Mal wieder im Kino

Gestern Abend war ich mal wieder mit meinen Mädels im Kino – in Madagaskar 2. Ein gut gemachter Animationsfilm mit lustigen Charakteren – auch wenn die Handlung bei genauem Hinsehen ganz viele Logikfehler hat… 😉
Aber egal – viel zu lachen, liebevoll gemacht. Und nach dem Kino war sozusagen „Weihnachtsessen“ angesagt – wir Mädels sehen uns dieses Jahr nämlich nicht mehr.
Sagt mal Mädels wisst ihr eigentlich, dass es mehr wie unfair ist mir kleine Weihnachtspäckchen zu geben und dann zu sagen „Aber erst an Weihnachten aufmachen…“? Wobei – wenn ich die Päckchen jetzt gut verstaue, finde ich sie wahrscheinlich Weihnachten 2018 wieder, wenn das bei mir so stressig wie die letzten T age weiter geht…

Ein Quantum Trost

Doch, so eine Preview hat was… Den neuen James Bond schon Mittwoch abends zu sehen, wenn er doch erst Donnerstags im Kino anläuft. Und ich muss ehrlich sagen – so langsam gefällt mir der neue Bond. In Casino Royale konnte er mich ja noch nicht so begeistern. Der für mich wirklich bestaussehendste Bond ist und bleibt nun mal Pierce Brosnan… Aber Mr. Craig holt auf, eindeutig…
Der Film selber? Schnell, laut, tolle Actionszenen – aber kein Bond, wie man ihn bisher kannte. Und trotzdem toll – wenn auch anders als die anderen. Sehr aufwendig gemacht, gleich die ersten 10 Minuten sind oberklasse. Ich geh noch Mal rein, da bin ich mir sicher.

Mamma Mia

Ein klasse Film… Und für einen ABBA-Fan auf jeden Fall zu empfehlen… Nach dem ich ja schon im gleichnamigen Musical schon fünf Mal drin war, hat mich die Handlung zwar nicht mehr überrascht, aber das Ganze ist im Film super umgesetzt. Und es ist echt klasse, zu hören wenn Meryl Streep „Mamma Mia“ singt oder im Duett mit Pierce Brosnan „SOS“.

Im Film (und auch im Musical) geht es um die alleinerziehende Mutter Donna, die mit ihrer Tochter Sophie auf einer kleinen griechischen Insel lebt und dort eine Taverne betreibt. Sophie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrer Jugendliebe Sky und möchte, dass auch ihr Vater an der Feier teilnimmt. Im Tagebuch ihrer Mutter entdeckt Sophie aber, dass drei Männer als Vater in Frage kommen. Sophie lädt ohne Wissen ihrer Mutter alle drei potentiellen Väter zur Trauung ein. Damit beginnt ein wechselvolles Rätselraten.

Zusätzlichen Schwung in das Ganze bringen Donnas beste Jugendfreundinnen, die ebenfalls anreisen und die Erinnerungen an ihr früheres Gesangstrio „Donna and the Dynamos“ wieder aufleben lassen. Netter Nebeneffekt im Film: alle ABBA-Songs haben deutsche Untertitel, so dass auch jemand, der die Lieder nicht kennt (gibt’s das?) oder nicht so gut Englisch kann, weiß, warum genau das Lied jetzt gesungen wird.
Ich werde mir gleich noch den Soundtrack bei I-Tunes laden… Damit ich morgen im Auto was davon habe!

Frau Kaltmamsell hat es noch sehr viel besser beschrieben….

