Das letzte Strickprojekt 2017…

…war mein Advents-MKAL von Iscula – an jedem Freitag vor den Adventswochenenden wurde ein Teil des Tuches veröffentlicht und eigentlich hätte das Tuch an Weihnachten fertig sein können.
Eigentlich. 😉 Wenn mir da nicht wieder das ganz normale Leben dazwischen gegrätscht wäre. Ich wollte das Tuch aber unbedingt im Dezember noch vollenden, was dann dazu führte dass ich an Silvester noch sehr, sehr viel gestrickt habe… Aber ich bin fertig geworden und nach dem Waschen und Trocknen war heute dann Fototermin:

Gestrickt habe ich das Tuch aus einem BabyAlpaka-Seiden-Garn von Drops, verbraucht habe ich knapp 1200 Meter. Damit habe ich im Jahr 2017 insgesamt rund 10.800 Meter Wolle verstrickt. 🙂

WMDEDGT 05.01.2018

Auch 2018 werde ich versuchen, mich immer am 05. eines Monats am Was machst Du eigentlich den ganzen Tag – Bloggen von Frau Brüllen zu beteiligen. 🙂
Dann mal los:

Wir werden irgendwann gegen 7 Uhr munter und stehen auch auf – schließlich haben wir Besuch, der dann irgendwann auch ein Frühstück bekommen sollte. 😉 Nacheinander huschen Fred und ich durchs Bad, schlürfen dann den ersten Kaffee bevor wir gemeinsam das Haus verlassen – Fred geht mit den Hunden eine Runde, ich laufe in der Zeit zum Bäcker und zum Einkaufen.
Beim Bäcker brauche ich dieses Mal länger als gedacht – ich muss zur Sicherheit im dicken Zusatzstoff-Ordner nachschlagen, ob die sonst üblichen Frühstücksbrötchen auch wirklich laktosefrei sind. Der Einkauf im Konsum ist dann schnell erledigt. Als ich zuhause die Wohnungstüre aufschließe, stelle ich fest, dass meine Eltern auch schon munter sind, Fred schon angefangen hat das Frühstück vorzubereiten und eigentlich nur noch die Brötchen fehlen.
Wir frühstücken lecker und ausgiebig bevor Fred wieder ins Homeoffice verschwindet und der Rest überlegt, wie der Tag verbracht werden soll. Nach ein bisschen überlegen und planen steht fest – meine Mutter und ich werden gegen Mittag in die Stadt fahren, ein bisschen bummeln und Stadt anschauen und nachmittags dann gemeinsam zum Stricktreff gehen, schließlich ist das mein Freitagnachmittag-Termin. 🙂
Gesagt, getan – ich nutze die Zeit für ein kleines bisschen Haushalt, bereite meine Tasche für den Nachmittag vor und kurz vor zwölf brechen meine Mama und ich auf. Ausnahmsweise fahren wir mit dem Auto – ich möchte in die Stricktreff-Runde noch Sekt und Knabberzeug mitbringen, das muss ja auch erst eingekauft werden. Wir parken das Auto in einer Seitenstraße in der Nähe des Stricktreffs, gehen schnell im benachbarten Aldi einkaufen und stellen den Sekt dann im Auto kühl 😉 bevor wir uns auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle machen, damit wir in die Innenstadt fahren können.
Am Augustusplatz steigen wir aus und unser erster Weg führt uns zum Uni-Riesen – von der dortigen Aussichtsterrasse hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt:

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Auch wenn das Wetter eher bescheiden ist, genießen wir die tolle Aussicht bevor wir wieder nach unten fahren. Danach bummeln wir ziellos durch die Innenstadt, schauen uns verschiedenes an, machen eine ausgiebige Kaffee- und Kuchenpause bevor wir uns gegen halb vier mit der Straßenbahn auf den Rückweg zum Auto machen.

