Man könnte meinen…

…kaum hab ich wieder einen Job, hab ich keine Z eit mehr zu bloggen. Irgendwie stimmt es auch ein kleines bißchen. Aber nicht wegen zu viel zu tun – ich verbringe die Z eit einfach nicht am Laptop. Sondern an der Nähmaschine. Oder im Stricksessel. Oder mit den Hunden draußen. Und so Kleinigkeiten wie Hausarbeit gibt’s ja auch noch…. 😉 Heute kann ich dann mal was Fertiges zeigen:

Das zweite Shirt nach dem Schnitt „Martha“ von Milchmonster ist fertig. Dieses Mal aus T -Shirt-Jersey, alle Kanten sind mit elastischem Schrägband eingefasst. Geht zwar relativ flott, wenn man das macht allerdings begeistert mich das Ergebnis nicht wirklich. War ein Experiment, muss ich nicht wiederholen. Martha Nr. 3 liegt bereits zugeschnitten auf dem Nähtisch, mal sehen wie lange ich dafür brauche.

Mal wieder eine…

….Tasche für das Handy – bisher hatte ich eine gekaufte Lederhülle zum aufklappen drumherum, die hat allerdings gestern auf dem Heimweg im Zug das Zeitliche gesegnet. Und irgendwie fand ich dieses Aufklappen dann auch blöd, beim telefonieren war ständig die Klappe im Weg. Eigentlich wollte ich mir keine Handytasche mehr selber nähen, es ist immer eine ziemliche Frickelei und dann hat man doch irgendwo noch sichtbare Seitennähte und so richtig passen tun die Teile auch nie.
Nach ein bisschen Recherche im Internet habe ich dann aber heute „die“ perfekte Nähanleitung gefunden, gut beschrieben und mit genauer Anleitung, um sich die Vorlage ans eigene Handy anzupassen. Also gemessen, gerechnet und gezeichnet, danach zugeschnitten und genäht. Nach knapp einer Stunde hatte ich eine fertig Handytasche:

Mein Handy passt sehr gut rein, vor allem kann ich es hier mit seiner Silikonhülle drin unterbringen – ohne diese Schutz ist mir das Handy beim halten nämlich immer zu dünn und rutschig.

Ich glaube, ich habe…

…“das“ Schnittmuster für T-Shirts gefunden. Also ehrlicherweise muss ich zugeben – es liegt schon seit mindestens einem halben Jahr bei mir herum, ich hatte es sogar schon ausgedruckt. Nur zum zusammenkleben der einzelnen Blätter war ich immer zu faul… 😉
Am Dienstag habe ich mich allerdings endlich hingesetzt, das Schnittmuster zusammengebastelt, auf Folie übertragen, die Teile aus dem Stoff ausgeschnitten und angefangen zu nähen. Mittwoch und Donnerstag hatte ich keine Z eit bzw. keinen Kopf für die Nähmaschine so dass ich heute weitergemacht habe. Und hier ist es, mein erstes Shirt nach dem E-Book „Martha“ von „Milchmonster„:

Es sitzt perfekt, es ist wunderbar lang und kuschlig. Das Schnittmuster gibt noch viele Möglichkeiten her, das Shirt zu verändern – ohne
Tasche, Kapuze, Rundhals- oder V-Ausschnitt, kurze Ärmel usw. Ich werde sicher noch ein paar Shirts nach diesem Schnitt nähen.

Endlich muss ich meine….

…ganzen Postkarten mit den blöden Sprüchen nicht mehr in einer Kiste aufbewahren sondern hab was davon:

In meiner ersten eigenen Wohnung hatte ich einen Teil der Postkarten schon an zwei Magnettafeln hängen, die an der Schiebetür zur Küche angebracht waren. Bei den folgenden Umzügen hatte ich irgendwie nie den richtigen Platz für die beiden Tafeln, irgendwann habe ich sie dann entsorgt und die Postkarten fristeten ihr Dasein in einem Karton. Mit einem Teil davon konnte ich in der vorigen Wohnung dann irgendwann das WC dekorieren, aber leider nicht mit allen. Nach dem Umzug hierher war mir klar, dass ich wieder Platz für alle Postkarten habe. Die Bilderrahmen aus der alten Wohnung hatten ihren Platz im Ankleidezimmer gefunden, und für den Rest musste ich nur noch eine Idee haben, wie ich eine möglichst große magentische Fläche gestalte, denn die Postkarten hatten sich vermehrt. 😉 Und dann bin ich bei Tchibo über reduzierte selbstklebende Magnettafeln gestolpert und es war klar wie ich eine große Magnetwand realisieren kann. Da ich die selbstklebenden Tafeln nicht direkt auf die Tapete kleben wollte, habe ich mir im Baumarkt ein großes Stück weiße Rückwand-Platte besorgt und darauf die Tafeln aufgebracht:

Die Postkarten halten mit kleinen (aber starken) Neodym-Magneten fast unsichtbar. Und Platz für ein paar neue Karten ist auch… 😉

Das erste Strickstück…

…habe ich dieses Jahr auch schon fertig gestellt:

Ich hab das T uch ja auch erst vor fünf Jahren angeschlagen, lag also noch nicht soooo lange rum. 😉 Irgendwann zwischendrin hatte mich die Lust verlassen, an dem Tuch weiter zu stricken – das Garn aus 65% Seide und 35% Babykamel ist wunderbar weich, daran lag es nicht. Eher an der Lace-Bordüre – ich hatte irgendwann festgestellt, dass Tücher mit Lochmuster, die man aufwändig spannen muss nicht so sehr meins sind. Egal, ich hatte mir vorgenommen, das Tuch jetzt im Januar zu beenden, das hat geklappt. Aber wie das halt so ist – die Wolle für das nächste Tuch ist bestellt, ich war mal wieder nicht immun gegen auf Ravelry verstreute Viren. 😉 Das Tuch „Xuan Wrap“ soll es werden, in dieser Farbabfolge:

Ich bin gespannt, es wurde mir versichert dass es nicht so kompliziert zu stricken ist, wie es aussieht. 😉 Genaugenommen sind es nur rechte Maschen (was ich sehr gerne stricke) und ein Hebemaschenmuster. Das sollte ich hinbekommen…

Neues Jahr…

…neues Strickprojekt:

Eigentlich habe ich noch eine Strickjacke auf den Nadeln, die fertig werden müsste und ich wollte eigentlich so konsequent sein und vorher nichts Neues anschlagen… Uneigentlich begeisterte mich das Tuch „Dotted Rays“ jedes Mal, wenn ich es wieder irgendwo auf Ravelry gesehen hatte. Und ich wusste schon seit langem, dass ich „die“ perfekte Wolle dafür in meinen Wollkisten habe – einen Farbverlauf von OrangeSox in Kombination mit drei einzelnen kleinen Stränge von Koigu. Am Mittwoch habe ich mir dann gegönnt, doch noch was anzuschlagen. Muss auch mal sein. 😉

Jetzt auch bei mir…

…der Schal aus der LandLust-September-Ausgabe – genau genommen ist Silvia daran schuld, bei ihr habe ich den Schal gestern Abend auf meiner Blogrunde (wieder) entdeckt. Ich hatte die Anleitung in der LandLust zwar gelesen, aber dann auch wieder vergessen – zu Mal ich mir sicher war, nicht die passende Wolle dafür zu haben. Aber als ich dann gelesen habe, dass Silvia einen Crazy Zauberball von Schoppel verstrickt hat, fiel mir ein dass ich einen solchen ja auch im Wollvorrat liegen habe. Also gestern Abend kurzerhand angestrickt:

Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist das Stricken ja schon – auf der einen Seite eine Nadelspitze in Stärke 3.5, auf der anderen Seite eine in Stärke 8. Aber das Muster ist total einfach und kommt echt klasse raus!

Mal wieder was…

…fertig gestrickt – meine UFOs nehmen ab:

Ein schönes Tuch nach einer Anleitung vom Zauberglöckchen – bei dem ich eine ganze Weile gerätselt habe, ob ich es fertig stricke oder wieder aufziehe…
Und das ich jetzt damit liebäugle gleich die nächsten neuen Dinge auf die Nadeln zu nehmen obwohl noch drei oder vier UFOs rumliegen, muss ich ja nicht extra erwähnen – ich weiß mittlerweile dass das bei jemandem der strickt völlig normal ist… 😉

Irgendwann…

…lerne ich es noch, Mengen richtig einzuschätzen – soooo viel Birnen-Apfel-Nektarinen-Gelee wollte ich gar nicht machen. Eigentlich sollten nur die schon gut reifen Früchte, die in der Küche lagen, entsaftet und zu Gelee verkocht werden. Beim Einkaufen flüsterte dann ein kleines Stimmchen „Hm, die ganze Arbeit nur wegen dem bissel Obst? Nimm mal lieber noch was mit, lohnt ja sonst nicht….“ Und so wanderten 1,6 kg Birnen, 1,7 kg Äpfel und 1,4 kg Nektarinen erst zum Entsaften und dann zum Gelee kochen in den Schnellkochtopf:

Und so „nebenher“ hab ich auch noch leckeres Apfelkompott für den Kaiserschmarrn gekocht… Und auch das Gelee schmeckt lecker… 🙂