Hilfe… Suchtgefahr…

Ich hatte ja eigentlich bisher mit dem Hype um Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha nichts am Hut, habe auch die Serie nicht im Fernsehen gesehen.
Heute habe ich mir den Film mit zwei Kolleginnen zusammen im Kino angesehen – und jetzt will ich den Rest auch sehen… Mal sehen, wo ich mir die DVD’s leihen kann und ob ich es schaffe, die vier Staffeln anzuschauen. Da ich die Serie nicht kenne, kann ich hier keinen Vergleich ziehen – aber ich fand den Film klasse. Die Handlung war auch für einen „Laien“ wie mich nachvollziehbar und gut verfilmt. Von den klasse Klamotten und Schuhen ganz zu schweigen 😉

Es war mal wieder Zeit…

für einen Mädelsabend! Also wie immer Kino und lecker essen gehen. Wir waren in „Love Vegas„. Ein netter Film, war recht witzig – auch wenn ich beide Hauptdarsteller nicht unbedingt mag. Die Story war soweit auch ok:

Joy wird vor allen ihren Freunden von ihrem Verlobten verlassen, Jack wird von seinem Vater gefeuert. Um ihren Frust zu vergessen, reisen beide nach Vegas. Sie laufen sich dort über den Weg, verbringen gemeinsam eine wilde Partynacht – und sind am anderen Morgen miteinander verheiratet. Beiden ist klar, dass sie sich schnell wieder scheiden lassen – bis Jack die letzte Münze von Joy in einen einarmigen Banditen wirft und den Jackpot knackt… Und den Gewinn teilen kommt gar nicht in Frage, jeder will ihn für sich. Sie landen vor Gericht – doch die Entscheidung des Richters toppt noch mal alles. Er verdonnert die beiden zu sechs Monaten Zwangsehe. Was nun folgt, ist ein Kleinkrieg par excellence – und irgendwie passen die beiden eigentlich ganz gut zusammen…

Mädelsabend

Und wo führte der Mädelsabend hin? Klar, natürlich wieder mal ins Kino.
Wir haben uns „Der Krieg des Charlie Wilson“ angesehen. Ein interessanter Film, vor allem dann, wenn man berücksichtigt, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht. Alle Hauptfiguren des Films existieren tatsächlich:

Charlie Wilson (Tom Hanks) – Kongreßabgeordneter in Texas
Joanne Herring (Julia Roberts) – eine reiche Societylady
Gust Avrakotos (Philip Seymour Hoffmann) – ein CIA-Agent

Vordergründig scheint sich Charlie nur für Alkohol und Frauengeschichten zu interessieren – dahinter verbirgt sich aber ein kluger Kopf, der durch geschicktes taktieren die Weltpolitik aus dem verborgenen heraus maßgeblich verändert. Unterstützt wird er dabei von Joanne, die den Kommunismus verabscheut und von Gust, der zwar bei aber nicht unbedingt für die CIA arbeitet. Joanne ist es ein großes Bedürfnis, afghanische Freiheitskämpfer im Krieg gegen die sowjetische Besatzung nach dem Einmarsch der Sowjets in Afghanistan zu unterstützen. Es gelingt ihnen, eine Allianz der Länder Pakistan, Israel und Ägypten gegen die Sowjetunion zu bilden. Wilson nutzt seine Macht im Kongress, um das Budget für diesen verdeckten Einsatz zu bekommen und sorgt dafür, dass dieses Budget ständig erhöht wird. Dadurch können die afghanischen Freiheitskämpfer auf verschlungenen Pfaden mit immer mehr und moderneren Waffen versorgt werden, was schließlich dazu führt, dass sich die Sowjetunion aus Afghanistan zurückzieht. Wilson und Herring würden gerne den Wiederaufbau des Landes unterstützen – leider kann er dafür im Kongress keine Mittel mehr locker machen. Wilson erhält die die höchste Auszeichnung der CIA. Bezeichnend ist das Ende des Films, ein Originalzitat von Charlie Wilson:

“These things happened. They were glorious and they changed the world… and then we fucked up the end game.”

„Diese Dinge passierten. Sie waren glorreich und veränderten die Welt… und dann haben wir es in der Endphase verschissen.“

Gestern schon wieder im Kino…

… und zwar in 27 Dresses:
Jane ist jung, hübsch und sehr erfolgreich – aber Single. Allerdings geht sie voll in ihrer Leidenschaft auf, Hochzeiten zu organisieren. Deswegen nennt sie auch einen Kleiderschrank mit 27 Abendkleidern ihr eigen – von jeder Hochzeit ein Brautjungfernkleid. Ihre nächste Hochzeit ist für sie allerdings ein dicker Brocken: sie soll die Hochzeit ihrer kleinen Schwester organisieren. Diese möchte Janes Chef heiraten. Und Jane ist seit langem selbst verliebt in ihn. Um das Ganze zu komplettieren, taucht auch noch ihr Lieblingskolumnist auf, um über diese Hochzeit zu berichten. Und so nimmt das ganze Chaos seinen Lauf – und endet für alle überraschend!