Schnell die Tasche mit Sekt, Saft und Knabberzeug aus dem Auto geholt und ab zum Stricktreff. 🙂 Dort verbringen wir ein paar vergnügliche Stunden mit viel Reden und wenig Stricken (ja, kommt auch mal vor), dazwischen gibt es Döner zum Abendessen und gegen halb neun machen wir uns auf den Heimweg.
Zuhause kommen wir genau zur richtigen Zeit an – Fred und mein Papa schauen fern und gerade beginnt eine Folge „Soko Leipzig“ – die nach langer Zeit mal wieder spannend und gut gemacht ist. Nachdem die Folge zu Ende ist, geht es dann ab ins Bett. 🙂

Erinnerungen

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
(Jean Paul 1763 – 1825)

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Erinnerungen der ganz besonderen Art birgt das Buch auf dem obigen Bild. Es stammt von meinem Opa väterlicherseits und wurde von ihm während seiner Kriegsgefangenschaft in Camp Howze / Texas (USA) zwischen 1943 und 1946 erstellt.
Das Buch selbst ist eine einfache Kladde, die den Gefangenen vom Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt wurde. Mein Opa hat daraus etwas ganz Besonderes gemacht – die Kladde liegt in einer „Hülle“ aus zwei Holzdeckeln, die von ihm mit Schnitzereien und eingravierten Wörtern versehen wurde. Gepolstert ist das Holz innen mit einem Stück Stoff, dazwischen steckt unverarbeitete Baumwolle, die er selbst gepflückt hat (eine der Arbeiten, die er während seiner Lagerzeit verrichten musste, war Baumwolle pflücken). Auch die Kladde selbst hat einen Einband bekommen – aus Schlangenhaut von Klapperschlangen.
Das Buch selbst ist Seite um Seite gefüllt worden – mit Sprüchen und Zitaten, die ihm andere Mitgefangene darin notiert haben (ähnlich einem Poesiealbum), aber auch mit vielen Seiten an Gedichten und Liedern, die mein Opa selbst in seiner Handschrift dort notiert hat.

Gestricktes 2017

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Immerhin zehn fertig gestellte Projekte und Stand heute 9635 verstrickte Meter Wolle. Mit einer groben Überschlagsrechnung würde ich behaupten, dass ich Stash abgebaut habe – die genannten Meter Wolle ergeben 23 Stränge Sockenwolle. Und ich habe definitiv weniger nachgekauft. 🙂

Jahresrückblick 2017

Ein Klick auf die jeweilige Monatsüberschrift bringt euch in das dazugehörige Archiv zum Nachlesen des Monats.

Januar
Ich bin Anfang des Monats immer noch ohne Job und habe daher Zeit für Haushalt, Hunde und Strickzeug. Die Hunderunden machen dank richtig tollem Winterwetter auch Spaß und ich laufe jeden Tag mehrere Kilometer. Gerne und freiwillig, passt es doch ideal zu meinem Vorsatz, überflüssiges Gewicht abwerfen zu wollen. Ernährungsumstellung und Bewegung lauten die Mittel zum Zweck.
Mitte Januar habe ich dann ein Bewerbungsgespräch, in dem ich tatsächlich eine Zusage bekomme so dass ich ab Februar wieder zur arbeitenden Bevölkerung gehöre.

Februar
Mein neuer Job beginnt gleich mit einer Woche Abwesenheit von zu Hause, ich muss eine Woche zur Schulung. Auch sonst ist der Monat geprägt davon, dass ich wieder berufstätig bin – gilt es doch, jetzt alles vernünftig unter einen Hut zu bringen. Und da ich mich aus der Komfortzone Büro wieder zurück in den Einzelhandel bewegt habe, strengt mich der Job tatsächlich auch körperlich an, ich bin das lange Stehen nicht mehr gewohnt und kämpfe den halben Monat mit massiven Rückenschmerzen. Highlight des Monats: ein Besuch des Gewandhauses zu Leipzig für ein Konzert.

März
Anfang des Monats ist in Leipzig Wollefest, Richtung Monatsende darf ich zwei Tage nach Hamburg, mein Arbeitgeber hat zum Kennenlern-Tag eingeladen. Dazwischen eine gleichbleibende Routine aus Haushalt, Arbeit und Hunderunden – es hat sich alles etwas eingependelt. weiterlesen…

Jahresrückblick 2017 in Stichworten

Zugenommen oder abgenommen?
20 kg abgenommen

Haare länger oder kürzer?
Aktuell länger, ich hab keine Lust auf Friseur

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Immer noch kurzsichtig, jetzt auch mit Gleitsichtbrille, das Alter lässt grüßen..

