Frei nach Wilhelm Busch…

„Drei Tage war die Kelly krank, jetzt frisst sie wieder – Gott sei Dank.“

Ich kann es gar nicht so richtig in Worte fassen, wie unendlich erleichtert ich bin – gestern Abend hat Kelly das erste Mal seit Samstag wieder mit Appetit gefressen und hätte hinterher am liebsten noch mehr in den Napf bekommen. Zusätzlich zu „nichts fressen“ kam gestern Morgen noch, dass Kelly bei der kleinsten Anstrengung heftig erbrochen hat. Aber der Reihe nach und mit Bildern, denn man sieht es ihr an:

(anklicken vergrößert das Bild) hier geht’s weiter….

Tagebuch 14.10.2019

Gesehen: ein bisschen Hundewiese, die Tierarztpraxis, meine Hausärztin

Getroffen: Tierärztin, Hausärztin

Gehört: viele Worte, die man eigentlich nicht hören will

Getan: nicht viel, etwas gestrickt, den großen Hund beaufsichtigt

Gelesen: Ravelry, Blogrunde

Gedacht: Sch****, der große Hund frisst noch nicht mal mehr Lachs

Gefragt: Donnerstag oder Freitag?

Gefreut: über die Post, die heute im Briefkasten war

Geklickt: Ravelry, Blogrunde, ein bisschen Excel

Gegessen: Pellkartoffeln mit Quark und Räucherlachs

Geplant: wie es mit Kelly weitergehen soll, darf

Und sonst so: machen wir uns wirklich ernsthafte Gedanken, wie es mit dem großen Hund weitergehen soll. Der Besuch heute in der Tierarztpraxis war hilfreich, aber die Angst eine falsche Entscheidung zu treffen bleibt. Wir werden sie morgen und übermorgen nochmal beobachten, wenn es allerdings so weitergeht dass Kelly jegliche Nahrung verweigert bleibt uns nur ein einziger Weg.

Wenn die Postfrau zweimal…

…klingelt und man eigentlich gar nix erwartet kann man schon mal blöd kucken. 😉
Ist mir heute passiert, als ich einen dickeren Brief mit mir unbekanntem Absender bekommen habe. Ich habe erstmal mein erkältungsumnebeltes Hirn befragt, ob ich noch irgendeine offene Bestellung habe. Nö, nix offen. Hm, seltsam das. Klappert nicht, wiegt kaum was. Also mal reingeschaut – der erste Blick in das Päckchen ließ mich erstmal heftig lachen husten. Schlauer war ich immer noch nicht. Dafür musste ich den Deckel der Verpackung erst noch aufmachen, dann war alles klar:

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Die allerbeste Freundin hat mir Unterstützung zum Gesundwerden geschickt. 🙂 Vielen lieben Dank dafür, wird hier dringend benötigt – ich bin nochmal die komplette Woche krank geschrieben, die Bronchien sind zu und der Hals entzündet.

Tagebuch 13.10.2019

Gesehen: ein bisschen Hundewiese

Getroffen:

Gehört: nur die Geräusche von draußen

Getan: den großen Hund ganz fest gehalten, als er erneut umgekippt ist

Gelesen: Ravelry, Blogrunde

Gedacht: arme Kelly

Gefragt: Rufst Du morgen beim Tierarzt an?

Gefreut: Über die milden Temperaturen draußen

Geklickt: Ravelry, Blogrunde, ein bisschen Excel

Gegessen: Rahmschnitzel mit Nudeln und Pilzrahmsauce

Geplant: meinen Arztbesuch morgen, ich bin noch nicht fit

Und sonst so: Haben wir festgestellt, dass wir das Umkippen des großen Hundes offensichtlich „provozieren“ können. Es passiert nämlich immer nach dem Gassi gehen beim Abmachen des Halsbandes. Das sitzt aber definitiv locker genug, da passt meine Hand noch dazwischen. Wenn ich sie ohne Leine bzw. nur mit Retrieverleine nach draußen lasse geht alles gut.

Auch wenn mich gerade…

…viele Sorgen um den großen Hund plagen, habe ich zwischendrin durchaus auch Momente, in denen ich mich freuen kann. So wie gestern Morgen z.B. als mir Fred ein Päckchen in die Hand drückte, auf das ich gewartet habe. 🙂

Dadurch, dass ich aktuell viel Zeit bei Ravelry verbringe (was soll ich mit der blöden Erkältung auch sonst tun?) habe ich mitbekommen, dass eine liebe Mit-Ravelerin mit dem begonnenen MKAL „Starflake“ von Stephen West nicht glücklich ist. Sie wollte mal andere Farben als sonst immer wählen, hat das aber auch gemacht, wusste aber recht schnell, dass sie das Tuch so nie tragen würde. Als ich die Farben gesehen habe, war klar – das fällt absolut in mein Farbschema. Wir wurden uns recht schnell einig, dass das begonnene Tuch übernehme und das war gestern in dem Päckchen drin. Jetzt muss ich nur noch Zeit und Nerven finden, weiter zu stricken – es geht gleich mit etwas weiter, dass ich noch nie gemacht habe, nämlich Brioche, also zweifarbiges Patent. Sieht nicht schwer aus, aber ich habe zur Sicherheit mal eine „Rettungslinie“ in das Tuch eingefädelt, falls es schief gehen sollte kann ich so besser aufribbeln…

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Tagebuch 12.10.2019

Gesehen: Wohnzimmer, Küche, Bad, Büro – mit anderen Worten nur die Wohnung

Getroffen: niemanden, weil s.o.