Märzmelodie

Und schon wieder im Kino….
Märzmelodie ist eine Liebeskomödie in der die Schauspieler nicht nur ihre Texte sprechen, sondern in dem auch immer wieder den Schauspielern Schlagertexte in den Mund gelegt werden. Echt witzig gemacht, zumal die ausgesuchten Lieder immer genau auf die Szene passen.

Die Story ist schnell erzählt:
Anna (Alexandra Neldel) ist als Lehrerin in ihrem Beruf etwas überfordert. Thilo (Jan Henrik Stahlberg) ist nach eigener Aussage Schauspieler – allerdings ein erfolgloser. Um sich über Wasser zu halten verkauft er (genauso erfolglos) Weine im Callcenter. Gemeinsame Freunde versuchen, die beiden zusammen zu bringen. Bevor es allerdings ein HappyEnd gibt, müssen noch viele Probleme gelöst werden. Der Film ist genau das richtige für einen entspannten Nachmittag – und der Soundtrack wird gleich morgen gekauft!

Der Jane Austen Club

Gerade eben im Kino gesehen: „Der Jane Austen Club„.
Ein witziger und nachdenklich stimmender Film, der vieles ausspricht, aber auch vieles einfach ungesagt lässt. Ein Film, der Lust macht, die Bücher von Jane Austen zu lesen. Und ein Film, der zeigt, dass die Dinge, die in den Romanen wichtig sind durchaus auch heute noch gültig sind.

Worum geht es genau:
Sylvia wird nach langer Ehe plötzlich und ohne Vorzeichen von ihrem Mann wegen einer anderen verlassen. Bernadette, ihre Freundin, ruft den Buchclub ins Leben, um Sylvia abzulenken und aufzuheitern. Im Buchclub treffen Menschen aufeinander, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten:
Sylvia, die todunglückliche, verlassene Ehefrau
Bernadette, ihre Freundin, eine starke und unabhängige Frau, die voll im Leben steht
Allegra, Sylvias lesbische Tochter, die nur mitmacht um ihre Mutter zu unterstützen
Prudie, eine junge Lehrerin, die in einer unglücklichen Ehe lebt
Jocelyn, Dauersingle, die lieber 5 Hunde als einen Mann um sich hat
Grigg, der einzige Mann, der nur teilnimmt, weil er hofft Jocelyn zu imponieren

Die Gruppe bespricht jeden Monat ein anderes Buch – und mit jedem Buch entwickelt sich das (Liebes-) Leben jedes Einzelnen ähnlich zu den Geschichten der Romane. Jede/r sucht sich unbewußt den Buchcharakter heraus, der ihr / ihm ähnelt und sieht seine T räume und Hoffnungenin den Büchern abgebildet. Dadurch verändert sich das Leben aller. Ein großartiger Film mit großartigen Schauspielern, welche die Charaktere liebevoll und glaubwürdig verkörpern. Und ich bin mir sicher: jede Frau kann sich in einem der Charaktere ein Stück weit wieder erkennen…

gute Filme

Es gibt Filme, die schaue ich mir gerne öfter an – einfach weil sie so schön sind. Heute gleich zwei Mal getan:
heute Abend war ich mit meinem Mann im Kino in „Keinohrhasen“. Ich war schon einmal mit einer Freundin drin, aber das ist so ein Film, den kann ich mir noch ein paar Mal anschauen. Und ganz ehrlich: Cheyenne Blue (Til Schweigers Tochter Emma) stiehlt allen Erwachsenen die Show!
Und weils so schön war, zu Hause auf DVD noch „Dirty Dancing“ geschaut. Keine Ahnung, zum wie vielten Mal – der Film ist klasse!