Auwald um eine große Runde zu gehen. Ich muss die übliche Runde zwar zügiger gehen als sonst, aber ich weiß dass ich sie auch in weniger als einer Stunde schaffe. Die Hunde genießen es, im noch kühlen Wald springen zu dürfen und auch mir tut die Runde gut.
Gegen 9 Uhr sind wir zurück in der Wohnung, ich mache mich frisch, noch schnell schminken und umziehen bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit mache. Ausnahmsweise fahre ich mit dem Auto, denn ich bin heute zur Unterstützung in einer anderen Filiale in einem Einkaufscenter am anderen Ende der Stadt. Das wäre zwar auch mit der Bahn zu erreichen, allerdings bin ich dann mit 2 x Fahrzeit + Arbeitszeit zu lange unterwegs bzw. die Hunde zu lange alleine. Mit dem Auto bin ich in dem Fall flexibler und schneller.

Ich kullere gemütlich einmal quer durch die Stadt und bin total stolz, weil ich mich ohne Navi zurecht finde – und das, obwohl ich die Strecke noch nicht so oft gefahren bin. Um kurz vor 10 Uhr bin ich auf dem Parkplatz des Centers, stelle das Auto ab und laufe die paar Meter bis zu meinem heutigen Arbeitsplatz. Die neue Kollegin dort begrüßt mich fröhlich, ich freue mich ebenfalls sie kennen zu lernen und gemeinsam harren wir der Dinge, die der Vormittag so bringt. Es ist sehr ruhig, wir haben Z eit um ein bißchen zu reden und nebenher etwas aufzuräumen und zu putzen. Der Vormittag geht trotzdem zügig vorbei und gegen Mittag taucht der Kollege auf, der wegen krank morgens erst mal zum Arzt ist. Schnell wird klar – er hätte nach dem Arzttermin mal besser nach Hause fahren sollen, ihm geht es hundeelend. Aber da ich ja nur fünf Stunden arbeite musste er zur Arbeit um mich abzulösen, da meine Kollegin sonst alleine wäre. Das ist jetzt erstmal eine blöde Situation, aber nicht unlösbar – ich telefoniere kurz mit Fred, ob er die Möglichkeit hat, aus dem Büro ins Homeoffice zu wechseln und ich dann den ganzen Tag im Laden bleiben kann. Er kann, so dass er sich zwischendrin auch um die Hunde kümmern kann und ich bleibe dann einfach bis 20 Uhr im Laden. Mein Kollege ist sehr froh, hält noch schnell eine Stunde mit uns zusammen durch, damit meine Kollegin und ich die Chance haben unsere Pause zu machen und fährt dann nach Hause. Der restliche Nachmittag vergeht ähnlich ruhig wie der Vormittag worüber ich nicht böse bin, denn ich funktioniere sozusagen auf Autopilot.

Um 20 Uhr mache ich den Laden zu, räume auf und mache Abrechnung. Danach noch schnell ins Kaufland, mir ist irgendwie nach ein bißchen Schokolade zum Abendessen… Auf dem Heimweg im Auto telefoniere ich mit meiner Mama, werfe unterwegs noch schnell ein Retourenpäckchen im Hermes-Shop raus (an der Tankstelle…) und bin froh, als ich um 21 Uhr dann zu Hause bin. Zuhause angekommen falle ich nur noch in meinen Sessel, lese ein bißchen bei Ravelry und schaue mit einem Auge den Film „Mord im weißen Haus“ – eigentlich ist der gerade viel zu kompliziert für mich, aber ich kann ja Fred fragen. Beim Bloggen fällt mir ein, dass ja WMDEDGT -Tag ist, also noch schnell den Eintrag hier schreiben.
Und jetzt kippe ich einfach in mein Bett….

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