Gehört: Kinderlachen und Stimmen von draußen während des Lüftens

Getan: mich um das große Hundemädchen gekümmert

Gelesen: Teil 2 der Anleitung für das neue Tuch

Gedacht: Hab ich noch nie gemacht, aber liest sich nicht so kompliziert

Gefragt: Gehst Du nochmal mit Kelly runter?

Gefreut: Das Kelly zwischendrin durchaus fit war. Und über ein Päckchen, das ich bekommen habe.

Geklickt: Ravelry und Instagram

Gegessen: ein belegtes Brötchen

Geplant: Ersetze „geplant“ durch „Gedanken gemacht“ – wie es mit Kelly weitergeht. Ob sie Schmerzen hat, leidet.

Und sonst so: Ist der kranke große Hund gerade der Mittelpunkt, ich lasse sie nicht aus den Augen. Und wenn das heißt, dass ich mit ihr auf dem Gästesofa schlafen muss, damit ich sie die ganze Nacht bei mir habe, dann mache ich das.

Freitagsfüller 41/2019

  1.  Neuerdings scheint es modern zu sein, bei jedem Familienfest ein Feuerwerk zu veranstalten.
  2. Mein großer Hund ist einfach mein Herzenshund.
  3. Gerade jetzt höre ich nur das Rauschen der Dusche im Bad.
  4. Joghurt mit Skyr, Obst und Müsli finde ich besonders sättigend.
  5. Die letzte Person, die ich umarmt habe war der Mann an meiner Seite.
  6. Macht es Sinn die Medikamente zu reduzieren oder besser nicht ?
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend zu Hause, morgen habe ich geplant, endlich mal wieder in den Garten zu gehen (wenn ich fit genug dafür bin…) und Sonntag möchte ich einfach nur den Tag genießen!

Unser großes Hundemädchen…

….macht uns gerade große Sorgen. 🙁

In der Nacht hatten wir mit Kelly noch ein Schreckerlebnis, wir waren bereits im Bett, sie lag bei mir unter der Bettdecke und hat dann beschlossen, nochmal ins Wohnzimmer zu gehen. Also ist sie auf der Bettseite von Fred aus dem Bett gehüpft. Das nächste was ich gehört habe war das Geräusch, dass der Hund gegen den Schrank donnert und ihr Jaulen. Wir sind natürlich sofort hin, gefunden haben wir sie in dem schmalen Durchgang zwischen Sofalehne und Vitrine bewegungslos auf der Seite liegend, alle Viere von sich gestreckt. Als ich mich über sie gebeugt und nach ihr geschaut habe, hat sie nochmal aufgejault und sich ruckartig gedreht, so dass die Beinchen gegen das Sofa gedrückt waren.
Fred und ich konnten sie dann vorsichtig zum Aufstehen bewegen und haben sie erstmal aufs Sofa gelegt und überlegt was wir machen. Kelly war deutlich durch den Wind, schien aber keine Schmerzen zu haben. Deswegen haben wir dann beschlossen, dass ich mit ihr auf dem ausgeklappten Gästesofa schlafe, damit ich sie unter Kontrolle habe. hier geht’s weiter….

Tagebuch 10.10.2019

Gesehen: außer der Wohnung und der Hundewiese nichts

Getroffen: niemanden, so erkältet wie ich bin gehe ich allen aus dem Weg

Gehört: das Schnarchen meiner Hunde

Getan: Vormittags den Nachtschlaf nachgeholt, abends mit der besten Freundin telefoniert

Gelesen: den Beipackzettel des Medikamentes, welches Kelly aktuell bekommt

Gedacht: Das bringt mich auch nicht weiter…

Gefragt: Sagt Dir Novaminsulfon etwas?

Gefreut: Dass wir spontan noch einen Termin beim Tierarzt bekommen haben

Geklickt: Rayelry, Blogrunde

Gegessen: nicht viel, weil kaum Appetit – ein paar Maultaschen in der Brühe zum Abendessen, zum Kaffee ein paar Lebkuchen

Geplant: 

Und sonst so: Macht uns der große Hund ziemliche Sorgen. 🙁

Tagebuch 09.10.2019

Gesehen: im MDR-Fernsehen passend zum heutigen Tag den Film „Zug in die Freiheit“ Und diverse Extra-Sendungen zu den Vorfällen in Halle

Getroffen: meine Hausärztin in ihrer Praxis

Gehört: „Ach herrje, wo ist denn ihre Stimme hin“

Getan: mich krank schreiben lassen

Gelesen: den Beipackzettel eines Medikaments

Gedacht: Schon wieder krank ist doof, aber geht nicht anders

Gefragt: Kannst Du meine Krankmeldung in den Briefkasten werfen?

Gefreut: dass ich meine Stimme den Rest der Woche schonen kann

Geklickt: diverse Internet-Seiten

Gegessen: Apfelkuchen mit Äpfeln aus dem eigenen Garten

Geplant: 

Und sonst so: Hat sich das Unwohlsein von gestern zu einer heftigen Halsentzündung ausgewachsen und ich habe keine Stimme mehr.
Außerdem übernehme ich von einer lieben Ravelry-Bekannten ein angefangenes Strickprojekt, sie hat sich dafür Farben ausgesucht die doch nicht so richtig passen und ich finde sie toll. Da es sich dabei um das neue Tuch von Stephen West handelt stricke ich den Mystery Knit ALong (MKAL) dann doch noch mit, sobald das Päckchen mit der Wolle bei mir eingetroffen ist.