Unangemeldeter und unangenehmer…

…Besuch ist mir heute ins Kreuz gesprungen – ich habe massive Rückenprobleme und kann mich nur eingeschränkt bewegen. Menno, ich hatte so lange Ruhe jetzt, das hätte ruhig so bleiben können. Den heutigen Arbeitstag habe ich zur Mittagspause für beendet erklärt – ich wusste nicht mehr wie ich sitzen soll. Nach ein bisschen Doping mit Ibuprofen geht es wieder, mal sehen wie sich das entwickelt. Es gibt Dinge, die braucht kein Mensch…. 🙁

Der Tag heute…

…war eher suboptimal:
Nachdem ich fast die ganze Nacht in der Keramikabteilung verbracht habe, gab es zum Frühstück (freiwillig) Tee und Toastbrot – mit eher geringem Erfolg. Um mich Mittags vor dem Verhungern zu retten, hat mein Schatz mir Tee und Toastbrot mit Schinken genehmigt – der Appetit darauf war da. Auch das mit geringem Erfolg…
Mal sehen, ob mich eine Cola jetzt vor weiterem bewahrt – ich kann keinen Tee mehr sehen…

Heute vor einem Jahr…

… war ich um diese Uhrzeit auch schon wach – schließlich stand der OP-Termin für meine Schilddrüsen-OP bevor. Und so im nachhinein betrachtet waren meine Ängste bezüglich der OP nicht unbegründet, denn aufgrund der bei der OP verursachten Schädigung meiner Stimmlippen (Recurrensparese) kämpfe ich bis heute mit Einschränkungen. Meine eigentliche Tätigkeit als Call-Center-Agent kann ich seither nicht mehr richtig ausüben, denn meine Stimme ist nicht sehr belastbar und klingt auch immer noch anders als vor der OP.
Dazu kommt unter Belastung eine heftige Kurzatmigkeit. Für andere Menschen normale Dinge wie laut singen oder einfach mal einen lauten Schrei loslassen – geht nicht, meine Stimme ist dazu nicht mehr in der Lage. Laute Orte oder Veranstaltungen mit lauter Geräuschkulisse meide ich seither. Ich bin dann nämlich nicht in der Lage, mich zu verständigen. Es schränkt ein, es belastet und es wird vermutlich nie wieder so werden wie es mal war – und doch sage ich mir immer wieder, dass es wesentlich Schlimmeres gibt.

Eigentlich…

… bin ich sehr skeptisch, was die Wirksamkeit von irgendwelchen Nahrungsergänzungsmitteln angeht – genauer definiert: ich glaube nicht daran, dass sowas hilft.
Im Moment bin ich jedoch dabei, diese Haltung zu überdenken – wer hier regelmäßig liest, weiß dass ich permanent mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit kämpfe und an den meisten Tagen nicht aus dem Knick komme. Weil mich dieser Zustand selbst sehr genervt hat (so kenne ich mich nicht…) war ich bei meiner Hausärztin um das untersuchen zu lassen. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung zeigten deutliche Mangelerscheinungen in manchen Bereichen, so dass mir meine Hausärztin nahegelegt hat, eine Weile lang ergänzend etwas einzunehmen und mir auch gleich eine Probepackung davon mitgegeben hat.
Und ich kann nicht leugnen, dass sich mein Befinden verändert – ich fühle mich nicht mehr ganz so müde, bin morgens schneller fit. Und nein, ich habe sonst nichts am Tagesablauf verändert, das ist der gleiche Trott wie immer.
Das Ärgerliche ist nur, dass das Produkt ziemlich teuer ist – sollte ich das weiter einnehmen wollen werde ich zum Bestellen definitiv aufs Internet ausweichen.

Brötchen schneiden…

… sollte frau können – dann wär das nicht passiert:

Das Schlimme daran ist – ich weiß eigentlich, wie man richtig und verletzungsfrei Brötchen schneidet. Aber irgendwie hat das heute morgen nicht geklappt und das Brötchen war schneller durch als gedacht so dass das scharfe Messer quer in meiner Handinnenfläche gelandet ist…

Das musste ja sein….

… kaum ist es draußen kalt und ungemütlich, habe ich eine leichte Erkältung. Die Nase läuft, Kopf und Ohren schmerzen und meine sowieso kaum vorhandene Stimme muss auch noch gegen Halsschmerzen und Heiserkeit ankämpfen. Ich bin gestern freiwillig aus dem Büro nach Hause und wollte nur noch meine Ruhe. Selbst mein Strickzeug hab ich nicht angerührt gestern, das will was heißen…

 

Zweieinhalb Tage….

… im „normalen“ Alltags- und Bürotrott – und mein Hals fühlt sich heute Abend an als hätte ich ein Reibeisen verschluckt. Wobei, was ist schon normal? Die HNO-Ärztin bei der ich heute zur Kontrolle war, meinte nur ich müsse Geduld haben – ich kann’s nicht mehr hören.
Und arbeitstechnisch stecke ich in einer echten Zwickmühle – sicher nimmt mein Chef Rücksicht auf meine Krankheit und ich muss nicht ans Telefon, aber ich selbst nehme im Büro viel zu wenig Rücksicht auf mich selbst. Das ist mir auch durchaus bewusst – nur wer möchte denn schon den ganzen Tag „sprachlos“ durch die Gegend rennen? Das will und kann ich nicht, es gibt immer wieder Situationen in denen Worte notwendig und wichtig sind.
Und privat – auch da will ich nicht immer den Mund halten sondern möchte mit einer Freundin klönen oder mal telefonieren. Ich habe nicht ohne Grund einen Job der mit Kommunikation zu tun hat. Wäre ich weniger kommunikativ würde ich vermutlich bei irgendeiner Behörde als Sachbearbeiterin Akten abheften.