Mehr ausgegeben oder weniger?
Im Vergleich zum Vorjahr weniger.

Der hirnrissigste Plan?
Zu hoffen, dass aus einem auf 3 Monate befristeten Job was Dauerhaftes werden könnte.

Die gefährlichste Unternehmung?
Aus dem Alter für gefährliche Sachen bin ich raus…

Der beste Sex?
Alles erzähl ich auch nicht…. 😉

Die teuerste Anschaffung?
Das „neue“ Auto

Das leckerste Essen?
eigentlich ist alles lecker, was ich esse

Das beeindruckenste Buch?
Gelten Hörbücher auch? Dann „1813 – Kriegsfeuer“ von Sabine Ebert. Beeindruckend deswegen, weil es mir meinen Wohnort und die Umgebung mit historischen Tatsachen näher bringt.

Der ergreifendste Film?
Die Serie „Club der roten Bänder“

Die beste CD?

Das schönste Konzert?

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Haushalt, Hunde, Strickzeug

Die schönste Zeit verbracht mit…?
meinem Schatz

Vorherrschendes Gefühl 2017?
Irgendwann muss es doch was werden mit einem Job.

2017 zum ersten Mal getan?
eine Gleitsichtbrille aufgesetzt

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Mit Nachbarn eine Party gefeiert

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– in der Probezeit gekündigt zu werden
– keine Antworten auf Bewerbungen zu bekommen
– keinen Job zu finden

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ich die Richtige für den Job bin

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Zeit

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Sie können am 04. Oktober anfangen“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich liebe Dich“

2017 war mit 1 Wort…?
Spannend

Winterwunderland

Bei meinen Eltern liegt Schnee. Und zwar so viel, dass ein richtiges Wintergefühl aufkommt. 🙂 Deswegen waren Fred und ich gestern ausgiebig mit den Hunden im weiß verschneiten Winterwald spazieren. Ja, wir hatten da sogar blauen Himmel und Sonnenschein – wir haben aber auch exakt den richtigen Zeitpunkt genutzt.

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Einen Ausflug nach Nürnberg…

…habe ich dann am Mittwoch gemacht. Das ist von meinen Eltern aus ja nicht so weit weg und so bot es sich an, dass ich mich mit einer lieben Strickfreundin von Ravelry dort getroffen habe. Wir haben den ganzen Tag in Nürnberg mit einer bunten Mischung aus Shopping, Bummeln, Sightseeing und Kaffee trinken verbracht:

Ja, wir sind auch an die Burg hochgelaufen. 🙂 Am Ende des Tages zeigte mein Schrittzähler über 14.000 Schritte und 10 gelaufene Kilometer an.

Weihnachtswichteln bei Ravelry….

….ist jedes Jahr wieder schön und spannend. Mein Wichtelpäckchen reiste aus dem hohen Norden zu mir und war wunderhübsch gepackt:

Es gab ein wunderbares Paar Socken in leuchtendem Blau, einen selbst genähten Tassenuntersetzer mit einer Eule darauf, wunderbar weiches Garn in Petrol von der Zauberwiese, leckeres Niederegger-Marzipan, selbstgemachtes Quittengelee und herrlich unkitschige Weihnachtsdeko in Form von drei Tannenbäumen aus Porzellan.

Auch ich habe natürlich ein Wichtelpäckchen verschickt. Das hatte folgenden Inhalt:

So sieht der Projektbeutel im Detail aus:

Und schon ist Weihnachten….

…wieder vorbei. 🙂
Ich lass euch mal ein paar Impressionen da:

Wir verbringen dieses Jahr Weihnachten bei meinen Eltern – Heiligabend war gemütliche Ruhe, mit „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ schauen, Strickzeit, leckeres Essen, Bescherung, am späten Abend in die Christmette.
Der erste Feiertag war etwas turbulenter, da mein Bruder mit meiner knapp zweijährigen Nichte auch zu Besuch kam, es gab wie immer leckeren Gänsebraten zum Mittagessen, Plätzchen zum Kaffee und viel Zeit für Nichtstun. So ähnlich lief auch der zweite Feiertag, wobei ich an dem Tag mit Kopfschmerzen und unwohl fühlen etwas ausser Gefecht gesetzt war.